Alle Jahre wieder

R: Ulrich Schamoni, 1967, 87 min.

Ulrich Schamonis ultimativer Heimatfilm über Münster ist mittlerweile fester Bestandteil des filmclub-Weihnachtsprogramms im Schloßtheater:
Der Werbetexter Hannes Lücke ist auf dem Weg zum Familien-Weihnachtsritual in die Heimatstadt Münster. Wie jedes Jahr eines nur ist diesmal anders: Die heile bürgerliche Welt zeigt Risse, der verheiratete Hannes nimmt seine junge Freundin Inge mit und quartiert sie in einem Hotel ein. Eigentlich soll sich Inge nach Anweisung von Hannes auf keinen Fall in seiner Nähe sehen lassen. Doch Inge macht ihm und seinen Festtagsplänen zwischen Klassenkameraden, Familie und Freundin einen Strich durch die Rechnung.

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Mittwoch, 5. Dezember, 19:00 Uhr
Sonntag, 9. Dezember, 11:00 Uhr
Mittwoch, 12. Dezember, 19:00 Uhr
Sonntag, 16. Dezember, 13:15 Uhr
Montag, 17. Dezember, 19:00 Uhr
Dienstag, 25. Dezember, 12:30 Uhr
Mittwoch, 26. Dezember 11:00 Uhr


Schloßtheater, Melchersstraße 81, Münster
Karten: 0251 - 22579 oder www.cineplex.de

Zum Kartenvorverkauf

LOOK & LISTEN - Jazzfilme im Cinema

Im Dezember 2018 und Januar 2019 gibt es eine neue Staffel mit herausragenden Jazzfilmen. Gemeinsam mit cuba-cultur und Norbert Nowitsch präsentiert der filmclub selten gezeigte Dokumentationen und Musikerporträts in einmaligen Vorstellungen.

Aufgrund von Umbauarbeiten im cuba-cultur sind die Jazzfilme nun im Cinema zu sehen. Jeweils montags um 19 Uhr im Cinema, Warendorfer Straße 45 – 47 Eintritt jeweils VVK 8 €, AK 6 €

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TERMINÜBERSICHT

Mo 03.12., 19 Uhr
Marc Ribot: The Lost String
R: Anaïs Prosaïc | 2003 & 2007 | 82 min.

Mo 10.12., 19 Uhr
The world according to John Coltrane
R:| Robert Palmer & Toby Palmer | 1990 | 59 min.
New York Eye and Ear Control
R: Michael Snow | 1964 | 34 min.

Mo 17.12., 19 Uhr
His Story of Jazz – Blues – Spiritual – Hillbilly & Afrika
R: Dietrich Wawzyn | 1963 | 130 min.

Mo 07.01., 19 Uhr
Konzert im Freien
R: Jürgen Böttcher | 2001 | 86 min.

Mo 14.01., 19 Uhr
Art Pepper – Notes from a Jazz Survivor
R: Don McGlynn | 1982 | 50 min.
Steve Lacy, Master of the Soprano Sax
R: Peter Bull | 1989 | 50 min.

Mo 21.01., 19 Uhr
Bill Frisell: A Portrait
R: Emma Franz | 2017 | 118 min.

Mo 28.01., 19 Uhr
John Zorn’s Treatment for A Film In Fifteen Scenes
R: Joey Izzo, Henry Hills, Lewis Klahr, Gobolux | 2012 | 91 min.

Weitere Infos zu den Filmen und Tickets auf der Seite des Cinema Münster

Marx, Karl - Philosoph ab 19.11. im Schloßtheater, cuba-cultur und Westfälischen Kunstverein

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In seiner berühmten 11. Feuerbachthese wirft Karl Marx „den Philosophen“ vor, „die Welt nur verschieden interpretiert“ zu haben, stattdessen käme es darauf an, „sie zu verändern“. Doch es waren gerade Marxens neue Deutungen der Welt, seine Interpretationen ihrer erstmals entfesselten industriellen Kapitalmächte und Entfremdungsverhältnisse, die diese Welt im Lauf ihrer Geschichte so dramatisch zu verändern vermochten, wie es kaum einem Philosophen vor oder nach Marx gelungen sein dürfte – wenn auch nicht immer ganz in seinem Sinn.

Die wohl einflussreichste Kunstform des 20. Jahrhunderts – sowohl als Massenmedium wie auch als neue Kunstgattung – war der Film. Eine Erfindung, die uns unsere Welt seit Lumières „Arbeiter“ 1895 „die Fabrik verließen“, immer wieder verblüffend direkt vor Augen zu stellen vermag. Ein vielfältiges Programm versammelt verschiedenste Interpretationen dieser einst so revolutionären Kunst- und Unterhaltungsform mit dem Thema „200 Jahre Karl Marx“: von seinen Ideen bis zum historischen Schicksal des sich immer wieder auf ihn berufenden Kommunismus.

Wenn diese filmischen Interpretationen auch nicht den Anspruch erheben, die Welt aus dem Stehgreif zu revolutionieren, so geben sie sich noch lange nicht mit den Verhältnissen zufrieden, denn: „Kunst ist nicht ein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet.“ (Karl Marx)

Zum 200-jährigen Geburtstag von Karl Marx zeigt der filmclub Filme über das Leben von Karl Marx sowie filmische und künstlerische Auseinandersetzungen zu Aspekten seiner umfassenden Theorien. In der Black Box liest Andy Strauß das kommunistische Manifest und bei der Hurra-Lesebühne singen, feiern und tanzen Slam Poeten und Liedermacher zum 200. Geburtstag des Mannes mit Bart.

Alle Veranstaltungen, wenn nicht anders angegeben, im Schloßtheater, Melchersstraße | filmclub-Einheitspreis 7 € | mit filmclub-Karte oder Kultursemesterticket: 5€

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TERMINÜBERSICHT

Mo 19.11., 19 Uhr | Mi 21.11., 21 Uhr
Für Marx ... | Za Marksa ... (OmeU)
RUS 2012 | R: Svetlana Baskova | 106 min

Mo 26.11., 18:45 Uhr | Mi, 28.11., 21 Uhr
Comrade, Where Are You Today? (OmU)
D/SF 2016 | R: Kirsi Marie Liimatainen | 112 min

Sa 01.12., ab 19 Uhr
Andy Strauß: Das Manifest der Kommunistischen Partei
| Black Box (Cuba)
Hörspiel und Videoinstallation am Sa 1.12., ab 19:00 Uhr im cuba – Foyer
Live Rezitation ab 20 Uhr in der Black Box

Mo 03.12., 21 Uhr | Doppelprogramm
Der Mann mit der Kamera | Chelovek s kinoapparatom (OmU)
UdSSR 1929 //R: Dziga Vertov // 68 min
Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?
D 1931 // R: Slatan Dudow // 69 min

Fr 07.12, 20 Uhr,
Lest mal Marx – Eine Hurra-Lesebühne zum 200sten Geburtstag
| Black Box (Cuba)

Mo 10.12., 21 Uhr
Panzerkreuzer Potemkin | Bronenosets Potemkin
UdSSR 1925 | R: Sergei M. Eisenstein | 70 min

Mi 19.12., 21 Uhr
Modern Times | Moderne Zeiten
USA 1936 | R Charles Chaplin | 87 min


Mo 07.01., Mi 09.01., Mi 14.01, jeweils 21 Uhr
Karl Marx – Die jungen Jahre: Teil 1 – 3 | Mo 07.01., 21 Uhr
Karl Marx – Die jungen Jahre: Teil 4 – 5 | Mi 09.01., 21 Uhr
Karl Marx – Die jungen Jahre: Teil 6 – 7 | Mi 14.01, 21 Uhr
DDR/UdSSR 1980 // R Lew Kulidshanow, Manfred Krause // 420 min

Mi 16.01., 19 Uhr
Alles in Butter
| Tout va bien (OmU)
F/I 1972 | R Jean-Luc Godard & Jean-Pierre Gorin | 95 min

Mo 21.01., 21 Uhr | Doppelprogramm
Eine Sache, die sich versteht (15 x)
BRD 1971 | R Hartmut Bitomsky, Harun Farocki | 64 min
Die Teilung aller Tage
BRD 1970 | R Hartmut Bitomsky, Harun Farocki | 67 min

Mi 23.01., 21 Uhr
The Corporation
(OmU)
CAN 2003 | R Mark Achbar, Jennifer Abbott | 144 min

Mo 28.01., 21 Uhr | Mi 30.01., 19 Uhr
Everything’s coming together while everything’s falling apart

A 2016-18 | R Oliver Ressler | 76 min | Oliver Ressler ist als Gast angefragt

Mo 04.02., 21 Uhr | Mi 06.02, 19 Uhr
System Error – Wie endet der Kapitalismus?

D 2018 | R Florian Opitz | 95 Min. | Florian Opitz ist als Gast angefragt

Di 12.02., 19 Uhr
Marxism Today – Kurzfilmprogramm
Westfälischer Kunstverein | Eintritt frei

Do 14.02., 19 Uhr | Doppelprogramm
Crisis in the Credit System (OF) | GB 2008 // R Melanie Gilligan // 36 Min.
Master of the Universe | D/A 2013 // R Marc Bauder // 95 Min.
Westfälischer Kunstverein | Eintritt frei

So 17.02., 11 Uhr
Nachrichten aus der ideologischen Antike: Marx – Eisenstein – Das Kapital
D 2009 // R: Alexander Kluge // 180 min
Westfälischer Kunstverein | Eintritt frei

Komplettes Programm

Nam June Paik Award 2018

Westfälischer Kunstverein

Internationaler Medienkunstpreis der Kunststiftung NRW Andreas Angelidakis, Melanie Bonajo, Antoine Catala, Hanne Lippard, Sondra Perry
10. November 2018 – 03. Februar 2019

Eröffnung am Freitag, den 09. November um 19:00 Uhr

Rahmenprogramm

Nam June Paik Videoscreening
In Kooperation mit dem Filmclub Münster
Im Schloßtheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster Sonntag, 02. Dezember um 11:00 Uhr

Weitere Informationen: www.namjunepaikaward.org Die Ausstellung wird ausgerichtet in Kooperation mit und gefördert von der Kunststiftung NRW

HALBTOTALE 2018: This Is The Beat Generation

Filme, Lesungen, Performances ab 20. August im Schloßtheater, auf Burg Hülshoff, in der Christophorus-Klinik und im cuba

Jack Kerouac. Allen Ginsberg. William S. Burroughs. Auch fast 70 Jahre nachdem der Begriff der "Beat Generation" geprägt wurde, sind diese Namen noch ebenso präsent wie zu Lebzeiten, sind repräsentativ für eine neue Stilrichtung, ein neues Lebensgefühl in der amerikanischen Literatur.
Die "Halbtotale 201" zeigt im Vorfeld des ZEBRA Poetry Film Festival Münster | Berlin, das in diesem Jahr seinen Fokus auf die Poetry-Szene der USA lenkt, ab dem 20. August im Schloßtheater in Münster einen Querschnitt filmischer Annäherungen an eine der prägendsten Literaturbewegungen des 20. Jahrhunderts.

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The Beat Generation: An American Dream - Mo 20.8., 20 Uhr | Mi 22.8., 19 Uhr - am 20.8. mit Lesung von Volker Strübing & Andreas Weber
USA 1987 | 86 min | 16mm | OmU | R: Janet Forman

Across the Borders (OF) - Sa 25.8., 16 Uhr | So 25.8., 11 Uhr
Poesiefilm-Screening im Rahmen der Droste-Tage 2018 auf Burg Hülshoff

Poetry in Motion - Mo 27.8., 21 Uhr | Mi 29.8., 19 Uhr
CDN 1982 | 90 min | 16mm | OF |R: Ron Mann

On the Road - Mo 3.9., 21 Uhr| Mi 5.9., 18:15 Uhr
F/USA/GB/BRA/CDN/ARG 2012 | 140 min | DCP | OmU | R: Walter Salles

William S. Burroughs: A Man Within - Mo 10.9., 21 Uhr | Mi 12.9., 19 Uhr
USA 2011 | 87 min | DCP | OmU | R: Yony Leyser.

Cafe Bizarre - Di 11.9., 20 Uhr
Audiovisuelle Performance in der Black Box im cuba

Christine Otten & Jan Klug: The Last Poets - Fr 14.9., 20 Uhr
Lesung & Performance in der Black Box im cuba

It Don’t Pay to Be an Honest Citizen - Mo 17.9., 21 Uhr | Mi 19.9., 19 Uhr
USA 1984 | 90 min | 16mm | OF | R: Jacob Burghardt

Don’t Blink – Robert Frank - Mo 24.9., 21 Uhr | Mi 26.9., 18:45 Uhr
USA/F/CDN 2015 | 82 min | DCP | OmU | R: Laura Israel
Im Vorprogramm: Pull My Daisy, USA 1959, 28 min, R: Robert Frank & Alfred Leslie

Rainer Komers: The Spoon Film - Mi 26.9., 15:30 Uhr
Filmvorführung und Live-Telefon-Lesung (OmU) in der Christophorus Klinik

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LOOK & LISTEN: Jazzfilme in der BLACK BOX

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Die Reihe LOOK & LISTEN – Jazzfilme im "cuba cultur" wird 2018 fortgesetzt. Jeden dritten Donnerstag im Monat zeigt das cuba gemeinsam mit dem „filmclub Münster“ und Norbert Nowotsch Dokumentarfilme aus der Geschichte des Jazz.

Die ersten Termine 2018:
Do 22. Februar: Peter Kowald - Off the Road
Do 15. März: Thelonious Monk: Straight, No Chaser
Do 19. April: Rohschnitt Peter Brötzmann

Beginn jeweils 20 Uhr - Eintritt 5/7 - Black Box im Cuba, Achtermannstraße
Weitere Infos und Tickets www.blackbox-muenster.de

Russische Filmtage 2018

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Zum 10. Mal in Münster und zum 5. Mal in Düsseldorf präsentieren wir die aktuellsten, auf den großen internationalen Filmfestivals prämierten, russischen Autorenfilme. Es ist jedes Jahr aufs Neue spannend, welche Themen die russischen Filmemacher aufgreifen. Was sagen sie uns über den Zeitgeist in Russland? Welche Fenster in dieses so große wie vielschichtige Land öffnen die Filme?

Besuche mit Schulklassen sind nicht nur zu den regulären Vorstellungen, sondern auch am Vormittag möglich. Bitte sprechen Sie uns an: film@muenster.de.

Publikumsgespräche mit Filmschaffenden begleiten das Filmprogramm. Alle Filme werden im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Hier geht es zur Internetseite der Russischen Filmtage

Hier finden Sie alle Spieltermine im Schloßtheater:

Jazz-Filme in der BLACK BOX

"When you hear music, after it's over, it's gone in the
air, you can never capture it again". (Eric Dolphy)

Cuba-cultur startet gemeinsam mit dem Filmclub Münster
in den dunklen Wintermonaten eine Filmreihe, die jeden
Freitag ausgesuchte cineastische Beiträge in die BLACK BOX
des cuba bringt. Die Spanne reicht von den Pionieren der
30er Jahre des vorigen Jahrhunderts, bis zu zeitgenössischen
Protagonisten der Improvisierten Musik´. Als besonderer
Bonus kommt unveröffentlichtes Filmmaterial aus dem Archiv
von Prof. Norbert Nowotsch hinzu.

ab 3. November 2017 jeweils freitags, 20:00 Uhr

BLACK BOX Kartenreservierung

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Billie Holiday - Fotoportraits und Audiodokumente

3. November bis 22. Dezember
Eröffnung am Freitag, 3. November 19:00 Uhr
cuba - cultur - foyer
Einführung: Norbert Nowotsch

Die Jazz-Filmreihe in der Black Box wird durch eine Ausstellung mit Fotoportraits
von Billie Holiday ergänzt. Der Jazzmusiker Tony Scott
fotografierte sie an einem Nachmittag in seiner Wohnung.
Diese eindringlichen und berührenden Bilder, zusammengestellt von Norbert Nowotsch,
waren bis jetzt nur einmal 1989 im Theater Stuttgart zu sehen.
Durch einen begleitenden Audiotrack wird die Ausstellung
zum HörFilm: neben Piano und Gesang sind private Gespräche über
Musik und Leben zwischen Billie Holiday und Tony Scott zu hören.

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Frauen im Jazz

3. November 20:00 Uhr BLACK BOX

INTERNATIONAL SWEATHEARTS OF RHYTHM
USA 1986, 27 min, F & SW
Die International Sweethearts of Rhythm waren eine 1939 an der
Piney Woods Country Life School in Mississippi gegründete Jazz-
Bigband, die nur aus Frauen bestand (ohne Rassentrennung).


TINY & RUBY, HELL DIVIN' WOMEN
USA 1988, 27 min, F & SW
Zwei Musikerinnen der Band, die Solo-Trompeterin Tiny Davis und
die Schlagzeugerin Ruby Lucas, stellen Greta Schiller und Andrea
Weiss noch eingehender in ihrem Dokumentarfilm vor.

BONUS:
Uncut - unveröffentlichtes Archivmaterial über den Klarinettisten
Tony Scott.

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Ornette Coleman

10. November 20:00 Uhr BLACK BOX

ORNETTE COLEMAN: MADE IN AMERICA
USA 1985, 77 min., F
Regie Shirley Clarke

"Was auch immer die Idee ist, es wird nie etwas sein, was du einer
anderen Person so erklären kannst, dass sie es genau versteht ... also
spiel einfach die Musik." So äußerte sich Ornette Coleman und so
drehte Shirley Clarke ihren Film, mit dem sie ihn porträtierte.

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New Yorker Szene

17. November 20 Uhr BLACK BOX

RISING TONES CROSS
BRD 1984/1985, Dokumentarfilm, F
Drehbuch, Regie, Kamera: Ebba Jahn

Ein Dokumentarfilm über die New Yorker Avantgarde-Jazzszene Mitte
der 1980er Jahre. U.a. mit dem amerikanischen Saxophonisten Charles
Gayle und dem Kontrabassisten Peter Kowald sowie William Parker,
John Zorn, Don Cherry, Irene Schweizer, Peter Brötzmann u.v.a.

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Modern Jazz

24. November 20:00 Uhr BLACK BOX

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SMITH, JAMES O., ORGANIST, USA
NDR 1965/66, 58 min, SW
Regie: Klaus Wildenhahn

Wildenhahn: "Wir nahmen das im Jazz vorhandene Prinzip von einer
bestimmten Struktur und der darin eingebetteten lebendigen Improvisationen
an." Gedreht mit einer Kamera in langen Einstellungen:
Langeweile, Witze, das Rassenproblem, Warten, Langeweile, Warten.
Das Jimmy-Smith-Trio auf Tournee durch Europa mit dem Dizzy
Gillespie Quintett und im 2. Teil der Alltag in Manhattan, das Büro des
Managers, Plattenaufnahmen. Aber die Bilder handeln nicht nur von
Musik. Der Vater von Jimmy Smith war Arbeiter und wuchs in einem
Ghetto auf...

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BEN WEBSTER IN EUROPE (OmeU)
NDR 1965/66, NL, 31 min.SW
Regie: Johan van der Keuken

1967 zog der angesagte Saxophonist für ein Jahr nach Amsterdam,
miete sich bei Frau Hartlooper ein, die ihn verwöhnte und es mit ihm
bis in eine TV-Talkshow schaffte.
"Sowohl Kameraarbeit als auch die Montage passen in die Zeit und
zum Thema." Der Film ist Beides: fragmentiert und unvorhersehbar,
harmonisch und abstrakt; sowohl der kollagenhafte Stil, seine
unkonventionelle Art als auch der improvisierte Charakter reflektieren
alle die Kunst des Jazz.
Quelle: Pressetext IDFA-Festival, Amsterdam

Europäische Szene

1. Dezember 20:00 Uhr BLACK BOX

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ABER DAS WORT HUND BELLT NICHT
Portrait: Schlippenbach Trio
Regie: Bernd Schoch D 2011, 49 min.

"Der Film seziert ein Ereignis und setzt es im Kino wieder zusammen.
Er verengt den Raum, dehnt die Zeit, und ermöglicht dadurch eine
intensive Kino-Erfahrung mit dem Free Jazz des Schlippenbach-Trios."
(Artepreis Jury)

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MISHA ENZOVOORT
NL, 2013, 65 min., niederl. / engl. / dt.
Regie: Cherry Duyns.

Cherry Duyns begleitet die Ikone des europäischen Jazz eine Woche
lang bei seinen Auftritten in London?s Vortex jazz club.
Der Bandleader, Komponist und Pianist ist einige Jahre zuvor an
Demenz erkrankt. Dies wird sein letzter Auftritt im Ausland sein und
die Musiker des Instant Composers Pool nehmen Abschied von ihrem
Kollegen, der sie alle stark geprägt hat und mit dem sie seit Jahrzehnten
zusammenspielen.
Mit Ab Baars, Ernst Glerum, Han Bennink, Mary Oliver, Michael Moore,
Misha Mengelberg, Thomas Heberer, Tobias Delius, Tristan Honsinger.

Der Festival – Klassiker

8. Dezember 20:00 Uhr BLACK BOX

JAZZ ON A SUMMER'S DAY
USA, 1960, 85 min., F
Regie Bert Stern und Aram Avakian
Sonntag, der 6. Juli 1958, Newport Jazz Festival.

Der Film gilt allgemein als einer der schönsten Jazz-Filme, in dem die
unterschiedlichsten Stile ?zu Wort? kommen. Vom Bop und Cool Jazz,
der Avantgarde bis zum traditionellen Jazz, außerdem Gospel, Rock
und Rhythm and Blues. Mit Anita O?Day, Thelonious Monk, George
Shearing, Gerry Mulligan, Louis Armstrong, Dinah Washington,
Mahalia Jackson, Chuck Berry u.v.a.

Sun Ra

15. Dezember 20 Uhr BLACK BOX

SUN RA: A JOYFUL NOISE
USA 1980, 60 min., F
Regie: Robert Mugge

Aufgenommen von 1978 bis 1980 ist Robert Mugge?s Sun Ra-Portrait
nicht nur ein Konzertfilm, sondern eine authentische Darstellung
der außergewöhnlichen musikalischen Persönlichkeit des Visionärs
und wegweisenden Komponisten, Bandleader und Keyborders.

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BONUS:
THE MAGIC SUN
Phill Niblock, USA 1966, SW 7:40 min.
Musik: SUN RA & HIS SOLAR ARKESTRA
(Experimentalfilm)

Cut / Uncut

22. Dezember 20:00 Uhr BLACK BOX

A MAN'S STORY
Regie: Marco Rusca und EnricoZampini, Italien, 60 min.
TV-Portrait des Klarinettisten Tony Scott


ARCHIE SHEPP

von Norbert Nowotsch, D, 2004, 38 min.
Der musikalische Pionier und Vertreter eines neuen
schwarzen Selbstbewusstseins, aufgenommen bei einer
spontanen Session im Bowery Poetry Club, New York.

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First Take – Debütfilme großer europäischer Regisseure

The first cut is the deepest... Nicht wenige Regisseure haben direkt mit ihrem ersten Film bleibenden Eindruck hinterlassen, bisweilen Filmgeschichte geschrieben. Orson Welles etwa mit seinem zeitlosen Meisterwerk „Citizen Kane“ oder auch François Truffaut mit dem Auftakt seiner Antoine-Doinel-Reihe „Sie küssten und sie schlugen ihn“.

Im Europäischen Spielfilmwettbewerb des Filmfestival Münster #17, das vom 4. bis 8. Oktober im Schloßtheater stattfindet, werden wieder acht Regisseure versuchen, mit ihren Erstlingswerken die Filmwelt aus den Angeln zu heben. Zur Einstimmung erinnern wir ab dem 28. August im filmclub münster an fünf große europäische Regisseure, die mit ihren Debütfilmen für Aufsehen sorgten.

Außer Atem | À bout de souffle (DF)

Mo 28.8., 21:00 // Mi 30.8., 19:00

F 1960 // R+B Jean-Luc Godard // K Raoul Coutard // S Cécile Decugis // M Martial Solal // D Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Daniel Boulanger, Roger Hanin // 90 Min.

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Das Fest | Festen (OmU)

Mo 4.9., 21:00 // Mi 6.9., 19:00

DK/S 1998 // R+B Thomas Vinterberg // K Anthony Dod Mantle // S Valdis Óskarsdottir // M Lars Bo Jensen // D Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen, Paprika Steen, Trine Dyrholm // 105 Min.

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Hunger (OmU)

Mo 11.9., 21:00 // Mi 13.9., 19:00

GB/IRL 2008 // R Steve McQueen // B Enda Walsh, Steve McQueen // K Sean Bobbitt // S Joe Walker // M Leo Abrahams, David Holmes // D Michael Fassbender, Liam Cunningham, Liam McMahon, Stuart Graham, Brian Milligan // 96 Min.

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Die Rückkehr | Возвращение (OmU)

Mo 18.9., 21:00 // Mi 20.9., 19:00

RUS 2003 // R Andrej Swjaginzew // B Wladimir Moisejenko, Alexander Nowotozkij // K Michail Kritschman // S Wladimir Moguljewskij // M Andrej Dergatschew // D Wladimir Garin, Iwan Dobronrawow, Konstantin Lawronjenko, Natalija Wdowina // 106 Min.

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Control (OmU)

Mo 25.9., 21:00 // Mi 27.9., 18:45

GB/USA/AUS/J 2007 // R Anton Corbijn // B Matt Greenhalgh // K Martin Ruhe // S Andrew Hulme // M New Order // D Sam Riley, Samantha Morton, Alexandra Maria Lara, Harry Treadaway, Toby Kebbell // 106 Min.

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Martin Scorsese 75

Kaum ein anderer Regisseur, Drehbuchautor oder Produzent hat das US-amerikanische Kino der letzten fünf Jahrzehnte mehr geprägt als Martin Scorsese. Als einer der Vorreiter des New Hollywood gelang ihm mit seinem dritten Langfilm "Hexenkessel" der Durchbruch. Für "Taxi Driver" gewann er in Cannes die Goldene Palme, aber bereits sein nächster Film "New York, New York" leitete eine Reihe kommerzieller Misserfolge ein, die bis Mitte der Achtziger anhielt. Mit "Die Farbe des Geldes", "Die letzte Versuchung Christi" und "GoodFellas" konnte er sich künstlerisch wie wirtschaftlich rehabilitieren und bewies mit jedem folgenden Projekt, dass er als einer der wichtigsten Filmemacher seiner Generation gilt.

In diesem Jahr wird Martin Scorsese 75. Der filmclub münster zeigt aus diesem Anlass eine Auswahl mit fünf seiner einflussreichsten Werke. Den Auftakt macht die remasterte Fassung von "Taxi Driver" (OmU).

Taxi Driver

MO 3.4., 21:00 / MI 5.4., 18:30

USA 1976, 114 min, R: Martin Scorsese, OmdU, Digital remastered
mit Robert De Niro, Jodie Foster, Harvey Keitel, Cybill Shepherd, Peter Boyle, Albert Brooks, Leonard Harris

Robert De Niro spielt in Martin Scorseses "Taxi Driver" einen instabilen Taxifahrer, der durch seinen Beruf auf die Schattenseiten New Yorks aufmerksam wird und eine minderjährige Prostituierte zurück zu ihren Eltern bringen will.

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Wie ein wilder Stier / Raging Bull

MO 10.4., 21:00 / MI 12.4., 18:30

USA 1980, 129 min, R: Martin Scorsese, OmdU
mit Robert De Niro, Joe Pesci, Cathy Moriarty, Nicholas Colasanto, Frank Vincent, Theresa Saldana

Martin Scorsese verfilmte mit Wie ein wilder Stier die Geschichte des Boxers Jake La Motta. Für die Darstellung des gebrochenen Helden erhielt Robert De Niro seinen zweiten Oscar.

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GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia

MO 17.4., 21:00 / MI 19.4., 18:15

USA 1990, 146 min, R: Martin Scorsese, DF
mit Robert De Niro, Joe Pesci, Ray Liotta, Lorraine Bracco, Paul Sorvino, Frank Sivero, Tony Darrow, Debi Mazar, Samuel L. Jackson

Mit "GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia" zeigt Martin Scorsese den Aufstieg und Fall von Ray Liotta im Schatten des Mafiosi Robert De Niro.

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Zeit der Unschuld / The Age of Innocence

MO 24.4., 21:00 / MI 26.4., 21:00

USA 1993, 138 min, R: Martin Scorsese, OmdU
mit Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer, Winona Ryder, Richard E. Grant, Jonathan Pryce, Geraldine Chaplin, Stuart Wilson, Miriam Margolyes

In "Zeit der Unschuld" gehen Daniel Day-Lewis und Michelle Pfeiffer eine verbotene Liebesbeziehung ein.

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Shutter Island

MO 1.5., 21:00 / MI 3.5., 18:15

USA 2010, 138 min, R: Martin Scorsese, DF
mit Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Max von Sydow, Michelle Williams, Emily Mortimer, Patricia Clarkson, Jackie Earle Haley, Ted Levine

In "Shutter Island" soll Leonardo DiCaprio als FBI-Ermittler in einer Psychiatrie ermitteln. Dort stößt er nicht nur auf mysteriöse Zwischenfälle.

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