Mini Minutes - das "Festival des kleinen Films" ist ein Festivalprojekt, das autonome Low-Budget Videos präsentieren und fördern will.
 
In den Weiten des Internets, auf Plattformen wie youtube, myspace, myvideo usw. sammeln sich unzählige Videofilme aus aller Welt. Mit Mini Minutes - dem „Festival des kleinen Films“ soll die Gelegenheit geschaffen werden, aus dieser Informationsflut herausragende künstlerische Fundstücke auszufiltern, zu präsentieren und zu diskutieren.
Mini Minutes schafft eine öffentliche Plattform, die nicht nur dem gemeinschaftlichen Konsum der Medien, der Lust des Betrachtens und dem sinnlichen Vergnügens des Schauens dienen soll, sondern auch zu Austausch  und Gespräch anregen möchte.
Unabhängig von Filmstudios, Hochschulen und kostspieligen Produktionsteams erstellte Videos bekommen eine neue, alternative Öffentlichkeit und eine neue ästhetische Dimension.
Das Festival setzt sich zum Ziel, gerade die kleine Form der Videos von den Festplatten, Kassetten, CDs, DVDs und Videoportalen im Internet im Experiment auf die große Leinwand zu holen.
Ähnlich wie sich in der mittelalterlichen Miniaturmalerei eine neuer Spielraum für das Skurrile und Profane am Rand geschaffen hat, so erlaubt auch die Miniaturform des Videos das Zufällige und das Beiläufige, das Spielerische und Pointierte.
Was in der traditionellen Ästhetik undenkbar war - das Originalformat zu verändern - wird durch die neuen, digitalen Medien relativiert. Daher ist es auch nicht nur erlaubt sondern von eigenem ästhetischem Interesse, zu untersuchen, was mit den zunächst im kleinen Format produzierten Filmen geschieht, wenn sie auf großer Leinwand gezeigt werden.
Durch diesen Transfer des kleinen Formates auf die große Leinwand wird der experimentelle Charakter dieses Genres betont. Der Raum des Kinos wird so zum Labor für Darstellungsformen und Ideen und bietet einen Ort, an dem sich Neues synthetisieren kann.
Das Betrachten der Videos wird zum Fest des Schauens.
Mini Minutes - das „Festival des kleinen Films“ ergänzt die äußerst lebendige Filmlandschaft Münsters durch eine neue Facette, die bislang in dieser Form noch nicht präsent ist.
Mini Minutes möchte Münsters Film- und Kinoszene um das "kleine Format", das bislang hier noch keine öffentliche Plattform hatte, bereichern.
Das Festival wendet sich an unabhängige Videoschaffende mit künstlerischem Schwerpunkt. Die Beiträge sollen eine Länge von maximal 10 Minuten aufweisen.
Gefragt sind Arbeiten aus den Genres Dokumentation, Stories, Fiktion, Animation, sowie deren Mischformen.
 
 
Mini Minutes - das Festival des kleinen Films wird gefördert von
 
 
 
 
mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Münster