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M-Enabling-Forum für digitale Barrierefreiheit und Assistenztechnologien

Im Rahmen der RehaCare in Düsseldorf wird am 27.09.2018 von 08:30 – 18:00 Uhr ein Forum für digitale Barrierefreiheit und Assistenztechnologien veranstaltet.
Die RehaCare selbst, findet vom 26.09. - 29.09.18 statt.

Das erste M (Mobile) -Enabling Forum findet am 27. September 2018 während der REHACARE in Düsseldorf statt. E.J.Krause & Associates und G3ict (The Global Initiative for Inclusive ICT, eine Institution der Vereinten Nationen), organisieren die Konferenz mit begleitender Ausstellung zum Thema barrierefreie, digitale Technologien und Umgebungen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen.

Das M-Enabling Forum wird Podiumsdiskussionen zu Richtlinien und Standardisierungsthemen beinhalten sowie in Fallbeispielen aufzeigen, wie mobile Kommunikationstechnologien und unterstützende Dienstleistungen ein unabhängiges Leben ermöglichen. Nach jedem Podium können vom Publikum Fragen an die Sprecher gestellt werden. Im Ausstellungsbereich haben die Konferenzbesucher die Möglichkeit, sich einen Überblick über die modernsten Innovationen zu verschaffen.

Das M-Enabling Forum wird im Congress Center der Messe Düsseldorf durchgeführt. Parallel läuft die REHACARE, die seit 30 Jahren von der Messe Düsseldorf organisiert wird und in Europa die führende Veranstaltung für unabhängiges und selbstbestimmtes Leben ist.

Der Deutsche Schwerhörigenbund ist durch seine Vizepräsidentin Renate Welter im Vorbereitungsteam beteiligt.

Die Veranstaltung wird zweisprachig in Englisch und Deutsch abgehalten. Die Redebeiträge werden jeweils simultan gedolmetscht. Eine Höranlage für Schwerhörige umschaltbar zwischen den Sprachen wird eingesetzt und Schriftdolmetscher werden in beiden Sprachen dolmetschen.

Bei den Vorträgen und Podiumsdiskussionen erwarten Sie internationale Fachpersönlichkeiten.

Weitere Informationen, wie vorläufiges Programm finden Sie hier

 

[Update] Nachruf des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. zum Tod von Ilse Grinz

 † 25.05.2018

Im vergangenen November feierte Ilse Grinz ihren 50. Geburtstag. Als Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des DSB Ehrenzeichen in Gold war sie Leiterin der Beratungsstelle DSB Essen sowie die DSB Fachreferatsleiterin Beratung.

  Präsidium DSB e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Mitglieder des DSB e.V.

Lesen Sie hier den Nachruf des DSB zum Tod von Ilse Grinz

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Hörbehinderungen

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Seit dem 01.04.2018 gibt es auch für schwerhörige Menschen in Nordrhein-Westfalen eine neue Beratungsmöglichkeit. Im Rahmen der bundesweiten "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" (EUTB) bietet der Deutsche Schwerhörigenbund zunächst in zwei neuen Schwerpunktberatungsstellen in Köln und Essen Beratung bei Hörminderungen, Hörsturz, Tinnitus und Lärmempfindlichkeit an:

  • Gründe und Ursachen
  • Möglichkeiten der Behandlung
  • Hörsystem oder Cochlea Implantat?
  • Fragen der Kostenübernahme
  • Von der Lichtsignalanlage bis zur Spracherkennung: Hilfsmittel für den Alltag
  • Ausbildung und Arbeit: Technische Möglichkeiten und Assistenzleistungen, Arbeitnehmerrechte, Finanzierungsquellen
  • Stationäre Therapien für Hörgeschädigte: Eine Chance auch für mich?
  • Nachteilsausgleich und Behindertenausweis: Was bringt mir das?
  • Jetzt helfe ich mir selbst! - Die Lage ist alles andere als aussichtslos ...

Unsere Beratung ist persönlich, individuell und kostenfrei. Unsere Beraterinnen und Berater sind speziell ausgebildet und alle selbst von einer Hörschädigung betroffen.

EUTB-Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderungen Köln

Lupusstraße 22, 50670 Köln
Telefon: 0221 - 68 47 60
Telefax: 0221 - 120 88 37
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechzeiten:

Dienstags und Donnerstags 10 bis 13 Uhr, 14 bis 19 Uhr
Mittwochs 14 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung

EUTB-Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderungen Essen

1. Weberstraße 28, 45127 Essen
Telefon in Vorbereitung (Kölner Beratungsstelle ansprechen!)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprechzeiten:

Montags 10 bis 13 Uhr, 14 bis 19 Uhr
Donnerstags 14 bis 19 Uhr
und nach Vereinbarung

Für Menschen mit anderen Einschränkungen bieten wir eine Einstiegsberatung und vermitteln weiterführende Beratungsangebote!

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung EUTB wird finanziert durch eine Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie aus Eigenmitteln des Deutschen Schwerhörigenbundes.

   BMAS_Logo_png.png

Download : EUTB_Beratung_NRW.pdf                 

Lindenhofseminar vom 26.10. - 28.10.2018

In diesem Jahr findet das   Lindenhofseminar vom 26.-28. Oktober  statt.

Organisiert von Elisabeth Aufderheide und unter der Leitung von
Jutta Tschentscher beschäftigt sich das Lindenhofseminar
mit dem Thema :

Schwerhörig – leicht gesagt?!

Wir gehen unter anderem den Fragen nach, wann es Sinn macht, über die Höreinschränkung zu sprechen und vor allem, wie die eigenen Bedürfnisse klar und deutlich formuliert werden, damit Kommunikation gelingen kann.

Anmeldung werden ab sofort entgegengenommen  bei:

Frau Neumeier, Nazarethweg 7, 33617 Bielefeld

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Fax: 0521 144-6109, 
Telefon 0521 144-6110

Weitere Informationen bezüglich der Anmeldung und Seminarinhalte entnehmen Sie bitte
dem Infoblatt zum Lindenhofseminar 2018.

DSB Selbsthilfetage: Save the Date 19.-21.10. in Essen

Die diesjährigen Selbsthilfetage des Deutschen Schwerhörigenbundes stehen unter dem Motto „Hören, verstehen, dazugehören“. Die Veranstaltung wird vom 19. bis zum 21. Oktober 2018 in Essen stattfinden. Mit einem umfangreichen Vortragsprogramm und einer großen Ausstellung von Herstellern, Reha- und Beratungseinrichtungen knüpft sie an die Selbsthilfetage in Münster an. Inhaltlich soll es darüber hinaus um die Weiterentwicklung der Ergebnisse der IFHOH-Tagung „Future Loops“ im letzten Herbst in Berlin gehen. Ein zusätzlicher Glanzpunkt wird der Festabend am Samstagabend sein, zu dem der Essener DSB-Ortsverein anlässlich seines 100jährigen Jubiläums einlädt.

Während der Selbsthilfetage wird die kommunikative Barrierefreiheit als ein wichtiger Baustein für eine inklusive Gesellschaft erlebbar in den Mittelpunkt gerückt. Eine Höranlage für Schwerhörige sowie der Einsatz von Schriftdolmetschern sind bei allen Programmpunkten fest eingeplant.

 Weitere Informationen :

https://www.schwerhoerigen-netz.de/dsb-selbsthilfetage

Bundesverband : Begrüßungsschreiben an den neuen Gesundheitsminister

Liebe Landesverbände und Ortsvereine,

anbei unser Begrüßungsschreiben an den neuen Gesundheitsminister, in dem wir aktuelle Schwachstellen bei der Hörgeräteversorgung aufzeigen (incl. zwei Anlagen).

Zur Information anbei auch die Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses (PG 13 Hörhilfen) vom 28.02.2018, in die unsere Forderungen vom 20.09.2017 nicht eingeflossen sind.

Herzliche Grüße

Renate Welter

Vizepräsidentin

Anlagen:

WHO-Klassifikation der Schwerhoerigkeit

Der DSB NRW hat einen Sitz im Landesbehindertenbeirat!

Helmut Wiesner (und als seine Vertretung Susanne Schmidt) wurden zum Mitglied ernannt. 

Der Landesbehindertenbeirat „LBBR“ berät die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen. Damit ergänzt er Inklusionsbeirat und die Fachbeiräte, von denen sich die Landesregierung beraten lässt.

Beauftragte ist jetzt Claudia Middendorf. Sie hatte für den 20.3.2018 zur ersten Sitzung des LBBR eingeladen. Unter anderem begrüßte Sozialminister Karl Laumann die Mitglieder und stand für eine Diskussion zur Verfügung. 

Die Presseinfo steht auf

https://www.mags.nrw/pressemitteilung/claudia-middendorf-beruft-landesbehindertenbeirat-minister-laumann-erster-sitzung oder ist im Anhang zu finden.

Am 4. Juli soll die nächste Sitzung mit dem Hauptthema „Arbeit stattfinden.

Über weitere  Anregungen und Themenvorschläge,  würden wir uns freuen !

Bitte an unsere Mailadresse senden : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Welttag des Hörens am 3. März

Der diesjährige Welttag des Hörens steht unter dem Motto „Hear the future“. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirbt an diesem Tag für eine Vorbeugung und frühzeitige Versorgung von Hörminderungen. Dabei wird sie in Deutschland von Hörakustikern, HNO-Ärzten und dem Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) unterstützt.

Dr. Shelly Chadha leitet das Programm zur Prävention von Taubheit und Hörverlust bei der WHO. Sie ruft Hörakustiker in Deutschland zur Teilnahme am Welttag des Hörens auf: „In den vergangenen Jahren haben weltweit immer mehr Partner und Länder die Kampagne zum Schutz des Gehörs und zur Versorgung einer Hörminderung im Rahmen des Welttages begleitet. Allein in Deutschland erreichte der Welttag des Hörens 2017 über 36 Millionen Menschen. Jeder kann sich der Kampagne ganz einfach mit einer eigenen Aktion zum Thema Hörminderung anschließen.

Informationen dazu finden Sie unter www.welttag-des-hoerens.de

 

Weitere Informationen bzw. Pressemitteilungen :

über Hörgesundheit

PM_Welttag_des_Hoerens

 

Neues zur App „DB Barrierefrei“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir mit unserer App „DB Barrierefrei“ 2018 an den Start gehen werden.

In den nächsten Wochen werden wir die erste Entwicklungsphase erfolgreich abschließen und „DB Barrierefrei“ für iOS und Android voraussichtlich ab Februar/März 2018 in den App-Stores zum kostenfreien Download anbieten.
 
Welche Endgeräte werden unterstützt?
Die App wird Smartphones und Tablets der meisten Hersteller ab iOS10 und Android ab 5.x unterstützen.

Bitte beachten Sie, dass die App „DB Barrierefrei“ in erster Linie für die Verwendung auf Smartphones optimiert wurde.

Welche Funktionen werden zum Release voraussichtlich enthalten sein?

Anzeigen und Durchsagen: Erhalten Sie wichtige Informationen zu ihrer Reise als Text- oder Sprachnachricht direkt auf Ihr Smartphone.

Wählen Sie aus über 5.400 Bahnhöfen deutschlandweit Ihren Wunschbahnhof – manuell oder bequem per GPS-Suche.

-  Werfen Sie einen Blick auf die integrierte Bahnhofstafel und erfahren Sie alles zu Ankunfts- und Abfahrzeiten.

-  Über die Auswahlfelder Bahnhofstafel oder Zugsuche können Sie den Streckenverlauf für ICE/IC/ECs sowie die aktuellen Ankunfts- und Abfahrtszeiten mit einem Klick einsehen.

-  Über die praktische Gleisübersicht finden Sie immer den richtigen Anschluss für Ihre Reise.´

-  In der detaillierten Gleisansicht erhalten Sie wertvolle Informationen zum aktuellen Zug und den Folgezügen.

-  Mit der Beobachten-Funktion erhalten Sie Änderungen zum Gleis bequem per Push-Nachricht auf Ihr Smartphone.

Informationen zur Funktionsfähigkeit von Aufzügen und Rolltreppen: Rufen Sie Informationen über benötigte Anlagen direkt über das Smartphone ab. Bitte beachten Sie, dass wir datentechnisch bedingt aktuell noch keine Informationen zur Laufrichtung der Rolltreppen abbilden können.

Informieren Sie sich rund um die Uhr über die Funktionsfähigkeit von Aufzügen und Rolltreppen auf häufig genutzten Bahnhöfen.

-  Über die praktische Favoritenliste können Sie frühzeitig prüfen, ob von Ihnen häufig genutzte Aufzüge oder Rolltreppen aktuell Störungen aufweisen.

-  Mit der Detailansicht erhalten Sie weitere Statusinformationen und können jederzeit die aktuelle Funktionsfähigkeit einsehen.

Informationen & Services: „DB Barrierefrei“ liefert Ihnen zudem hilfreiche Informationen und barrierefreie Services um Sie bestmöglich auf Ihrer Reise mit der DB zu unterstützen.

-  Unter Service können Sie eine Unterstützung für den Ein-, Um- oder Ausstieg direkt über Ihr Smartphone anmelden. 

-  Verbinden Sie sich direkt mit der Mobilitätsservice-Zentrale oder nutzen Sie das Anmeldeformular in der App für die gewünschte Unterstützung bis zu 24 Stunden vor Reiseantritt.

-  Im Informationsbereich finden Sie Auswahloptionen für Ihre persönliche App-Nutzung und weitere Informationen zum barrierefreien Reisen mit der DB.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der App „DB Barrierefrei“

Abschluss Statement des internationalen Kongresses zu Höranlagen und Barrierefreiheit

Liebe Mitglieder,

initiiert durch den internationalen Schwerhörigenverband IFHOH hat der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. vom 6. bis 7. Oktober 2017 in Berlin den 4. Internationalen Kongress zu Höranlagen und Barrierefreiheit unter dem Motto “Future Loops” veranstaltet. Der Kongress beschäftigte sich mit Hörtechnologien für schwerhörige Menschen fokussiert auf Barrierefreiheit im öffentlichen Raum.

Dabei wurde ein Abschluss Statement verabschiedet, dass ich Ihnen hiermit im englischen Original und in deutscher Übersetzung zur Verfügung stelle. Wir bitten Sie, das Statement möglichst breit zu streuen und es für Ihre Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Es wäre schön, wenn ausgehend von diesem Kongress die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden verbessert wird, indem mehr gut funktionierende Höranlagen zur Verfügung gestellt werden.

Sie finden das Dokument sowie weitere Informationen dazu auf unserer Internetseite

https://www.schwerhoerigen-netz.de/veranstaltungen/aktionen/

Mit herzlichen Grüßen

Renate Welter

    Deutscher Schwerhörigenbund e.V.

    Renate Welter – Vizepräsidentin

    Sophie-Charlotten-Straße 23a, 14059 Berlin

    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    www.schwerhoerigen-netz.de

11. CI-Symposium vom 10.-11.11.2017 in St. Wendel

Die Bosenbergkliniken in St Wendel (Saarland) laden wieder zum CI-Symposium ein

vom 10.- 11.10.17.

Das Thema des 11.  CI-Symposiums ist:

Lebenswege mit CI
aktuelles zu den Themen Hörreste, Bimodalität, Reimplantation
und der Gesetzeslage bei verschiedenen Altersklassen

Download des Flyers

Download Anmeldefax

 

Pressemitteilung: Neue Möglichkeiten für Eltern mit Hör- oder Sprachbehinderungen in der Schule und in Kindertageseinrichtungen

Mit dem Inklusionsstärkungsgesetz wurden die Rechte für Eltern mit kommunikativen Einschränkungen grundlegend erweitert, in allen Fragen ihrer elterlichen Sorge in Schule und Kindertageseinrichtungen Kommunikationsunterstützung zu erhalten.

Zu den neuen Möglichkeiten hat das Schulministerium ein Merkblatt unter dem Titel „Merkblatt zum Einsatz von Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetschern für Eltern“ herausgegeben. Dieses Merkblatt ist durch seine Fokussierung auf das Thema Gebärdensprache unvollständig, inhaltlich irreführend und in Teilen sogar falsch. Weitere Einzelheiten unserer inhaltlichen Kritik können unserer Stellungnahme entnommen werden, die der Landesverband NRW des Deutschen Schwerhörigenbundes (DSB Landesverband NRW) an das Schulministerium geschickt hat.  

Um den Eltern eine vollständige Information zu ermöglichen, hat der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) deshalb ein erweitertes Informationsblatt erstellt. Das Informationsblatt bietet eine vollständige Informationen über den Kreis der Berechtigten, die möglichen Formen der Kommunikationsunterstützung sowie eine erweiterte Darstellung über die neu hinzugekommenen Schulsituationen, in der das Gesetz greift. Zusätzlich gibt es ein Formular, welches zur Unterstützung des Antragsverfahrens verwendet werden kann.

DSB Informationsblatt Anspruch Kommunikationsunterstützung für Eltern

Merkblatt Schule: DSB Stellungnahme an Schulministerium NRW

DSB Antrag Kommunikationsunterstützung Eltern Schule

Dr. Norbert Böttges

Vorsitzender

Hören ohne Barrieren : Vorstellung unserer neuen Aufklärungsbroschüre am Welttag des Hörens am 3. März 2017

Vorstellung unserer neuen Aufklärungsbroschüre

und das „Stader Hörfenster“

Der Welttag des Hörens ist ein weltweiter Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) globale Aufmerksamkeit auf die Bedeutung des Gehörs lenken möchte.

Der passende Tag, um unsere neue Aufklärungsbroschüre „BESSER HÖREN FÜR ALLE  im Museum Schwedenspeicher in Stade vorzustellen.

Ab 17. Februar bietet das „Stader Hörfenster“ ein musikalisches Hörstück über Beethovens Ertaubung. 

Ein Schaufenster der Contor-Buchhandlung in Stade - bestückt mit Büchern rund um das Thema Hören  - ist mit einer induktiven Höranlage ausgerüstet.

In dem Schaufenster steht ein Fernseher auf dem ein Video läuft. Träger von Hörgeräten oder CI können draußen vor dem Schaufenster den Ton über die T-Spule empfangen.

Für Normalhörende bieten wir Untertitel auf dem  Bildschirm an. Also Inklusion mal anders rum! J

Was passiert am 3. März?

Freier Eintritt in das Museum Schwedenspeicher - Büchertisch rund um das Thema Hören –

Informationen zum barrierefreien Hören – Vorstellung unserer neuen Aufklärungsbroschüre 

13:00 Uhr

Einlass in die Ausstellung zur Geschichte der Hörhilfen (vom Hörrohr

bis zum Hirnstammimplantat) und Ludwig van Beethovens Ertaubung

Technische Informationen für Hörgeräteträger

(Aktivierung/Einstellung von T-Spulen etc.)

14:00 Uhr

Programmstart mit Grußworten des Museums und Landrat Michael Roesberg

Vorstellung der neuen Aufklärungsbroschüre „Besser hören für Alle“

Tristan Jorde  rezitiert eindrucksvoll Beethovens "Heiligenstädter Testament"

Zeitgleich zur Auswahl ab 16:00 Uhr:

drei verschiedene Führungen mit Höranlage (*)

Stadtführung:  Mit Luise Meyer einmal „blau machen“

Führung durch das Museum Schwedenspeicher oder durch die neue Ausstellung im  Kunsthaus

18:00 Uhr

Alexander Görsdorf liest aus seinem Buch „Taube Nuss“ (*)

Im Anschluss Austausch und Diskussion

(*) bei diesen Veranstaltungen bitten wir um Anmeldung über unsere Internetseite, da die mögliche Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Die kostenlosen Karten sind auch in Contor-Buchhandlung in Stade erhältlich  

Wir freuen uns, wenn Sie unser Gast sind!

 Viele Grüße aus der schönen Hansestadt Stade

Katharina Boehnke Nill

Vorsitzende Hören ohne Barriere – HoB e.V.

Im Zeichen höherer Lebensqualität: Der Welttag des Hörens 2017

Was ist der Welttag des Hörens?

Um Menschen in aller Welt darüber aufzuklären, wie sie ihr Gehör schützen, bewahren und – im Bedarfsfall – bestmöglich versorgen können, findet jedes Jahr am 3. März der Welttag des Hörens statt. In Deutschland veranstaltet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) den Welttag gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, Hörakustikern, Ärzten und zahlreichen weiteren Partnern. Schirmherr ist der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe.

Bereits im Februar bieten Hörakustiker deutschlandweit unter anderem kostenlose Hörtests und Beratungen an. Was es wo zu erleben gibt und wer in Ihrer Nähe am Welttag des Hörens teilnimmt, erfahren Sie unter: www.welttag-des-hoerens.de .

Gutes Hören bedeutet Lebensqualität

Aktuelle Studien zeigen, welche Folgen eine nicht ausgeglichene Schwerhörigkeit haben kann: So kann bereits eine unversorgte Hörminderung ab 25 Dezibel das Risiko zu stürzen um nahezu das Dreifache erhöhen. Mit modernen Hörgeräten, vom Hörakustiker individuell und optimal angepasst, wird dem entgegen gewirkt. Mehr noch: Hörgeräte helfen schwerhörigen Menschen, ihre Vitalität und körperliche Leistungsfähigkeit zu bewahren. So kann das Invaliditätsrisiko älterer Menschen bei unbehandelter Schwerhörigkeit um über 30 Prozent steigen. Gut dokumentiert ist auch der Zusammenhang einer unversorgten Schwerhörigkeit mit einem beschleunigten kognitiven Verfall bei älteren Erwachsenen: Bei den Untersuchungsteilnehmern, die Hörgeräte tragen, konnte beobachtet werden, dass dies dem kognitiven Verfall entgegenwirkt.

Auch junge Menschen müssen vorbeugen

Eingeschränktes Hörvermögen kommt in jedem Lebensalter vor – bei Kindern und Jugendlichen genauso wie bei Erwachsenen und Senioren. Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass Jugendliche einem wachsenden Risiko ausgesetzt sind, ihr Gehör nachhaltig zu schädigen – vor allem durch zu lauten Musikgenuss via Smartphone und MP3-Player oder in Clubs und Diskotheken. Über 1 Milliarde junger Menschen sind demnach weltweit gefährdet. HNO-Ärzte berichten, dass sich der Hörverlust im Hochfrequenzbereich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland über 24 Jahre hinweg nahezu verdoppelt hat.

Machen Sie einen Hörtest!

Zahlreiche Hörakustiker bieten rund um den Welttag des Hörens kostenfreie Beratungen und Hörtests an. Welche Aktionspartner ganz in Ihrer Nähe den Welttag unterstützen, sehen Sie auf www.welttag-des-hoerens.de . Machen Sie am besten heute noch einen Hörtest und informieren Sie sich, wie Sie Ihr Gehör (z.B. mit individuell angepasstem Gehörschutz) vor Lärm bewahren können und was zu tun ist, wenn der Hörsinn nachlässt.

 

NRW wird Vorreiter für Notrufsysteme für Hörgeschädigte

Zu den Ausbauplänen der Notrufmöglichkeiten für Menschen mit Hörschädigung erklärt Josef Neumann, Inklusionsbeauftragter der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

"Maßstab einer erfolgreichen Inklusion ist die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse für alle Menschen. Bundesweit haben Menschen mit Hörschädigung jedoch nur eine eingeschränkte Möglichkeit beim Absetzens eines Notrufs, dazu sind sie auf den Gebrauch eines Notruf-Faxes angewiesen. In Nordrhein-Westfalen sind über drei Millionen Menschen von Schwerhörigkeit, über 220.000 von hochgradiger Schwerhörigkeit, über 50.000 von an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit und über 17.000 von Gehörlosigkeit betroffen.

Die SPD-Landtagsfraktion bringt nun mit den GRÜNEN einen Antrag ein, der vorsieht, Nordrhein-Westfalen zur Modellregion für eine Notruf-App für Menschen mit Hörschädigung zu machen. Sie soll in Kooperation mit der Expertengruppe 'Notruf' und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie landesweit noch in diesem Jahr eingeführt werden. Dazu sollen ausgewählte kommunale Rettungsdienstleitstellen zunächst die später landesweit einzuführende Notruf-App testen. Damit nimmt NRW eine bundesweite Vorreiterrolle ein und gibt wichtige Impulse für die bundesweite Bereitstellung einer App.

Wir wollen gewährleisten, dass Menschen mit Hörschädigung durch eine mobile Notruf-App selbstbestimmt sicherer leben. Zudem prüfen wir die Einrichtung eines auf Video-Telefonie und Dolmetscher/innen basierenden Notrufsystems."

Link zur Pressemitteilung

Entschließungsantrag der Fraktion der SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Blumenpracht & Waldidylle

ist das Motto der

Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe

vom 12. April - 15. Oktober

Die Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe (LGS) ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Zum einen ist sie die erste Gartenschau in Nordrhein-Westfalen, die vor einer Wald-Kulisse stattfinden wird. Zum anderen ist die Kurstadt der bislang kleinste Ort, der die beliebte Großveranstaltung ausrichten wird. Eine weitere Besonderheit Bad Lippspringes ist die direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Kurwald, die ein bislang einmaliges Szenario für die Landesgartenschau darstellt.

Ein Besuch, der sich sicherlich lohnt.

Eine ausführliche Beschreibung der Landesgartenschau finden Sie auf der Homepage.

Es werden auch Gästeführungen   stattfinden.

Bitte erfragen Sie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,  ob auch Gästeführungen mit FM-Anlage für hörgeschädigte Personen stattfinden.

Resolution zum Barrierefreien Notruf

Liebe Landesverbände,

liebe Ortsvereine,

die auf unserer Bundesversammlung in Münster beschlossene Resolution zum Barrierefreien Notruf
wurde nun auch vom Deutschen Gehörlosenbund auf seiner Bundesversammlung beschlossen
und ist hiermit für die Veröffentlichung freigegeben.

Wir bitten Sie, sich dafür in Ihrem Wirkungsbereich stark zu machen.

Ein wichtiges Argument ist, dass die Bundesregierung im Koalitionsvertrag angekündigt hat, in dieser Legislaturperiode den Barrierefreien Notruf einzuführen.

Die Frist läuft nächstes Jahr mit der Bundestagswahl ab und das müssen wir nun anmahnen.

Auf Bundesebene werden wir die Resolution ins Wirtschaftsministerium einbringen und an diverse andere zuständige Stellen kommunizieren.

Bitte verteilen Sie sie in Ihren Wahlkreisen an die Bundestagsabgeordneten und schicken Sie sie auch an die Landesregierungen.

Mit herzlichen Grüßen

Renate Welter

Resolution herunterladen

rbb Innovationsprojekte

Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes HBB4ALL führt der rbb auch Tests zum Thema „Clean Audio“ durch. Bei „Clean Audio“ geht es darum, die Sprachverständlichkeit im Fernsehen speziell für schwerhörige Zuschauerinnen und Zuschauer zu verbessern. Dazu entwickelt das Institut für Rundfunktechnik ein neuartiges Verfahren. Hier werden Hintergrundgeräusche wie laute Musik oder Straßenlärm aus dem Fernsehton herausgefiltert. Solche Geräusche werden von schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern oft als störend empfunden, weil sie die Verständlichkeit von Dialogen erschweren.

Bereits im Jahr 2014 und 2015 haben rbb-Zuschauerinnen und Zuschauer an „Clean Audio“-Nutzertests im rbb teilgenommen. Dabei haben sie in einer Laborsituation kurze Ausschnitte von Sendungen gehört und deren Sprachqualität bewertet. Die Testergebnisse haben gezeigt, dass durch das IRT-Verfahren für einen Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer eine verbesserte Verständlichkeit bei problematischen Inhalten erreicht werden konnte. Dies bezog sich aber natürlich nur auf die kontrollierte Testumgebung. Als nächstes möchten wir nun testen, ob das „Clean Audio“-Verfahren zumindest tendenziell auch eine Verbesserung bei der TV-Nutzung unter realen Bedingungen bewirkt. Ab Mitte Juni 2016 führen wir deshalb einen sogenannten „offenen Test“ durch:  Einzelne Sendungen werden über die rbb Mediathek in einer „Clean Audio“-Version zur Verfügung gestellt und die schwerhörigen Testerinnen und Tester bewerten deren Sprachverständlichkeit. Dazu schauen sie einmal pro Woche eine komplette Sendung zuhause an ihrem Fernsehgerät oder Computer an und füllen anschließend einen Online-Fragebogen aus. Hier halten sie fest, an welchen Stellen der Sendung sie eventuell Verständnisschwierigkeiten hatten.

Sie sind hörgeschädigt und haben Interesse an einer Teilnahme? Dann schauen Sie eine als Clean Audio gekennzeichnete Sendung in der rbb Mediathek an und füllen Sie unseren Clean Audio Fragebogen aus. Link zur Umfrage

Ihre Teilnahme ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen den Test abbrechen. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig. Im Falle einer Teilnahme werden die Vorschriften über die Schweigepflicht und den Datenschutz eingehalten. Es werden keine persönlichen Daten wie Ihr Name oder Ihre Anschrift erhoben. Lediglich für die Zielsetzung des Tests erforderliche personenbezogene Daten wie Alter oder Geschlecht werden anonymisiert. Für den gesamten Vorgang der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der Daten sichern wir Ihnen zu, dass kein unberechtigter Dritter Zugang zu Ihren Antworten hat. Mit Ihrer Teilnahme geben Sie Ihr Einverständnis bezüglich der erhobenen Daten. Ansonsten verweisen wir auf die Datenschutzrichtlinien des rbb.
http://www.rbb-online.de/hilfe/copyright_und_datenschutz/datenschutzerklaerung.html

 

Referentenentwurf für Bundesteilhabegesetz erschienen

Heute Nachmittag wurde der lange erwartete Referentenentwurf für das Bundesteilhabegesetz vom
Bundesministerium für Arbeit und Soziales an die Verbände zur Anhörung versandt.
Das 369 Seiten starke Dokument ( inklusive Begründungen) ist damit der offizielle Vorschlag des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für das Bundesteilhabegesetz, der am 24. Mai zur ersten Anhörung kommt,
bevor der Entwurf dann vom Bundeskabinett im Juni oder Juli beschlossen werden kann.

"Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG)"
lautet der offizielle Titel des Gesetzes  ( Download als PDF )

weitere Informationen können von http://www.teilhabegesetz.org/ bezogen werden

Unser DSB-Shop

Unser "Shop" ist kein kommerzieller Internet-Laden. In unserem Shop wollen wir auf Artikel aufmerksam machen, die für Hörgeschädigte nützlich sind, sich im Allgemeinen aber nur schwer finden lassen. Wir vertreiben diese Artikel auch nicht selbst, sondern weisen auf die entsprechenden Bezugsquellen hin.

Wissen Sie von Artikeln, die in dieses Sortiment passen? Dann lassen Sie es uns wissen: infodsblvnrw(at)aol.com

Yes Were Open

  Anstecker mit Ohrsymbol

Dieser elegante Anstecker verrät etwas über Sie: Ich höre schwer - und ich stehe dazu!

Befestigt werden die Stecker mit einem Pin, der durch den Stoff oder ein Knopfloch geführt und mit einer Gegenfeder gesichert wird.

Preis: 5 Euro pro Stück, plus 2,20 Euro Porto. Ab 15 Stück gibt es einen Anstecker gratis dazu.

Zu beziehen über: DSB Köln, Lupusstr. 22, 50670 Köln, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bestellung formlos; der Versand erfolgt nach Zahlungseingang auf das Konto DE80 3702 0500 0007 0859 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

 
 ich bin hörgeschädigt allg Kommunikationskärtchen

Nicht jedem fällt es leicht, sein Handicap zu bekennen und dabei noch kurz zu signalisieren, wie geholfen werden kann.

Diese Kärtchen machen es leichter. Sie haben Visitenkarten-Format. Verkaufspersonen stecken sie sich sogar wie ein Namensschild an.

Preis: 20 Stück kosten 2 Euro, plus 1,45 Euro Porto.

Zu beziehen über: DSB Köln, Lupusstr. 22, 50670 Köln, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bestellung formlos; der Versand erfolgt nach Zahlungseingang auf das Konto DE80 3702 0500 0007 0859 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

 ich bin hörgeschädigt Arzt Sprechstundenkärtchen

Damit bleiben Sie beim Arzt nie wieder sitzen! Lassen Sie dieses Kärtchen an die Krankenmappe heften, und Ärzte und Pflegepersonal wissen Bescheid.

Preis: 20 Stück kosten 2 Euro, plus 1,45 Euro Porto.

Zu beziehen über: DSB Köln, Lupusstr. 22, 50670 Köln, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bestellung formlos; der Versand erfolgt nach Zahlungseingang auf das Konto DE80 3702 0500 0007 0859 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

 Induktive Ohrhaken Induktive Ohrhaken

Die Alternative zur Halsringschleife. Diese Ohrhaken sind optimal an jeden normalen Kopfhörer-Ausgang (3,5-mm Klinkenstecker) angepasst. Sie benötigen keine besonders hohe Ausgangsleitung.

Natürlich auch bestens geeignet für unterwegs, um sich an Funkempfänger von Touristenführungen oder Audioguides anzuschließen.

Das Besondere: Damit hören Sie Musik und Sprache über die T-Spulen Ihres Hörgerätes sogar stereofon!

Hersteller: Geemarc

Typbezeichnung: CL Hook 3

Bezug über Internet.

Schild Raum

Schild Bank

Hinweisschild IndukTive Hörschleife

Das fehlt dann am Ende meistens: Der Raum ist mit einer induktiven Ringschleife ausgestattet, aber niemand weiß davon. Weil kein Schild aufgehängt ist.

Damit kann jetzt Schluss sein. Hinweisschild für den Raum sowie Hinweisstreifen zum Anbringen an Bänken etc. gibt es preiswert und fertig im Set.

Material: Postkarten-Karton 280 g/qm

Satz, bestehend aus 2 Hinweisschildern im Format A4 sowie 2 Bögen mit je 7 Hinweisstreifen für die Sitze oder Bänke.

Preis: 5 Euro plus 2,50 Euro Porto und Verpackung.

Zu beziehen über: DSB Köln, Lupusstr. 22, 50670 Köln, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bestellung formlos; der Versand erfolgt nach Zahlungseingang auf das Konto DE80 3702 0500 0007 0859 00 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

Inklusionsstärkungsgesetz NRW

Die Landesregierung hat das „Erste allgemeine Gesetz zur Stärkung der Sozialen Inklusion in Nordrhein-Westfalen“ (Inklusionsstärkungsgesetz) als Entwurf vorgelegt. Dieser wird nun im nordrhein-westfälischen Landtag weiter beraten und debattiert. Mit dem Gesetz sollen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Nordrhein-Westfalenumgesetzt werden.

Das zur Zeit im Beratungsprozess befindliche "Erste Inklusionsstärkungsgesetz" beinhaltet unter anderem die Überarbeitung des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes „BGG“ (Artikel 2) und der Kommunikationshilfeverordnung „KHV“. In der KHV finden sich insbesondere die Regelungen für unsere technischen Hilfen und Dolmetscher, im neuen Wort „Kommunikationsdienste“ zusammengefasst.

Für diese Bereiche haben die drei großen Hörbehindertenverbände NRW’s, DSB, Landeselternverband und Gehörlosenbund eine gemeinsame Stellungnahme verfasst. Die Einigung war wichtig, um einer Benachteiligung einzelner Gruppen entgegenzuwirken. Diese Stellungnahme findet ihr im Anhang in

DSB_LVGL_LEV_Gemeinsame_Stellungnahme_§_8_BGG_u_KHV-2mitunt-5.pdf

Kommunikationsbrücken

Man muss ihn selbst erlebt haben: Jochen Müller schafft es, mit seinem spannenden und mit vielen persönlichen Erfahrungen gespickten Vortrag das Publikum über zwei Stunden zu bannen. Man konnte in den Sprechpausen die sprichwörtliche Stecknadel im Publikum fallen hören.

Fast 100 Besucher waren der Einladung zum Vortrag gefolgt. Für eine gute Kommunikation sorgten 2 Schriftdolmetscherinnen, 2 Gebärdensprachdolmetscherinnen und die induktive Höranlage des Kölner Bürgerzentrums Ehrenfeld. Auf Anregung aus dem Publikum wird der DSB Köln im nächsten Jahr eine praktische Folgeveranstaltung anbieten.

Neu: Kurzvideo von der Veranstaltung...

Presseinformation zur Veranstaltung...

Zur Person Jochen Müller...

Lesetipp: leidmedien.de: ohrenwischerei-der-werbung

Homepage von Jochen Müller: www.jochen-mueller.org

Wie funktioniert die eigentlich: die T-Spule?

Eine T-Spule im Hörgerät oder CI ermöglicht den unkomplizierten, drahtlosen Empfang von Sprach- und Tonsignalen. Dadurch kommen Sprache, Musik und Filmkulisse ohne störenden Raumhall in den Hörgeräten an. Weil außerdem die Entfernung zwischen Sprecher und Zuhörer technisch überbrückt wird, ist die Sprache wesentlich artikulierter und deutlicher zu verstehen. (28.09.2015)

Erfahren Sie mehr über die T-Spule in diesem Artikel.

Erleben Sie den Unterschied: Klangbeispiel ohne/mit T-Spule (Link zu www.hoeren-ohne-barriere.de)

Bild: www.hoeren-ohne-barriere.de

Inklusion: Mit dem CI in die Regelschule

Seit über einem Jahr gilt für Eltern von hörgeschädigten Kindern in NRW das Wahlrecht, ihre Kinder auf einer Regelschule einzuschulen. Leider tun sich Eltern und Schulleitungen immer noch sehr schwer, die notwendige technische Unterstützung zu definieren, zu akzeptieren und auch gegen Widerstände bei Lehrern und Mitschülern durchzusetzen. Ohne Hilfsmittel und deren aktivem Gebrauch im Unterricht bleibt der Erfolg der betroffenen Schüler aber auf der Strecke.

In einem gut begründeten Artikel gibt die Aktion beat-the-silence im Gespräch mit Prof. Joachim Müller von der HNO-Klinik München einen Überblick über das, was hörgeschädigte Kinder in der Schule brauchen.

(12.09.2015; Foto: obs/beat-the-silence.org)

Zum Artikel

Empfehlungen des DSB Landesverbands NRW zur Inklusion hörgeschädigter Kinder in Regelschulen

Einen sehr guten "Leitfaden für Lehrpersonen" gibt es auch vom österreichischen CI-Hersteller Med-El: "Schule und CI". Leitfaden anfordern: service(at)medel.de

CI: Autorenlesung mit Stuart McNaughton in Köln

"Das bin nicht ich" -
Stuart McNaughtons Reise aus der Stille

Zu einer Informationsveranstaltung besonderer Art hatte die städtische Klinik Holweide in Köln am 2. Juli 2015 eingeladen. Geboten wurde eine Lesung mit dem Autor des Buches "Das bin nicht ich" Stuart McNaughton.

Stuart McNaughton ist seit frühester Kindheit hochgradig hörgeschädigt. Im Alter von drei Jahren sagte ein Arzt über ihn: "Er ist entweder stockdumm - oder stocktaub." Heute wissen wir mehr. Denn inzwischen ist er Dozent für Wirtschaft an der Londoner Westminister Business School. Seit 2001 trägt er Cochlear Implantate.

Über seine persönlichen Erfahrungen und Schlussfolgerungen erfahren Sie mehr in folgendem Artikel: "Das bin nicht ich".

Homepage des Autors: He is Not Me.

Die rechtsrheinische städtische Klinik Holweide in Köln gehört seit einigen Jahren zu den außeruniversitären Kliniken, die CI-Implantationen durchführen. Inzwischen verfügt die Klinik über einen ansehnlichen Stamm von CI-Patienten.

Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Landesbauordnung NRW

Ende Juni hat das Bauministerium des Landes NRW seinen Referentenentwurf zur Novellierung des Landesbauordnung vorgelegt und die Verbände um Stellungnahme gebeten. Damit schließt sich der Kreis der ersten Gesetzesnovellierungen im Zuge der UN-Behindertenrechtkonvention und des Prozesses "NRW inklusiv".

Der Entwurf selbst liefert eine vernichtende Kritik zum Status quo der Barrierefreiheit im Baubereich: "Die gesetzlichen Anforderungen zur Barrierefreiheit sind bis heute bei vielen Bauvorhaben nicht oder nur unzureichend beachtet worden. (...) Insgesamt kann festgestellt werden, dass es in Bezug auf die vom Gesetz bereits seit langem geforderte Barrierefreiheit immer noch erhebliche Vollzugsdefizite gibt."

Wesentliches Ziel der Novellierung muss es daher sein, das eklatante Vollzugsdefizit bei der Barrierefreiheit im Baubereich wirksam und unumgehbar zu beseitigen. Hierzu bedarf es klarer Zielvorgaben, einer nachvollziehbaren, verbindlichen Planung zu Baubeginn, einer verbindlichen Ergebnisprüfung bei der Bauabnahme sowie einer definierten Sanktionsmöglichkeit bei Nichterfüllung. Das Baurecht bietet für all das bewährte Möglichkeiten.

Leider ist festzustellen, dass diese Möglichkeiten im Referentenentwurf für die Barrierefreiheit nicht angemessen "aktiviert" werden. In verschiedenen Änderungen müssen wir sogar eindeutige Rückschritte gegenüber der bisherigen Gesetzeslage erkennen: neue Unklarheiten, Interpretationsmöglichkeiten, Relativierungen und Hintertüren.

Der DSB hat dem Ministerium deshalb eine detaillierte Stellungnahme vorgelegt.
Stellungnahme zum Download