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ACHTUNG! Wir haben eine neue Homepage: Homepage der Deutsch-Russischen Gesellschaft Münster

Veranstaltungen 2008
Mittwoch 23. Januar 20:00: Bürgergesellschaft in Russland-Engagement, Handlungsspielräume, Perspektiven.

Über die offizielle staatliche Politik Russland wird in den Medien viel berichtet. Wie aber steht es um das Engagement und die Handlungsspielräume der Bürgergesellschaft in Russland?

Mit der – auch international heftig kritisierten – Verabschiedung des russischen NGO-Gesetzes im Jahr 2006 sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für bürgergesellschaftliches Engagement in Russland deutlich verschärft worden. Der ohnehin schwach ausgebildeten russischen Engagementkultur wurden damit weitere Fesseln auf dem Weg zu mehr Partizipation und gelebter Demokratie angelegt. Ist die russische Bürgergesellschaft am Ende, bevor sie sich richtig entfalten konnte? Welche Entwicklungspotenziale existieren in der „gelenkten Demokratie“ Russlands?

Frau Dr. Heller gibt in ihrem Vortrag einen kurzen Abriss über die Entwicklung bürgergesellschaftlichen Engagements in Russland seit 1990 und die Ausdifferenzierung des so genannten „dritten Sektors“, bevor anschließend die Grenzen und Möglichkeiten der Gestaltung und Einflussnahme „von unten“ unter den heutigen Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Regina Heller, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.




Der Baikal ist wertvoller als Öl. Aktion der NGO Baikalwave.

Mittwoch, 27.Februar 20:00: Georgien. Kaukasus-Republik im Wandel. Multimediavortrag.

Im Herbst 2007 gingen die Menschen in Georgien auf die Straße und protestierten gegen ihren Präsidenten Saakaschwili, den sie 2003 als Helden der Rosenrevolution mit 96 Prozent der Stimmen gewählt hatten. Das Land, das als „Garten Gottes“ bezeichnet wird und einst die reichste Republik der Sowjetunion war, hat nach seiner Unabhängigkeitserklärung eine lange Phase der Instabilität mit Bürgerkrieg, Sezessionskonflikten in Abchasien und Süd-Ossetien und den Niedergang seiner Wirtschaft erlebt und befindet sich heute wie der gesamte Südkaukasus im Spannungsfeld zwischen amerikanischen und russischen Interessen. Die junge Demokratie hat sich für den Weg nach Europa entschieden, will in die NATO und in die EU. Schon heute flattert die Fahne der EU neben der georgischen Fahne.

Die Referenten berichten mit vielen Fotos nach einem dreimonatigen Studienaufenthalt vom Alltag in Georgien, seiner Geschichte und Kultur, vom Wandel und von den Perspektiven, Problemen und Potentialen im gast -und deutschfreundlichen Land im Südkaukasus .

Referenten:Karl und Gudrun Wolff

Ort: Münster, Aegidiiplatz 3, Gebäude der VHS, Raum 208/209




Tbilisi: Stadtgründer Wachtang Gorgassali, Metechi Kirche, Mtkwari Fluss

Freitag, 04. April, 12.15 - Rostov Don Kosaken Quartett

Im Rahmen der akademischen Orgelstunden spielen in der Dominikaner Kirche in Münster:

Wladimir Isajkin Tenor

Leonid Nasekajlo Bariton

Nikolaj Sakhatskij Bass

Jury Janulewitsch Akkordeon

 

Alle Musiker haben am Minsker Konservatorium studiert. Das Programm umfasst klassische Musik und Folklore.

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 


Samstag 10. Mai 20:00: Konzert mit Alina Kabanova (Piano) und Fedor Elesin (Cello)





I. Teil:

Ludwig van Beethoven: Sonate g-Moll für Violoncello und Klavier Op. 5 Nr. 2 (1796)

Sonate A-Dur für Violoncello und Klavier Op. 69 Nr. 3 (1808)

II. Teil

Sergej Rachmaninov: Sonate g-Moll für Violoncello und Klavier Op. 19 (1901)

 

 

Ich hatte die Freude, das Beethoven Duo zu hören, zu bewundern und auszuzeichnen. (...) Es ist mit Sicherheit das beste Duo, das ich je gehört habe! Ihre Musikalität ist intensiv, ihre Anteilnahme an der Musik lebendig und ihr Vermögen, die Zuhörer zu fesseln, ist wahrhaft denkwürdig! Tatsächlich kreiert das Beethoven Duo eine magische Atmosphäre (und) ihre innere Ausstrahlung überträgt sich auf alle!

Marcello Abbado, Neapel, 31. Oktober 2006

 

Fedor Elesin, 1983 in Sankt Petersburg geboren, erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Cellounterricht. Nach der Teilnahme 1989 an seinem ersten Masterklass bei M. Rostropowitsch entschied sich der Sechsjährige, zum Berufsmusiker zu werden. Seit 2001 bis zum Abschluss 2007 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. W. Mehlhorn. Neben ersten Preisen und weiteren Auszeichnungen an verschiedenen Musikwettbewerben waren jedoch ganz entscheidend die Verleihung eines Gand-Cellos der Deutschen Stiftung „Musikleben“ und der Grand Prize der IBLA-Foundation in Italien. 2006 entstand unter der künstlerischen Leitung von Maestro Marcello Abbado das Beethoven Duo mit der Pianistin Alina Kabanova. Derzeit macht Fedor Elesin sein Aufbaustudium an derselben Hochschule in Hamburg.

 

Alina Kabanova, 1982 im ukrainischen Sewastopol geboren, begann mit fünf Jahren ihre musikalische Ausbildung. Ihr erstes öffentliches Konzert gab sie im Alter von sechs Jahren. Es folgten zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen Seit 1995 spielte sie regelmäßig auf Tourneen in Russland, USA und Europa. Allein in Deutschland gab sie mehr als 1000 Konzerte. 2001 gewann sie den Förderpreis Musik der „Gesellschaft zur Förderung Westfälischer Kulturarbeit“ und wurde 2004 Stipendiatin der Rubinstein-Akademie Düsseldorf. Alina Kabanova studierte u. a. an der Musikhochschule Münster und macht derzeit ihr Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgeni Koroljov. Zusammen mit dem Cellisten Fedor Elesin gründete sie das Beethoven Duo.

 

Mit Alina Kabanova und Fedor Elesin kommt ein außergewöhnliches musikalisches Duo nach Münster, ein Glücksfall für alle Freunde der klassischen Musik. Sie faszinieren sowohl durch ihre musikalisch-geniale Virtuosität, als auch durch die Intensität ihrer Bühnenpräsenz. Sie sind Stars mit Glamour. Beflügelt von ihrem jungen Glück verwandelt sich das Paar in Musik und fesselt Zuhörer wie Zuschauer durch ihr musikalisches Feuerwerk.

Gefördert durch berühmte musikalische Größen wie Marcello Abbado, Natalja Gutman und Leonid Brumberg traten sie in ihrem jungen Alter in den großen Konzertsälen der Welt auf, dem Tschaikowski Konzertsaal in Moskau, St. Martins on the Fields in London und in der Carnegie Hall in New York. Dass sie nach einem Konzert in der Carngie Hall im H1 in Münster spielen hängt mit den nostalgischen Erinnerungen Alinas an ihre Zeit in Münster zusammen. Münster kann sich darauf freuen.

 

Eintritt: VVK: 30,- Euro, erm.: 10,- Euro, AK: 35,- Euro Vorverkauf beginnt am 10.04.08

Karten an allen bekannten VVK-Stellen in Münster: MZ Ticket Corner, Drubbel 20 (592-5252);

WN-Ticket-Shop, Prinzipalmarkt 13-14 (690-593); Musikhaus Viegener, Katthagen 25 (518055)

Abendkasse ab 19 Uhr, Einlass 19:30

 

Links:

www.beethovenduo.com

www.muenster.org/drg

 

 

 

Ansprechpartner:

Anna Chevtchenko

Gesellschaft zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen Münster/ Münsterland e. V.

2. Vorsitzende

Egbertstr. 24

48145 Münster

Tel.: +49 251 1490376

Mob.: +49 179 9258880

E-Mail: Anueta@gmx.de

 

 

 

 


Dienstag 03. Juni, 20.00 SERGEJ MICHAILOWITSCH EISENSTEIN «Panzerkreuzer Potemkin» (UdSSR, 1925) Aula der Evangelischen Studentengemeinde, Am Breul 43


 

Der Stummfilm «Panzerkreuzer Potemkin» von Sergej Michailowitsch Eisenstein wurde 1925 im Bolschoj Theater in Moskau uraufgeführt. Die Original-Filmmusik wurde von Edmund Meisel komponiert. Er gilt als einer der einflussreichsten Filme und wurde 1958 auf der Weltausstellung in Brüssel zum "Besten Film aller Zeiten" gekürt. In der rekonstruierten "Berliner Fassung" von 2005 stellt der Film auch heute noch ein fesselndes Erlebnis und beeindruckendes Gesamtkunstwerk dar. Berühmtheit erlangte jene Szene, in der zaristische Soldaten auf das Volk schießen, das von der Hafentreppe den aufständischen Matrosen des russischen Kriegsschiffs Potemkin zuwinkt. Diese Szene wurde in vielen Filmen, auch Hollywoods, immer wieder zitiert.

 

Einführung in die Entstehungsgeschichte und in die Filmmusik durch die angehende Musikwissenschaftlerin Anna Chevtchenko.

 

Eintritt frei

 

 


Montag 01. September, 20.00: Lesung mit dem georgischen Schriftsteller Dato Barbakadse


Dato Barbakadse aus Tbilissi, Georgien

 

liest Gedichte aus seinem Gedichtband „Das Dreieck der Kraniche“, Pop Verlag Ludwigsburg 2007 in der Übersetzung von Steffi Chotiwari-Jünger.

Der georgische Schriftsteller, Essayist und Übersetzer hat über zwanzig Bücher, darunter acht lyrische Werke, in georgischer Sprache veröffentlicht. 2005 begründete er das Projekt „ Österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts“ in dreißig Bänden. Dato Barbakadse ist in Münster kein Unbekannter. Er hat im Rahmen eines Promotionsstipendiums hier Philosophie, Soziologie und Alte Geschichte studiert und ist Mitglied der Münsteraner Autorengruppe MS-Lyrik.

„Dato Barbakadse ist zweifellos ein bedeutender zeitgenössischer Vertreter der europäischen Poesie, einerseits ganz in der Tradition großer georgischer Dichter, andererseits zukunftsgerichtet, und dies in einer zeitgeschichtlichen Phase der Verwirrung, der neuen Orientierungen in seinem Land und in der Literatur des Landes.“, schreibt Uli Rothfuss über den Autor.

Dato Barbakadse liest im Rahmen der Ausländerwochen in Münster auf Einladung der DRG Münster in Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat der Stadt Münster.

Eintritt 5, erm. 3 Euro

 

Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11

 

 

< Dato Barbakdse. Wozu die reale Welt>



Letzte Änderung: 07.03.2016