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ACHTUNG! Wir haben eine neue Homepage: Homepage der Deutsch-Russischen Gesellschaft Münster

Veranstaltungen 2001
28. Januar 2001 - Oleg Mitjaev

Russischer Liedermacher Oleg Mitjaew aus Moskau in Begleitung von Leonid Margolin. Ein Star aus Moskau mit seinem Jubiläumsprogramm: "20 Jahre Lieder". Benefizkonzert zugunsten des Beratungszentrums für Frauen in Krisensituationen Rjasan

 

Oleg Mitjaew, Star des alljährlichen Woodstock der Liedermacher an der Wolga, ist derzeit der erfolgreichste Vertreter des russischen Autorenlieds. Über 100000 warten bis er in der späten Nacht als Letzter des zentralen Konzertes auf dem Gruschinski-Festival auftritt.  Er füllt große Konzertsäle , erscheint häufig im Fernsehen, spielt in Theaterstücken und Filmen und hat in den letzten 10 Jahren sieben CD?s und zahlreiche Videoclips produziert. Oleg Mitjaew steht auf der Bühne als Poet mit Charisma, der seine Gedicht-Lieder nachdenklich, traurig und auch witzig vorträgt. Seine poetischen Texte werden zu einem musikalischen Genuß auch durch die phantasievolle und stimmige Begleitung des Gitarristen, Leonid Margolin und dessen virtuose und einfühlsame Arrangements. Auf Tourneen durch Westeuropa, Südafrika, Südamerika, USA und Israel hat Mitjaew mit seinen Liedern, vergleichbar noch am ehesten dem französischen Chanson, internationale Anerkennung bekommen. Die TAZ hat es geahnt, als sie 1992 nach einem Konzert in Hamburg schrieb: "Ein Liedermacher für die ganze Welt, dessen Lieder das Herz vor Fernweh und Sehnsucht überlaufen lässt." 20 Jahre schreibt und singt Mitjaew seine Lieder. Die stolze Bilanz seiner erfolgreichen Karriere zeigt ein Buch mit Fotos, Liedtexten und Notizen des Autors, das anläßlich diese Jubiläums erschienen ist. "20 Jahre Lieder" ist deshalb auch das Thema seiner Konzerte in Deutschland. "The best of", eine Retrospektive alter und neuer Hits dürfen seine Fans erwarten. Seine unterhaltsamen Kommentare werden für das deutsche Publikum übersetzt. Das Konzert in Münster wird als Benefizkonzert zugunsten des Informations und Beratungszentrums für Frauen in Krisensituationen in Rjasan durchgeführt.

Eintritt: 25.-/erm. 20.-DM. - Info: Fon. 0251-4921049, - Fax. 0251-4927948, - e-mail. drg@muenster.org

 

Münster, Festsaal im Rathaus (Eingang Stadtweinhaus), Prinzipalmarkt, 19.00 Uhr

 


15. Februar 2001 - Ex oriente luxus

Deutsch-russischer Abend

 

"Ex oriente luxus. Infinitives aus Russland"

Gedichte von Karl Wolff und Lieder von und mit Alexander Franskevitch

Nach dem großen Erfolg und Anklang des ersten deutsch-russischen Abends bei Publikum und Presse am 15.November 2000 in der Stadtbücherei in Münster lädt die Deutsch-Russische Gesellschaft Münster/ Münsterland e.V. zu einem zweiten zweisprachigen Abend am selben Ort ein. Gab die 1. zweisprachige Lesung mit dem Moskauer Regisseur und Schauspieler Alexander Franskevitsch und dem Mitbegründer der DRG Münster und Lyriker Karl Wolff einen Einblick in die poetische Welt des Sergej Jessenin, bei der Konzept, Rezitationen und Franzkevitsch Vortrag der Gedichtvertonungen zur Gitarre, "fast mystisch zu nennende Bilder"( WN) einer versunkenen Welt beschworen, treten beide nun gemeinsam mit eigenen Werken auf. Alexander Franzkevitsch singt zur Gitarre russische Lieder, die melancholisch, nachdenklich und leise seine Sehnsucht nach einer geistigen, nicht materialistisch orientierten Gegenwelt ausdrücken. Das Multitalent aus Moskau, das dort Schauspiel, Regie, Malerei, Musik studierte, aber auch in Lodz (Polen) und an der Kunsthochschule für Medien in Köln weitere Examina ablegte, hat in zahlreichen Spielfilmen mitgewirkt, mehrere Kurz- und Dokumentarfilme gedreht und dafür Auszeichnungen erhalten. Franskevitsch ist in Münster durch Seminare und Workshops bekannt. Weitere Drehbücher sind in Vorbereitung. Auch die Russland gewidmeten Gedichte von Karl Wolff haben keinen lauten und schrillen Charakter. Sie sind Ausdruck seiner Liebe, der innigen und kritischen Verbundenheit mit dem ihm aus über dreißig Reisen und Jahren vertrauten Land und reflektieren das Thema Russland und Deutschland in sehr persönlicher Weise. Formal sind die Gedichte wie Etappen einer Reise von Deutschland nach St.Petersburg, Moskau, Rjasan, an die Wolga und ins schamanische, asiatische Tuva angelegt, auf der zahlreiche auch in Münster bekannte Künstlerfreunde mitreisen. "Ex oriente luxus" ist ein Motto aus seinem neuen Lyrikband "Taomina", der im Mai im Thaleia & Empedokles erscheint. Infinitives aus Russland ist die Überschrift zu einem Gedicht über Puschkin. Es entstandt bei der Konzeption zu seiner bilingualen Collage "Puschkin ist kein Wodka", die vom Transittheater Münster u.a. in Münster und Berlin aufgeführt und von der "Stimme Russlands" 1999 mehrfach ausgestrahlt wurde. Der neue Gedichtband "Ex oriente luxus. Infinitives aus Russland" trägt den selben Titel wie der zweisprachige musikalisch-lyrische Abend. Nach "Schattentage-Lichtjahre" (1996) und "Acht Tage Rom" wird er zur Veröffentlichung vorbereitet. In Münster organisierte Wolff Rockkonzerte, Ausstellungen und Lesungen russischer Künstler und Autoren. Franzkewitsch und Wolff sind seit vielen Jahren Freunde.

 

Stadtbücherei, Alter Steinweg, Münster, 20.00 Uhr


08. März 2001 - Ljudmila Ulitzkaja

Lesung in russischer und deutscher Sprache mit Ljudmila Ulitzkaja

Ljudmila Ulitzkaja liest aus Ihrem neuen Roman "Reise in den siebenten Himmel".

Die "Reise in den siebenten Himmel" ist das Meisterwerk einer großartigen Erzählerin, in dem ewige menschliche Themen wie Glück und Verzweiflung, Einverständnis und Tragik, Schuld und Sühne, Leben und Tod aufs engste mit entscheidenden ethischen Fragen unserer Zeit verwoben sind.

 

 

Eintritt: 15.-/erm. 10.-DM.

Bibliothek im Haus der Niederlande, neben der Stadtbücherei, Alter Steinweg 6/7, Münster, 19.00 Uhr

 



25. April 2001 - Tschetschenien: Film, Bericht und Diskussion mit Ina Ruck

Tschetschenien: Film, Bericht und Diskussion mit Ina Ruck, langjährige ARD Korrespondentin in Moskau

 

Lasst uns lernen, wieder zu leben

Eine Schule in Grosny

Ein Film von Ina Ruck

 

Mitten durch die Trümmer von Grosny fährt ein Klavier. Sie haben es auf einen Wagen geladen und fahren es zurück in ihre Schule - die Kinder aus Grosny, die zurückgekehrt sind aus den Flüchtlingslagern und endlich wieder lernen wollen. Die Schule Nummer 39 ist die erste Schule in Grosny, an der wieder unterrichtet wird.

Avalu Ajdamirow, den Direktor und Deutschlehrer, hatten ARD-Korrespondentin Ina Ruck bereits im Herbst in einem der Flüchtlingslager von Inguschetien kennengelernt. Mit seiner Familie war er vor den Luftangriffen geflohen - damals ahnte die Familie noch nicht, dass sie mehr als ein halbes Jahr nicht nach Hause zurückkehren würde. Avalus grösste Sorge war die um die Kinder seiner Schule - hatten alle die Flucht geschafft, würden alle den Krieg überleben? Mehrfach besuchten Ina Ruck und ihre Kollegen die Ajdamirows im Lager, und Woche für Woche schrieb Avalu Briefe aus dem Krieg ins Moskauer ARD-Studio. Jeder dieser Briefe endete mit dem Satz: Ich hoffe darauf, dass bald Frieden ist. Dann werden wir unsere Schule wieder eröffnen, und dann lade ich Sie ein, uns in unserem Haus in Grosny zu besuchen.

Noch immer herrscht kein Frieden in Tschetschenien, das Haus der Ajdamirows ist zerstört - aber die Schule arbeitet wieder. Noch einmal reiste das ARD-Team ins Krisengebiet - diesmal direkt nach Grosny. Keine ungefährliche Reise, denn dort wird bis heute geschossen, Hass und Gewalt sind allgegenwärtig.

Dennoch - es gibt kleine Inseln der Hoffnung in dieser verwüsteten Stadt. Eine davon ist die Schule Nummer 39. Fast 400 Kinder aus der ganzen Stadt kommen wieder in den Unterricht. Trümmerkinder. Manche waren monatelang in Flüchtlingslagern und sind erst jetzt zurückgekehrt, andere haben den ganzen Krieg in den Kellern der Stadt ausgeharrt. Und einige von ihnen haben ihre Eltern oder Geschwister im Krieg sterben sehen.

Für diese Kinder hat Avalu Ajdamirow jetzt seine Schule wieder eröffnet - obwohl noch lange nicht Frieden ist in Grosny. Sie sollen den Krieg so schnell wie möglich vergessen, sagt er. Sie sollen lernen, wieder zu leben.

 

Hörsaal H4, Hindenburgplatz, Münster, 19.30 Uhr

 


22. Mai 2001 - Referat und Diskussion

Abrüstung in Russland - mehr als gute Vorsätze?

Referat von und Diskussionsrunde mit Dr. Götz Neuneck vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg.

 

Aula der KSG, Frauenstr. 3-7, Münster, 20.00 Uhr


27. Juni 2001 - Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

 

Hier erfahren Sie alles, was im letzten Jahr geleistet wurde und welche Projekte und Ideen für unsere weitere Tätigkeit geplant sind. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Gäste sind gern willkommen.

 

Internationales Zentrum "Die Brücke", Wilmergasse 4, Münsster, 20.00 Uhr


01. Juli 2001 - Sommerfest

Sommerfest

Dazu laden wir Sie mit Ihren Freunden oder Ihren russischen Gästen herzlich ein.

Für Getränke, Grillwürstchen, selbstgebackenes Brot vom Bauern und russische Musik sorgen wir. Es wäre schön, wenn Sie etwas zum kalten Buffet beitragen könnten. (Salate, Kuchen, Nachspeisen und sonstige Spezialitäten Ihres Hauses). Wir bitten Sie, im Büro mitzuteilen, was Sie mitbringen wollen, oder  zu fragen, was noch fehlt. Tel. 0251-492 1049, Mo-Do, 12.00-18.00 Uhr.

Bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit der gemeinsamen Fahrt mit dem Fahrrad. Treffpunkt: 14.00 Uhr am Ostausgang des Hauptbahnhofes, Bremer Platz.

 

Garten (Gartenhaus) des Bauern Leiermann, Kreuzbach 211, 48155 Münster

(siehe Plan), ab 15.00 Uhr


28.September 2001 - Pavel Gaida

Konzert mit dem russischen Liedermacher Pavel Gaida

 

Pavel Gaida erscheint auf der Bühne - ein großer gut aussehender, trotz seiner Jugend grauhaariger Mann in Schwarz. Er nimmt seine Gitarre und beginnt Dinge zu erzählen, denen wir in der Hektik der Zeit wenig Aufmerksamkeit schenken. Die Jahreszeiten wechseln in seinen Liedern, Schlaflosigkeit versteckt sich in ihnen und die ewige Suche nach der  schönen Unbekannten. "Autorenlieder" heißt das in Russland beliebte in der Übersetzung. Wer sie vorträgt ist eine Barde. Die Barden Bulat Okudschwa und Wladimir Wysotzkij waren zu Sowjetzeiten Helden der Opposition, denn ihre Lieder waren voll subtiler Kritik. Seit die Kommunisten fort sind, haben Pop und Techno die gesungenen Gedichte verdrängt. Doch die Russen sind treu. Bis zu 300 000 Menschen besuchen jedes Jahr ein Bardenfestival bei Samara. Auch Exilrussen halten an der Tradition fest. Überall in Deutschland gibt es Bardenclubs, bei denen sie sich Lieder vorsingen, oder die zu Hymnen gewordenen Stücke anderer vortragen. Den führenden Club, Berloga in Berlin, hat Gaida selbst mitbegründet. "Das Autorenlied ist für mich die aufrichtigste Möglichkeit, verborgenen Emotionen und Gefühle auszudrücken" -bekennt Pavel - "Es ist eine sehr persönliche Angelegenheit, und das Lied, so oft man es auch singt, ist immer wieder von neuem der Prozess der Selbstentdeckung und des Gesprächs." Musikalisch entfernt sich Gaida vom Kanon des Autorenlieds. Er nimmt musikalische Zitate auf, bringt in seine Musik Elemente des Flamenko und Jazzimprovisationen und plötzlich hört man wieder die drei Akkorde, die er als Jungen ewig geübt hat. Bei seinen Konzerten in Münster tritt er in Begleitung eines Gitarristen aus der russischen Rockszene Berlins auf. Er singt seine Lieder und die anderer bekannter russischer Barden auf russisch und manche auf deutsch. Das Konzert am 28.09. wird von "Privet" unter Leitung von Rudolph Rossel in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft veranstaltet. Privet ist ein Projekt im Stadtteilhaus Lorenz Süd, dessen Ziel die Verbesserung der Lebenssituation jugendlicher und erwachsener deutscher Aussiedler aus Russland ist. Als Personifikation der Integration russischer kultureller Traditionen in Deutschland ist Gaida hier genau am richtigen Platz. Das zweite Konzert findet im Rahmen des vom Ausländerbeirat am 29.09. organisierten interkulturellen Festes am Rathaus statt. Der Auftritt ist für voraussichtlich ca 15.00 geplant.

 

Stadtteilhaus Lorenz Süd, Am Berg Fidel 53, Münster, 20.00 Uhr

 


29.September 2001 - Pavel Gaida

Konzert mit dem russischen Liedermacher Pavel Gaida

 

Bühne am Rathaus, Interkulturelles Fest Münster, 15.00 Uhr

 


29. Oktober 2001 - Vortrag

Gender Zentrum Rjasan

 

Vortrag über die Arbeit des Informations- und Beratungszentrums für Frauen in Krisensituationen mit Galina Romanova und Natalja Lapitzkaja.

 

Haus der Niederlande, Alter Steinweg 6/7, Münster, 20.00 Uhr

 


27. November 2001 - "Frauen an die Macht."

"Frauen an die Macht." - Ein Programm zur Demokratisierung der russischen Gesellschaft

Vortrag mit Diskussion. Referentin: Olga Lipowskaja, Leiterin des Zentrums für Gender Probleme in Sankt Petersburg.

VHS, Am Katthagen 7, Münster, 20.00 Uhr


14. Dezember 2001 - Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier zusammen mit dem Slavischen Seminar. Konzert mit dem Chor des Slavischen Seminars und dem Ensemble Raduga.

18.00 Uhr

 



Letzte Änderung: 07.03.2016