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Russische Filmtage 2013 - Sonntag, 17. März
11:00 Uhr: Mein Papa ist Baryschnikow (OmdtU) Мой папа Барышников




 

RUS 2011 // R Dmitrij Powolockij, Mark Drugoj // B Dmitrij Powolockij //

K Sergej Morkickij //D Dmitrij Wyskubenko, Anatolij Kot, Anna Michalkowa //

88 min

 

Moskau, 1986, Beginn der Perestroika. Der liebenswerte, aber etwas linkische 14-jährige Borja besucht die angesehene Schule für Choreografie des Bolschoj Theaters. Mit seiner jungen Mutter wohnt er in einem Vorort von Moskau. Einen Vater hat er nicht, er ist angeblich auf einer geheimen Mission unterwegs. Im Jahr 1986 hält die Rockmusik auch auf den Straßen von Moskau Einzug, und Jeans vom Schwarzmarkt sind das beste Mittel, um in coolen Kreisen akzeptiert zu werden. Wenn man dann noch mit der Behauptung aufwarten kann, dass man Michail Baryschnikow, einen der berühmtesten russischen Balletttänzer, zum Vater hat, sind der Popularität keine Grenzen mehr gesetzt. Aber natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieses Traumgebilde wie eine Seifenblase zerplatzt.

Der charmante Blick auf die Zeit der Perestroika aus der Perspektive des naiven Borja spiegelt das Lebensgefühl der Jugendlichen aus der damaligen Zeit wider. Ungeachtet der Schicksalsschläge, der Suche nach einer Vaterfigur und der Schwierigkeiten in einer sich ändernden Zeit, kämpft sich Borja durch und findet seinen eigenen Weg. Die liebevolle dramatische Komödie empfehlen wir allen, besonders aber Jugendlichen und Ballettfans.

 

Preis für die beste Filmmusik auf dem Festival des Russischen Films Kinotavr 2011,

Spezialpreis für die Rolle des Hauptdarstellers auf dem Festival „Amurischer Herbst“ 2011.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


17:00 Uhr: Ritas letztes Märchen (OmeU) - Последняя сказка Риты



 

RUS 2011 // R Renata Litwinowa // B Renata Litwinowa // K Anastasia Schukowa // S Oleg Karnejew // M Semfira Ramasanowa // D Renata Litwinowa, Tatjana Drubitsch, Olga Kusina // 100 min

 

Margarita (Rita) Gautier, eine Kameliendame des 21. Jahrhunderts, liegt dem Tode geweiht im Krankenhaus. Auf ihrem letzten Weg begleiten sie ihre unglückliche Freundin und Ärztin Nadja sowie die Mitarbeiterin in der Pathologie Tanja Neubivko. Tanja ist eine außergewöhnlich liebevolle Verkörperung des Todes, ein unbeschreiblich weiblicher Todesengel, der schöne Seelen sammelt. Rita liebt, wird wieder geliebt, steht kurz vor ihrer Heirat. In der Gewissheit ihres Todes erlebt sie die letzten Tage. Aber sie hat den Traum, dass der Tod in einem gelben, sonnigen Kleid und mit einem Glas Champagner zu ihr kommt. Der Engel des Todes organisiert den finalen Abend im Cafe „Scherbenwelt“.

 

Zum Fest des Todes, der im Russischen weiblich ist, hört man ein Lied der bekannten Rocksängerin Semfira. Absurde Brechungen, ironisch stilisierte Bilder mit einem makabren Hauch von Dekadenz verleihen dem Film eine märchenhaft menschliche Magie, in der die Schwere des Themas aufgehoben wird. Genau das wollte Renata Litwinowa: „Der Tod in meinem Film ist schön und gut.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


19:00 Uhr: Kokoko (OmdtU) Кококо




 

RUS 2012 // R Avdotja Smirnowa // B Avdotja Smirnowa, Anna Parmas // K Maksim Osadchi // M Sergej Schnurow // D Anna Michajlkowa, Jana Trojanowa, Anna Parmas, Julia Snigir //, 90 Min.

 

Lisa, eine Petersburger Ethnografin, Mitarbeiterin in der Kunstkammer, ist geschieden, lebt aber mit ihrem ehemaligen Mann weiter in einer Wohnung im Zentrum Petersburgs. Kinder gab es in dieser zerbrochenen Ehe nicht. Lisa, gebildet aber wenig vital, gehört zur Petersburger kultivierten Intelligenzija. Auf der Rückkehr von einer Dienstreise in den Ural begegnet sie im Zug der gleichaltrigen Wika. Sie arbeitet als Kunstdirektorin in einem Nachtclub in Jekaterinburg. Auch Wika ist geschieden, ihr Kind erziehen die Verwandten im Dorf. Wika fährt nach Petersburg, um sich zu amüsieren. Bereits zu Beginn ihrer Reise werden Wika und Lisa ausgeraubt – Koffer, Geld und Dokumente sind weg. Lisa, begeistert von der Energie und den freien Sitten ihren neuen Bekannten, lädt Wika ein, in Petersburg bei ihr zu übernachten. Wika nimmt die Einladung an und bleibt bei Lisa mehr als eine Nacht.

 

Uralische provinzielle Vitalität trifft auf feinsinnig städtische Intelligenz. Aus dieser Konfrontation entwickelt sich eine groteske und amüsante Komödie mit einem überraschenden Ende.

 

Preis für die besten Schauspielerinnen Anna Michalkowa und Jana Trojanowa auf dem Festival des Russischen Films Kinotavr in Sotschi 2012



Letzte Änderung: 07.03.2016