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ACHTUNG! Wir haben eine neue Homepage: Homepage der Deutsch-Russischen Gesellschaft Münster

Russische Filmtage Münster 2012
09.-25. März im Schloßtheater

Kartenreservierungen: Telefon 0251-22579

 




Programmflyer zum Download

 

Liebe Freundinnen und Freunde des russischen und des guten Films!

 

Die magische Zahl »drei« haben die Russischen Filmtage Münster mit Bravour und großem Erfolg erreicht. Sie sind eine Größe in Münsters Kulturlandschaft geworden mit Strahlkraft weit übers Münsterland hinaus. Mit den 4. Russischen Filmtagen 2012 hoffen wir, unser Stammpublikum und weitere Filmfreunde wieder zu begeistern, um auf dem Weg zu den magischen sieben und dreizehn zu einem echten Festival zu wachsen.

 

 

Wie in den letzten Jahren präsentieren wir Ihnen auch diesmal aktuelle Filme aus Russland, Filme die auf internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden. Am Anfang und am Ende der Filmtage steht jeweils eine Literaturverfilmung eines Klassikers (Anton Tschechow) wie eines zeitgenössischen Autors (Viktor Pelewin). In beiden Filmen ist die Handlung geprägt von einer gesellschaftlichen Umbruchzeit. Die Vorlage für den Film Der Garten (The Orchard), ist Tschechows »Kirschgarten«, der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert spielt und den Einbruch der Moderne zeigt. In Generation P nach dem gleichnamigen Roman des Kultautors Viktor Pelewin spielt sich der chaotische Eintritt in den postkommunistischen Kapitalismus und die Postmoderne ab. Im Roadmovie Silent Souls tauchen wir ein in die auch nach 70 Jahren Sowjetherrschaft noch lebendigen Mythen der finno-ugrischen Merja, einer der 140 Ethnien, die auf dem Territorium der Russischen Föderation leben. Auch in Waffenruhe (unter dem englischen Titel Truce) sind wir »on the road« mit einem jungen Russen durch fast surreale Landschaften, lost in transition wie die Protagonisten von Generation P. Den »coming of age« Film Der zwölfte Sommer, eine einfühlsame Geschichte über Phantasie, die erste Liebe und das Erwachsenwerden, empfehlen wir nicht nur für Jugendliche.

 

Ein besonderes Highlight ist das Werkstattgespräch mit dem Petersburger Regisseur Sergej Ovtscharow (Der Garten) und Peter Lilienthal, einem der einflussreichsten Filmemacher des neuen deutschen Films zum Thema »Die Suspekten«, die nicht angepassten, anarchischen

Figuren in ihren Filmen. Dieses Thema beschert uns und Ihnen Ovtscharows außergewöhn-liche Tragikkommödie Die Trommel, die Odyssee eines vagabundierenden Trommlers in der Endzeit der Sowjetunion.

 

Kontakt:

Gudrun Wolff, DRG Münster, gudrunwolff@gmx.net, Fon: +491639723029

Winfried Bettmer, Filmclub Münster, film@muenster.de, Fon: 0251/230 36 21

Fax: 0251/230 36 09

 

 

 

Grußwort der Ministerin Svenja Schulze

 

Liebe Filmfreundin, lieber Filmfreund,

vor einiger Zeit habe ich ein russisches Sprichwort kennen gelernt: »Brot allein wird dich nicht satt machen.« Natürlich hat es mich sofort an das deutsche Bonmot erinnert: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.« Vor allem aber hat es mich froh gemacht. Denn es zeigt, dass in beiden Sprachen die Menschen ein geflügeltes Wort dafür gefunden haben, dass es nicht ohne Kultur geht. Kultur gehört zu den existenziellen Bedürfnissen. Oder, wie Johannes Rau es formulierte: »Kultur ist nicht die Sahne auf dem Kuchen, sondern die Hefe im Teig.«

Ich freue mich darum sehr, dass auch in diesem Jahr wieder die Russischen Filmtage in Münster stattfinden können. Sie lassen uns neue Filmemacher kennen lernen, Kinogenüsse erleben und – wie nebenbei – den interkulturellen Dialog pflegen.

 

Allen, die das ermöglicht haben, durch Organisation und Vorbereitung oder durch die finanzielle Förderung, möchte ich herzlich danken – besonders natürlich den Teams vom filmclub münster und der Gesellschaft zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen.

 

Ich bin gespannt auf Beiträge, die uns bereichern und die uns – ganz im Sinne des Sprichwortes – satter machen als Brot allein das schafft.

 

Ich wünsche Ihnen ein tolles Kinoerlebnis.

 

Svenja Schulze

 

Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen

und Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

 



Letzte Änderung: 07.03.2016