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Russische Filmtage 2011 - Freitag 25. März
Assa


Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 17:00 Uhr

 

Assa (OmdtU) (Acca)

 

UdSSR 1987, 153 min

R Sergej Solovjev // B Sergej Solovjev, Sergej Livnev // K Pawel Lebeshev // M Boris Grebenshikov // D Dmitri Shumilov, Andrej Chaljavin, Ilja Ivanov,

Stanislav Govoruchin // 35mm

 

Die Untertitelung des Films ist eine Projektarbeit von russischsprachigen SchülerInnen des Alexander-Hegius-Gymnasiums Ahaus unter Leitung von Michael Joswig in Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt Münster.

 

„Assa“ gilt als Kultklassiker der Perestrojka. Es war der erste sowjetische Film, in dem die Underground-Rockmusik eine wichtige Rolle spielte. Populäre Rockmusiker wie Viktor Zoj spielten mit, die Musik schrieb Boris Grebenshikov, der in den Soundtrack Lieder der Sängerin Zhana Agusarowa, der Rockbands Aquarium, Bravo und Kino aufnahm. Die jungen Rockmusiker verkörpern die Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Freiheit. „In unseren Venen pulsiert der Wandel! Wir wollen Wandel“, singt Viktor Zoj. Der Film spielt 1980 im winterlichen Jalta. Eine junge Frau, die Krankenschwester Alika, kommt in die Stadt, um sich mit ihrem älteren Liebhaber zu treffen, dem Unternehmer und Banditen Krymov. Während er sich verspätet, trifft sie den jungen Rockmusiker Bananan, der in einem Restaurant mit seiner Rockband auftritt. Alikas Freundschaft zu Bananan wächst und sie fängt an, viel Zeit mit ihm zu verbringen, so dass Krymow eifersüchtig wird …

 

„Assa“ ist der erste Teil einer Trilogie, deren zweiter und dritter Teil, 2-Assa-2“ und „Anna Karenina“ (beide 2009) im Rahmen der Russischen Filmtage gezeigt werden. Solowjow wird zudem als Gast der Russischen Filmtage Münster 2011 anwesend sein.


2-Assa-2 oder der zweite Tod der Anna Karenina



Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 19:30

 

2-Assa-2 oder der zweite Tod der Anna Karenina (OmeU) (2-Асса-2 или вторая смерть Анны Карениным)

 

Deutschlamdpremiere

 

Russland 2009, 120 min

R, B Sergej Solovjev // K Yuri Klimenkot // S Rinat Khalilullin // M Sergej Shnurov // D Tatjana Drubich, Sergej Makovetskij, Yuri Bashmet, Aleksandr Bashirov // 35mm

 

„2-Assa-2“ ist eine Fortsetzung des Kultfilms der 80-er Jahre. Was ist aus den Helden nach zwanzig Jahren geworden, was aus ihrem Traum von Freiheit? Alika, die ihren Liebhaber ermordet hat, sitzt im Gefängnis und träumt davon, Anna Karenina zu spielen. Als ein bekannter Regisseur in russischen Gefängnissen nach einer perfekten Darstellerin für eine neue Version der Rolle der Anna Karenina sucht, verwirklicht sich ihr Traum. In ihrem neuen Leben als Schauspielerin und als Mutter einer Tochter überstürzen sich erneut psychologische und kriminelle Verwicklungen. Parallel zu der Haupthandlung sind fast alle Darsteller damit beschäftigt, den Film „Anna Karenina“ zu drehen. Der Filmdreh ist jedoch mit kriminellen Machenschaften verbunden, die bis in die Mitte der 80-er Jahre zurückgehen. Wie „Assa“ ist der Film ein lyrischer, musikalischer Thriller mit tragischen Verstrickungen der Schicksale. Der Held des russischen Ska-Punk, Sergej Shnurov, spielt ebenso eine Rolle wie der weltberühmte klassische Bratschist Juri Bashmet. Wie in „Assa“ steht der Wunsch nach Veränderung im Vordergrund – der Wandel seit 1988 wird hinterfragt. „2-Assa-2“ ist ein Film über Freiheit, die mit Geld erkauft wurde – ein universelles Problem.

 

 

 

 


Anna Karenina



Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 21:30 Uhr

 

Anna Karenina (OmeU) (Анна Каренина)

 

Deutschlandpremiere

 

Russland 2009, 143 min

R, B Sergej Solovjev // K Sergej Astakhov, Yuri Klimenko // S Marat Magambetov // M Anna Solojeva // D Tatjana Drubich, Oleg Yankovskij, Yaroslaw Boyko, Aleksandr Abdulovv // 35mm

 

Nach dem Sujet des berühmten Romans Lew Tolstojs: Die verheiratete Anna Karenina beginnt eine Liebesaffäre mit dem jungen Graf Bronski. Von der Öffentlichkeit verurteilt und ausgeschlossen, zerbricht sie an dem Konflikt zwischen ihren Gefühlen zu Bronski und ihrer Verantwortung als Mutter und Ehefrau. Durch Personen, schicksalhafte Verwicklungen und existentielle Fragen ist Solovjevs „Anna Karenina“ mit „2-Assa-2“ in einer Dilogie verbunden. Die Intention dieses Film-im-Film-Kunstgriffes war, so Solovjev, Teil seiner Strategie, ein jüngeres Publikum für „Anna Karenina“ zu interessieren. Solovjev hat 14 Jahre in diesen Film investiert und sich damit seinen lebenslangen Wunsch erfüllt, seine Version der Geschichte auf einer großen Leinwand zu sehen. Der Film wurde in Jasnaja Poljana, dem Landsitz Tolstojs, und in Petersburger Adelspalästen gedreht.



Letzte Änderung: 07.03.2016