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Russische Filmtage 2011 - Mittwoch 16. März
Wie ich diesen Sommer verbrachte (Как я провёл этим летом)



Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 17:00 Uhr

 

Wie ich diesen Sommer verbrachte (OmdtU) (Как я провёл этим летом), mit Kameramann Pavel Kostomarow (angefragt)

 

Russland 2010, 124 min

Regisseur: Alexei Popogrebsky

Berlinale 2010 - Drei silberne Bären (silberner Bären für die Hauptdarsteller Grigori Dobrygin, Sergei Puskepalis und silberner Bär für den Kameramann Pavel Kostomarow)

GoEast Filmfestival 2010 - Preis das Auswertigen Amtes und FIPRESCI-Preis

London Film Festival 2010 - Bester Film

 

Ein Ort. Ein Tag. Zwei Männer. Bei dem Ort handelt es sich um eine Polarstation auf einer einsamen Insel im Arktischen Meer. Der Tag hier oben dauert in Wahrheit Wochen, weil die Sonne in diesen hohen Breitengraden im Sommer niemals untergeht. Früher befand sich hier eine wichtige Forschungsstation, inzwischen sind der erfahrene Meteorologe Sergei und der Hochschulabsolvent Pavel ihre einzigen Bewohner. Bald wird ein Schiff eintreffen und die beiden abholen. Für Sergei geht damit ein mehrjähriger Aufenthalt zu Ende. Seiner Rückkehr auf das Festland, zu Frau und Sohn, sieht er mit Sorge entgegen. Pavel hingegen hofft, dass vorher noch Aussicht auf ein echtes Abenteuer besteht, auf das er sehr gehofft hatte, als er sich freiwillig zu einem Praktikum in dieser einsamen Gegend gemeldet hat. Irgendwann, als Sergei beim Angeln ist, fängt Pavel einen Funkspruch auf, den er Sergei zu melden sich nicht getraut. Stattdessen tut er alles Mögliche, um die Nachricht vor ihm zu verbergen – in der Hoffnung, die Ankunft des Schiffes werde ihn von seiner Pflicht entbinden. Doch dann muss Pavel erfahren, dass das Schiff in diesem Jahr wohl gar nicht mehr kommt.

Polarer Psychothriller auf dem Hintergrund eines Raum-Zeit-Begriffes, der sich von unserem drastisch unterscheidet.


Spurlos verschwunden


Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 19:15 Uhr

 

Spurlos verschwunden (OmdtU)

 

Russland 2010, 96 min

Regie: Anna Fenchenko

Russisches Filmfestival "Kinotavr" 2010 - Bestes Debüt

 

Hauptfigur des Films ist ein Programmierer. Der Name des Helden tut nichts zur Sache, erst am Ende der Geschichte wird er überhaupt erstmals erwähnt. Dieser Mann geht der Welt verloren – er zieht sich aus ihr zurück. Er isoliert sich vom täglichen Leben und verteidigt seine kleine private Welt mit Regeln, die seiner Lebensweise zu entsprechen scheinen. Am Leben der anderen nimmt er nicht mehr länger teil. Seine Unabhängigkeit ist eine Illusion, ihm

aber erscheint sie bequem. Sein Leben ist frei von Problemen und er hat Perspektiven für die Zukunft. Er glaubt, er sei seines Glückes Schmied, tatsächlich aber wird er unfähig, seinem eigenen Willen zu folgen.

Das ist das Ende seiner Untätigkeit. Sein Leben nimmt eine Wendung, die seinen Plänen völlig zuwiderläuft. Er wird absolut abhängig von jedermann. Er ist hilflos angesichts dieser Probleme und reagiert den Umständen entsprechend. Der Film versucht eine Antwort auf eine einzige Frage zu geben: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein und es zu bleiben? Dies ist die Geschichte eines Menschen, der seine Unabhängigkeit verloren hat, den es nach Freiheit verlangte und der sein eigenes Ich zu finden versuchte.



Letzte Änderung: 07.03.2016