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Russische Filmtage 2011 - Sonntag 13. März
Tschernobyl. Herbst und Zwischenzeit

Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 17:00 Uhr

 

Diese beiden Dokumentarfilme gehören zum Begleitprogramm der Ausstellung "25 Jahre nach Tschernobyl: Menschen-Orte-Solidarität" und werden in einem Block gezeigt. Anschließend Diskussion mit Vertretern der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg).

 

Tschernobyl. Herbst (Chernobyl. Osen‘) BetaSP

 

BRD/Belorus 1997, 26 min

Regie: Alexander Franskevitch, Produktion der Filmwerkstatt Münster

 

Ein essayistischer Dokumentarfilm über ein Dorf in Weißrussland 10 Jahre nach der Katastrophe in Tschernobyl. Der Filmemacher Alexander Franskevitch besucht das Dorf in dem er aufgewachsen ist und folgt den Spuren und Erinnerungen. In poetischen Sequenzen und durch surreale Bild- /Ton-Montagen rekonstruiert er Stimmungen und weckt Gefühle aus

der Vergangenheit.

 

 

Zwischenzeit

 

BRD 1985, 125 min

Regie: Roswitha Ziegler, Gerhard Ziegler, Niels Christian Bolbrinker, Jochen Fölster

 

„Zwischenzeit“ ist der dritte Film der Wendländischen Filmkooperative zum Thema Gorleben/Anti-AKW-Bewegung. Weniger ein klassischer Dokumentarfilm als seine Vorgänger, lässt „Zwischenzeit“ einen Schauspieler als Akzeptanzforscher Dr. Gollwin auftreten, der die Ereignisse in Lüchow-Dannenberg kommentiert und analysiert: „Schornstein- und Hausbesetzungen, Demonstrationen, Menschenketten, Straßenblockaden und Sabotage-Aktionen. Der Film ist kein bunter Bilderbogen, der die Kontinuität des Kampfes der Atomkraftgegner belegt. Sein Hauptinteresse gilt der Frage, warum wir trotz so vielfältiger Widerstandsformen letztlich immer wieder verloren haben. Worte wie Kampf, Widerstand, bessere Welt, Gut und Böse, Sieger und Besiegte werden kommentiert. Man hat den Worten so gerne geglaubt, ist ihnen hinterher gerannt und hielt sie für Prophezeiungen, die irgendwann einmal wahr würden, wenn man nur eifrig genug an sie glauben würde. Wie also hat der Kampf in Lüchow-Dannenberg ausgesehen?“


Spurlos verschwunden


Schlosstheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, 19:30 Uhr

 

Spurlos verschwunden (OmdtU)

 

Russland 2010, 96 min

Regie: Anna Fenchenko

Russisches Filmfestival "Kinotavr" 2010 - Bestes Debüt

 

Hauptfigur des Films ist ein Programmierer. Der Name des Helden tut nichts zur Sache, erst am Ende der Geschichte wird er überhaupt erstmals erwähnt. Dieser Mann geht der Welt verloren – er zieht sich aus ihr zurück. Er isoliert sich vom täglichen Leben und verteidigt seine kleine private Welt mit Regeln, die seiner Lebensweise zu entsprechen scheinen. Am Leben der anderen nimmt er nicht mehr länger teil. Seine Unabhängigkeit ist eine Illusion, ihm

aber erscheint sie bequem. Sein Leben ist frei von Problemen und er hat Perspektiven für die Zukunft. Er glaubt, er sei seines Glückes Schmied, tatsächlich aber wird er unfähig, seinem eigenen Willen zu folgen.

Das ist das Ende seiner Untätigkeit. Sein Leben nimmt eine Wendung, die seinen Plänen völlig zuwiderläuft. Er wird absolut abhängig von jedermann. Er ist hilflos angesichts dieser Probleme und reagiert den Umständen entsprechend. Der Film versucht eine Antwort auf eine einzige Frage zu geben: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein und es zu bleiben? Dies ist die Geschichte eines Menschen, der seine Unabhängigkeit verloren hat, den es nach Freiheit verlangte und der sein eigenes Ich zu finden versuchte.



Letzte Änderung: 07.03.2016