Und wir haben einen Pokal
[Ausgabe 10/2008] draußen!-Kicker in Toppform
Schön war's! Das diesjährige Fußballturnier in Maria Veen brachte nicht nur eine Menge Spaß für Zuschauer und Teilnehmer, sondern auch endlich den ersehnten ersten Pokal für die Fußballberber draußen! Münster 05. Gut, es war zwar "nur" der dritte Platz, aber weit gefehlt, dieser Pokal fiel den Jungs nicht in die Arme, nein er wurde erkämpft. Eine unglaubliche Leistung Aller, insbesondere des Torwarts und Straßenzeitungsverkäufers Alfred Richter (die Katze von Kinderhaus). draußen!-Sportreporter Jörg Pöpping, war mittendrin statt nur dabei. […]
Bernd Mühlbrecht
[Ausgabe 10/2008] Unermüdlicher Einsatz gegen Obdachlosigkeit
Das Haus der Wohnungslosenhilfe (HdW) Bahnhofstraße 62 in Münster, ist eine gute Adresse für Obdachlose und ein anerkannter Betreuungsschwerpunkt. Wie es sich entwickelt hat, wie es in Betrieb genommen wurde und wie es arbeitet, dass haben wir uns beim Leiter Bernd Mühlbrecht einmal näher angesehen. […]
Ende einer Lebenslüge
[Ausgabe 10/2008] Hawerkamp gegen Betreuungsmodell
Wohnwagen wurde weggeschleppt – Der Hawerkamp als Freiraum für alternative Lebensformen - es ist ein seit Jahren gerne gezeichnetes Bild. Auch wenn keiner jemals recht erklären konnte, worin sich das Alternative jenseits der bunten Wände zeigte. Nun muss ein Obdachloser das Gelände verlassen, der in seiner Person den Betrieb hinter den bunten Wänden störte. Über eine unerfreuliche Geschichte schreibt draußen!-Autor Michael Hess. […]
Rollstuhlfahrer Rudi
[Ausgabe 10/2008] Im Regen stehen gelassen
Rudolf Merten, genannt Rudi, seit vier Jahren draußen!-Verkäufer und seit drei Jahren wegen einer schweren Krankheit mit dem Rollstuhl unterwegs, fährt auch mal mit dem Stadtbus. Das klappt meistens gut, aber nicht immer. Schon mehrere Male wurde ihm von Busfahrern die Mitfahrt verweigert. Dafür gab es unterschiedliche Begründungen. Andreas Flümann hat sich mit Rudi unterhalten. […]
Wir müssen einander begegnen
[Ausgabe 10/2008] Man trifft sich immer zweimal im Leben – Interview mit Zhu Hai Bin
In Münster leben etwa 360 Chinesen, daneben gibt es momentan 137 Studenten aus dem Reich der Mitte. Einer von ihnen ist der Jurastudent Hai Bin Zhu, der nach drei Jahren Münster wieder verlässt. Wenige Tage vor dem Umzug nach Kiel sprach droußen!-Autor Michael HeB mit dem sympathischen Endzwanziger über seinen Werdegang, die Münsteraner und natürlich Tibet. […]
Schoppenstecher
[Ausgabe 10/2008] Eddy's letzte Tour – Über das abrupte Ende einer Taxifahrerkarriere
Ich fuhr schon eine ganze Weile. Eierte wie blöde durch die Gegend und lungerte 'rum. Wackelte um den Pudding und geierte. Geierte nach Beute. Ich würde sie ausnehmen. Würde sie rupfen. Wie eine Gans. Hemmungslos und rücksichtslos. Mister Gnadenlos! […]
Der Lehrer ist mein Kumpel
[Ausgabe 10/2008] Schüler bestimmen ihren Lehrplan selbst
Wenn sich Schülerinnen und Schüler im Kreis versammeln, um gleichberechtigt mit den Lehrerinnen und Lehrern über Angelegenheiten ihrer Schule zu entscheiden, dann kann es sich hierbei nur um eine "Demokratische Schule" handeln. Jörg Rostek hat recherchiert, was das ist und wie sie funktioniert. […]
Die ganze Welt der Bilder
[Ausgabe 10/2008] Europäische Kunstreise im Landesmuseum
Das LWL-Museum entführt seine Besucher an Orte der Sehnsucht und schickt sie auf Reisen mit den Meistern der Kunst. H.-Christian Döscher startet mit diesem Thema eine Reihe zur Geschichte der Malerei in Europa. […]
Gemeinsam sind wir stark
[Ausgabe 10/2008] Geht nicht gibt's nicht! – Umzug geglückt
Wenn eine einzelne Person oder eine Familie umzieht, ist das eine anstrengende Angelegenheit. Zieht jedoch eine Zeitungsredaktion bei laufendem Betrieb um, so kann das leicht in einem unüberschaubaren Chaos enden. Wie die draußen! ein solches abgewendet und ihren Umzug von der Overbergstraße zum Berliner Platz bewältigt hat, darüber berichtet Sigi Nasner. […]
Gemüse, Fisch und Reibekuchen
[Ausgabe 10/2008] Sterne-Koch verwöhnt Ihren Gaumen
Chefkoch Mario Kotaska, vielen bekannt durch die RTL-Sendung "Die Kochprofis", hat für uns ein paar Leckereien gezaubert. Mario Kotaska ist seit 2003 Küchenchef im "La Societe" in Köln und trägt seit 2006 einen Michelin-Stern. Hier drei Rezepte für Sie […]
Ramadan – Fasten, einen Monat lang
[Ausgabe 09/2008] Text und Fotos: Sabine Preuß
Nichts trinken, nichts essen, nicht rauchen und auch keinen Sex – zumindest so lange es hell ist. Das sind die wichtigsten Regeln im islamischen Fastenmonat Ramadan, der am 1. September begonnen hat. Vier Wochen lang dürfen die Muslime erst nach Sonnenuntergang wieder herzhaft zugreifen. Besonders in Ländern, in denen es im Sommer über 40 Grad heiß wird, ist das eine große Herausforderung an die Willenskraft der Gläubigen. Sabine Preuß hat sich mit einer Muslimin aus Münster über den Ramadan unterhalten.
Namibia: Vom Totschläger zum Vortänzer
[Ausgabe 09/2008] Text und Fotos: Friedemann Bieber
Friedemann Bieber ist Chefredakteur der Schülerzeitung des Schiller-Gymnasiums in Münster. Nebenbei schreibt er aber auch noch für renommierte Zeitungen und hat sogar schon einen Preis für Nachwuchsjournalisten gewonnen. In den Ferien reist er gerne nach Namibia und schreibt über das, was er dort erlebt. Der folgende Artikel ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Friedemann Bieber hat seine Karriere übrigens bei der draußen! begonnen.
Plötzlich ist die Panik da
[Ausgabe 08/2008] Text: Sabrina Kipp, Sigi Nasner
Eine gewaltige Panikwelle überrollt Deutschland. Udo Lindenberg, der heiße Dinosaurier deutscher Rockgeschichte, wird mit seinem Panikorchester für das neue Album „Stark wie Zwei“ mit Lob und Preisen überhäuft. Ein Erfolg, der selbst die erfolgsverwöhnten, gestandenen Altrocker der Paniktruppe in Erstaunen versetzt. Sabrina Kipp und Sigi Nasner sprachen mit Steffi Stephan, dem Bassisten und Mitbegründer der Band, den eine langjährige Freundschaft mit Udo Lindenberg verbindet.
Albtraum Amerika
[Ausgabe 08/2008] Text: Sigi Nasner
Braun gebrannte Gewinnertypen mit Top-Model-Schönheiten im Arm. Teure Autos, dicke Bankkonten, Glanz, Glamour und Zufriedenheit überall. So sehen sich die Amerikaner gerne selbst. Der Traum vom amerikanischen „Way of life“. Doch dieser Traum, wenn er denn je existiert hat, ist längst ausgeträumt. Sigi Nasner hat sich über die immer stärker um sich greifende Armut in Amerika informiert.
David Tomkin: Sicher Wohnen
[Ausgabe 07/2008] Text: Gerrit Hoekman
Was die Landesregierung aus CDU und FDP mit der Goldman Sachs Bank und ihrem Whitehall-Investmentfonds mühsam aushandeln musste, hätte sie von dem irischen Millionär und Jura-Professor an der Dublin City Universität, David Tomkin, freiwillig bekommen. Seine „Sicher Wohnen GmbH“ hatte noch kurz vor Torschluss ein Angebot für den Kauf der LEG abgegeben und dabei ein Modell in Aussicht gestellt, das offenbar weit über die Sozialcharta der schwarz-gelben Koalition hinausgegangen wäre. Doch Christdemokraten und Liberale entschieden sich für das finanziell beste Angebot. Gerrit Hoekman hat sich trotzdem erkundigt, was hinter David Tomkin steckt.
„Tafel Münster“: Essen für Arme
[Ausgabe 07/2008] Text und Fotos: Patrizia Miernik
Immer mehr Münsteraner sind arm. Das heißt, sie wissen nicht, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen sollen. Für solche Menschen gibt es seit zehn Jahren die „Tafel Münster“. Dort bekommen sie Lebensmittel, die sie sich sonst nicht mehr leisten könnten. Umsonst. Denn Obst, Brot und Gemüse sind Spenden von Supermärkten, Metzgern und Bäckereien. Patrizia Miernik hat sich bei einer Verteilstelle im Südviertel umgeschaut.
Promi engagiert sich – Axel Prahl unterstützt „Freundeskreis“
[Ausgabe 06/2008] Text: Gerrit Hoekman, Fotos: Jörn Essig-Gutschmidt
Münster ist Filmstadt. Oder besser gesagt: Krimimetropole. Gleich zwei Serien spielen in der westfälischen Hauptstadt. Für das ZDF löst Leonard Lansink alias Wilsberg als Privatdetektiv kniffelige Fälle, für die ARD ermitteln Axel Prahl und Jan-Josef Liefers im Tatort. Alle drei sind deshalb jedes Jahr ein paar Mal in Westfalen und längst haben die Münsteraner die Schauspieler, die alle aus Berlin kommen, als zur Familie gehörend adoptiert. Die Mimen haben die Stadt als zweite Heimat angenommen und helfen, wo sie können. Lansink sammelt für die Krebshilfe. Axel Prahl macht sich seit Kurzem für den Erhalt der Paul-WulfSkulptur von Silke Wagner stark. Gerrit Hoekman hat Prahl bei den Dreharbeiten zum neuen Tatort beobachtet.
Armut in Deutschland – Kinder trifft es am härtesten
[Ausgabe 06/2008] Text: Gerrit Hoekman
Neulich präsentierte die Bundesregierung der Öffentlichkeit den dritten Armutsbericht. Mit erschreckenden Zahlen: Rund 21 Millionen Deutsche leben am oder unter dem Existenzminimum. Am schlimmsten betroffen sind wieder mal die Kinder, denn wer arm aufwächst, hat deutlich schlechtere Chancen im späteren Leben als der Nachwuchs reicher Eltern. Das hat eine Studie des Kinderhilfswerks UNICEF festgestellt. Gerrit Hoekman über die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik.
Aktion Kinderhilfe – Vom Mitleid zur Solidarität
[Ausgabe 05/2008] Text und Fotos: Malte Koppe
Wer Wohnungslosigkeit heute noch mit dem romantischen Bild des alten Berbers mit der Wermut-Flasche verbindet, ist von gestern. Die Zeiten haben sich geändert. Wohnungslosigkeit trifft öfter Kinder und Jugendliche, die als „Straßenkids“ auf Trebe sind. In Deutschland können sie noch auf ein soziales Netz hoffen, das zwar weitmaschiger ist als früher, aber immer noch besser als in den allermeisten Ländern der Welt. Dort haben die Jüngsten jeden Tag Hunger und erkranken auf sich alleine gestellt an simplen Krankheiten wie Durchfall. Die Mitglieder der „Aktion Kinderhilfe Münster“ wollen die Not lindern. Malte Koppe hat dem gemeinnützigen Verein, der in diesem Jahr schon 30 Jahre alt wird, einen Geburtstagsbesuch abgestattet.
Verkäufer David – Nur Heroin fand ich zum Kotzen!
[Ausgabe 05/2008] Text und Foto: Sabrina Kipp
Unsere Verkäufer und die Leserinnen und Leser unseres kleinen Familienmagazins - das ist schon ein besonderes Verhältnis. Man klönt ein bisschen miteinander, wenn man sich trifft, erkundigt sich nach der Gesundheit und gratuliert sich zum Geburtstag. Viele kennen die Lebensgeschichten der Verkäufer aus dem Effeff, auch weil wir sie in der draußen! immer mal wieder erzählen. Diesmal schreibt Sabrina Kipp über David.
Hartz-IV-Speiseplan – Drei Kochmützen für Sarrazin
[Ausgabe 03/2008] Text: Gerrit Hoekman
4,25 Euro hat ein Hartz-IV-Empfänger laut Regelsatz jeden Tag fürs Essen zur Verfügung. Zu wenig? Von wegen! Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat den Arbeitslosen im Land nun erklärt, wie sie sich auch mit der geringen Staatsknete ausgewogen und gut ernähren können. Wer sich nach dem Speiseplan ernährt, kann nach drei Tagen sogar noch 1,21 Euro auf die hohe Kante legen.
Brustkrebs – Die mammografierte Frau
[Ausgabe 03/2008] Text: Sabine Preuß
Brustkrebs ist der häufigste Krebs bei Frauen. Jede Zehnte erkrankt daran. Deshalb tut Früherkennung Not. Die Schulmedizin setzt vor allem auf die Mammografie, die viele Frauen extrem unangenehm und schmerzhaft finden. Seit letztem Jahr gibt es in Münster ein Mammografie- Zentrum, das regelmäßig alle Frauen ab 50 durchleuchten will. Nun ist der Nutzen der Untersuchung durchaus umstritten - die einen schwören drauf, die anderen halten sie für längst nicht so erfolgreich wie die Ärzte behaupten. Sabine Preuß hat sich schlau gemacht.
Eine Beispielhafte Initiative: "Internationaler Club" im HdW
[Ausgabe 01/2008] Text und Bilder: Sigi Nasner
Im HDW (Haus der Wohnungslosenhilfe) an Münsters Bahnhofsstraße leben Männer, die unsere Gesellschaft gerne als gescheiterte Existenzen bezeichnet. Diese Menschen haben oft alles verloren: Wohnung, Arbeit, Familie und Freunde, einige von ihnen ihre Gesundheit und viele von ihnen auch ihr Selbstwertgefühl. Die meisten leben sie in einem hoffnungslosen Zustand. Überraschenderweise hat Sigi Nasner in dieser trostlos anmutenden Umgebung eine Initiative entdeckt, die ihres Gleichen sucht.
Nachdenkliches: "Ich fühle mich wie obdachlos"
[Ausgabe 01/2008] Text: Arnold Hilgenstock
Die meisten Menschen haben ein festes Dach über dem Kopf und sind deshalb der Ansicht, dass sich zwischen Ihnen und den Obdachlosen eine unüberbrückbare Kluft befinde. Doch dieser Schein kann trügen, denn es könnten auch einem so genannten "normalen" Durchschnittsbürger zumindest teilweise die Gefühle vertraut sein, die einem Obdachlosen ständig gegenwärtig sind. Arnold Hilgenstock, der ebenfalls ein festes Dach über dem Kopf hat, sich aber dennoch "obdachlos" fühlt, beschreibt nachfolgend Lebenssituationen und Gefühle, die zum Nachdenken anregen.




























































