rezensionen
Giganten
- von Wilko Manz
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Um
es direkt vorweg zu sagen: das Spiel konnte uns nicht faszinieren. Es geht
ein weiteres Mal um Öl, doch kommt das Geschehen nicht so herrlich
in Gang wie das unvergessene „Öl für uns alle“.
Mit Lastwagen wird an Ölbohrtürmen vorbeigezogen, und die
Spannung, ob sie nun ergiebig sind oder nicht, hält sich arg in Grenzen
und ist - ein wenig zumindest – berechenbar. Was die LKW’s bremst,
sich frei auf dem Spielfeld zu bewegen, ist ein umständlicher Spielmodus,
der eigentümlicherweise auch von den am Spielfeldrand vorbeiziehenden
Eisenbahnen bestimmt wird. Sie entscheiden über den Preis des Abtransportes
zu den vier Raffinierien, bei denen man Verkaufslizenzen erwerben muß;
der Preis variiert von Runde zu Runde.
Damit wäre das Spiel grob erklärt. Komplexere Zusammenhänge
gibt es nicht, und auch Spannung kommt nicht so recht auf. Wirtschaftsspiele
in der Art gab es schon bessere, und ich weiß nicht, wieso das Spiel
für den Titel „Spiel des Jahres“ nominiert werden konnte.
Ein biederes, nicht übermäßig herausforderndes oder
nervenaufreibendes Spiel: wer es brav mag, bitte. Mir und uns erschien
es eher ein wenig langweilig.
Giganten - von Wilko Manz
Erschienen in der Kosmos SpieleGalerie 1999
Nominiert für das Spiel des Jahres 1999
Preis: ca. 49,95 DM
für 3-4 Spieler ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 70-90 Minuten
Kurzkritik: nichts besonderes.
(Michael Ziemons)
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