Erklärung von "Bündnis für die Zukunft", Deutsche Friedensgesellschaft Gruppe Münster und DFG-VK Landesverband NRW zum drohenden Irak-Krieg der USA, am 27. September 2002 :
Kein Blut für Öl!
Es wird von Tag zu Tag deutlicher:
Die Bedrohung der USA durch irakische Atombomben ist nur ein Vorwand, um die Kontrolle über die Ölreserven der Golfregion zu erlangen.
- Kein Terrorist braucht Atombomben oder Raketen um hochtechnisierte Staaten in kriegsähnliche Katastrophen zu stürzen.
- Jedes der 437 Atomkraftwerke in der Welt ist eine Super-Atombombe, die mit einem herkömmlichen Sprengsatz gezündet werden kann.
- Einer möglichen Atombombe, Chemie- oder Biowaffe des Irak stehen hunderte ABC-Waffen der USA gegenüber.
Die derzeitige Bedrohungshysterie, die mit "Regierungsdossiers" und dergleichen geschürt wird, weckt Erinnerungen an die vielen Lügen im Jugoslawienkrieg und die erfundenen "Babymorde" beim Überfall des Irak auf Kuwait im Golf-Krieg 1991.
Sie dienten dazu vor der Öffentlichkeit den damaligen Krieg zu rechtfertigen, während Massenmorde in Afrika kaum Beachtung fanden.
Das Problem aller Industriestaaten sind religiös oder ideologisch motivierte Gewalttäter, die eine materialistisch orientierte Gesellschaft mit allen Mitteln bekämpfen und nicht mit Euro oder Dollar zu kaufen sind.
Krieg bedeutet Öl ins Feuer zu gießen, und die Hemmschwelle zum Massenmord wird gesenkt.
Wer wie die USA, Diktatoren und Gewalttäter zur "Stabilisierung" oder "Neuordnung" von Krisenregionen finanziert und bewaffnet wie zum Beispiel:
- Pinochet in Chile
- Noriega in Panama
- die UCK im Kosovo
- die Taliban in Afghanistan
- oder Saddam Hussein im Irak zur Bekämpfung der "Ayatollas" im Iran,
darf beim Auswechseln ungehorsam gewordener Marionetten, die Bevölkerung dieser Länder nicht durch Krieg oder Embargo terrorisieren.
Krieg ist Terror gegen Unschuldige!
Wo Kriege vorbereitet werden, wird Widerstand zur Pflicht, deshalb rufen wir wenn nötig auch zu gewaltfreiem, zivilem Ungehorsam auf!
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E-mail an: thomasbauer@buendnis-zukunft.de
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