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Deutscher Amateur Radio Club (DARC) e. V. |
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An diversen AFu-Lehrgängen, die von Münsterschen Ortsverbänden durchgeführt wurden, beteiligten sich in der Folgezeit auch Interessenten aus Nienberge und Umgebung, die anschließend ihre Prüfung ablegten und sich 1979 zu der "Amateurfunkgruppe Nienberge" zusammenschlossen. Später erhielt diese Gruppe von dem damaligen Mitglied Diethard, DG6YY, eine "kurzlebige" Bleibe im Keller seines Hauses.
Fritz, DF9XE, der bis dahin die Amateurfunkgruppe führte, nahm Kontakt mit dem s. Zt. amtierenden DV Jürgen Pohl, DK3RI, auf und leitete die nötigen Schritte zu der OV-Gründung ein. Mindestens 20 Mitglieder mußte der neue OV haben. Diese Voraussetzung war erfüllt. Nun sollten aber auch noch die umliegenden Münsterschen Ortsverbände ihre Zustimmung zur Neugründung geben. Fritz und Armin, DF1QE, machten sich auf den Weg und bekamen, bis auf eine Ausnahme, die Zustimmung der OVVs. Die einzige Ausnahme war der damalige OVV von N13, Ludwig Grünberger, DL6KQ. Er war der Ansicht, daß es in Münster genügend OVs gäbe und hatte dabei nicht bedacht, daß Ortsverbände sich im Sinn des Wortes ortsbezogen etablieren, um dort ihre Öffentlichkeitsarbeit durchzuführen. Mit Schreiben vom 07. Oktober 1979 wurde der Antrag auf Neugründung gestellt. Im Dezember 1979 versandte die Amateurfunkgruppe ein Rundschreiben, an die Eltern jugendlicher Interessenten in Nienberge. In dem Schreiben wurde Sinn und Zweck des Amateurfunks vorgestellt. Das Echo darauf war recht gut.
Bei 52 Anwesenden waren auch Mitglieder aller Münsterschen Ortsverbände und zahlreiche andere Gäste erschienen. Nach einleitenden Worten von Fritz, DF9XE, und DV Jürgen Pohl, DK3RI, übernahm OM Paul Lehmann, DJ2BM, der sich dankenswerter Weise als Wahlleiter zur Verfügung gestellt hatte, die Versammlung bis der Vorstand gewählt war.
In den Gründungs-Vorstand gewählt wurden:
Die Gründungsmitglieder des OV-Nienberge:
Fritz Gräwe DF9XE, Joachim Eckhorst DG1YI, Joachim Welzel DB5QP, Armin Gräwe DF1QE, Christoph Grothues DG2YV, Roland Möller SWL, Ludger Sasse DB8YAE, Norbert Sasse DG5YAH, Marion Schöning SWL, Christoph Heflik DB7YV, Erika Hesseler SWL, Rolf Gerhard DJ5UM, Diethard Klinkenberg DG6YY, Cornelius Lensing DG6YZ, Dr. Joh. Lensing DG2YZ, Rainer Meisel DF6YM, Thom. Niederberghaus DB4YC, Karl Rüsthaus DC2QB, Mechtild Schöning SWL, Carsten Wagner DG5YO.
Im Anschluß an die Vorstandswahl, wählte die Jugendgruppe Diethard DG6YY, zum Leiter dieser Gruppe.
Die damalige Jugendgruppe:
Günter Gödiker, Stephan Berger, Rainer Büscher, Martin Gödde, Jörg Hoffmann, Eckhard Schmelter
Damit war der DARC Ortsverband-Nienberge N 46 ins Leben gerufen und konnte seine Tätigkeit aufnehmen. Da anschließend viele junge Leute dem OV beitraten, wurde diese Jugendgruppe, in einem Ortsverbands-Lehrgang, bis zur Lizenprüfung gebracht. Auch ein späterer zweiter Lehrgang, brachte weitere Interessenten zu unserem Hobby.
In der Anfangszeit beschäftigte sich der Ortsverband vorwiegend mit technischen Dingen, mit gemeinsamen Bauaktionen beim Antennenbau und mit weiteren Bastelaktionen, bei denen elektronische Geräte wie Nahfeldpeiler, Selektivrufauswerter, 70 cm- und 23 cm-Converter und andere Geräte hergestellt wurden.
Im Jahr 1980 beteiligten sich an den Clubabenden 60,3%, und an den Veranstaltungen 50,8% der Mitglieder.
Seit dem 04. März 1980 stand der Keller bei DG6YY dem OV nicht mehr zur Verfügung, weil lt.DARC-Satzung, jedes DARC-Mitglied einen OV-Tagungsraum zu offiziellen DARC-Veranstaltungen betreten kann. Das wollte er nicht.
Die 1.Ortsverbands-Fuchsjagd fand statt am 19. April 1980 auf Nienberger Gebiet. Folgende Teams starteten und belegten:
Die 2.Fuchsjagd lief am 20. September 1980. Auch die Jugendgruppe beteiligte sich mit Hilfe der OMs an diesem Peilwettbewerb und sammelte damit erste Erfahrungen. Einer der Füchse stand dabei am Vosskotten (Baggersee) und war in einer Nachtfuchsjagd zu peilen.
Von DKØNN/p wurden rund 200 QSOs abgewickelt. Die weitesten Verbindungen machten Armin, DF1QE, auf KW mit Antigua (Westindien, 7500 km) und Roland, DG4YAQ, auf 2m nach AL56h (480 km).
Am 22.11.1980 wechselte der OV sein Clublokal vom Gasthof "Zur Post" zum Ortsteil Häger in die Gaststätte Neumann.
Aus Teilen eines gebrauchten Festzeltes, das von Roland DG4YAQ organisiert wurde, schnitten und nähten die OMs und Frau Hilde Gräwe, auf einer Sattler-Nähmaschine von Udo DG6YBE, ein respektables Küchenzelt, das den Ansprüchen gerecht wurde. Auch die Antennenanlage war schon sehr bemerkenswert. Auf dem 10-m-Mast die Richtantennen für 2 m und 70 cm und einen 2-m-Sperrtopf. Darunter eine Lampe, für die Ausleuchtung des Terrains. Daneben die 2 Masten, an denen die FD-4 für Kurzwelle hängt.
Im Jahr 1981 wurden 6 Fuchsjagden mit großer Beteiligung durchgeführt. Im OV gab es zur damaligen Zeit schon Überlegungen, ein eigenes Clubheim beim Landwirt Lutte-Scheltrup zu erstellen. Letztendlich scheiterte das Vorhaben an Querelen diverser OMs aus verschiedenen Gründen, auf die hier nicht näher eingegangen wird, da diese auch nicht mehr unserem Ortsverband angehören (wo gibt es das nicht?).
Am 03. Februar 1981 begann der OVV Fritz DF9XE einem Morselehrgang, den er täglich auf 433,575 MHz abstrahlte. Der Lehrgang umfaßte 39 Lektionen. Leider war, nach anfänglich guter Beteiligung, später das "Echo" sehr schwach (es ist eben nicht ganz einfach). Am Schluß blieb nur noch 1 OM, nämlich Joachim (ex DB5QP) übrig, der dann allerdings die B-Lizenz erwerben konnte und das Call DL3YBQ erhielt.
Am 25. April 1981 besuchte der Ortsverband die RADAR-Stellung Üdem/Goch. Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch tief unter dem Erdboden, erhielt man einen Einblick in die Tätigkeit der Soldaten. Es wurde uns auch beeindruckende RADAR-Tätigkeit vorgeführt. Wir waren uns aber ganz sicher, daß diese Vorführung, die uns einen "Feind-Anflug" zeigen sollte, "gestellt" war.
Das 2. Pfingstfieldday war vom 05. - 08. Juni 1981. Daran beteiligten sich 9 Mitglieder und 3 Gäste. Es war weniger ein Funkfieldday, dafür mehr ein Zeltlager mit ausgezeichneter Geselligkeit.
Daß im Ortsverband nicht nur "tierisch Ernst" Technik gemacht wird, bewiesen u.a. die gemütlichen Grillabende auf dem Hof Sasse, bei Norbert DL1YBR und Ludger DL3YBO, im Anschluß an den Feldtagen, beim Verzehr der Fieldday-Verpflegungsreste.
Aus den Funkverbindungen die bis dahin bei den Fielddays gemacht wurden, stammen dann auch die Diplome:
die der damalige QSL-Manager, Norbert, DL1YBR, aus den vielen Verbindungen "herausgepflückt" hatte.
Am 09. Mai 1983 wurde die Küstenfunkstelle Norddeich-Radio besichtigt. Mit zwei Pkws fuhren die "Ömer" durch die Norddeutsche Landschaft. Nach einem Mittagessen, irgendwo vor Norddeich, begab man sich zur Empfangsstation. Dort sehr freundlich empfangen, begann die Besichtigungstour. Interessantes gab es zu sehen und zu hören über Schiffsfunkverkehr, Antennenanlagen, und Seefunkgeräte. Ein dort angestellter Funker gab uns Grüße an OM Max Sonnen (N 10) mit auf den Heimweg.
Am 06. Juni 1983 wurde eine Fahrt zur Funkkontrollmeßstelle in Krefeld unternommen. Die OMs bekamen dabei einen umfassenden Einblick in die Technik dieser Postdienststelle. Besonders lustig fanden sie den schwankenden Antennenmast, bei rotierender Peilantenne.
Seit dem 14.Juli 1983 betreibt Armin DF1QE, in den Baumbergen bei Schapdetten, das 70-cm-Relais DBØPD auf R 84, und die 23-cm-Bake DBØAN auf 1296,900 MHz. An der Ausrüstung des QTHs (eine alten Scheune) für die Relaisfunkstelle, mit Erdung, Antennenmast usw. haben sich mehrere OMs beteiligt, besonders aber auch Ludger DL3YBO und Norbert DL1YBR.
Um den Amateurfunk auch einmal den Nienberger Bürgern vorzustellen, veranstalteten die N46er am 18.09.1983 im Kath.Pfarrheim eine Ausstellung, mit Vorführung der Geräte und Betriebsarten. Trotz einer zu der Zeit noch geringen Einwohnerzahl in Nienberge, fand diese Veranstaltung großes Interesse. Sie brachte dem OV aber leider keine neuen Mitglieder.
Vom 02. - 03. Oktober 1983 fand ein IARU-Region 1, UHF-SHF-Kontest statt. Der OV N46 beteiligte sich daran im 70cm-Band unter dem Clubcall DKØNN/p vom Westerberg aus (bei N13). Folgende OMs nahmen an dem Kontest teil:
DK1QJ (N13) / DG6YY / DJ5UM / DG6YBE / DF1QE / DF6YM / DL1YBR.
Die entstandenen Kosten für den Strom aus dem N13-Diesel wurden dem OV N46 erlassen.
Am 05. Dezember 1983 wurde, mit Ausschreibung an die umliegenden Ortsverbände, vom OV-N46 eine "Nikolaus-Fuchsjagd" veranstaltet. Start: Vosskotten / Frequenz: 145,575 MHz.
Teilnehmer und Plazierung:
Das AFu-Museum in Bentheim besuchten wir am 18. November 1987. OM Erwin Zöller, DL3BE, der diese Museum leitete und betreute, fuhr mit uns. Nach einem Mittagessen in einer nahen Gaststätte, zeigte er uns voller Stolz die ausgestellten Funk-Antiquitäten aus früher Amateurfunkzeit, die von verschiedenen OMs dort deponiert wurden.
Vom Schützenverein St.Aloysius, Häger, erhielten wir eine Einladung zu deren 25-jährigem Jubiläum. Der OVV Armin, DF1QE, Joachim, DL3YBQ, und Fritz, DF9XE, nahmen daran teil. Wie alle anderen Vereinsvorstände, brachte Armin in einer kurzen Rede die Glückwünsche des OV-N46 zum Ausdruck.
Am 11. April 1988 führte Armin, DF1QE, beim Ortsverband der DBP Z14 die Möglichkeiten vor, wie ein Computer im Amateurfunk eingesetzt werden kann. Hauptsächlich wurde die Betriebsart RTTY vorgeführt.
Da für Kontests und Fielddays keine QSL-Karten mehr für DKØNN vorhanden waren, wurden 1000 Stck. mit einem Nienberger-Motiv von Aloys Kerger bei der Druckerei Majert in Dorsten in Auftrag gegeben. Sie wurden am 08. Mai 1988 geliefert.
Der OV zeigte der Öffentlichkeit seine Arbeit durch Funkhilfe beim Freundschaftstreffen der Musikzüge am 08. Mai 1988. Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums des Musikzug Nienberge e.V. führte er, per Funkeinweisung, die beteiligten Vereine an ihre Standorte.
Da bei den Fielddays das Funkzelt bislang nicht den Ansprüchen der OMs gerecht wurde, schaffte man zu diesem Zweck am 14. Juli 1988 ein entsprechendes Campingzelt an.
Bei den Vorstandswahlen erfolgte einstimmige Wiederwahl des bisherigen Vorstandes.
Wilhelm und Markus Lüke, beide derzeit noch SWLs, traten dem OV bei. Seit dem 19. Januar 1990 hat der Ortsverband somit 21 Mitglieder.
Am Samstag, den 10. März 1990 war mal wieder Bauaktion angesagt. Bei den Stürmen und dem Regen der letzten Wochen, war Wasser und Erde in den Eingang des Clubheims gelangt. Der Grund, die Dachrinne neigte sich schon seit längerer Zeit zur falschen Seite. Sie mußte dringend repariert werden. Armin, Joachim, Michael und Ralph, haben das in rund 4 Arbeitsstunden abgeändert.
Seit Anfang des Jahres arbeitet Armin,s provisorisches 70cm-Relais DBØPD auf dem neuen Fernmeldeturm in Münster im Testbetrieb. Es ist vorgesehen, den Repeater der Baumberge auf Dauer dort zu installieren, um die Versorgung des Raumes Münster besser zu gewährleisten. Der Ummeldeantrag ist bereits gestellt worden.
Am 21.März 1990 besuchten der OV ab 14:00 Uhr mit 9 Mitgliedern die Kraftwerkzentrale der Stadtwerke Münster. Die Herren Hinz und Rotthove führten uns. Umwerfendes gab es nicht zu sehen, jedoch war der Einblick ganz interessant für alle, die diese Technik noch nicht kannten.
Im April 1990 erfolgte, durch das UKW-Referat des DARC, die Genehmigung des Sende- und Empfangsbetriebs für das 70-cm-Relais DBØPD auf dem Fernmeldeturm in Münster. Einstweilen läuft dort aber noch das provisorische 2. Relais.
Michael, DG5YCS / Ralph, DG3YEI / Joachim, DL3YBQ / Armin, DF1QE und Fritz DF9XE.
Gearbeitet wurde immer Freitag (nachts), wenn kein "Klönabend" war.
Am 19. Mai 1990 wurde auf dem Clubheim der Mast für die Antennenanlage und teilweise auch die Antennen montiert.
Armin DF1QE hat für den OV N 13 ein komplett neues DBØWM-Relais gebaut, das am 25. Mai 1990 in Betrieb ging. Ludger DL3YBO fertigte dafür neue HB9CV-Antennen aus Edelstahl. Mit 8 OMs unter Beteiligung der N46-OMs Armin, Ludger und Norbert, wurde das Relais wieder in, bzw. auf den Turm, von St. Lamberti installiert. Die ersten Test-QSOs verliefen zufriedenstellend.
Per 01. Juli 1990 hatte der OV fünf Neuzugänge zu verzeichnen. Folgende OMs bzw. SWLs kamen hinzu: Claudio Tönsmann, SWL, Norbert Lüdeke, DL1YEK, Kurt Hartelt, DD3QQ, Dirk Funke, DD1QN. Manfred Nürnberg, DL2YDZ, wechselte von N 35 zu unserem OV. Somit hatte der OV N46 jetzt 26 Mitglieder.
Vom 31. August - 02. September 1990 sollte das jährliche Fieldday stattfinden. Die Witterungsverhältnisse waren aber so ungünstig, daß nach der Ankunft in Schapdetten, die Aktivitäten eingestellt werden mußten. Die ganze Aktion wurde daraufhin in das Clubheim verlagert, wo zumindest die bereitgestellte Verpflegung verzehrt werden konnte.
Am 21. November 1990 wurde im Clubheim den Mailbox-Interessenten das neue System vorgestellt. Es sollte dabei erforscht werden, ob noch Wünsche und Anregungen vorhanden wären. Die Arbeiten des MB-Teams waren so weit fortgeschritten, daß die neue MB in Kürze in Betrieb gehen konnte. Zu diesem Treffen kamen dann allerdings, außer dem Mailboxteam nur noch 8 Personen. Nachdem die MB in einer Trockenübung vorgeführt war, meldeten sich einige mit Verbesserungsvorschlägen zu Wort. Wie sich später herausstellte, waren das eher "Verzögerungsvorschläge". Sie brachten den Erbauern zusätzliche Schwierigkeiten bei ihrer Software-Arbeit. Nun denn, auch das konnte, soweit möglich, mit viel Aufwand realisiert werden. Am 29. Dezember 1990 ist die MB deshalb immer noch nicht fertig.
OV-Abend 02. Dezember 1990: Wilhelm Lüke hat seine Lizenzprüfung bestanden und das Call DG5YGF erhalten. Mit einem 3-fachen "ufb" beglückwünschten ihn die OMs. Wilhelm hatte aufgrund seines Erfolges eine Menge Waffeln gebacken, die im Nu "verputzt" waren. Sein Sohn Markus bestand die Prüfung leider nur in Teilen.
Dann war es aber so weit!! Am 27. April 1991 nahm die neue MB den Betrieb auf. Alle denkbaren Fehler wurden zwischenzeitlich beseitigt. Fast alle Wünsche der Benutzer konnten berücksichtigt werden. Sofort stiegen die Aktivitäten, denn jeder wollte nun mal probieren, wie das neue "Ding" funktionierte.
Die Feldtage 1991 waren vom 30. Mai - 02. Juni auf dem bekannten Gelände bei Schapdetten. Die Teilnahme war zufriedenstellend und das Wetter "endlich" einmal gut.
Am 10. Oktober 1991 wurde das Projekt "Bürgerradio" bei Radio-AM begonnen. Oliver, DL9QJ, Armin, DF1QE, und Fritz, DF9XE, nahmen Verbindung mit der VHS, Münster, Frau Schierwater, auf um zu erfahren, wie so etwas zu bewerkstelligen sei. Sie erfuhren dabei, daß die Bandaufnahmen hier im OV gemacht werden könnten und der endgültige Zusammenschnitt bei der VHS erfolgen würde. Mitte Dezember kam es dann zur Bildung des Redaktionsteams "Bürgerradio". Zur Mitarbeit meldeten sich Oliver, der später zum Leiter der Gruppe ernannt wurde, Armin, Fritz, Dirk, Ludger und Thomas.
Der Beginn gestaltete sich nicht ganz einfach, da man das Thema textlich nicht so gut in den Griff bekam. Nachdem man aber den richtigen Einstieg gefunden hatte und die ersten Sätze formuliert waren, lief es besser. Zwei darauf folgende Treffs der Gruppe kamen, wegen Verhinderung einiger Teilnehmer, nicht zustande. Fritz hatte aber in der Zwischenzeit, bis zum 27. Dezember, eine Version erarbeitet, die diskutabel war.
Die Jahreshauptversammlung am 06. März 1992 brachte eine Veränderung im Vorstand. Armin, DF1QE, der seit 1986 als OVV im Amt war, konnte sich, aus beruflichen Gründen, wie schon seit längerer Zeit angekündigt, nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stellen. Was nützt es, wenn jemand für eine Position nicht mehr die notwendige Zeit aufbringen kann und nur noch mit seinem Namen im Vorstand vertreten ist. Dann muß ein anderer "Motor" her, der einen Verein motiviert und auch neue Ideen mitbringt. Gefunden wurde dieser neue OVV mit Wilhelm Lüke, DG5YGF, der mit allen Stimmen der Versammlung gewählt wurde.
Wilhelm hat auch schon in der Vorzeit gute Aktivitäten gezeigt und ist sicher der richtige Mann für diese Position. Dem Kassierer Joachim, DL3YBQ, der diese Position nun schon seit der OV-Gründung mit Erfolg belegt, wurde durch die Kassenprüfer Ludger und Oliver bescheinigt, daß die Kasse in einem absolut ordentlichen Zustand sei. Armin stellte sich dann aber doch noch als stvtr. OVV zur Verfügung und wurde mit Mehrheit gewählt. Wolfgang, DJ4WS, führte, wie in den letzten Jahren, ausgezeichnet das Protokoll.
Alle anderen Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl, so daß der neue Vorstand wie folgt aussah:
Der OV hat jetzt 27 Mitglieder.
Am 10. März 1992 war die "Bürgerradio-Sendung" soweit gediehen, daß sie von den Teilnehmern versuchsweise auf Band gesprochen wurde. Dabei zeigte sich, daß der Text doch noch etwas "hölzern" klingt, also noch nicht ganz flüssig ist. Er wurde noch einmal überarbeitet. Danach soll sich jeder Sprecher seinen Part mit eigenen Worten gestalten. Am 17.März 1992 haben wir den gesamten Text für die einzelnen Sprecher aufgeteilt. Vom Redaktionsteam waren nur Armin, Fritz, Oliver und Dirk anwesend.
Am Freitag, den 03. April 1992, leitet Wilhelm, DG5YGF, seinen ersten OV-Abend. Das ging doch schon recht flüssig, als er über die Distriktsversammlung berichtete, die er zum ersten Mal besucht hatte. Außerdem hatte er diesmal, statt der obligatorischen Waffeln, ein großes Glas Soleier, nebst den erforderlichen Gewürzen, mitgebracht. Die OMs nahmen das mit großer Freude dankend an und ließen es sich schmecken. Das sind so die kleinen Überraschungen, für die Wilhelm immer gut ist. Kurt, DD3QQ, gab eine "Geburtstagsrunde". Beiden dankte man ihm mit dem üblichen 3-fachen "ufb".
Am 02. April 1992 wurde Fritz, DF9XE, vom örtlichen Schützenverein St.Sebastian angesprochen, ob wir zu deren 100. Jubiläum 1993, beim Sternmarsch, Einweisungshilfe per Funk leisten könnten. Fritz hat das auf dem Clubabend am 03. April 1992 vorgetragen und man war der Meinung, daß man das machen solle.
07. April 1992. Das "Bürgerradioteam" unter der Leitung von Oliver, DL9QJ, hat seit zwei Wochen nicht mehr getagt. Wir müßten damit eigentlich langsam mal weiterkommen, denn sonst können wir die ganze Sache abhaken.
Erstmals machte der OV, genau am 1. Mai abends, einen Maigang mit guter Beteiligung. Der Weg führte über Wilhelmer durch die Gasselstiege bis Häger. In der Gaststätte Neumann sollte noch einmal Rast gemacht werden, aber leider war der "Laden" geschlossen. So zog man zum "Baumberger Hof" und genehmigte sich noch einen Stärkungstrank. Danach marschierte man gemütlich zum Clubheim und verabschiedete sich.
Durch Umbauten im Gasthof "Zur Post" mußte am 03. Mai 1992 die FD4-Antenne abgehangen werden, damit ein Hebekran des Bauunternehmers Lenz aufgestellt werden konnte. Wilhelm hat das mit Sohn Markus und Oliver erledigt. Allerdings sind sie dabei sehr naß geworden. Es hatte über Wochen nicht geregnet, aber ausgerechnet bei der Aktion öffneten sich die "Schleusen" ganz gewaltig. "Vielleicht konnten die drei auch eine Abkühlung bei der Arbeit gebrauchen."
Nachdem durch die Telekom in Münster und dem Umland der Sonderkanal 6 im BK-Netz in Betrieb genommen war, traten im 2 m-Amateurfunkband auf den Frequenzen 145,700 und 144,680 MHz erhebliche Störungen auf. Am 07. + 08. Juni 1992 fuhren die OMs Armin DF1QE, Fritz DF9XE und Joachim DL3YBQ mit Peilgeräten durch Nienberge und stellten dabei rund 53 Störquellen fest. Die Ergebnisse der Aktion wurden dem BAPT, Münster, am 08. Juni 1992, in einem detaillierten Bericht mitgeteilt.
Da dieser Bericht auch der DARC-Geschäftsstelle und allen DARC- und VFDB-Ortsverbänden in Kopie zuging, sorgte er vor allen Dingen beim BAPT für großen Wirbel. Es rückte plötzlich der Funkmeßdienst an, um die von uns gemachten Angaben zu überprüfen, bzw. die infragekommenden BK-Nutzer auf "undichte" Stellen in ihrer Installation hinzuweisen.
15. Juni 1992: In der Sache "Bürgerradio bei Radio-AM" sind bis heute keine weiteren Aktivitäten erfolgt. Die Aktion ist "gestorben".
Mit Schreiben vom 16. Juni 1992 der Stadt Münster, BVst-West, wurde uns mitgeteilt, daß der OV in diesem Jahr einen Zuschuß von DM 130,00 erhält.
In diesem Jahr war natürlich auch wieder Fieldday angesagt. Nach den notwendigen Vorbereitungen ging es vom 18. - 21. Juni 1992 wieder zu dem bekannten Standort bei Schapdetten. OVV Wilhelm sorgte diesmal für das Mittagessen. Das Wetter spielte auch halbwegs mit, so daß alles eine runde Sache wurde.
Im Mai erhielten wir die traurige Nachricht, daß der bei allen OMs sehr beliebte OM Paul Lehmann, am 06. Mai 1993 verstorben war. An der Beerdigung in Lauheide nahmen einige OMs des OVs teil. Ein Gesteck wurde von Armin gekauft. Sieben Mitglieder haben sich daran, beim OV-Abend am 02. Juli 1993, finanziell beteiligt.
Um wieder die Fuchsjagdaktivitäten aufleben zu lassen, wurden im Juni 1993 Nahfeldpeiler und HB9CV-Antennen in der Funkwerkstatt von Armin, DF1QE gebaut.
Am 10. Juni 1993 leistete der OV, durch Funkeinweisung und -abruf der Musikzüge, Hilfe beim Sternmarsch der Schützenbruderschaft St.Sebastian, anläßlich der 100-Jahr-Feier. Rund 20 Musikgruppen mußten von 5 verschiedenen Gaststätten pünktlich in Marsch gesetzt werden damit sie, genau zum festgesetzten Zeitpunkt, auf dem Nienberger Schulplatz eintrafen. Die "Funkleitstelle" war besetzt mit Fritz und Armin. Fritz hatte, weil er darin schon Erfahrung besaß, einen "ausgefuchsten" Marschplan erstellt. "Doch mit des Geschickes Mächten... ", es kam, seitens der Schützen, immer wieder zu Umstellungen. Bei der Hektik lief den beiden in ihrer "Blechdose" reichlich der Schweiß aus den Nähten, weil bei den "Bossen" der Schützen große Uneinigkeit darüber war, welcher Musikzug nun wohin sollte. Unsererseits klappte die Organisation ausgezeichnet mit Hilfe der OMs: Dirk Funke DD1QN, Thomas Leberer, DH2YAT, Eric Dressel, DG7YGV, Wilhelm Lüke, DG5YGF, und Wolfgang Schwerter, DJ4WS, die an den div. Gaststätten Stellung bezogen hatten. Letztendlich nahmen wir die Organisation selbst in den Griff und haben, eigenverantwortlich, die Sache durchgezogen. Damit waren alle sehr zufrieden. Für die Schützenbruderschaft kann man sagen: "Entweder man kann`s oder man läßt es! "
Der OV hat jetzt 28 Mitglieder.
Der Bau der Nahfeldpeiler für Fuchsjagden, begonnen im Juni 1993, wurde im März '94 zu Ende geführt.
Einen zünftigen Maigang '94 hatte der OVV Wilhelm (mit seiner Familie) vom 30. April zum 01. Mai organisiert. Mit erforderlichen Getränken und Marschverpflegung machten sich 7 OMs, teilweise mit Anhang, auf den Weg durch die Gasselstiege zu einem "Rastplatz", den OM Armin vorher erkundet hatte. Das Wetter war sehr gut, und trocken, wenn auch zur späteren Stunde etwas kühl. Das tat aber der ausgezeichneten Stimmung keinen Abbruch. Das Grillen ging, dank Maria (Wilhelm's XYL), und den OMs Dirk + Kurt zügig vonstatten. Schon bald hatte jeder die saftigen Fleischstücke auf dem Teller, die mal wieder "Spitze" waren. Nach dem Rückmarsch gegen 23:30 Uhr, endete der Maigang am Clubheim. Die Teilnehmer waren restlos begeistert. Also im nächsten Jahr wieder!!
Mit einem Schreiben von der Stadt Münster, BVst-West, wurde uns mitgeteilt, daß der OV im Jahr 1994 einen Zuschuß von DM 150,00 erhält (BVst-West gesamt: DM 7950,00).
Die Fielddays '94 wurde vom 01. Juni bis 05. Juni durchgeführt und zwar wieder am bekannten Platz bei Schapdetten. Als "Dauerteilnehmer" hatten sich diesmal nur wenige OMs angemeldet. Die Witterung ließ zu wünschen übrig, obwohl der Sommer schon fast begonnen hatte. Leider regnete es an einigen Tagen in Strömen und die OMs hatten mit erheblichen "Fluten" im Küchenzelt zu kämpfen, da eine Wasserrinne sich mittendurch einen Weg bahnte. Trotzdem war die "Biwak-Stimmung" ausgezeichnet, da ließ man sich nichts von nehmen.
Mitte des Jahres 1994 verließ uns unser Gründungsmitglied Christoph Heflik, DB7YV, ohne Angabe von Gründen. Christoph ist leider nur in der Anfangszeit nach der OV-Gründung tätig gewesen und hat über restliche Zeit nicht an den Aktivitäten und Clubabenden des OVs teilgenommen. Er ist und war in der Tischtennis-Abteilung des SCN sehr engagiert, vielleicht hatte er deswegen an dem OV kein Interesse. Das könnte ein Grund sein.
Beim OV-Abend am Freitag, den 01. Juli 1994 wurde mal wieder eine neu Aktivität ins Leben gerufen. Armin, DF1QE, hatte die Idee, mit dem OV eine ARTOB-Aktion für Ende 1994 Anfang 1995 vorzubereiten.
Anmerkung: Über den Ablauf der ARTOB-Aktion ist ein gesonderter Bericht auf der Homepage verfuegbar.
Link zur ARTOB-Homepage (DLØART/am)
Im Anschluß an den OV-Abend hatte Oliver, DL9QJ, eine sehenswerte, interessante "Dia-Schau" parat, die Schnappschüsse der Fielddays von 1990 - 1994 zeigte. Eine Menge schöner, aber auch amüsanter Aufnahmen waren zu betrachten. Es war deutlich zu sehen, daß nicht alle Fielddays von schönem Wetter begleitet waren, sondern auch "Wassergüsse" hinzunehmen waren. Zum Gegensatz dazu gab es aber auch Bilder von schwitzenden OMs bei den verschiedensten Tätigkeiten, die hohe Temperaturen ahnen ließen.
Der traditionelle und obligatorische Maigang wurde vom 30. April auf den 1. Mai abgewickelt. Gegen 20:00 Uhr trafen sich die OMs (teilweise mit Damen) insgesamt 11 Personen, am Clubheim. Eine Panne ergab sich gleich beim Start, Oliver fehlte. Es waren somit auch keine Getränke vorhanden, die er eigentlich hätte besorgen sollen. Durch ein Mißverständnis nahm Oliver aber nicht teil, so daß Getränke aus dem Clubheim mitgenommen werden mußten. Da Bier dort nicht vorhanden war und auch keine große Nachfrage nach diesem Getränk bestand, holte Armin seinen Bestand von zu Hause. Dann ging es aber los. Nach einem relativ kurzen Marsch wie alljährlich in die Gasselstiege, und nach einigen Trinkpausen traf man am bekannten Platz ein, um Wilhelms "Grillspezialitäten" zu vertilgen, die er selbst dort schon vorbereitet hatte. Es wurde eine gemütliche Runde und wie immer "klönte" man bis in die Nacht hinein. Gegen 12:30 Uhr war die Sache beendet, und man verabschiedete sich am Clubheim.
Danach lagen die Aktivitäten im OV im wesentlichen bei der ARTOB-Aktion. So war es nicht verwunderlich, daß es beim Clubabend am 07.07.95 in erster Linie um das Resümee des am 02.07.95 erfolgten 1. ARTOB-(Freiflug) Starts ging.
Alsdann gab der OVV einen Überblick über die Aktivitäten und Geschehnisse des vergangenen Jahres. Er berichtete u. a. über die Distriktversammlung, wobei er die Darstellung des ARTOB-Projekts, mit Diavortrag und Pinwand, hervorhob. Die Darstellung hatte einen großen Anklang gefunden. Für dieses ARTOB-Projekt hatte der DV dem OV DM 500,00 zur Verfügung gestellt.
Der anschließende Bericht des Kassenwarts Joachim, DL3YBQ, zeigte auf, daß in 1995 DM 2400,00 ausgegeben wurden, wogegen DM 2464,00 an Einnahmen standen. Die Kassenprüfer Oliver Welp, DL9QJ, und Eric Dressel, DG7YGV, bescheinigten eine korrekte Kassenführung. Der Kassenwart wurde mit 1 Stimmenthaltung entlastet. Die Entlastung des Vorstandes ergab: 7 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen.
Bei der Neuwahl zum Vorstand fungierten Dirk, DD1QN, und Stefan, DG3YHP, als Wahlleiter und -helfer. Es wurde der alte Vorstand komplett und einstimmig in den Ämtern bestätigt. Alle erneut gewählten OMs nahmen die Wahl an.
Der OV-N46 wurde ab 1996 von folgendem Vorstand geführt:
Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes wurde zunächst über die Weiterführung des ARTOB-Projekts diskutiert. Man kam zu dem Entschluß, eingedenk der zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben, das Projekt trotzdem weiterzuführen.
Weiterhin wurden die notwendigen Baumaßnahmen am OV-Heim besprochen.
1. Ende März soll die Regenrinne ausgebessert und gerichtet werden
2. Die Kantensteine am Eingang sollen gesetzt werden.
An Veranstaltungen wurde der Maigang vom 30.04. auf den 01.05.96 geplant und die Besichtigung der Telefon-Ortsvermittlungsstelle Nienberge.
Ein Fieldday soll in diesem Jahr, wegen der ARTOB-Aktionen wieder nicht stattfinden. Nach einer allgemeinen Aussprache wurde die Versammlung um 22:40 Uhr beendet.
Zur Weihnachtszeit hatte der OVV Wilhelm für Freitag, dem 20. Dezember 1996 (20:00 Uhr), per Rundschreiben zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Zwölf OMs, einige mit XYL, waren erschienen, um "Lüke‘s Germanische Fußlappen" (Waffeln) die wieder köstlich zubereitet waren, zu vertilgen. Mit Getränken bediente man sich aus dem üblichen Vorrat. Es war ein recht gemütliches Beisammensein und der Gesprächsstoff drehte sich nicht nur um die Belange des Amateurfunks. Gegen 23:00 Uhr verabschiedete man sich mit herzlichem Dank an "Lüke‘s Backteam" und mit den besten Wünschen für die Weihnachtstage und das Neue Jahr. Fazit, es hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen.
Der Vorstand wurde über den Tod von Rolf, DJ5UM informiert. Man hatte davon aus 2. Hand erfahren, und zwar telefonisch von OM Klinkenberg, Nienberge.
Obwohl uns der in 1996 beantragte Zuschuß der Stadt Münster, BV-West, abgelehnte wurde, kam man überein, daß dieser in 1997 erneut beantragt werden soll. Fritz, DF9XE, wird die Formulare anfordern.
Ferner waren alle der Ansicht, daß die Weiterführung des ARTOB-Projekts, teils wegen des Desinteresses der Teilnehmer, und auch wegen fehlender finanzieller Mittel, nicht sinnvoll sei. Die Artob-Versicherung soll deshalb am 27. Februar 97 fristgerecht gekündigt werden. Allerdings soll in der Zeit der Versicherungsgültigkeit, bis spätestens 31. Mai 97, noch ein letzter Start versucht werden. Termin: Pfingsten oder Christi Himmelfahrt. Die Füllmenge der Gasflasche muß aber vorher geprüft werden, weil die vorhandene Menge für einen Start evtl. nicht ausreichend sein könnte.
DF9XE fragt den Vermieter des Clubheims, Hubert Ketteler, wer jetzt Mieter des Bierlagers ist, von dem wir bislang den Strom bezogen haben, wegen der Kostenabrechnung.
Es soll wieder ein Fieldday angeboten werden. Den Termin sollen die Teilnehmer selbst bestimmen. Der Vorstand will den Monat September vorschlagen. Allerdings werden vor dem Fieldday sicher zwei Samstage benötigt, um die Gerätschaften zu überarbeiten.
Der traditionelle Maigang soll wieder veranstaltet werden. Termin: 30.04. auf den 01.05.97. OVV Wilhelm regte an, erneut eine kleine Weihnachtsfeier auszurichten, da die Resonanz im vergangenen Jahr recht gut gewesen sei. Termin: Freitag, 19.12.97.
Besonderen Raum nahm die Diskussion darüber ein, daß im OV leider kein großer Kontakt der OMs untereinander, und insgesamt nur noch wenig Zusammenhalt vorhanden ist. Um das Interesse am OV allgemein und an den Clubabenden wieder zu aktivieren, kam man zu folgenden Überlegungen:
Die Ordentliche Mitgliederversammlung 1997 am 07. März, begann um 20:25 im Clubheim. Nach feststellen der Beschlußfähigkeit folgte die Wahl des Protokollführers, diesmal Wolfgang, DJ4WS.
Der OVV Wilhelm, DG5YGF, begrüßte die anwesenden 13 Mitglieder und ging in seinem nachfolgenden Bericht auf die Geschehnisse des vergangenen Jahres ein:
Die beiden Kassenprüfer Oliver, DL9QJ, und Dirk, DD3QN, bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung der Kasse, die mit allen Stimmen der Versammlung erteilt wurde.
Zu dem Tagesordnungspunkt ARTOB-Aktivität nahm Armin, DF1QE, Stellung und bedauerte, daß die Aktivitäten zunehmend abgeklungen seien. Die Gründe dafür seien unterschiedlich, teils durch QRL bedingt, aber auch durch den geringen Zusammenhalt des ARTOB-Teams. Da die Versicherung zum 1. Juni 1997 ausläuft, wolle man aber noch einen letzten Start machen. Das wurde immerhin mit Sympathie aufgenommen und die bislang Engagierten versprachen mit dabei zu sein, außer Ralph, DG3YEI, der im Mai nicht abkommen kann.
Für das lfd. Jahr wurden folgende Tätigkeiten vorgesehen:
Nachdem von den Anwesenden der freiw. Beitrag von DM 30,00 gezahlt war, der im Jahr 1998 wieder auf DM 20,00 gesenkt werden soll, endete die Versammlung um 22:30 Uhr.
Vom 30. April auf den 1. Mai 1997 führten die N46er ihren traditionellen Maigang durch. Am Mittwochabend trafen sich 11 Teilnehmer (Joachim konnte wegen Krankheit nicht teilnehmen) gegen 20:00 Uhr am Clubheim. Das Wetter war erträglich. Temperatur ca. 10 C° und vor allen Dingen kein Regen. Alle hatten sich gut mit wärmender Kleidung versorgt.
OVV Wilhelm hatte wieder alles ausgezeichnet und "mundgerecht" vorbereitet. Tische und Bänke aus dem OV-Heim waren schon in seinem Wagen geladen. Der "Bollerwagen" und die Grillspezialitäten waren organisiert. Kurz danach machte die Gruppe sich auf den Weg durch die Gasselstiege, mit den erforderlichen Trinkpausen gelangte man zum altbekannten Grillplatz. Dort hatte Wilhelms Sohn Stefan, der mit dem Kfz vorgefahren war, schon alles vorbereitet, und man konnte nach kurzer Zeit die ersten Würstchen, Schnitzel und Zwiebeltaschen auf den Teller bekommen. Hungrig von dem Marsch, wurde natürlich ordentlich zugelangt, aber der "Grillmeister" Stefan war nicht in Verlegenheit zu bringen. Ständig war genügend Nachschub da. So blieb man, bei gemütlicher Unterhaltung, bis kurz vor 24:00 Uhr, um dann den Heimweg Richtung OV-Heim anzutreten. Alles in allem war der Maigang, wie in fast allen Jahren, wieder eine gelungene Sache. Wenn nur alle Aktionen des OVs so viel Anklang fänden.
Armin konnte bei diesem Treffen noch berichten, daß der Vermieter am Nachmittag zugesagt hatte, daß wir uns den Strom für das OV-Heim (der zwischenzeitlich abgeklemmt war) von der Wohnung seiner "Tanten" holen könnten und den Verbrauch mit ihm abrechnen sollten. Wieder eine Sorge weniger. Armin will die Installation in nächster Zeit vornehmen.
Am 23. Februar 1998 wurde der OV achtzehn Jahre alt. Das hat sicher kaum jemand bemerkt.
Ende Februar hatten Armin und Fritz einen Termin mit dem Vermieter des Clubheims, Herrn Ketteler, wegen des Stromanschlusses. Im Keller des Postgebäudes fand man vier Zähler vor, wovon einer offensichtlich nicht angeschlossen war. Im nachhinein stellte man fest, das er von dem Orthopäden belegt ist, aber nicht genutzt wird. Diesen, meinte Herr K., sollten wir uns von den Stadtwerken Münster anschließen lassen. Wilhelm hat sich bei den Stadtwerken erkundigt, was das kostetet. Für uns ist das absolut zu teuer. "Na, dann schau‘n wir mal!"
Die Ordentliche Mitgliederversammlung am 06. März 1998, mit Neuwahlen zum Vorstand, begann um 20:25 Uhr im Clubheim.
OVV Wilhelm, DG5YGF, konnte dazu ganze -9- Mitglieder begrüßen, die gekommen waren, um sich über das Geschehen im OV informieren zu lassen. Das war beschämend, bei 21 in der Liste geführte Mitglieder. Er stellte fest, daß die Einladungen dazu fristgemäß abgesandt wurden. Erkennbare Gründe für das Fernbleiben der anderen OMs gab es nicht. Zum Protokollführer wurde Wolfgang, DJ4WS, gewählt. Fritz, DF9XE, verteilte die aktuellen Mitgliederlisten.
Wilhelm gab zunächst ein Resümee über das vergangene Geschäftsjahr und bemängelte dabei besonders die geringe Beteiligung an den schon ohnehin geringen Tätigkeiten. Er sagte u.a., daß aber selbst der Vorstand auf seiner Sitzung vom 25. Februar ´98, keine geeigneten Vorschläge machen konnte, um neue Aktivitäten im OV zu schaffen. Es ergab sich also die Frage, was mit dem OV in Zukunft zu unternehmen sei, und wie man ihn noch, der Vernunft entsprechend, beibehalten könne. Zu diesem Thema ergab sich eine längere Diskussion unter dem Punkt: Verschiedenes/Allgemeine Aussprache. Damit gab er das Wort zunächst dem Kassenwart für seinen Bericht.
Joachim, DL3YBQ klassifizierte akkurat Einnahmen und Ausgaben, wobei die Habenseite in 1997 mit DM 453,87 abgeschlossen werden konnte. Der aktuelle Haben-Stand betrug DM 152,33.
Die Kassenprüfer Dirk und Oliver bestätigten dem Kassenwart eine ausgezeichnete Kassenführung, und mit allen Stimmen der Versammlung wurde ihm Entlastung erteilt.
Danach wurde dem gesamten Vorstand von allen anwesenden Mitgliedern Entlastung erteilt.
Dann übernahm Wahlleiter Markus Lüke das Wort, dankte dem bisherigen Vorstand für seine geleistete Arbeit, und rief zu den Vorstands-Neuwahlen auf. In geheimer Abstimmung wurden folgende OMs in die Ämter gewählt:
Ja Nein Enthaltung OVV Wilhelm Lüke DG5YGF 9 0 0 OVV-Stellv. Armin Gräwe DF1QE 9 0 0 Schriftführer Fritz Gräwe DF9XE 9 0 0 Kassenwart Joachim Welzel DL3YBQ 8 0 1Alle o.g. nahmen die Wahl an.
Die Wahl der Kassenprüfer erfolgte per Akklamation.
Gewählt wurden: Oliver Welp, DL9QJ, und Ludger Sasse, DL3YBO.
Beim Punkt "Verschiedenes" wurden u. a. die Veranstaltungen des Jahres 1998 festgelegt. So soll vom 30. April auf den 1. Mai der traditionelle Maigang stattfinden. Fritz, DF9XE, hatte dabei den Gedanken, diesbezüglich einmal schriftlich alle Mitglieder einzuladen (mit Rückantwort), bzw. per Email zu benachrichtigen, damit sich eventuell neue Kontakte ergeben würden.
Für ein Fieldday wurde der Termin: 11.06. (Fronleichnam) bis 14.06.98 vorgesehen. Eventuell soll er unter Beteiligung von OMs aus Z 14 vonstatten gehen, da in N 46 eine zu geringe Beteiligung zu erwarten sei. Armin, Wilhelm und Joachim waren am Montag, dem 6. April beim Clubabend von Z 14 und haben deswegen Kontakt aufgenommen.
Die Weihnachtsfeier soll am 18.12.98 (Freitag) um 20:00 Uhr im Clubheim veranstaltet werden.
WIRD FORTGESETZT!
Verfasser: Fritz Gräwe DF9XE (Mail via DF1QE - ag@agfunk.de)
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