… und seine Auftritte 2011

Unsere nächsten Auftrittstermine und -orte finden Sie in unserer stets aktuellen Terminübersicht.

12.11.2011, Jubilarehrung der IG Metall Lippstadt

Der große Saal in Delbrück-Westenholz ist mit 200 Personen gut gefüllt, als um 17 Uhr die Jubilarehrung der IG Metall beginnt. Nach der Begrüßung eröffnen wir mit einem Musikprogramm, das wir nach dem Auftritt des Hauptredners fortsetzen. Es kommt ordentlich Stimmung auf, sodass beim letzten Lied fast alle mitsingen. Witzig: Wie immer bei „Brother, can you spare a dime“ begibt sich Sigrun zur Schlussstrophe ins Publikum, um irgendjemanden symbolisch mit aufgehaltener Mütze anzuschnorren – und sackt tatsächlich 50 Cent ein! Wahrscheinlich bleibt der Song noch etwas im Repertoire…

10.11. 2011, IG Metall Bildungszentrum Beverungen

Beverungen schafft uns – egal, wie früh wir losfahren, es wird immer knapp. Diesmal mischt uns Michael in Vertretung des erkrankten Lothar am neuen Mischpult, auch er hätte gern einen ausgiebigen Soundcheck gemacht. Dafür klappt die Abmischung dann aber trotzdem gut. Es findet sich eine ganze Reihe interessierter, teils durch Massagen tiefenentspannter Zuhörer ein, die auch mitmachen und im Anschluss intensiv Pläne schmieden, wie sie ihre Betriebsversammlung mit Liedern wie „Dazu braucht’s dich“ aufpeppen können. Vor allem die IG-Metall-Betriebsräte aus Niedersachsen, die heute Warnstreik hatten, sind sehr an dem Lied interessiert. Vielen Dank an Friedrich für das Foto!

29.10.2011, „Occupy Münster“ – Musikalische Unterstützung für die 99 Prozent

Auch in Münster regt sich nun die „Occupy“-Bewegung und hat ganz kurzfristig ein Aktionscamp in der Innenstadt angemeldet. Gern kommen wir der Bitte nach, die erste Aktion vor dem Stadthaus musikalisch zu unterstützen. Joachim ist vor Ort mit unseren Songs „Banker“, „Dazu braucht´s dich“, „Nur diese eine Bitte an Gott“ und vielen anderen Liedern.

30. September 2011, Gottesdienst zum „Tag des Flüchtlings“, St. Jacobi Coesfeld

Die fröhlichen Leute um uns herum, das sind die Kirchenband von St. Jakobi in Coesfeld und – ganz rechts – der Pfarrer Manfred Stübecke. Manfred hat mit seinen Kollegen (sagt man das in Kirchenkreisen so?) einen ökumenischen Gottesdienst zum Tag des Flüchtlings auf die Beine gestellt und uns um musikalische Beiträge gebeten. Wir haben gern zugesagt und spielen unser Lied „Mittelmeer“, nachdem in der Kirche die Forderung erhoben worden ist: „Die EU muss sicherstellen, dass die Zurückweisung und das Abdrängen von Flüchtlingen aufhören. Bootsflüchtlinge haben das Recht auf eine menschenwürdige Aufnahme in einen sicheren europäischen Hafen und auf ein rechtsstaatliches Verfahren.“ Auch „Nur diese eine Bitte an Gott“ und Woody Guthries „Deportee“ singen wir auf dieser gleichermaßen ernsten und nachdenklichen wie hoffnungsvollen und lockeren Veranstaltung. Schön, dass es in der Kirche auch so etwas gibt.

7. September 2011, Mitsingabend im Hotel Kaiserhof, Saarbrücken

Wenn wir schon an der Saar sind, besuchen wir natürlich Gudrun und Peter. Die beiden haben in Saarbrücken einen offenen Liederabend etabliert. Heute geht es dabei um Friedenslieder; das Programm haben wir mit den beiden zusammen per E-Mail, aber ohne Proben vorbereitet – eine halbe Stunde Antesten vor Konzertbeginn muss reichen (Bild links). Auch die „Floriansstube“ füllt sich schnell mit außerordentlich sangesfreudigen Menschen, die sich auch an richtig schwierige oder völlig unbekannte Stücke sofort herantrauen. Nach zweieinhalb Stunden, am Ende der Veranstaltung, stellen wir dann mit einigermaßen strapazierten Stimmbändern fest: Diese Mini-Tournee an die Saar war ein voller Erfolg.

6. September 2011, Bildungszentrum Kirkel

Unser Besuch an der Saar beginnt im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel. Hier finden regelmäßig Kulturabende statt, und dass diese Reihe durchaus eingeführt ist, zeigt der volle Saal beim Konzertbeginn. Im zweiten Teil unseres Programms springt der Funke zum Publikum richtig über, es wird mitgesungen, und wir „müssen“ zwei Zugaben geben – das machen wir natürlich gern.Vielen Dank an Erwin Irmisch und sein Team – ein so tolles Catering (mit Sushi!) hatten wir schon lange nicht mehr! Auch über die großflächigen Ankündigungen unseres Konzertes in der ganzen Bildungseinrichtung haben wir uns sehr gefreut, wie man rechts sieht.

3. September 2011, Tante Alma, Herdecke

Das „Tante Alma“ in Herdecke ist so eine der kleinen (und wichtigen) Kulturkneipen, deren Programm vom Engagement des Veranstalters lebt. Fast jede Woche gibt es – trotz GEMA und ohne Gewinn – hier Live-Musik. Heute gehört die Bühne uns, am wohl heißesten Abend dieses Sommers, denn um 21 Uhr sind es immer noch 23 Grad Celsius. Da wollen natürlich viele Gäste draußen sitzen, und die Kneipencrew ist so schlau, die Fenster zur Straße zu öffnen. So beschallen wir mit unserem Programm auch einen Teil der Herdecker Fußgängerzone. Aber ab halb zehn findet sich allmählich eine interessierte Zuhörerschar auch direkt vor der Bühne ein, und wir müssen einige Stücke, die besonders gefallen, auch zweimal spielen.
Vielen Dank für die nette Betreuung, die gute Verpflegung und an Gerd für die Fotos!

13. August 2011, Kulturfest der Frauenstraße 24, Münster

In der Frauenstraße hatten wir als Duo Cuppatea unseren allerersten Bühnenauftritt – das ist auch schon gute acht Jahre her … Anlass genug, heute zur Einweihung des frisch renovierten, gestrichenen und mit einer neuen Theke versehenen Gastraumes ein kleines Konzert vor den Mitgliedern des Kulturfördervereins zu geben. Schließlich ist die Frauenstraße 24 ein lange Zeit besetztes Haus mit Selbstverwaltung, die sich auch auf die Kulturkneipe ersteckt. Wir freuen uns, wieder einmal auf dieser Bühne spielen zu können (und dabei unsere neuen Auftrittshemden einzuweihen). Und als Sigrun ihre vergessene Tasche problemlos und vollständig zurückbekommt, ist die Freude über den Auftritt perfekt.
Vielen Dank an Klaus Woestmann für die Fotos, auch das nebenstehende! Den Pressebericht zu diesem Auftritt finden Sie hier.

19. Juli 2011, Wolke 7, Paderborn

„Wolke 7“ ist ein Ausflugslokal an einem Sportflugplatz in Paderborn, im ehemaligen Flughafengebäude. Dorthin hat das Linke Forum Paderborn und die GEW zum Sommerfest eingeladen, und Cuppatea macht die Musik dazu. Schön, dass das Publikum auch die anspruchsvolleren Songs aufmerksam aufnimmt. Im zweiten Teil des Konzerts springt dann der Funke über: Es wird mitgesungen und mitgeklatscht. Und nach der letzten Zugabe erfüllen wir einen Publikumswunsch, kommen von der Bühne herunter und singen gemeinsam mit allen „We shall overcome“ – Hand in Hand. Ein schönes, ein bewegendes Konzert.

25. Juni 2011, UZ-Pressefest, Dortmund

Unser erster Auftritt heute auf dem UZ-Fest beginnt um 13 Uhr auf einer Openair-Bühne und bei 14 Grad Celsius und Dauerregen. Es ist so ungemütlich, dass wir sogar auf der Bühne die Regenjacken anbehalten – so kommt das Foto zustande. Da braucht es schon etwas Einsatz, um sich etwas Publikum herbeizuspielen, das langsam aber sicher durchfeuchtet.Wir treffen Freunde aus Irland, den USA und aus dem Saarland, bei denen wir um 18 Uhr noch ein Konzert spielen. Das Wetter ist etwas gnädiger, und so langsam kommt doch noch etwas Festivalstimmung auf. Und endlich können wir Pól aus Irland einmal live unsere Übersetzung seines „Civil War in Spain“ vorspielen – great.

4. Juni 2011, 33. Kappelner Heringstage, Kappeln/Schlei

Nach einem netten Abend und gründlichem Ausschlafen zeiehn wir heute weiter auf die Heringstage in Kappeln. Da wir früh da sind, können wir einen schönen Bummel über dieses Stadt- und Straßenfest machen und auch die namensgebenden Heringszäune bewundern, bevor wir aufbauen, denn vor uns singt der Shanty-Chor.Straßenbühnen sind immer eine besondere Herausforderung, vor allem, wenn man das erste Mal überhaupt in einer Stadt spielt. Aber wir erarbeiten uns eine interessierte und durchaus begeisterungsfähige Zuhörerschaft, die sich gern auf den Bänken vor dem Bierzelt niederlässt, um uns bei etwa 26 Grad (an der Küste!) und einem kühlen Getränk zuzuhören.

3. Juni 2011, Freizeitheim Weding, Handewitt

Der erste Teil unserer „Ostsee-Tournee“ – bei strahlendestem Sonnenschein starten wir frohgemut auf die doch recht lange Fahrt nach Flensburg und sind sogar etwas zu früh in Handewitt-Weding. Dort erwartet uns schon eine komplett aufgebaute Bühne, ein extra engagierter Mann am Mischpult (vielen Dank nochmal, Volker!) und ein kleines, aber feines Publikum, das das Programm sichtlich genießt. Besonderer Dank geht auch an Dirk Hoppe, der den Auftritt organisiert, betreut, uns bei sich untergebracht und ganz nebenbei auch Fotos und Videoaufzeichnung erstellt hat. Wir kommen gern nochmal wieder und bauen unsere Fangemeinde im hohen Norden aus. Übrigens spielen wir jetzt nicht neuerdings auf getrennte Bühnen, sondern dies sind Live-Fotos von „The Water Is Wide“, bei dem das Publikum das Wasser darstellt.

1. Mai 2011, DGB-Kundgebung zum „Tag der Arbeit“, Gevelsberg

Es ist noch ziemlich früh für einen Sonntagmorgen, als wir am heutigen 1. Mai aufbrechen, um in Gevelsberg auf der Kundgebung des DGB zu spielen – und leider auch noch ziemlich kalt, als wir dort auf der Freiluft-LKW-Bühne aufbauen. Um 10 Uhr geht es dann dort los: Bei strahlendem Sonnenschein und vor mehreren hundert Teilnehmern macht uns das Konzert richtig Spaß. Bei „Dazu braucht´s dich“ singen dann sogar eine ganze Reihe Zuhörer mit – geht doch.

19. April 2011, IG Metall Bildungszentrum Beverungen (WBS)

Wie wir’s auch planen, in Beverungen kommen wir immer auf den allerletzten Drücker an. Die „Könige der Landstraße“ sind auf dieser Strecke immer besondern gut vertreten … aber dafür kennenw ir uns ja schon gut genug aus, um im Rekordtempo aufzubauen und doch noch rechtzeitig anzufangen.Auch bei diesen Zuhörern kommt unser neues Programm, die „wilde Mischung“ aus Folk, Musical, Pop und Jazz erfreulich gut an. Und dank der professionellen Abmischung durch Lothar klingt alles genau so, wie es sollte.

Die beiden wunderbaren Fotos und viele weitere hat Sybille Kleist von uns gemacht, auch dafür vielen lieben Dank – ganz besonders von Sigrun für das ungeheuer ausdrucksstarke Bild mit der Mütze, fotografiert bei ihrem Lieblingsstück „Brother Can You Spare A Dime“.

29. März 2011, IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel

„Toll, endlich mal wieder richtig handgemachte Musik zu hören – ich habe mich richtig geärgert, dass ich zu Eurem Konzert etwas zu spät gekommen bin“ – so etwas hören wir nach einem Konzert natürlich gern. Auch sonst war die Stimmung gut und der Zuschauerraum der Kleinkunstbühne erfreulich voll. Nach einem Live-Soundcheck präsentieren wir erstmals unser brandneues Programm „Gestern, heute, übermorgen„, das gemischteste Programm, das wir je aufgelegt haben. Die Zuhörer (und -innen) gewöhnen sich schnell an die bunte Mischung und haben ganz offensichtlich Spaß, und wir sind stolz, dauerhaft gegen das gleichzeitig laufende Fußballspiel anzukommen. Einige sehr nette Gespräche in der Pause und nach dem Auftritt runden den Abend wunderbar ab.Beim Rausgehen befällt uns ein wenig Wehmut – das war aller Voraussicht nach der letzte Auftritt im alten Gebäude der IG Metall in Sprockhövel. Aber wir sind schon sehr gespannt auf den Neubau nebenan und dessen neue große Bühne. Dank auch an Rosi für die nette Betreuung und die liebevoll gemalten Hinweisschilder!

9. Februar 2011, Rock-Pop-Akustik-Session, Recklinghausen

Nein, das ist ausnahmsweise nicht Cuppatea – Dominik Sprenger heißt der nette Herr an der Gitarre in der Bildmitte, und das etwas unscharfe Foto haben wir eine halbe Stunde nach unserem eigenen Auftritt bei dieser Session in der Altstadtschmiede Recklinghausen aufgenommen.

Dominik organisiert diese Sessions. Er hatte uns als Opener engagiert, und wir sind froh, dass wir zugesagt haben. Ein kleines, aber feines Publikum, eine urige Bühne mit perfekter Technik, eine entspannte Atmosphäre – so sollten Auftrittsbedingungen sein. Gleich vier Songpremieren bringen wir an diesem Abend, und sie finden alle ordentlich Beifall. Zum Schluss unseres Eröffnungsbeitrags holen wir dann schon mal die ersten Mitmusiker aus dem Saal auf die Bühne, und es funktioniert sofort. Schön, dass Menschen wie Dominik solche Begegnungen möglich machen.

Wenn ihr am zweiten Mittwoch im Monat in der Nähe von Recklinghausen seid, besucht die Session doch einmal: 20 Uhr, Altstadtschmiede Recklinghausen, Kellerstr. 10. Es lohnt sich.

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