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Traditionell beenden wir das Jahr in der Frauenstraße 24, einer studentisch angehauchten, urigen Kneipe mit eigenem kleinen Bühnensaal. Diesmal wurde der Auftritt unerwartet zu einer echten Herausforderung, weil die Verstärker-Anlage dermaßen laute Brummgeräusche von sich gab, dass wir nach kurzem Test darauf verzichteten und lieber unplugged spielten, obwohl wir ein besonders ruhiges, jazziges Programm zusammengestellt hatten, das mit Verstärkung sicher besser gewirkt hätte. Glücklicherweisewar das Publikum ruhig und aufmerksam genug, dass auch die Besucher ganz auf der anderen Seite des Raumen die Stücke genießen konnten. Für den Auftritt im kommenden Jahr hat uns Stefan eine voll funktionstüchtige Verstärkung versprochen...
Schon beim Hereinkommen in den Saal konnten wir merken, dass dies ein besonderer Abend werden würde. Selten haben wir so konzentrierte Zuhörer erlebt. Sobald Musik erklang, wurden alle mucksmäuschenstill. So konnten wir seit langem mal wieder ganz "unplugged" auftreten und und auf unsere Stimmen und Instrumente konzentrieren, statt mit den Tücken unbekannter Technik zu kämpfen.
Glücklicherweise war der Raum auch für sehr ruhige und leise Stücke wunderbar geeignet, und wir konnten eine bunte Mischung auf bekannten Stücken und eigenen Kompositionen vorstellen. Die 110 Minuten vergingen wir im Flug, erst als es im Hals zu kratzen begann, fiel uns auf, dass es schon fast 23 Uhr war. Ein wunderbares Publikum - den Dank aus dem Gästebuch geben wir gern zurück.
Von diesem Auftritt haben wir leider keine Fotos - schade, denn es waren viele Zuhörer da, die sich beim - streng nichtalkoholischen - Frühschoppen von uns unterhalten lassen wollten. Aber Essen, Musik hören und Fotografieren auf einen Schlag ist einfach zu viel verlangt. Dafür haben wir uns sehr gefreut, nach all der Straßenmusik wieder einmal auf einer Bühne mit professioneller Verstärkeranlage zu spielen (vielen Dank an Frau Obering und den Mischer). So konnten wir auch mal wieder die leiseren Töne anschlagen und das Motto "Jazz'n'Folk" sehr wörtlich nehmen. Bei strahlendstem Sonnenschein in einem gut besuchten Saal ein Konzert nach Wunsch zu geben - hoffentlich treffen all diese Faktoren auch beim nächsten Mal zusammen.
Ein richtig großer Straßenmusik-Wettbewerb im fernen Sauerland - das wird ein Erlebnis. Und gleichzeitig ein Marathon, wir sollen nämlich an zwei Tagen jeweils 6 Stunden spielen. Die Tage werden erlebnisreich, aber auch ganz schön lang und anstrengend. Wir singen gegen Kinderkarussells, Quizshowmoderatoren mit großen Anlagen und CD-Musikhändler an, die alle um dieselben Zuhörer buhlen wie wir,
aber mit deutlich mehr Technikeinsatz. Für das Straßenmusikfestival sind Verstärkeranlagen nämlich verboten, und so versuchen wir mit reiner Stimmkraft gegen allerhand Lärm anzusingen. Insgesamt hat es uns trotzdem gut gefallen. Zum Einen war die Betreuung vor Ort sehr nett und gut organisiert (vor allem dank Frau Eberts, die die Ansprechpartnerin für allerhand Fragen war), zum Anderen was die Atmosphäre insgesamt freundlich und keineswegs konkurrentenhaft.
Wir haben viele Musiker aus ganz anderen Musikrichtungen getroffen, nette Kontakte geknüpft und uns gut unterhalten. Hoffentlich findet das Festival im kommenden Jahr mit etwas günstigeren Standorten wieder statt.
Gestern war der bisher heißeste Tag des Jahres - und heute ist dafür ganz sicher der schwülste. Schon auf der Fahrt nach Dortmund
begegnen uns ein Gewitterguss und ein Dauerregen - wie gut, dass unser Auftritt unter einem Dach stattfindet.
Nach Lösung des üblichen Parkplatz-Problems machen uns zunächst einmal einen Eindruck von der Atmosphäre des Festes: fröhlich, bunt, vielfältig und international. Natürlich gibt es während unseres Auftrittes einen kräftigen Schauer, der noch mehr Zuhörer ins trockene Zelt bringt - viele bleiben auch für einige Stücke sitzen.
Der Lärmpegel steigt, die Thekenmannschaft kommt noch mehr ins Schwitzen als ohnehin wegen des Wetters -
findet aber netterweise trotzdem Zeit, eine ganze Reihe von Fotos von uns zu machen - danke schön.
Beim letzten UZ-Fest 2003 sind wir das allererste Mal als Duo öffentlich aufgetreten. Es ist schön, wieder an diesen
Ort zurückzukehren, der der Anfang unserer musikalischen Zusammenarbeit war. Es ist schön, mal in eine Location zu kommen und sch sofort
wohl zu fühlen. Zum vereinbarten Zeitpunkt sind die Kollegen von
Crystal Silence, die
dieses Konzert mit uns gemeinsam bestreiten wollen, schon fast fertig mit dem Aufbauen,
so dass alles nach Zeitplan läuft. Die ersten Zuhörer kommen schon deutlich vor Konzertbeginn -
es ist einfach angenehm. Auf in den hohen Norden ... nach gut 2 Stunden auf
der autoleeren A31 kommen wir in eine gemütliche Kneipe, werden freundlich
mit Tee empfangen und können in Ruhe aufbauen. Hier gibt es sogar
ein Klavier, das freut besonders Joachim, der sich einen kleinen Test nicht
verkneifen kann. Ein kleiner Ausflug in das Stadtzentrum zeigt, dass hier
auch nach 20 Uhr noch viel Eis gegessen wird (bei 8 Grad Maximum!), aber
wir finden auch einen Imbiss mit wärmeren Mahlzeiten. Die Kneipe füllt sich nur langsam, aber um kurz
vor 10 Uhr wagen wir es - und werden mit viel weiterem Zulauf belohnt. Das
Publikum ist bunt gemischt und offen, und es macht Spaß, mit unseren
bewusst "durcheinander gewürfelten" Programm immer neue Aspekte zu
zeigen. Fast überrascht uns das Programmende um 24 Uhr selbst. Der
Norden ist gastfreundlich, das merken wir schnell - Heiner Akkermann, der
Betreiber des "Grusewsky", lädt uns direkt zu einer Fortsetzung ein.
Das klappt wohl erst im Herbst, aber wir freuen uns schon jetzt darauf.
Schön, das neue (Auftritts-)Jahr in bekannter
Umgebung zu beginnen - und sogar mit eigens angefertigten Plakaten angekündigt
zu werden... Wir haben schon Anfang 2004 ein Kulturfrühstück
für KCM/LIVAS gestaltet und freuen uns schon auf die nette Atmosphäre,
in der wir auch leisere und ganz neue Stücke ausprobieren können. Die Tapferen, die sich Sonntag morgen um 11 Uhr
dann wirklich schon aus dem Bett bemüht haben, sind dann auch ein nettes
Publikum. Wir spielen spontan unplugged. Auch wenn unsere Musikrichtung vielleicht
nicht jederfraus Sache ist, bleiben doch alle das ganze 75-Minuten-Programm
über.
20./21. August 2005 auf dem 1. Sauerländer Straßenmusikerfestival in Lennestadt-Altenhundem
Das relativiert sich glücklicherweise, denn für die 16 gemeldeten Gruppen sind nur 6 Plätze zur Wettbewerbsteilnahme vorgesehen. Reale Spielzeit sind daher nur 20-30 Minuten nach einem strengen, aber fairen Zeitplan.
25. Juni 2005 beim UZ-Pressefest, Dortmund
12. April 2005 in der "Kaffeemühle",
Coesfeld
19. März 2005 im "Grusewsky",
Emden
06. März 2005 im KCM/LIVAS,
Münster
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