Grußwort der Skulptur. Projekte in Münster 97
Daß Münster in den letzten 20 Jahren zu einer internationalen
Adresse für zeitgenössische Skulptur geworden ist, ist ebenso
bemerkenswert wie die Tatsache, daß die Veranstalter der ersten beiden
Skulpturenausstellungen sich vor zwei Jahren entschlossen haben, eine dritte
Ausstellung "Skulptur. Projekte in Münster 1997" zu unterstützen.
Dieser Entschluß ist vor allem der Stadt Münster zu verdanken,
auf deren Initiative hin sich das Land Nordrhein Westfalen, bzw. die Stiftung
Kunst und Kultur des Landes Nordrhein Westfalen, und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) bereit erklärten, das Gesamtbudget von 3 Millionen
DM zu gleichen Teilen zu tragen.
Zentraler Treffpunkt und Informationsbörse ist der Altbau des Westfälischen
Landesmuseums am Domplatz, der als "Öffentlicher Raum auf Zeit"
deklariert wird und den Gegenpol zu dem öffentlichen Außenraum
der ehemaligen Stadtbefestigung und der damit umsäumten Innenstadt
bildet.
Der Lichthof des Altbaus wird jetzt vom "Stadtklang" bespielt.
Ohne die Basisarbeit der Initiatoren des "Stadtklangs" wären
die "Skulptur. Projekte in Münster", so wie sie sich jetzt
präsentieren, nicht möglich. Dafür und für die stete
Arbeit, die den öffentlichen Raum in Münster so außerordentlich
anreichert, unseren herzlichen Dank an das Kulturamt der Stadt Münster,
namentlich Frau Bernadette Spinnen. Die Ausstellung "Skulptur. Projekte
in Münster 1997" und das Westfälische Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte freuen sich, daß der "Stadtklang"
in diesem Jahr im Landesmuseum zu Gast ist!
Prof. Dr. Klaus Bußmann
Prof. Kasper König
Dr. Florian Matzner