Archiv       Projekt: Performance Art NRW



 Stuart Brisley / (GB)  


Meine Performances sind gekennzeichnet durch die intuitive Einleitung eines fruchtbaren Prozesses, der eine Art von Befreiung vom Zwang des gesellschaftlichen Lebens auslöst. Es ist nicht "Spielen" wie wie im herkömmlichen Theater, nicht das Interpretieren einer Rolle in Übereinstimmung mit vorbestimmten Bedingungen, d.h. in Übereinstimmung mit einem Drehbuch etc., sondern mehr - obwohl nicht völlig - das Durchführen der Aufgaben.

Einer der Effekte ist das Ersetzen des öffentlichen Selbstbewußtseins des Performers durch sein unmittelbares Selbst zu veranlassen; nicht als Ziel in sich selbst, sondern als Teil des befreienden Prozesses für den Performer. Es verwandelt die Handlung des Performers, und in der "imagination experience" des Publikums, der Teilnehmer und Zuschauer.

Es geschieht dem Performer, der der Auslöser dafür ist es anderen geschehen zu lassen, aber es passiert nicht, wenn nicht andere da sind. (Bei Abwesenheit von Publikum weist die Anwesenheit einer Kamera auf potentielles zukünftiges Publikum). Was dem Performer geschieht wird vom Publikum erfahren als eine Reflexion dessen, was dem Performer geschieht. Sie teilen eine gemeinsame Erfahrung auf unterschiedliche Weise, einer durch den anderen.

Stuart Brisley: "Singing the drawing Ydoolb Yadnus ", Part 2 " I.C.A. London 1999
Stuart Brisley: "Between the wall and the floor in Dark Space", Project Art Centre, Dublin 1979
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Programm   Mai 2000

Programm   September 2000


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