Lob für den SCN, kein Bier für Sroub
Albachten / Nienberge •
Eher erleichtert, denn euphorisch, präsentierten sich die Spieler des mit 3:0 (1:0) siegreichen SC Nienberge.
Viel mehr, als ein „Hauptsache: gewonnen", brachte beispielsweise Kapitän Volker Blaszyk nicht über die Lippen. „Der Sieg war verdient, aber es war sehr anstrengend", kommentierte Philipp Klumpe den Spielverlauf. „Erleichtert", war
Kerem Kacar auch darüber, „dass meine persönliche Ladehemmung endlich, vorbei ist." Dennoch freute er sich besonders über „eine starke Teamleistung, von uns allen."
„Besonders stark ist, dass die Jungs, trotz des Drucks des Grevener Sieges nie unruhig wurden. Hut ab, vor der Entwicklung dieses Teams", lobt Coach Frank Busch seine Truppe beinahe
überschwänglich. „Alles, was gegen Wacker II noch schlecht war, lief diesmal richtig bei uns", fügte er an. Auch Concordias Trainer Mohammed Sroub gratulierte „neidlos zum verdienten Sieg" und verriet: „Wir hätten für einen Punktverlust des SCN zwar Bier von Greven 09 bekommen, aber egal: Wir haben hier in Albachten selbst genug eigenes Bier." • mfm
Nur noch ein Schritt
Nach dem verdienten 3:0-Erfolg Nienberges in Albachten winkt weiter der Aufstieg
ALBACHTEN/NIENBERGE •
Ganz klar, es ist immer noch zu früh, um bereits jetzt in Nienberge die Sektkorken knallen zu lassen. Doch nach dem souveränen 3:0 (1:0) des SC Nienberge bei Concordia Albachten am vorletzten Spieltag der Kreisliga A1, ist er wieder ein Stück weit näher gerückt, der Traum vom Aufstieg. Dabei machten es die in der Tabelle eigentlich ambitionslosen Concorden den Gästen von der Feldstiege keineswegs einfach. Zwar strahlten die Albachtener um Spielerstrainer Mohammed Sroub über 90 Minuten selbst nie wirkliche Torgefahr aus, doch defensiv funktionierte das Concordia-Spiel lange Zeit gut. Der SCN/ ebenfalls gewohnt sicher stehend, kam daher zunächst nur einige Male halbwegs gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Trotz der für die Elf von Frank Busch eher ungeliebten Rolle, das Spiel selbst machen zu müssen, verfiel der SC aber nie in Hektik.
Wieder ein Freistoß
Ruhig zogen die Gäste, von einigen Verschnaufpausen abgesehen, ihr Spiel auf: Gefährliche Flanken oder Standards von Kerem Kacar und Johannes Teklemicael, die immer wieder die Köpfe der groß gewachsenen Mitspieler Nico Hergemöller, Volker Blaszyk oder Philipp Klumpe suchten. Was ausrechenbar schien, führte jedoch in der 45. Minute zum verdienten 1:0 der Gäste. Freistoß Teklemicael, Kopfballstafette Hergemöller, Matthias Kleyeboldt, Klumpe; das waren die Stationen zur Halbzeitführung des SCN.