Concordia dreifach bestraft

Wiederholungstäter

Westbevern • Gleich drei Fälle hatte die Kreisspruchkammer (KSK) bei ihrer jüngsten Sitzung zu verhandeln - in alle drei war Concordia Albachten involviert. In den ersten zwei Verfahren ging es um Concordias Zweitvertretung (Kreisliga C2). Die hatte sich in der Woche nach Ostern gleich mehrere Vergehen geleistet. Im Spiel beim Türkischen JV Münster tauchte nach einer Stunde plötzlich der Albachtener Betreuer auf dem Platz auf und beleidigte den Schiedsrichter. „Er hatte drei verschiedene Begriffe mit Hurensohn", beschrieb der Unparteiische. Ein ähnliches Szenario wiederholte sich in der Schlussminute, sodass der Betreuer eine Geldstrafe von 100 Eüro sowie eine dreimonatige Sperre davontrug. Zudem erhielt ein Albachtener Stürmer in dieser Partie, die Concordia mit 3:4 verlor, eine Rote Karte. Im Glauben, es sei Gelb-Rot gewesen, setzte man ihn nur drei Tage später gegen den 1.FC Mecklenbeck II trotzdem wieder ein - auch hier sah er Rot. Daher wurde der Verein mit einer Geldstrafe von 150 Eüro, der Stürmer mit zehn Wochen Sperre belegt.
Ebenfalls ein Wiederholungstäter befindet sich in Reihen der ersten Albachtener Mannschaft (Kreisliga A1). Im Rückspiel gegen Ligakonkurrent GW Amelsbüren II am 9. März (2:3) verlor der Offensivspieler nach dem Schlusspfiff die Beherrschung und versuchte, seinem Gegenspieler einen Faustschlag zu versetzen. Das sah der Schiedsrichter. Zudem hörte er, wie ein anderer GWA-Akteur den Übeltäter mit „Asi" und „Penner" titulierte. Beide waren geständig, der Concorde ist acht Wochen (bis 11. Mai) gesperrt, da es bereits sein zweiter Totalverweis in dieser Saison war. „Sie müssen aufpassen", mahnte ihn der KSK-Vorsitzende Manfred Mönig (Foto). Der Amelsbürener kam mit einer einwöchigen Suspendierung davon, diese hat er bereits verbüßt.
•Sascha Keirat