Trotz 1:3 gestärkt in die Pause
Volleyball: Concordia tankt Selbstvertrauen gegen Ersten
Albachten • Vollauf zufrieden war Nikolai Prang nach dem Auftritt seines Teams Concordia Albachten gegen den Ersten der Landesliga, ATV Haltern 2. Zwar verlor man mit 1:3 (18:25, 22:25, 25:21, 16:25), aber „alle anderen Faktoren haben gestimmt", so der Trainer. Dass man gegen Haltern kaum siegen würde, hatte man in Albachten schon vor der Partie vermutet. Die Concordia spielte gegenüber den letzten Matches, von denen man fünf in Folge verlor, wie ausgewechselt. „Aus dieser Leistung können wir eine Menge Selbstvertrauen tanken", freut sich Coach Prang, der ob der schwachen Leistungen in jüngster Vergangenheit begonnen hatte, an der Ligatauglichkeit seiner Mannschaft zu zweifeln. Besonders Kathrin Allhoff hatte zuletzt über die Außenposition für nur wenig Gefahr gesorgt. Samstag schmetterte sie sich frei und machte einige wichtige Punkte für den Aufsteiger. Haltern, in der letzten Saison noch in der Verbandsliga unterwegs, spielte routiniert, wurde von der Concordia aber des öfteren gefordert. Besonders als Prang im zweiten Durchgang erstmalig in dieser Saison sein Spielsystem umstellte, versprühte seine Mannschaft Gefahr für den souveränen Tabellenführer ATV. Er brachte Katharina Wentker und setzte auf nur noch eine Zuspielerin. Prompt war die Concordia durch die zusätzliche Angreiferin flexibler und weniger gut auszurechnen. Die Belohnung für diese Maßnahme heimste man im dritten Satz ein, den Albachten mit 25:21 gewann. Auch im vierten Spielabschnitt blieb es zunächst eng, aber letztlich gewann der Favorit diesen Satz locker mit 25:16. Albachten geht zwar ohne zusätzliche Punkte aber gestärkt durch neues Selbstvertrauen in die Pause. An deren Ende steht das Duell mit dem Abstiegskonkurrenten TuS Recke. • oko