Woher soll Selbstvertrauen kommen?
Volleyball: Prang bleibt beim Spielsystem mit zwei Stellerinnen
Albachten • Die Tücken des Spielplans entdeckt an diesem Wochenende Concordia Albachten in der Landesliga. Das zuletzt arg gebeutelte Team von Trainer Nicolai Prang (fünf Niederlagen in Folge) trifft auf den Tabellenersten den ATV Haltern 2. „Es geht im Moment darum, das Selbstvertrauen der Spielerinnen wieder aufzubauen", so der Trainer. Das bedeutet für ihn, aus der erwarteten Niederlage gegen Haltern positive Aspekte zu ziehen und den verunsicherten Spielerinnen wieder Spaß am Volleyball zu vermitteln. Zuletzt herrschten auf dem Spielfeld chaotische Verhältnisse bei dem Team. Immerhin tritt die Concordia die Reise nach Ostbevern mit einem vollbesetzten Kader an, personell gibt es also keine Probleme. Dafür grübelt der Trainer im Moment über seine Taktik. Das ungewöhnliche System der Concordia mit zwei Stellspielerinnen bleibt aber weiter hoch im Kurs beim Trainer: „Ich sehe das langfristig. Wir haben vier gute Stellerinnen und ich baue sie ein." Prang sieht nach der Winterpause harte Brocken auf sein Team zukommen, da müssen dann Siege her. Gegen Haltern wäre eine solche Forderung allerdings illusorisch. • oko