Der Schalter muss umgelegt werden

Volleyball: Prang will Psychologen mimen

Albachten • Nicolai Prang und seine VoUeybaUerinnen von Concprdia Älbachten sind sich ihrer Stärken bewusst. Was fehlt ist der Erfolg. Nach der 0:3 (21:25, 18:25,16:25)-Niederlage gegen den SV Ems Westbevern stecken sie im Tabellenkeller der Landesliga fest und rätseln, wie sie herauskommen. Der Trainer weiß aber, dass der Grund für die Pleitenserie im psychologischen Bereich liegt. „Ich bin trotz der Niederlage optimistisch", sagte Prang nach der Partie. „Ich muss nur noch den Schalter in den Köpfen der Spielerinnen umlegen", ist er sich sicher, den Ausweg aus dem Leistungstief zu finden. In der Partie gegen Westbevern gab es für die Concorden allerdings zu keinem Zeitpunkt des Spiels etwas zu holen. Zu unsicher agierten die Gastgeberinnen in Annahme und Feldverteidigung. Dies ist eine Tatsache die dem Trainer besonders den Kopf zerbricht. Ständig wechselnde Schwachpunkte im Team bieten ihm kaum Möglichkeit einzugreifen. War es vor wenigen Wochen noch der Außenangriff, der Sorgen bereitete, so könnte es im nächsten Spiel die Blockarbeit sein. Das macht es dem Trainer schwer, den richtigen Trainingsschwerpunkt zu finden. Einzige Konstanten scheinen das Stellspiel und der Mittelangriff um Jennifer Morgan zu sein. Sie bot auch gegen Westbevern eine gute Partie. Gelangte der Ball oberhalb der Netzkante in ihre Hände, so verbuchten die Albachtenerinnen meist Punkte. Für die nächste Partie gegen die vierte Mannschaft des USC Münster sieht Prang nicht rot. „Da haben wir sicher große Aussichten auf unseren dritten Erfolg. •Ijk