Concordia zu oft diagonal

Volleyball

Albachten • Keinen Erfolg im Derby hatten die Landesliga-Frauen von Concordia Albachten. Beim SV Bösensell zog die Mannschaft von Trainer Nikolai Prang mit 1:3 [23:25, 13:25, 20:25, 22:25) den Kürzeren. Für Prang kein Grund Trübsal zu blasen: „Bösensell gehört für mich zu den Topteams der Liga, da kann man verlieren." Albachten gestaltete das Spiel recht eng, immer wieder kamen die Concorden an die Bösenseller heran. Im ersten Durchgang bog man gar einen Fünf-Punkte Rückstand noch zu einem Satzerfolg um. Dass das in den anderen Sätzen so nicht mehr gelang hatte laut Prang seine Ursache in vielen kleinen Fehlem, die auf Unkonzerntriertheiten zurück gingen. Was den Coach aber besonders ärgerte: Über die Position Vier griff Albachten stets diagonal an, die Bälle wurden zu selten die Linie entlang geschmettert. „Das war anders abgesprochen", so Prang, der aber insgesamt mit der Leistung seiner Spielerinnen einverstanden war. Besonders die guten Leistungen des Zuspieler-Terzetts Sabrina Gartmann, Yvonne Gellrich und Marion Weber erfreuten den Coach. Noch besser wäre Prangs Laune mit Sicherheit gewesen, hätte sein Team eine zwischenzeitliche 9:4-Führung im vierten Durchgang über die Runden gebracht. Aber anstatt einen entscheidenden fünften Satz zu erzwingen, verspielten sie den Vorsprung und lagen bald mit 9:11 hinten. Dieser Satz blieb eng, aber der SVB hatte, wie schon in den zwei vorherigen Spielabschnitten, die Nase knapp vorn. „Wir stehen nur knapp hinter einem Topteam wie Bösensell", ist Prang mit der Standortbestimmung zufrieden. • oko