14.09.2002
Schnellschüsse enden oft vor Gericht
Schulze Blasum zur Dreifachturnhalle
Albachten •
„SPD-Bezirksvertreter Manfred Rösmann
schießt mit seinen Forderungen zur Dreiachsporthalle in
Albachten erneut deutlich
über das Ziel hinaus," erklärt
CDU Ratsherr und Bürgermeister Günter Schulze Blasum
jetzt in einer Pressemitteilung.
„Damit gefährdet er die beiden
Albachtener Vorhaben, die
Sporthalle und das Haus der
Begegnung, eher als das er sie
voranbringt."
Manfred Rösmann hatte gefordert, den Bau der Sporthalle
schon im Jahre 2003 zu realisieren, ohne nach Meinung
Schulze Blasums dabei zu bedenken, daß ein kompliziertes
Bebauungsplanverfahren für
die Halle bis Ende 2003 dauern
werde, um Planungs- und
Rechtssicherheit zu erlangen.
Im Laufe des Verfahrens habe sich herausgestellt, daß es
zur Rechtssicherheit notwendig sei, auch die bestehende
Concorden-Sportanlage mit ihren Lärmimmissionen in den
Bebauungsplan mit aufzunehmen. „Komplizierte Lösungen
benötigen sorgfältiges Arbeiten und damit einen höheren
Zeitaufwand," so Schulze Blasum, „Schnellschüsse enden
oft vor Gericht!"
„Über höhere Standarts bei
der Planung der Sporthalle
kann man trefflich streiten,"
meint CDU Bezirksvertreter
Wilfried Teuteberg, „aber Absenkungen der Halle in den
Boden und andere zusätzliche
Wünsche kosten sehr viel
Geld, das dann letztendlich für
den Bau des Hauses der Begegnung nicht mehr zur Verfügung steht. Es ist nämlich
nicht so, daß für den Bau der
beiden großen Albachtener
Vorhaben die Gelder des Investors WGZ ausreichen, sondern die Stadt muß darüber
hinaus noch mitfinanzieren.
Hier sind bei der derzeitigen
Finanzlage aller deutscher
Städte auch in Münster Grenzen gesetzt."
Um jedoch den Baukörper
der Sporthalle optisch verträglicher zu machen, werde sich
die CDU dafür einsetzen, die
Halle rund 25 Meter von der
Wohnbebauung abzusetzen.