Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.

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Einige waren Nachbarn

Februar 5th, 2020 · Keine Kommentare

Mittwoch, 15. Januar 2020 – Samstag, 15. Februar 2020
Mo – Fr 9:00 – 16:00 Uhr, Sa 9:00 – 13:00 Uhr
Foyer der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3

Einige waren Nachbarn.
Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand

Eine Wanderausstellung des United States Holocaust Memorial Museum Washington D.C.

Öffentliche Führungen Sa 25. Januar, 1., 8. und 15. Februar, 11 Uhr

Die zentrale Rolle von Hitler und anderen NS-Führern für den Holocaust ist unbestreitbar. Ihre Abhängigkeit von vielen anderen für die Durchführung ihrer Pläne ist weniger bekannt. In Deutschland und dem von ihm dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten. ´Einige waren Nachbarn´ untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust, die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn. Die Ausstellung zeigt aber auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in extremen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Kooperation mit: Bezirksregierung Münster, Deutsch-Israelische Gesellschaft Münster, Evangelisches Forum Münster, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Geschichtsort Villa ten Hompel und Spuren Finden.

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