Umbau der Sportanlage dringend erforderlich
Die Sportanlage an der Bonhoefferstraße
ist in einem beklagenswerten Zustand. Sie wurde vor 30 Jahren
angelegt und seitdem nicht mehr renoviert. Gespielt wird noch
auf Asche mit all ihren Nachteilen: schlammig bei Regen und staubig
bei Trockenheit. Verletzungen sind dabei quasi vorprogrammiert.
Konsequenz: wegen der unzumutbaren Verhältnisse wandern mehr
und mehr Fußballspieler in Vereine mit attraktiveren Anlagen
ab. Leserbrief dazu.
Seit über sechs Jahren wartet der Verein nun schon auf den
von der Stadt versprochenen Umbau des Platzes. Ende 2002 platzte
den Trainern auf einer Übungsleiterversammlung der Kragen,
sie setzten den Vorstand mächtig unter Druck, endlich eine
Verbesserung der Verhältnisse zu erreichen. Siehe
Presseartikel.
Der Vorstand war indessen nicht untätig. Er hat zusammen mit
einem Architekten und in zahlreichen Abstimmungsgesprächen
mit Behörden einen genehmigungsreifen Umbauplan (Umbauplan
als pdf) erarbeitet. Geplant sind ein Fußballplatz mit
Kunstrasen, ein Multifunktionsfeld drei Beachvolleyballplätze,
daneben eine Bahn zum Laufen, Werfen und Springen. Außerdem
soll es zum Schutz der Nachbarschaft einen Lärmschutzwall geben.
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Endlich Einigung
von Stadt und WestLB in Sachen Finanzierung
Ob und wann die fertige Planung umgesetzt wird, stand lange in
den Sternen. Es hakte - wie häufig - an der Finanzfrage. Stadt
und WestLB als gemeinsame Eigentümer waren sich jahrelang über
die Finanzierung nicht einig und spielten sich gegenseitig den schwarzen
Peter zu. (Hintergrund)
Kurz vor dem ersten Spatenstich zum Neubau des Vereinshauses im
November 2004 ist Bewegung in die Planungen zur Umgestaltung des
Sportplatzes hin zu einer sporttauglichen und familienfreundlichen
Anlage gekommen. Informationen des Sportamts und der Politik zufolge
haben die Stadt Münster und die WestLB endlich eine grundsätzliche
Einigung bei ihren Verhandlungen über den Platz erzielt. Noch
offene Details sollen auf jeden Fall bis Ende 2004 geklärt
werden. Die Gelder für die Umgestaltung der Anlage sollen für
2005 und 2006 in den Haushalt der Stadt Münster eingestellt
werden.
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Der SC Preußen,
der Ascheplatz von Blau-Weiß Aasee und das Geld
Seit sechs Jahren verhandelt der SV Blau-Weiß Aasee über
die Sanierung des Ascheplatzes an der Bonhoefferstraße. Bis
jetzt gab es noch kein konkretes Ergebnis. Innerhalb von vier Wochen
hat der SC Preußen im Juni 2005 mit seiner Forderung nach
einer großzügigen Bezuschussung eines neuen Kunstrasenplatzes
am Berg Fidel die Zustimmung von Politik und Verwaltung erhalten.
Laut Bericht der Westfälischen Nachrichten
vom 15.06.05 hat Bürgermeister Schulze-Blasum heftig dementiert,
dass die Unterstützung des SC Preußen zu Lasten der Blau-Weißen
geht. "Die 435.000 Euro im Etat für Blau-Weiß Aasee
seien ungefährdet." Was dabei verschwiegen wird, ist die
Tatsache, dass 435.000 Euro für den Umbau der Sportanlage Aaseestadt
bei Weitem nicht ausreichen.
Klar ist, dass das Geld für Preußen von der Sanierung
der Sportanlage Sentruper Höhe abgezwackt wird. Leserbrief
dazu.
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Brief an die
Kommunalpolitik
zur Umgestaltung der Sportanlage Aaseestadt
Seit Jahren bemüht sich der Sportverein Blau-Weiß Aasee
e.v., die Sportanlage Aaseestadt zu einer familienfreundlichen Sportanlage
umzugestalten. Mehrmals (zuletzt am 20.12.2005) haben wir an den
Rat der Stadt Münster den Antrag gestellt, entsprechende Haushaltsmittel
bereitzustellen. Der Sportplatz befindet sich - wie bekannt - in
einem desolaten Zustand, der insbesondere eine kind- und jugendgerechte
Nutzung nicht mehr zulässt. In einem Brief bittet BWA die in
der Kommunalpolitik Aktiven darum, sich dafür einzusetzen,
dass noch im Jahr 2006 mit der Umgestaltung der Sportanlage Aaseestadt
hin zu einer
familienfreundlichen Sportanlage begonnen werden kann.
Hier der Brief
als pdf-Datei.
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