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Von Kristiansand begeistert
Der Color Line-Cup ist eine runde
Sache
Begeistert kehrten 50 Mitglieder des SV Blau-Weiß
Aasee von einer erlebnisreichen Reise nach Kristiansand, Münsters
norwegischer Partnerstadt, zurück. Dort hatten drei Jugendmannschaften
des Vereins am Fußballturnier um den Color Line-Cup teilgenommen.
Hier kämpften insgesamt 135 Teams aus sieben Nationen (Norwegen,
Dänemark, Kuba, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Dominikanische
Republik) vom 27. bis 29. Juni 2003 um Tore und Punkte.

Nach einem spannungsreichen Match der E3
gegen den IK Våg bat Münsters Oberbürgermeister
Dr. Berthold Tillmann die Jungstars um Autogramme
Für die Münsteraner begann das Programm bereits
einen Tag früher mit einem Empfang im Rathaus, zu dem Oberbürgermeisterin
Björg Wallevik alle Teams aus Kristiansands Partnerstädten geladen
hatte. Neben Blau-Weiß Aasee waren auch Marathon Münster sowie zwei
Vereine aus Orléans vertreten. Frau Wallevik war es auch vorbehalten,
das Turnier nach dem Einmarsch der Mannschaften ins Stadion feierlich
zu eröffnen.

Ankunft mit der Fähre in Kristiansand
Der zweite Turniertag wurde von Norwegens Nationaltrainer
Nils Johan Semb beobachtet. Allerdings hatte er auch alle Hände
voll zu tun, um die vielen Autogrammwünsche der Nachwuchskicker
zu erfüllen. Überdies hatte er sich dazu bereit erklärt, bei dem
Einlagespiel zwischen norwegischen und ausländischen Jugendtrainern
das norwegische Team zu betreuen.
Trotzdem konnte die internationale Auswahl, in deren Reihen
fünf Betreuer des SV Blau-Weiß Aasee standen, das Match nach einem
2:2 nach regulärer Spielzeit im Elfmeterschießen für sich entscheiden.
Die Begegnung wurde vom früheren norwegischen Top-Schiedsrichter
und jetzigem Fernsehmoderator Davy Wathne geleitet.

Die E2
Am dritten Turniertag konnten sich die Gruppe des
SV Blau-Weiß Aasee über noch mehr prominenten Besuch freuen: Denn
die Delegation der Stadt Münster, die anlässlich des 30jährigen
Bestehens der Städtepartnerschaft Kristiansand – Orléans in Norwegen
weilte, ließ es sich nicht nehmen, einen Abstecher zum Turnier auf
die Insel Flekkerøy zu machen. Dabei nutzte sie die Gelegenheit,
sich die Begegnung der E3 des SV Blau-Weiß Aasee mit dem IK Våg
anzusehen. Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann zeigte sich nach
dem Spiel so begeistert, dass er die Nachwuchsstars um Autogramme
bat und sie ebenso wie die beteiligten Teams von Marathon Münster
ins Münsteraner Rathaus einlud.
Begleitet wurde der Oberbürgermeister von seiner Gattin,
Frau Dr. Cornelia Bergmann, Ratsfrau Maike Laddach (CDU), Ratsfrau
Beate Vilhjalmsson (SPD), Ratsherr Manfred Kehr (Grüne), Rudolf
Lödden (2. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Münster-Kristiansand)
sowie Frau Irmgard Fusenig (Amt des Rates und des Oberbürgermeisters,
zuständig für die Partnerschaft mit Kristiansand).

Die D-Jugend
Neben der Teilnahme am Turnier sollte die Fahrt,
die vom Amt des Rates und des Oberbürgermeisters der Stadt Münster
gefördert wird, auch Eindrücke der Partnerstadt und ihres Umlandes
vermitteln. Während eines Rundgangs lernte die Gruppe des SV Blau-Weiß
Aasee die schachbrettartig angeordnete Innenstadt Kristiansands
mit Dom, Posebyen (Altstadt), Fischmarkt und der Festung Christiansholm
kennen.
Einen Eindruck von der einzigartigen Schärenlandschaft
an der Küste Kristiansands vermittelte ein Bootsausflug, zu dem
Dr. Knut Henriksen eingeladen hatte. Seit 1999 ist er Mitgliedern
des SV Blau-Weiß Aasee freundschaftlich verbunden. Als damaliger
Vorsitzender des Sportvereins IK Våg fädelte er Begegnungen beider
Vereine in Norwegen (1999 und 2000) als auch in Münster (1999) ein.
Eine weitere Bootstour führte einmal um die Insel Flekkerøy, auf
der das Turnier statt fand.

Die E3 bei der Siegerehrung
Neben dem dichtgedrängten Sport- und Besuchsprogramm
suchten Trainer und Betreuer das Gespräch mit anderen Vereinen.
Die Jugendlichen vergnügten sich bei hochsommerlichen Temperaturen
gemeinsam mit gleichaltrigen Fußballern beim Kicken, Torwandschießen
oder Baden im Meer.

Diesen wunderbaren Ausblick in eine Bucht der Insel Flekkerøy
durften wir bei allen Mahlzeiten genießen.
Den Cup gewonnen hat zwar keine Mannschaft von Blau-Weiß
Aasee, dafür aber jede Menge neuer Freunde und die Einsicht: "Kristiansand
und insbesondere der Color Line-Cup ist eine Reise wert!" Und
so war es auch nicht überraschend, dass für die Nachwuchskicker
bei ihrer Rückkehr nach Münster eins klar war: "Da fahren wir
nächstes Jahr wieder hin!" Ein Fazit, das die beteiligten Trainer
Nikos Kremetis, Michael Schnaubelt, Rolf Gerlach und Björn Wagner
gern teilen.
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