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Saison 2004/2005 – Kreisliga C2

23. Spieltag, Sonntag, 10.04.2005, 15:00 Uhr

Berg Fidel - Vennheide 1972  II  –  SV Blau-Weiß Aasee  II   1 : 2 (1 : 1)

Aufstellung: Björn – Theele (55. Dietmar) - Felix, Tobi B – Alex, Thorsten, Wojtek – Klaus, Ansgar – Tequo (60. Marco), Denis

Tore:
0 : 1 (24.) Denis (Tequo)
1 : 1 (32.)
1 : 2 (61.) Marco (Klaus)

Gelb: Alex, Denis, Marco, Felix
Rot: Torwart BFV wegen Schiedsrichterbeleidigung (75.)
 

Es konnte nur besser werden!

Die Aaseekicker holten einen mühevollen 2:1 Arbeitssieg bei der Reserve von BFV Münster 1972.

Aufstellung:
Nachdem Marco sich 2 Stunden vorm Anpfiff doch noch anmeldete, konnten die Trainer auf fast schon luxuriöse 13-Mann zurückgreifen. Die Abwehr wurde mit Theele, Felix und Bönni komplett neu zusammengestellt, während das magische Dreieck (Klaus, Ansgar und Thorsten) für Spielfluss und Geniestreiche im Mittelfeld sorgen sollte.

Spielverlauf:
Der Gegner bot eine typische Kreisliga-C-Mannschaft auf, ein paar Gute, einige ehemals Gute mit Vorbau und viel Mittelmass. Da wir selber nur Topleute in der Mannschaft haben, übernahmen wir sofort die Initiative und fuhren die ersten Angriffe über die Außenpositionen. Auf dem ebenen Rasen lief der Ball auch wesentlich besser als in den letzten Spielen und nach der feurigen Ansprache von Theele traute sich keiner nicht in die Zweikämpfe zu gehen. Somit gehörte uns ganz klar die Anfangsphase des Spiels. Diese Überlegenheit wurde schließlich mit der Führung belohnt, nach dem Tequo einen Ball flach in den Lauf von Denis spielte, welcher aus kurzer Entfernung keine Mühe hatte den starken Torwart zu überwinden.

In der Folgezeit ließen wir etwas nach ohne aber die Initiative abzugeben. Aber wie gesagt, hatten auch die Gastgeber paar Gute, die dann doch immer wieder die langen Befreiungsschläge erlaufen und behaupten konnten. Jedoch rückte der Rest der BFV-er meist zu langsam nach um Kapital draus zu schlagen. So blieben die wenigen Chancen einige Freistöße, die der Heim-Schiri auf beiden Seiten großzügig verteilte. So bekamen die heimischen einen gänzlich unberechtigten Freistoss ca. 18m vor unserem Tor. Als die Mauer, die im 5-Meter-Raum Aufstellung nehmen musste, noch diskutierte, ob wir hochspringen sollen oder nicht, erübrigte sich diese Frage durch eine perfekte Vollendung des Freistosses genau in den Winkel.

Dem Ausgleich folgte eine ganze Reihe von Freistößen für uns, die Klaus genau so kunstvoll im Winkel unterzubringen versuchte, jedoch immer wieder scheiterte. Somit mussten wir mit dem doch etwas für uns enttäuschenden Unentschieden in die Halbzeitpause. Der Abpfiff kam übrigens mitten in einem sehr verheißungsvollen Angriff, bei dem Denis eigentlich schon durch war.

Nach der Pause versuchten wir wieder das Spiel zu gestalten und auch über Außen zu marschieren, was hin und wieder ganz gut glückte und zu einigen Chancen führte, die jedoch der glänzende Torwart der Gastgeber verhinderte. Somit bedurfte es der Einwechslung von Marco, dem Kopfballungeheuer, um ein weiters Tor zu erzielen. Klaus schoss wieder einen Freistoß, diesmal als Flanke, Marco verlängerte mit seiner ersten Ballberührung mit dem Kopf und der Ball senkte sich im langen Eck. Daraufhin stellten die BFV-er einen dritten Stürmer auf und versuchten jetzt ihrerseits Druck zu erzeugen. Mit der plötzlichen Zunahme der Härte und Geschwindigkeit taten wir uns vorerst etwas schwer, jedoch stand unsere Abwehr und vor allem die Manndecker felsenfest und gewannen fast alle Zweikämpfe. Somit wurden die Gastgeber nur noch durch zwei Freistösse gefährlich. Auch der Schiedsrichter hatte seine Probleme mit der Zweikampfbewertung und pfiff oft sehr kleinlich während so manche Blutgrätsche im Mittelfeld ungeahndet blieb. Dazu schien ihm die Vorteilsregel gänzlich unbekannt zu sein.

Dann kam die letzte Viertelstunde und die Ereignisse eskalierten. Eine Ecke für uns und bevor die Ecke getreten wurde, bekam der Torwart eine gelbe Karte, welcher, fast sofort, eine rote folgte. Vermutungen und Spieler, die näher standen, lassen auf Schiedsrichterbeleidigung schließen. Andere Quellen berichteten davon, der Torwart hätte nach der Uhrzeit gefragt. Letztendlich ein internes Problem.

Einige Zeit später streifte sich ein Feldspieler die Handschuhe über und ging ins Tor. Das machte er auch sehr gut und konnte einige unserer Fernschüsse entschärfen. Ansonsten taten wir uns recht schwer mit der Überzahl und konnten mit dem vielen Platz im Mittelfeld nicht vernünftig umgehen. Jedoch nach 15 Minuten und dem Entfernen von einigen Zuschauern durch den Schiri ging das Spiel zu Ende.

Fazit:
Ein mühsam erkämpfter Sieg. Allerdings eine wesentliche Steigerung im Vergleich zu Vorwoche. Somit bleiben wir in der Rückrunde auswärts ungeschlagen und zu Hause ohne Sieg.

Mann des Tages:
Felix. Sein Debüt als Manndecker war optimal. Hatte seinen Gegenspieler jederzeit im Griff und gewann ungewöhnlicher Weise alle Kopfballduelle.

 

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