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Saison 2004/2005 – Kreisliga C2
11. Spieltag, Sonntag, 07.11.2004, 12:45 Uhr
Borussia Münster III – SV Blau-Weiß
Aasee II 0 : 2 (0 : 1)
Aufstellung: Björn – Thorsten H. - Tobi P.,
Jan – Tobias B., Dietmar ©, Wojtek – Marc, Klaus, – Tequo, Henni
Tore:
0:1 (11.) Klaus
0:2 (78.) Henni (Tequo)
Die Minikrise ist beendet!
Nach nur 2 Punkten in den letzten drei Spielen
konnte die Zweite endlich wieder einen hoch verdienten Auswärtssieg
bei der Dritten der Borussen verbuchen.
Aufstellung
Der Winter ist endgültig am Aasee eingekehrt. Trainiert wird im
kleinen gemütlichen Kreis, die Reihen der Kranken und Verletzten
werden immer größer und es wird immer schwieriger 22 Gesunde
sonntags zum Spielen zu motivieren. So musste sich die Zweite mit
der Ersten arrangieren und die Trainer konnten nur je auf 11 Spieler
zurückgreifen. Somit stellte sich die Mannschaft fast von selbst auf
und jeder wusste, dass er durchspielen muss.
Spielverlauf
Da die Borussen mit einigen Wochen Verspätung in die Saison
gestartet waren, konnte nur schwer eingeschätzt werden, wie stark
sie wirklich sind. Gerüchte machten die Runde, dass die Ex-Aaseer
Johnny und Philip dort spielen würden. Jedoch ließen wir uns davon
nicht beirren und gingen wie schon gegen ESV von Beginn an in die
Zweikämpfe. Jan war schon ein bisschen enttäuscht, dass Johnny nicht
dabei war und fühlte sich so unterfordert, dass er die Ecken
schlagen wollte.
Nachdem das Spiel recht ausgeglichen begann,
gewannen wir dann doch nach und nach das Oberwasser und konnten die
ersten kleineren Chancen verbuchen. Das Stürmerduo Tequo/Henni
harmonierte hervorragend und bereitete der gegnerischen Abwehr mit
jeder Minute mehr Probleme. Somit wurden wir durch ein frühes Tor
belohnt. Ein Verteidiger klärte den Ball zu kurz und Klaus schoss
mit einer seltsamen Fußhaltung gegen die Lattenunterkante, von der
der Ball ins Tor prallte. Dazu war auf der Seite der Borussen
nachzulesen: „Ein schöner Außenrissschuss“. Wie man sieht, pflegt
Klaus wohl noch Freundschaften zu einigen der Borussen.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit änderte
sich nicht mehr viel am Spielverlauf. Wir griffen immer wieder an
und vergaben einige Chancen, während die Gastgeber nur sporadisch
durch Freistöße in unserem Sechzehner auftauchten. Jan erlaubte sich
sogar bei Ecken in den gegnerischen Straftraum einzudringen und
hatte eine gute Kopfballmöglichkeit. Angeblich war die Ecke gezielt
von Wojtek auf seinen Kopf geschlagen worden, da Jan vorher
irgendwas signalisierte, worauf ein Blickkontakt folgte. So sind die
Manndecker, wenn sie mal nach vorne kommen.
Irgendwann pfiff der souveräne Heimschiri zur
Halbzeit. Es gab kaum was zu Meckern, denn wir spielten gut. Die
Gastgeber wechselten zwei neue Stürmer zur Halbzeit ein: Johnny und
Philip. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten. Die meisten
Spieler der Borussen verließen sich darauf, dass die beiden das
schon machen und hörten selber auf zu spielen. Dafür gab uns die
Einwechslung einen zusätzlichen Motivationsschub und unsere
Überlegenheit wurde größer. Bönni drehte richtig auf gegen seinen
ehemaligen Verein und verfehlte mehrmals nur knapp das Tor, Marc gab
keinen Ball verloren und Henni erarbeitete sich eine Chance nach der
anderen. Es fehlte nur noch das zweite Tor.
Auf der anderen Seite musste Björn nur einmal
runter um einen Freistoß zu entschärfen. Sonst hatte er einen
ruhigen Nachmittag, was sicherlich den hochmotivierten
Abwehrspielern zu verdanken war. Dann endlich die Erlösung: Tequo
spielt Henni an, dieser setzt sich gut gegen seinen Bewacher durch
und überwindet endlich den starken Torwart der Borussen. Wenig
später erfolgte der Schlusspfiff und wir nahmen, von der Fankurve
(Dermot) gefeiert, die Punkte mit.
Fazit
Endlich der lang ersehnte Sieg. Somit konnten wir uns in der
Spitzengruppe festsetzen. Allerdings kommen die entscheidenden
Spiele erst, da wir gegen die drei Topteams noch antreten müssen.
Aber wenn wir die Leistung der beiden letzten Spiele beibehalten
können, können wir jeden schlagen.
Mann des Tages
Diesmal gab es mehrere Kandidaten. Alle spielten gut, jedoch hob
sich Tobias B. noch ein Stückchen von der anderen ab und
sorgte durch seine Alleingänge ständig für Gefahr.
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