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Saison 2002/2003 - Kreisliga C2
23. Spieltag, Sonntag, 06.04.2003, 15:00 Uhr
Blau Weiß Aasee 2 - Centro Español 2 0
: 1 (0 : 0)
Aufstellung: Michael K. - Manolo, Tobias P., Dermot - Kai,
Tobias B., Jörn – Frank H., Wojtek , Jan B. - Tequo
Tore:
0:1 (89.)
Enttäuschte Gesichter bei Aasee!
Die Zweite von Aasee verliert das erste Heimspiel in diesem Jahr
trotz klarer Überlegenheit. Da auch die Erste zwei Punkte
verschenkte, gab es in der Aasee-Arena nur lange Gesichter.
Zum Anfang etwas Positives: Wir haben trotz vieler Absagen doch
noch eine vollständige Mannschaft aufstellen können und hatten auch
noch John auf der Bank. Bei der Aufstellung gab es keine
Überraschungen, der Trainer machte die Mitte dicht und Tequo war die
einsame Spitze.
Wir begannen gewohnt konzentriert und waren überraschenderweise
sofort überlegen. Die Spanier gewannen schließlich letzte Woche mit
6:1 gegen Gievenbeck und so waren wir eigentlich auf eine
Abwehrschlacht vorbereitet. Aber wie bereits erwähnt, gehörten die
ersten Minuten uns. Es lief zuerst viel über Jan und Frank auf den
Seiten, jedoch fehlte meist der letzte Pass und so blieb es nur bei
einer Chance, bei der Frank den Ball aus kurzer Distanz übers Tor
schoss.
Wir begannen stark, ließen aber auch stark nach und das Spiel
verflachte im Verlauf der ersten Halbzeit. Der Gast blieb absolut
blass und die einzige noch erwähnenswerte Tormöglichkeit vergab
Wojtek kurz vor der Halbzeit. Nach einem Freistoß von Manolo setzte
er den Abpraller aus wenigen Metern über das Tor.
Die zweite Halbzeit fing wieder mit klaren Vorteilen für uns an.
Die Abwehr stand sehr sicher, der Ball lief gut bis zur Mittellinie,
aber dort wurde dieser meist verloren, schlecht abgespielt oder
einfach nach Vorne gedroschen. Zum Glück blieb der Gegner weiterhin
gänzlich harmlos, was an unserer starken Defensivarbeit lag. Centro
versuchte ständig den Ball durch die Mitte zu spielen, jedoch wurden
die Räume von den Mittelfeldspielern gut eng gemacht.
Aber wie schon der Chronist der Ersten meinte, es wird zu viel
gelobt. Im offensiven Spielbereich fehlte einer, der den Ball halten
und weiterleiten konnte. Jan und Frank waren zwar sehr bemüht,
liefen viel, agierten aber bei den Pässen und im Abschluss etwas
unglücklich. Tequo war meist auf sich selbst gestellt und Wojtek
kämpfte zwar gut nach Hinten, konnte aber in der Rolle des
Spielmachers nicht gänzlich überzeugen. Trotzdem bekamen wir unsere
Chancen und … vergaben eine nach der anderen. Die besten hatten die
bereits angesprochenen Jan und Frank, doch mehr als ein
Pfostenschuss aus kürzester Entfernung von Frank kam dabei nicht
heraus. Auch Kai segelte knapp an einem Freistoss von Manolo vorbei.
Wer allerdings am Samstag Schalke, HSV und Hertha sah, der weiß,
dass das Tor doch recht schwer zu treffen ist. Die spielen ja
schließlich auch alle in Blau-Weiß.
Centro spielte für einen Gegner, der 10 Plätze vor uns liegt,
mehr als einfallslos, verlor viele Zweikämpfe und wusste sich
manchmal nur mit Fouls zu helfen. So wurde Tequo mehrmals unsanft
aufgehalten, Wojtek fast minutenlang vom Schiri ungesehen im
Strafraum festgehalten und dann kam die Vorletzte Minute. Wir
attackierten mit drei gegen drei aufs gegnerische Tor zu, Jan
stürmte in den Strafraum, wurde festgehalten und nachdem er sich
losriss, wurden ihm die Beine weggezogen. Obwohl uns schon vorher
ein Elfmeter verweigert wurde und der Knall beim Abgrätschen von Jan
wahrscheinlich noch hinterm Aasee zu hören war, blieb die Pfeife des
Schiris stumm. Stattdessen lief der Konter von Centro und sie
spielten das erste Mal über Außen. Der Spieler lief bis zur Torlinie
und flankte in den Sechzehner. Der Stürmer traf den Ball nicht
richtig, aber Michael konnte den Schuss aus wenigen Metern nicht
festhalten und klatschte ihn genau vor die Füße des zweiten Stürmers
ab. Dieser hatte keine Mühe aus zwei Metern zu vollenden. In der
verbliebenen Minute konnten wir gegen das Abwehrbollwerk der Spanier
nichts mehr ausrichten.
Fazit: Hinten Top, Vorne Flop. Eine sehr unglückliche
Niederlage gegen einen Gegner, dem eine einzige Torchance zum Sieg
reichte.
Spieler des Tages: Manolo spielt schon seit Wochen
einen überzeugenden Libero. Auch heute eine gute Leistung, kaum
verlorene Zweikämpfe und unheimlich Kopfballstark. Zusätzlich
positive Akzente durch Ecken und Freistöße.
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