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Saison 2002/2003 - Kreisliga B3
3. Spieltag, Sonntag, 08.09.2002, 15.00 Uhr
Blau-Weiß Aasee - ESV Münster 2 3 : 4 (1
: 0)
Aufstellung: Björn W. - Björn
U., Magic, Jens - Joachim, Dirk (60. Christian), Helmut, Philip,
Frank - Alex (74. Kolja), Johnny
Tore:
1:0 (21.) Frank (Joachim)
2:0 (67.) Johnny
2:1 (70.)
2:2 (74.)
2:3 (81.)
2:4 (85.)
3:4 (88.) Joachim (Helmut)
Dämpfer wegen Dummheit - Es bleibt
bei sechs Punkten
Da hatte man sich wohl etwas zu früh
gefreut. Vor ihrem geistigen Auge wähnten sich die Jansen-Jungs
bereits ungeschlagen an der Tabellenspitze, da schlug ein an sich
ziemlich harmloser Gegner vom Eisenbahner-Sport-Verein doch noch zu.
Doch der Reihe nach.
Aasee, durch die ersten beiden
Saisonspiele auf Rasen verwöhnt, hatte sichtliche
Umstellungsschwierigkeiten auf dem heimatlichen Geläuf. Der Platz im
Stadion Rote Erde, knochentrocken und staubig, ließ in der
Anfangsviertelstunde kein geordnetes Spiel zu, viele Bälle
versprangen, die große Hitze lähmte zudem die Aktionen - hüben wie
drüben.
So fiel die BWA-Führung eher aus heiterem Himmel. Joachim, mit Magic
bester Spieler eines an diesem Tage wenig lauffreudigen Aaseeteams,
hatte einen Querpass der Eisenbahner abgefangen und Frank Schmidt
auf die Reise geschickt, der zu des Torwartes und auch wohl seiner
eigenen Überraschung den Ball im Tor versenkte. An sich haltbar,
aber was soll’s?
Bis zur Halbzeit passierte wenig, wenn man mal von einigen ’gefühlten’
Entscheidungen des über weite Strecken überforderten Schiedsrichters
absieht. Die Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, was auch
damit zusammenhing, dass sich mit ESV ein im Vergleich zu Albachten
und Reckenfeld deutlich spielstärkerer Gegner an der
Bonhoefferstraße präsentierte. Nach vorne ging beim Gegner aber
gegen eine vor allem im ersten Abschnitt aufmerksame Abwehr lange
Zeit gar nichts.
In der zweiten Halbzeit zunächst ein unverändertes Bild. Kaum Torchancen
auf beiden Seiten, das Spiel plätscherte so dahin. Erneut
überraschend dann das 2:0 durch den ewigen Johnny. Drittes Spiel,
drittes Tor, wenn auch eines der Sorte „Wichtig ist nur über die
Linie.“ Die Messen schienen gesungen, hatte ESV bis zu diesem
Zeitpunkt doch wenig erquickliches zu bieten gehabt. Deshalb umso
überraschender, dass der Gegner binnen fünf zehn Minuten einen
Zwei-Tore-Rückstand in eine Führung umwandelte. Zunächst der
Ausgleich durch zwei Kopfballtore, jeweils nach Ecken und jeweils
die leidige BWA-Kopfballschwäche eiskalt ausnutzend. Dann gar noch
das 2:3 als Keeper Björn eigentlich schon hervorragend abgewehrt
hatte, die Abwehr aber ihren kollektiven Blackout unversehens
verlängerte und ESV im zweiten Anlauf einschoss. Das 2:4 dann nach
einem gut vorgetragenen Konter, als BWA aufmachte, ohne noch
zwingend zu sein. Joachims erstes Tor für die erste Mannschaft zum
3:4, mit Kopf und Schulter nach Ecke Helmut erzielt, kam zu spät.
Na, ja. Vielleicht ein Dämpfer zur
rechten Zeit, der Gegner war keinesfalls besser, vielleicht einen
Tick cleverer, aber das lernt BWA auch noch. Mithalten können wir in
der Kreisliga B3 auf jeden Fall, und das lässt ja für die Zukunft
hoffen.
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