Archiv der Kategorie: Allgemein

Gute Rahmenbedingungen schaffen!

In ihrem Infobrief #8 „CHANCEN UND WEGE“ stellt die Montag Stiftung fünf Herausforderungen vor, denen auch Wohnprojektinitiativen begegnen und es schwierig machen – mitunter auch unmöglich – Ideen und zukunftsweisende urbane Weiterentwicklungen umzusetzen. Doch es gibt Wege, wie diesen Herausforderungen begnet werden kann.

Auch in Münster müssen Lösungen gefunden werden!

„Neue Chancen bieten und Wege aufzeigen, denn Immovielienprojekte (Anm.: Immobilien von Vielen für Viele) sollen es leichter haben und es sollen mehr werden: Mit diesem Ziel sind fünf Forderungen von klugen Menschen aus Projekten, Verwaltungen, Stiftungen, Wirtschaft und Institutionen erarbeitet worden, um Rahmenbedingungen
für Immovielien zu verbessern.“

Die Montag Stiftung – renomierte und langjährig aktive Protagonistin wenn es um gemeinnützige Konzepte im urbanen Raum geht – stellt mit dem Netzwerk Immovielien folgende Forderungen auf:

  1. MEHR AUGENHÖHE! … IN DER ZUSAMMENARBEIT VON ÖFFENTLICHER HAND UND IMMOVIELIEN
  2. PASSENDES RECHT! … PASSENDER STEUERLICHER RAHMEN FÜR IMMOVIELIEN
  3. ANDERE FÖRDERUNG! … UM INVESTITIONEN IN IMMOVIELIEN ZU ERLEICHTERN
  4. GUTES GELD! … UM DIE FINANZIERUNG VON IMMOVIELIEN ZU VERBESSERN
  5. MEHR BODEN! … FÜR EINE GEMEINWOHLORIENTIERTE IMMOBILIENENTWICKLUNG

Lesen Sie hier den Infobrief #8 der Montag Stiftung und die konkreten Forderungen. Werden Sie selbst aktiv, denn in Münster gibt es auch viele noch unlösbare Herausforderungen, denen sich Wohnprojektinitiativen stellen müssen. Die fünf Forderungen müssen auch in unserer Stadt bearbeitet und Lösungen umgesetzt werden, damit neue Nachbarschaften entstehen und Immovielien auch in Münster zahlreicher werden!

Download Infobrief#8: Chancen und Wege – Montag Stiftung

Zur Montag-Stiftung geht’s hier: Urbane Räume

Weitere Infobriefe der Montag Stiftung: Veröffentlichung Neue Nachbarschaften

Quelle: Montag Stiftung|13.01.2017|07:48|www.montag-stiftungen.de

Alternative Wohnkonzepte

Im Interview: Prof. Joachim Schultz-Granberg – Professor an der MSA | Münster School of Architecture / Department 6 Städtebau der Fachhochschule Münster.

Ursache des Wohnungsmangels ist die Tatsache, dass Boden generell an den Höchstbietenden verkauft wird.

„Dem Problem mit einer liberalen Politik zu begegnen, also sich auf die Selbstregulation des Marktes zu verlassen, funktioniert nicht, der Staat muss regulatorisch eingreifen, indem er etwa die Mietpreisbremse verschärft oder Einteignungsinstrumente für leerstehende Häuser oder Grundstücke einsetzt“ fordert Joachim Schulz-Granberg.

Hier ein Interview im ZDF mit dem Architekten und Stadtplaner: KLICK_ZDF

Beitragslänge: 9 min Datum:

Quelle: ZDF (KLICK) 25.11.2017 / 15:45

Umdenken: Immovielien!

immovielienDer Druck auf dem Immobilienmarkt gefährdet die Vielfalt und den Zusammenhalt in unseren Städten. Immovielien können ein Scharnier und Impulsgeber im Stadtteil für soziales Miteinander sein. (J. Gerometta)

Konvent macht sich für gemeinwohlorientierte Immobilien stark und stellt Forderungen // Leipzig, 4.11.16: Zum ersten Mal versammeln sich über 150 Akteure aus Zivilgesellschaft, Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung um gemeinsam neue Lösungen für eine gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung zu finden und ein breites Bündnis einzugehen. Auf dem Konvent „Immobilien für Viele – Gemeinwohl gemeinsam gestalten“, organisiert von der Montag Stiftung – Urbane Räume, fordern Aktivisten aus der „Stadt von unten“-Szene genauso wie Vorstände großer Verbände Verbesserungen bei der Vergabe von Boden, der Finanzierung durch die Banken, der Förderung durch die öffentliche Hand, der unternehmensrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie das Miteinander von öffentlichen Institutionen und gemeinnützigen Immobilien. Umdenken: Immovielien! weiterlesen

Grüner Weiler gründet Genossenschaft!

gruener_weiler-logo„Ich freue mich sehr über die große Resonanz. Dieser kraftvolle Start unterstreicht einmal mehr das hohe Interesse der Münsteraner an neuen zukunftsfähigen Wohnformen“, äußerte Vorstandsmitglied Manuela Liebold nach ihrer Ernennung.

img_1223Am Samstag (29.10.)  gründete die Wohninitiative mit 77 Mitgliedern die Grüner Weiler eG i.G. Neben Manuela Liebold (mitte) berief der Aufsichtsrat Reiner Kuhn (l.) und Henrich Buchmann (r.) in den Vorstand. Nun folgen Prüfung und Registrierung sowie die Suche nach einem geeigneten Grundstück in Münster für etwa 150 Wohneinheiten.

„Wir werden in den nächsten Monaten mit Verwaltung und Politik konkrete Gespräche führen und sind zuversichtlich, unsere Ideen vom ökologischen Wohnen, Nachhaltigkeit und sozialem Miteinander erfolgreich umzusetzen“, ist Liebold überzeugt. Aufsichtsratsmitglieder sind: Prof. Dr. rer. pol. Petra Teitscheid (Vors.), Dr. Christiane Sprickmann-Kerkerinck sowie Dr. Theo Wemper.

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Infos zur GRÜNER WEILER e.G.: Vorstellung auf BuWo-Seite & gruener-weiler.de

Gerecht. Sozial. Bezahlbar.

Logo-Wohnen_Website-1Wohnen wollen alle Menschen. Doch »bezahlbare« Wohnungen sind in den letzten Jahren für einen großen Teil unserer Gesellschaft zur Mangelware geworden. Und das nicht erst seitdem mehr Menschen nach Deutschland einwandern.

Die Ausstellung »Alle wollen wohnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar.« betrachtet den Wohnungsbau damals und heute in seiner ganzen Komplexität. Gesellschaftliche Veränderungen, neue Lebensmodelle und eine Vielfalt von Lebensstilen beeinflussen die Anforderungen und Erwartungen an das Wohnen. Der Bedarf ist klar: Gebraucht werden Stadtquartiere und Wohnviertel, die ein
selbstbestimmtes Leben in allen Lebensphasen ermöglichen, die Wohnen und
Arbeiten besser vereinen und Zugang zu Bildung und Freizeitangeboten eröffnen. Gerecht. Sozial. Bezahlbar. weiterlesen

Stadtgestalter*innen!

LebensRäumeDie Linse e.V. – der Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit – bringt mit weiteren engagierten Initiativen das Thema Wohnen und Stadtgestaltung ins Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße in Münster. Am Sonntag 12., Mittwoch 15. und Sonntag 19. Juni präsentieren debatte e.V. und Münster Modell, mit Unterstützung vom Bündnis urbane Wohnformen und der Heinrich Böll Stiftung NRW drei Filme und drei Gespräche. [Flyer download: KLICK]

Wie wollen wir unsere Stadt gestalten?

Die Initiatorinnen wünschen sich eine vielfältige und lebendige Auseinandersetzung, gerade auch mit Blick auf umstrittene Projekte in Münster. Die Filme „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“, „Mietrebellen – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“ und „The Wounded Brick“ sollen den Anstoß geben, miteinander und mit Gästen wie dem Filmemacher Matthias Coers und Carsten Peters vom Verein Hawerkamp 31 über Wünsche, Sorgen und Möglichkeiten der Mitwirkung ins Gespräch zu kommen. Ein geplantes Einkaufszentrum in Köln-Ehrenfeld, Zwangsräumungen in Berlin und die Nachwirkungen eines Erdbebens in den italienischen Abruzzen laden ein, unter anderem über Machtverteilungen, Lokalpolitik, Bedürfnisse und Visionen auch in Münster nachzudenken.

Gemeinschaft kann nicht von Oben verordnet werden, sie ergibt sich von Innen aus dem eigenen Tun der Beteiligten.

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Tag der Nachhaltigkeit 2016

T.d.N.Am 4. Juni 2016 findet der zweite Tag der Nachhaltigkeit in Münster statt. Ein spannendes Programm rund um nachhaltige Themen bieten Anlass zum nachdenken & nachmachen, diskutieren & mitmachen.

Auch das Bündnis urbane Wohnformen mit seinen Projektinitiativen ist auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten. An Stand 14. auf dem Servatiiplatz laden wir alle herzlich dazu ein, sich mit uns zum Thema Gemeinschaftliche Wohnformen und dem Wohnen und Leben von heute und morgen auszutauschen! …als gäbe es ein Morgen!

Infos: Münster nachhaltig e.V.  | Termin: 04.06.2016, 11:00 – 19:00 | Ort: Servatiiplatz MS

 

Keine Angst vor Partizipation!

Logo_of_Architekturmuseum_der_Technischen_Universität_München„Waren vielleicht die 7 Zwerge bereits eine funktionierende Wohngemeinschaft, mit und ohne Schneewittchen?“

…fragt sich Prof. Christiane Thalgott in ihrer Eröffnungsrede zur Ausstellung „Keine Angst vor Partizipation“, die sich mit Gemeinschaftlichen Wohnprojekten und deren Mehrwerten beschäftigt. Zu sehen in der Pinakothek der Moderne – Fakultät für Architektur der TU München:

„Die Fortentwicklung des Wohnungsbaus in den europäischen Großstädten steht angesichts der nicht nachlassenden Urbanisierung […] und einer ebenso steigenden Differenzierung von Wohnbedürfnissen gegenwärtig vor dramatischen Herausforderungen […] Als Reaktion auf den von wirtschaftlichen Faktoren bestimmten Wohnungsmarkt entstehen gegenwärtig neue Bauinitiativen. Nach individuellen Anforderungen und selbstbestimmten Organisationsformen ausgerichtet, folgen diese Wohnprojekte […] einem gemeinsamen Ansatz: Partizipation!“ (Quelle: architekturmuseum.de)

„Es sind die Bewohner, nicht die Architekten.“(Weissmüller)

Die Journalistin Laura Weissmüller schreibt in Ihrem Artikel  über die Ausstellung und das Thema Gemeinschaftliche Wohnformen in der Süddeutschen Zeitung : „Weil in den Städten immer unbarmherziger die Mieten steigen. Weil viele die immer gleichen Wohntypen mit dem ewig selben Grundriss von der Stange leid sind. Aber auch, weil einige damit die Hoffnung verbinden, dass das Wohnen in der Gemeinschaft eine Lücke schließt, die die Moderne hat entstehen lassen: ‚Je mehr sich das System Familie auflöst, desto wichtiger werden solche neuen Wohnprojekte,‘ sagt Hilde Strobl [Kuratorin der Ausstellung].“

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Verpachten statt verkaufen!

Bildquelle: Digitale Sammlungen der ULB Münster | Info (PDF)

Stark steigende Miet- und Grundstückskosten gelten als unausweichliches Phänomen wachsender Städte. Einkommensschwache BürgerInnen werden aus den Zentren verdrängt. Eine sozial ausgewogene Stadtentwicklung in solchen „Boom-Towns“, zu denen sich auch Münster zählt, erscheint kaum realisierbar.

Bereits seit langem praktizierte Erbbaurechtsmodelle in anderen florierenden Städten wie Amsterdam zeigen jedoch, dass es durchaus anders geht.

Kann Münster hiervon lernen?

Diese Frage stellt BuWo einer Expertin in Sachen Erbbaurecht aus der niederländischen Metropole, Daniela Wullers, sowie Vertretern politischer Parteien aus Münster bei einer Podiumsdiskussion.

Die Veranstaltung startet mit einer kurzen Einführung zum Thema am Freitag, den 8. Mai, um 18 Uhr im Forum LaVie Treffpunkt Gievenbeck, Dieckmannstr. 127, 48161 Münster.
Der Eintritt ist frei.

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Zukunftsfähiges Leben und Wohnen in Münster

2015-BuWo-Zukunftsfaehiges-MS-webSo stellen wir uns Münster morgen vor:

Wir zeigen Wohnprojekte mit beispielhafter Umsetzung zu unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit.

Vorträge und Diskussionen sollen in Münster zum Nachden­ken anregen, wie wir unsere Stadt solidarisch, sozial, ökolo­gisch und lebenswert gestalten wollen.

Den Rahmen unserer Veranstaltungsreihe bildet die CoHousing Cultures Ausstellung vom Institut für kreative Nachhaltigkeit zu herausragenden Projekten in Europa.

Zu sehen vom 12. bis 30. April im Forum der VHS, Aegidiimarkt,

  • mittwochs bis freitags 15:00 – 18:00 Uhr
  • samstags 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr.

Vom 8. Mai bis 15. Mai im LaVie – Treffpunkt Gievenbeck ,

  • montags bis freitags 15:00 – 18:00 Uhr.

WDR-Beitrag und Interview zum Ausstellungsbeginn


Quelle: UWZ-Archiv
Mehr Infos zum Projekt am Breul/Tibus (inkl. Videos und Dokumente)
gibt es hier …

 

Weiter zum Programm …

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