Ab der Saison 2011/12 halt der BSV Roxel eine neue "Heimat". Da nun die neue Dreifachhalle am Sportzentrum fertiggestellt wurde, können die Mannschaften der Handballabteilung in beiden Sporthallen ihre Spiele austragen. Die neue Sporthalle liegt direkt neben der "alten Heimat" und ist so für alle auswärtigen Teams gut zu finden.
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Sporthallen am Schulzentrum Roxel
Tilbecker Straße
48161 Münster
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05.05.2011
Neue sportliche Heimat: Oberbürgermeister Markus Lewe weiht die Dreifachhalle im Sportzentrum ein
ROXEL. Jahre hat man im Stadtteil auf diesen Moment gewartet, haben die Schulen und Vereine für deren Verwirklichung gekämpft. Am Donnerstag war es soweit: Oberbürgermeister Markus Lewe weiht persönlich die soeben fertiggestellte Roxeler Dreifachsporthalle ein.
Die Erleichterung ist allen Beteiligten anzumerken. Insbesondere
die Schulen und örtlichen Vereine atmen auf. Der Grund liegt auf der
Hand: Es fehlten in der Vergangenheit etliche Hallenkapazitäten. Die
Situation war speziell für die zahlreichen Mannschaften der
Handball-Abteilung des BSV Roxel schwierig, musste man doch mit
einigen Teams in andere Sporthallen ausweichen, um wenigstens den
geregelten Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten.
Ein Provisorium
Ein Provisorium, das nun beendet ist. Man hat eine neue sportliche
Heimat. Von dem „Wunder von Roxel“ spricht Lewe bei seiner
Begrüßung: „Vor ein paar Jahren hat es wohl niemand für möglich
gehalten, dass wir heute hier diese Einweihung feiern dürfen.“ Das
Stadtoberhaupt erinnert sich an einen seiner zahlreichen Besuche vor
zwei Jahren, als ihm Verantwortliche des BSV Roxel ein rotes T-Shirt
mit dem Schriftzug „Roxel braucht die neue Halle“ überreichten.
„Eigentlich wollte ich ja die Anzahl der roten Shirts reduzieren“,
sagt Lewe scherzhaft.Der OB bezeichnet die Einweihung der neuen
Halle als Ereignis für alle Beteiligten: „Das gilt insbesondere für
die Vereine und Schulen, aber auch für die Vertreter der politischen
Parteien, die sehr viel Arbeit und Kraft in die Realisierung dieses
Projekts gesteckt haben.“
Eine der schönster Hallen
Und: „Wir haben hier eine der schönsten Hallen Münsters.“ Dem Anlass
angemessen formuliert Architekt Thomas Belha seine Ansprache
sportlich: „Hier haben alle in einer Mannschaft gespielt und zum
Gelingen beigetragen.“ BSV-Vorsitzender Detlev Ströcker spricht am
Rande der Einweihung von einer „großen Freude für den Stadtteil“.
Der lange Kampf habe sich gelohnt.
„Insbesondere für den Jugendbereich der Handballabteilung ist das
ein deutlicher Fortschritt.“ Nun sei es möglich, zwei Mal in der
Woche zu trainieren. „Das ist in anderen Vereinen eine
Selbstverständlichkeit.“ Angetan sind die Gäste an diesem Nachmittag
auch vom Rahmenprogramm: Der Schulchor bringt drei Ständchen, eine
Tanzgruppe der Droste-Hauptschule zeigt eine eigene Choreografie und
einige Turnerinnen des BSV Roxel treten auf.
Intercross
Einen Einblick in Intercross gibt die Realschule Roxel.Der erste
sportliche Höhepunkt in der neuen Dreifachhalle steht bereits an
diesem Wochenende an. Am Sonntag (8. Mai) steigt dort ab 12 Uhr das
Qualifikationsturnier des Handballkreises Münster zur Ober- und
Bezirksliga. Mit dabei auch die A-Jugend des BSV Roxel, die auch in
diesem Jahr wieder eine Spielgemeinschaft mit Schwarz-Weiß Havixbeck
bildet.
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Neue
Heimat für den Sport: Die Dreifachhalle kommt
ROXEL Ganz große Pessimisten wollten an
den Bau der neuen Dreifachhalle erst dann glauben, wenn die
Bagger ihre Arbeit aufnehmen. Seit Mittwoch ist es soweit:
Mit dem
Vertreter aus Politik, Verwaltung, dem ausführenden
Generalunternehmen sowie dem planenden Architektur-Büro
wollten sich diesen Augenblick nicht entgehen lassen.
Schließlich herrscht seit Jahren eine massive
Unterversorgung an Sporthallenkapazitäten - sowohl für den
Schulbetrieb als auch für das Vereinstraining. Das soll ab
Frühjahr des nächsten Jahres Geschichte sein, denn dann ist
die Einweihung anvisiert. Erweiterung des Sportzentrums
Die neue Dreifachhalle
als Erweiterung des Sportzentrums an der Tilbecker Straße
entsteht direkt hinter der alten Dreifachhalle auf der
ehemals brach liegenden Rasenfläche.
Der
geplante Neubau schließt unmittelbar an den "Gebäudewinkel"
der vorhandenen Sporthalle und der Umkleidekabinen an. Das
äußere Erscheinungsbild orientiert sich an den vor wenigen
Jahren realisierten drei neuen Hallen in Albachten,
Gremmendorf und Hiltrup. Mit zwei Ausnahmen: Der
Eingangsbereich wird aufgrund der räumlichen Gegebenheiten
ein wenig verändert, eine feste Tribüne mit insgesamt 180
Sitzplätzen ersetzt aus Kostengründen die mobilen
Zuschauerränge (wir berichteten).
Das gesamte Gebäude ist
barrierefrei. Der Sporthalleneingang bekommt eine
automatische Türöffnungsanlage, die Tribüne im Obergeschoss
ist mit einem Aufzug im Eingangsfoyer zu erreichen. Auf der
Tribüne selbst sind sechs Stellflächen für Rollstuhlfahrer
vorgesehen. Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Westrup erinnerte an den langen und steinigen Weg bis zur Realisierung der Halle. Über die Notwendigkeit habe ein parteiübergreifender Konsens bestanden. Lediglich das Geld habe gefehlt. "Doch wir haben Glück gehabt, denn ohne die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket II würden wir heute hier nicht stehen", verwies sie auf die leere Stadtkasse. Den Bau der Halle bezeichnete die Bezirksbürgermeisterin als ausgesprochen wichtig: "Sport ist und bleibt ein Grundstein der präventiven Gesundheitspolitik." Der Bau der neuen Dreifachhalle beginnt in Kürze |
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| Von Kay Böckling am 28.04.2010 Quelle:www.muensterischezeitung.de | ||
| ROXEL Auf diesen Moment haben die örtlichen Schulen und insbesondere auch der BSV Roxel seit Jahren gewartet: Die Realisierung der neuen Dreifachturnhalle an der Tilbecker Straße steht unmittelbar bevor. | ||
Der erste offizielle Spatenstich ist auch schon
terminiert: Er findet statt am 19. Mai (Mittwoch) im Beisein
von Vertretern der Stadt, der Politik, des Vereins und des
Generalunternehmers (die Firma Goldbeck). Die Planungen erstellte das Architektenbüro Behla,
Buckebrede und Pohl in Anlehnung an die drei Dreifachhallen
in Gremmendorf, Hiltrup und Albachten. Allerdings gibt es
zwei wesentliche Änderungen. Der Eingangsbereich musste
aufgrund der örtlichen Gegebenheiten in Richtung Vereinsheim
verlegt werden. Anders als die zuvor erstellten
freistehenden Gebäude, schließt die Roxeler Halle laut
Hoppermann zweiseitig an die vorhandene Bebauung (alte Halle
und Fußball-Umkleiden) an. Außerdem bekommt die Sporthalle an der Tilbecker Straße eine Hochtribüne, die Platz für rund 190 Zuschauer bietet. "Ausfahrbare Tribünen wie etwa in Albachten sind nicht wirtschaftlich", sagt Hoppermann. Sie erforderten zu hohe Betriebskosten: Reparatur, Austausch, Erneuerung - die Lebenserwartung sei bei weitem nicht so lang, wie bei einem fest installierten Zuschauerbereich: "Man kann damit rechnen, dass eine mobile Tribüne in der Gesamtlaufzeit der Halle bis zu drei Mal erneuert werden muss." Zwölf AngeboteNachdem die Planungen fertig gestellt waren, schrieb die Stadt Münster den Bau europaweit aus. Zwei Dutzend Firmen ließen sich die Unterlagen zuschicken, zwölf Bauunternehmer reichten ihre Bewerbungen ein. "Die Firma Goldbeck hat das mit Abstand wirtschaftlichste Angebot gemacht", sagt Hoppermann. Insgesamt drei Millionen Euro werden in die Maßnahme
fließen. Kosten, die in der Vergangenheit immer wieder dazu
führten, dass die Stadt den dringend notwendigen Neubau (den
aktuellen Bedarf sahen Politik und Verwaltung gleichermaßen)
nicht finanzieren konnte. Doch dann kam das Konjunkturpaket
II. "Wir hoffen, dass wir die neue Halle im Frühjahr 2011 übergeben können", sagt Hoppermann. Hauptnutzer sind die Haupt-, die Real- sowie die Augustin-Wibbelt-Schule. Zudem werden zahlreiche Abteilungen des BSV Roxel das neue Gebäude nutzen, wie etwa die Handballer. Die mussten aufgrund der begrenzten Hallenkapazitäten in der Vergangenheit mit dem Trainings- und Spielbetrieb gar nach Albachten ausweichen. Derartige Reisen sind künftig nicht mehr notwendig.
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Entscheidung
fällten gestern Abend die christdemokratischen Rats- und
Bezirksvertreter während ihrer Klausurtagung in Lette bei
Coesfeld. Demnach möchte die CDU Planungskosten in Höhe von
300000 Euro in diesem Jahr bereitstellen, für das Jahr 2010
sollen 2,7 Millionen Euro in den Bau der von allen Seiten
gefordeten Halle fließen - vorausgesetzt der
Koalitionspartner FDP stimmt zu. Eine Stellungnahme von
deren Vorsitzenden im Rat, Carola Möllemann-Appelhoff war
gestern leider nicht zu bekommen. Auf Anfrage ließ sie zuvor
wissen: "Das werden wir bei unseren Haushaltsberatungen
entscheiden." Auch die Liberalen beraten an diesem
Wochenende über ihre Haushalts-Vorstellungen. Eigentlich
hatte man im Stadtteil die Hoffnungen auf einen raschen Bau
der dringend benötigten Dreifachsporthalle begraben.
Spar-Diskussionen, Rödl-Gutachten und zuletzt die
Finanzkrise ließen das Projekt eigentlich in weiter Ferne
rücken. Doch nun stehen die Chancen nicht schlecht, dass das
Defizit an Sporthallen Kapazitäten in naher Zukunft ein Ende
hat. Seit Jahren teilten sich drei Schulen die aus den 70-er
Jahren stammende Halle an der Tilbecker Straße. Weiterer
Nutzer ist der BSV Roxel mit seinen zahlreichen Abteilungen.
Zu allen Tageszeiten war die Sporthalle voll belegt.
Teilweise mussten Sportler sogar in die neue Dreifachhalle
in Albachten ausweichen. Ein Zustand, von dem auch die
Verwaltung wusste und entsprechend den dringenden Raumbedarf
feststellte. Jüngst hatte sich neben der SPD auch die UWG
für den Bau der Dreifachhalle ausgesprochen. Nach einem
Antrag von UWG-Bezriksvertreterin Ursula Blankenstein
beauftragte die BV die Verwaltung, die planerischen
Voraussetzungen für eine Dreifachsporthalle zu schaffen und
Finanzierungsvorschläge zu erarbeiten. Daraufhin ließ man
aus dem Rathaus wissen, dass "die notwendigen Vorarbeiten
erledigt" seien, nicht aber die Frage der Finanzierung. Die
hat jetzt die CDU festgezurrt und dürfte damit auf
Zustimmung aus den Lagern der SPD, der UWG und der Grünen
stoßen. Wie sich die Richtung bei den Liberalen entwickeln
wird, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass sich alle
Parteien im Vorfeld der Haushaltsberatungen dafür
ausgesprochen hatten, den Schwerpunkt neuer Investitionen
auf Bildung und Schule zu legen. Auch die Liberalen. Hinzu
kommt der jetzt zu erwartende Geldsegen aus Berlin: Der
wahrscheinlich millionenschwere Anteil aus dem bundesweiten
Konjunkturprogramm könnte neue Spielräume eröffnen. Und auch
das städtische Konjunkturprogramm stellt 13 Millionen Euro
schwerpunktmäßig für Bildung zur Verfügung. Dort ist die
Dreifachsporthalle zwar bisher noch nicht enthalten. Das
kann sich aber durch die Beratungen der Koalition noch
verändern. 
