Vestia Disteln – BSV Roxel 2:3 (2:2)
Beim Tabellenletzten Disteln, der seinen bisher einzigen Saisonsieg in der Hinrunde gegen den BSV Roxel feiern durfte, haben die Münsteraner die angestrebte „Wiedergutmachung“ geschafft. „Es war kein schönes Spiel, aber wichtig war, dass wir die Punkte mitgenommen haben“, resümierte Michael Saerbeck, der für den erkrankten Spielertrainer Timo Kemming an der Seitenlinie als Chefcoach eingesprungen war.
Die Roxeler machten es sich im Vest schwerer als notwendig. Denn in der ersten halben Stunde hatten die Gäste die Partie klar unter Kontrolle, spielten aggressiv und mit flüssigen Kombinationen. Der Lohn war das 1:0 in der 14. Minute durch Julian Seeger nach einer Ecke, kaum zehn Minuten später nahm Tobias Fleuter einen Steilpass auf, umkurvte Distelns Tormann und schoss zum 2:0 ein. „Irgendwie haben wir uns dann wohl zu sicher gefühlt“, kritisierte Saerbeck. Denn bis zum Pausenpfiff hatten die Gastgeber durch einen Konter und einen zweifelhaften Elfmeter ausgeglichen.
Roxel besann sich nach dem Wiederanpfiff, kam gut aus der Pause. Dirk Marquardt war es in der 56. Minute, der eine Unaufmerksamkeit in der Vestia-Abwehr mit dem Roxeler 3:2 bestrafte. Der BSV brachte in der Folgezeit seinen ersten Meisterschaftsspiel-Sieg im Jahr 2008 ungefährdet nach Hause.
Thomas Austermann / Lutz Hackmann