Rehabilitationssport als Vereinssport ist gesetzlich anerkanntes Mittel zur Rehabilitation. Er umfasst bewegungstherapeutische Übungen in Gruppen, die regelmässig einmal oder mehrmals in der Woche stattfinden. Sie werden geleitet von ÜbungsleiterInnen, die sich im Rahmen von Fachkursen durch den Deutschen Behinderten-Sportverband, genannt DBS, dafür qualifiziert und regelmässig eine Fortbildung besucht haben.
Der BSM erhält für die Durchführung seiner Reha-Sportgruppen eine finanzielle Förderung von den Versicherungsträgern, z. B. der Krankenkasse. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft des Teilnehmers im Behindertensportverein, eine ärztliche Verordnung vom behandelnden Arzt über die Teilnahme am Rehasport sowie die Genehmigung des Rehabilitationsträgers. Grundlage dafür ist die "Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport" vom 01.10.2003.
Der BSM möchte seine Vereinsmitglieder darin unterstützen,
Am Rehabilitationssport können körperbehinderte, sehbehinderte und mehrfachbehinderte Männer und Frauen, Erwachsene, Jugendliche und Kinder teilnehmen.
Nichtbehinderte sind herzlich willkommen. Vielfach finden integrative Sportgruppen statt, in denen behinderte und nichtbehinderte Sportkameraden miteinander spielen und trainieren.
Der BSM bietet z. Zt. folgende Übungsgruppen an (Stand: 22.10.2009):
Gymnastik:
Ballsport:
Wassersport:
Sonstige Sportgruppen:
Ihr erster Ansprechpartner ist Ihr behandelnden Arzt. Sprechen Sie zunächst mit ihm/ihr über Ihre Sportwünsche. Er ist für die Verordnung zuständig. Zusätzlich können Sie sich an unsere Kontaktpersonen oder unsere Vereinssportärzte wenden. Oder Sie kommen zu einem Schnupperbesuch in die Übungsgruppen. Auch Gespräche mit den ÜbungsleiterInnen und den Sportkameraden helfen Ihnen herauszufinden, welche einzelne Sportart oder welche verschiedene Sportarten für Sie geeignet sind.
Sämtliche Vereinsunterlagen wie Aufnahmeantrag, Beitragsordnung, Satzung, Einzugsermächtigung, Übungsgruppen und Wettkampftermine finden Sie hier.