Münster-Nienberge. Zum zweiten Mal hat sich der 55-jährige Hundeführer Friedhelm Trieb mit seinem neunjährigen Boxerrüden "Berry von den Gezeiten" für die Bundessiegerprüfung für Fährtenhunde qualifiziert. Der Wettkampf findet am 25. und 26. Oktober in Lengerich statt. An dieser Prüfung werden 40 Hunde aus ganz Deutschland teilnehmen, die sich dafür in Vorentscheidungen qualizifiziert haben. Sie verfolgen dabei eine 1800 Meter lange Fährte, auf der sie acht Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien finden müssen, die
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den Geruch des Fährtenlegers tragen. Der Hundeführer folgt jeweils in zehn Meter Abstand, ohne auf den Hund einzuwirken. Hat der Hund einen der Gegenstände gefunden, zeigt er dies an, indem er sich im "Platz" davor legt und wartet, bis sein Führer das aufgespührte Teil aufhebt. Friedhelm Trieb ist Ausbildungswart der Gruppe Münster des Boxerklubs und Landesgruppenausbildungswart des Boxerklubs für Westfalen. Bei der Landesausscheidung der Fährtenhunde in Bielefeld hatte Berry Ende September
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97 von 100 möglichen Punkten erreicht. Bei der Bundessiegerprüfung der Fährtenhunde belegte er den achten Platz. Auch in der Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (Unterordnung, Schutzdienst und Fährte) war Berry schon auf Bundesebene erfolgreich. 1997 erreichte er den 23. Platz und 1998 den zehnten Platz unter den besten Boxern aus Deutschland. Außer Berry führt Friedhelm Trieb den fünfjährigen Boxer "Conrad vom Georgengarten" und den dreijährigen Boxer "Pedro vom schwarzen Gold".
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