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![]() Aufmerksam lauschten die Schülerinnen der 5. Klasse der Marienschule, als einige Grund- regeln der Hundehaltung und -erziehung erklärt wurden. (MZ-Foto: Schöneich) |
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Mehr Zutrauen zu Hunden gewonnen
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Die Klasse 5 der Marienschule besuchte den Boxerklub Nienberge
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Von TOS - MZ vom 11.10.02
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Nienberge. "Nichts bringt einem Dinge näher, als wenn man live dabei ist", meinte die Biologie-Lehrerin der Marienschule (Innenstadt) Margret Hesse und hatte kurzerhand für ihre 5. Klasse einen Unterrichtsausflug zum Boxer-Klub Nienberge organisiert. Ausführlich informierten dessen Vorsitzender Willi Jurasik und andere Mitglieder des Vereins die Schülerinnen über die artgerechte Haltung und die Entwicklung des Hundes sowie Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten. "Ich zähle solche Informationsveranstaltungen auch zu den Aufgaben eines Hundevereins", so Jurasik. Erst noch etwas scheu und zurückhaltend, dann aber immer selbstbewusster kamen die Mädchen in Kontakt mit den Vierbeinern. "Der Kauf eines Hundes verpflichtet auch zur Übernahme von Aufgaben und Verantwortung", mahnte Jurasik. Wenn man dann aber ein Tier habe, sollte direkt mit der Ausbildung angefangen werden. "Bis zur 16. Woche sollte der Welpe Schritt für Schritt seine gesamte Umgebung kennen gelernt haben", berichtete Astrid Liebelt. In der Welpenschule |
und der Junghundgruppe des Boxer-Klubs können Hund und Besitzer dann bis zum zehnten Lebensmonat des Tieres wichtige Grundregeln der Hundehaltung und -erziehung kennenlernen. "Wichtig ist auch, dass man regelmäßig mit dem Hund zu Hause übt", so Liebelt. Ab einem Alter von zehn Monaten kann dann mit der Vorbereitung auf den Hundeführerschein oder andere sportliche Aktivitäten begonnen werden. Egon Elfering führte hier das sogenannte "Agility" ("Sport für Hund und Herrchen") vor. Beide absolvieren gemeinsam einen Hindernisparcours. "Dreimal diesen kleinen Parcours zu laufen, ist für Hunde so, wie für Menschen ein Kilometer Dauerlauf", berichtete Elfering. Margret Hesse und ihre Klasse waren nach dem ausführlichen Rundgang gleichermaßen begeistert. "Ein Mädchen hatte vorher große Angst vor Hunden, es ist schön zu sehen, wie sich beim direkten Umgang mit den Tieren die starke Zurückhaltung langsam abgebaut hat", freute sich die Lehrerin. * TOS |
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