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Boxer: Lammfromme Familienhunde
Bundessiegerprüfung im Sportpark Gievenbeck mit 30 vierbeinigen Teilnehmern
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Münster Auf den Hund gekommen war am Wochenende der Sportpark Gievenbeck: Von Freitag bis Sonntag fand hier die Bundessiegerprüfung der Boxer statt. Bereits zum fünften Mal richtete die Gruppe Münster des Boxerclubs München die Deutschen Meisterschaften der Hunde aus.
Die 30 vierbeinigen Teilnehmer und ihre Führer mussten sich dabei in drei Disziplinen bewähren. Während es bei der Fährtenarbeit galt, eine mindestens 45 Minuten alte Spur zu verfolgen, wurde in der Disziplin Unterordnung der absolute Gehorsam der Tiere geprüft. Der war auch im Schutzdienst gefragt: Hier mussten die Hunde einen "Verbrecher" fassen, dann aber auf Befehl wieder von ihm ablassen. Körperlich anstrengend war das vor allem für die mit Schutzanzügen gepolsterten Helfer - immerhin wiegt ein ausgewachsener Boxer zwischen 32 und 34 Kilo.
Dabei sei der Boxer im allgemeinen nicht aggressiv, betont Willi Jurasik, Vorsitzender der Gruppe Münster, selbst seit über 40 Jahren Boxer-Halter: "Das sind die idealen Haushunde, familien- und kinderfreundlich". Und als solche verfügen sie offensichtlich über einen großen Freundeskreis: Rund 1500 Zuschauer tummelten sich am Sonntagnachmittag im Sportpark, um sich die Abschlussprüfun-
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Zaungäste: Bernd und Margot Hüser sowie Iris und Werner Fritzsche waren mit den Welpen "Boris" und "Bean" aus Leverkusen angereist, um sich das Treiben der "Großen" anzusehen. MZ-Foto: offergeld
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gen anzusehen.
Den ersten Platz konnten sich schließlich mit 290 Punkten Manfred Kleinmann und "Devil von der Noris" sichern. Der zweite Platz ging an Monika Winkler und "Amadeus von der Wersauer Burg" (284 Punkte), den dritten Platz belegten Heidrun Lang und "Athos von Waseneck" mit
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282 Punkten.
Auch Bernd und Margot Hüser aus Leverkusen sowie Iris und Werner Fritzsche aus Remscheid waren mit ihren Boxern "Boris" und "Gean" angereist, die mit einem zarten Altern von 12 Wochen natürlich noch viel zu jung waren, um in den Prüfungen mit-zumischen, die ihre Herrchen
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mit Interesse verfolgten. Ihre Qualitäten als Familienhunde seien aber schon voll ausgeprägt, berichten die Halter überzeugt: „Mit uns wollen sie immer toben, aber wenn unsere 78-jährige Oma sie an der Leine hat, sind sie lammfromm - das sind Familienhunde, wie sie im Buche stehen" (Bericht: Offergeld)
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