Projekt Freundschaft.
Münsteraner Arbeitskreis für Frieden
in Palästina und Israel e. V.
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Willkommen!
Geschichte und Höhepunkte unserer Arbeit:
1991 Frau Prof. Dr. Farhat-Naser ist zu Gast in
Münster. Die erste Spendenkampagne für die öffentliche
Bücherei in Birzeit. Motto: “Die Kinder von Birzeit haben
viele Steine, aber wenig Bücher!” Dies war der Beginn einer
bis heute andauernden Spendenaktion.
1992 Nach dem ersten Kontakt mit Frau Prof. Dr. Sumaya
Farhat-Naser in Münster 1989 entstand in einer
weiteren Begegnung von Ratsmitgliedern der GAL-Fraktion
mit ihr in Birzeit die Idee, eine Städtepartnerschaft zwischen
Birzeit und Münster sowie eine Kooperation zwischen beiden
Universitäten anzustreben. Zur Realisierung dieses Ziels und
zur Unterstützung der Menschen in Birzeit bei der Bewältigung
ihrer sozialen und wirtschaftlichen Probleme wurde dieser
Verein Projekt Freundschaft Birzeit - Münster e. V.
gegründet.
Die erste Studienreise führt nach Rishon LeZion, Israel,
und Birzeit, Palästina. Solche Studien- und Begegnungs-
reisen, später auch von Studentinnen aus Münster, die am
Internationalen Sommerkurs der Uni Birzeit teilnehmen,
fanden in den folgenden Jahren jeweils unter der Leitung
von Frau Dr. Uta Klein und Herrn Michael Schlickwei
wiederholt statt.
1993 Das “Institut für Soziologie” an der WWU geht eine
Partnerschaft mit dem “Department of Sociology” der Uni
Birzeit ein. Dies wurde von Frau Dr. Uta Klein organisiert.
1995 Frau Prof. Dr. Sumaya Farhat-Naser wird von
Oberbürgermeisterin Marion Tüns empfangen.
Das Institut für Soziologie führt eine dreitägige Tagung
“Prospects of the Israeli-Palestinian Co-Existence” mit
palästinensischen und israelischen Wissenschaft-
lerinnen und Wissenschaftlern durch.
Die israelisch-deutsch-palästinensischen Kulturtage
“Give peace a chance” beginnen auf Initiative des
Vereins mit mehr als 250 bundesweiten Veranstaltungen u.
Ausstellungen und dauern an bis 1996. Schirmherr ist der
spätere Bundespräsident Johannes Rau.
Erstmalig ist eine Gruppe palästinensischer
Schülerinnen aus Birzeit auf Einladung von
Projekt Freundschaft und mit Unterstützung
der Stadt Münster zu Gast in Münster.
1996 Zum internationalen Frauentag Veranstaltung mit
Dr. Rachel Freudenthal über die israelisch-palästinensische
Situation und die Frauen in Zusammenarbeit mit der
Stadt Münster.
1998 Auf Einladung von Projekt Freundschaft und
Bündnis 90/Grüne findet anläßlich der Feiern zum
Westf. Frieden eine zweitägige Veranstaltung mit dem
israel. Politikwissenschaftler Prof. Dr. Zvi Schuldiner und
dem palästinensischen Islamwissenschaftler
Prof. Dr. Nazmi Al-Jubeh über den Friedensprozeß statt,
moderiert vom Bundestagsabgeordneten
Winfried Nachtwei. Anschließend gehen beide
auf eine Veranstaltungstour, u.a. Diskussion im Landtag.
Erneut findet ein Besuch pal. Schülerinnen aus Birzeit
in Münster statt auf Einladung von Projekt Freundschaft und mit
Unterstützung der Stadt Münster.
1999 Projekt Freundschaft startet eine Kampagne für
eine Städtepartnerschaft zwischen Münster und Birzeit.
Der Leiter der palästinensischen Generaldelegation,
Abdallah Frangi, ist auf Einladung von Projekt
Freundschaft für einen Tag zu Gast in Münster.
Bürgermeister W. Breitenbach empfängt ihn im
Friedenssaal, wo er sich ins Gästebuch der Stadt
Münster einträgt.
2000 Gemeinsam mit dem Institut für Soziologie
und dem für Politikwissenschaft der Uni Münster,
der VHS, der Landeszentrale für politische Bildung
und dem Deutsch-Israelischen Arbeitskreis für Frieden
im Nahen Osten e. V. - DIAK - findet von Oktober bis
Februar 2001 eine Ringvorlesung “Probleme des
Friedens im Nahen Osten” unter der Leitung von
Frau Dr. Uta Klein und Herrn Prof. Dr. Thränhardt
statt.
2002 Im Rahmen der VHS-Veranstaltungsreihe
“Friedensdialoge Münster - Streiterinnen und Streiter
des Friedens” wurden Frau Prof. Dr. Sumaya
Farhat-Naser und Herr Uri Avnery vorgestellt.
2003 Dr. Reuven Moskovitz, dem Verein seit Jahren verbunden
u. in Münster bekannt durch Vorträge u. Schülergespräche
- wie auch in diesem Jahr - erhielt den Aachener Friedens-
preis für sein lebenslanges Bemühen um ein friedliches
Miteinander von Juden u. Palästinensern in Israel u. seine
Unterstützung der Menschen in den besetzten Gebieten.
2004 Gründung der Stiftung Begegnung. Stiftung
Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk in Gütersloh,
Projekt Freundschaft zählt zu den Gründungsmitgliedern.
Zu diesem feierlichen Anlaß waren der Generaldelegierte
Palästinas Abdallah Frangi und der Bundes- und Staats-
minister a. D. Hans-Jürgen Wischnewski nach Gütersloh
gekommen. Ziel der Stiftung ist es insbesondere, Projekte
zu fördern, die der Verständigung zwischen jungen Deutschen
und Palästinensern dienen und den interkulturellen Dialog,
die Toleranz und den gewaltfreien und demokratischen
Umgang mit dem Anderen fördern.
Details zur Stiftung
2005 Dreimal war Dr. Reuven Moskovitz zu Gast in Münster,
einmal im ausführlichen Gespräch mit dem SPD-Parlamentarier
Theo Sträßer, insgesamt viermal Gast in Münsteraner
Schulen sowie Vortragender in der Jakobus Gemeinde.
Eine Veranstaltung des Projekts Freundschaft in
Kooperation mit der Stiftung Begegnung und dem
Borchert-Theater fand unter dem Titel “Rote Rosen -
Blutendes Land” statt. Schauspieler/-innen des Theaters u.
Frau Nuha Forst lasen Texte von Mahmoud Darwish, Sahar
Kalifa u. Emil Habibi - auf deutsch und arabisch. Die
Musiker Salah Maraqa u. Tareq Shrabady spielten Qanun u.
Tabla.
Lama Tarayrah aus Ostjerusalem, Trägerin des Stuttgarter
Friedenspreises 2004, war nach Münster in die Friedensschule
eingeladen worden und konnte mangels rechtzeitigen Erhalts
ihrer Reisepapiere nicht kommen! Aber es kam Margret Greiner, die
sie nur hat begleiten wollen; sie las aus ihrem Buch
“Jefra heißt Palästina”, dessen Hauptfigur Lama nachgebildet
ist, und erzählte über Lamas Entwicklung in ihrer arabischen
Familie u. ihre mutiger werdenden Schritte in die
weite Welt, auch in die eigentlich so nahe der Juden.
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