Wurden die Ureinwohner krankheitsanfälliger?

 

Ja. Durch die Veränderung ihres Umfelds wurden die Ureinwohner für viele ihnen vorher unbekannte Krankheiten anfällig, zum Beispiel Infektionskrankheiten und Zahnprobleme. Traditionell waren die Ureinwohner fähig, Krankheiten mit Hilfe von Kräutern, Blättern, Wurzeln, Pflanzenextrakten, die im Wald zu finden waren, zu heilen. Der Staat forstet zumeist Wald-Monokulturen für die Industrie auf. In diesen Wäldern finden die Ureinwohner nicht mehr die Pflanzenvielfalt vor, die für die Herstellung von Medikamenten notwendig ist. Sie sind nun auf industriell hergestellte Medikamente angewiesen, für die ihnen oft das Geld fehlt. Weite Wege zu Gesundheitszentren halten sie außerdem von einer Behandlung ab.