Wissenschaftstheorie |
||
Definition: |
Die Wissenschaftstheorie beschäftigt sich nicht mit Theorien einzelner Wissenschaften, sondern sie setzt sich unter anderem mit
Kurz gesagt ist Wissenschaftstheorie
eine logische Analyse der Wissenschaften.
|
|
Geschichte: |
Mit dem Aufkommen der mathematischen Physik konnten die Naturwissenschaften nicht mehr der Philosophie zugeordnet werden. Daher stellte sich für die Philosophen mehr und mehr die Herausforderung, die Möglichkeit und Nützlichkeit solcher nicht-philosophischen Wissenschaften zu überprüfen. Im 18. und 19. Jhd. entstanden die Vorläufer der Wissenschaftstheorie: die Wissenschaftslehre oder die Wissenschaftslogik. Die Wissenschaftstheorie entstand erst im 20. Jahrhundert, beeinflusst von den Entwicklungen des 19. Jhd. und den neuen Erkenntnissen, wie z. B. der Relativitätstheorie und der Quantentheorie des 20. Jahrhunderts. | |
Fragestellungen: |
|
|
|
|
||
| Quelle: Gerhard Kwiatkowski e.a. (Hrsg.): Schülerduden "Die Philosophie", Mannheim u. a 1985: Bibliographisches Institut | ||
|
Autorin:
Andrea Schulte-Sutrum
14.10.00 |
||