Ontologie
Definition:

Ontologie ist die Lehre von den allgemeinen Bestimmungen und Bedeutungen des Seins.
 
Die Ontologie entwickelte sich zu einer wissenschaftlichen Betrachtung des elementar notwendigen während die Theorie der Metaphysik im aristotelischen Sinne die Suche nach dem prinzipiellen durch die Lehre vom Übersinnlichen bzw. Glauben oder auch der Erkenntniswissenschaft ausgelegt wird. Bei weiteren Auslegungen der ersten Philosophie von anderen Philosophen wird dem Menschen sogar die Fähigkeit, das zur Existenz notwendige erste Prinzip zu erkennen, abgesprochen.
Ist jedoch eine Erkenntnis möglich erfolgt diese im ontologischen Ansatz durch Hilfe der Sinne bzw. der Vernunft oder im metaphysischen Ansatz durch eine mystischen Intuition oder durch Offenbarung.

 

Quellen: 
  • Das moderne Lexikon in 20 Bänden", Bertelsmann Verlag (1974) "Ontologie" (Band 13, Seite 388)
  • phillex.de - Lexikon d. Philosophie" (URL: http://www.phillex.de/ontolog.htm)
  • Bochenski, Joseph M.: Die zeitgenössischen Denkmethoden. München 6. Aufl. 1973: Francke Verlag. zit. nach: Erwin Menne / Hans Joachim Türk (Hg.), Philosophisches  Kolleg Band 7. Arbeitsmaterialien für den Philosophieunterricht. Sekundarstufe II. Erkenntnistheorie. Düsseldorf 6. Aufl. 1996, S. 30ff
 

Autor/Autorin: Lars Behrendt/Nadine Christmann/Tilman auf dem Kampe
07.11.00
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