| Metaphysik | ||
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Der Ausdruck Metaphysik (griech. meta ta physika, "nach der Physik") diente als Bezeichnung für eine Ansammlung von Büchern des griechischen Philosophen und Logikers Aristoteles (384-322), die Aristoteles selber "Erste Philosophie" nannte. Das Thema dieses frühen Werkes von
Aristoteles bestand darin, sowohl die Lehre vom Seienden als Seiendem als
auch die Lehre vom höchsten Seienden zu ergründen. Im Mittelpunkt
dieser Theorie stehen dabei die Fragen nach dem prinzipiell gemeinsamen
in allen Seienden und der unbedingte Grund für alles Existierende.
Die Suche nach dem unbedingten Grund für alles Seiende veranlasste
dabei im späteren Verlauf der Philosophie verschiedene zum Teil bedeutende
Philosophen zu unterschiedlichen Interpretationen. Der ebenfalls
griechische Philosoph Platon (428-348) sah beispielsweise die Idee des
Guten als diese elementare Kraft, während Aristoteles selber die Vernunft
als Ursprung für jede Existenz deutete. Platon entwickelte aufgrund
seiner Auslegung des Gesetzmäßigen und Strukturhaften in allen
Existenzen eine spezielle Form der Metaphysik, die später mit dem
Begriff Ontologie (lat. prima philosophia,
"erste Philosophie") definiert wurde.
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| Quellen: Das moderne Lexikon in 20 Bänden", Bertelsmann Verlag (1974) Begriffe "Metaphysik" (Band 12, Seite 190) und "Ontologie" (Band 13, Seite 388) phillex.de - Lexikon d. Philosophie" (URL: http://www.phillex.de/ontolog.htm) Microsoft - Encarta `98" - allg. Lexikon auf CD-ROM Begriff: "Metaphysik" |
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Autor/Autorin: Lars
Behrendt/Nadine Christmann
13.10.00 |
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