Empirismus
 allgemein

Aus der Position des Empirismus nimmt man an, der Geist des Menschen sei von Geburt an ein ein unbeschriebenes Blatt ohne Erfahrung und eigene Ideen. So besteht die gesamte Erkenntnis aus Erfahrung.

Nach dem Philosophen John Locke unterscheidet der Empirismus zwischen zwei Arten der Erkenntnis:
1. Die Sensation

Sie beschreibt, dass unsere Sinne mit bestimmten Gegenständen in Berührung treten und unserem Geist so eine Reihe verschiedener Wahrnehmungen zuführen.
So bekommen wir Ideen wie gelb, weiß, heiß, kalt, weich, hart, bitter, süß usw.
2. Die Reflexion

Sie basiert auf der Reflexion. Sie nimmt die Handlungen des eigenen Geistes in uns wahr, der sich mit den zugeführten Sensationen beschäftigt.
Die Reflexion stattet den Geist mit Ideen aus, die durch die Außenwelt nicht erlangt werden können. Diese Ideen sind wahrnehmen, denken, zweifeln, glauben, schließen, erkennen, wollen usw.
Diese Ideenquelle liegt nur im Inneren des Menschen und kann mit einem inneren Sinn verglichen werden.
 
 
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Julia Schmitz

 
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