N E - A k t u e l l

  26. März  2008

 Stadthafen Münster


Der seitens der Stadtwerke Münster GmbH im September 06 bei der Bezirksregierung Münster gestellte Antrag auf Freistellung der Betriebsanlagen der Eisenbahn im Bereich des heutigen Kreativkais von Bahnbetriebszwecken gemäß § 23 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) wurde mit Datum vom 20.12.2006 durch die Bezirksregierung Münster genehmigt. Hintergrund des Antrags ist die für 2007 vorgesehene Anlage eines befestigten Fußweges auf dem Kreativkai. Dafür ist es notwendig, dass die Gleisanlagen, für die bereits seit 2002 kein Verkehrsbedürfnis mehr bestand, den Rechtscharakter und die Eigenschaft als Bahnbetriebsanlage verlieren und somit anderweitig überplant werden können. (msch)04.02.07

GVZ Rheine ohne Bahnanbindung  


Zum Fahrplanwechsel am 10.12.2006 hat die GVZ Entwicklungsgesellschaft Rheine mbH bei der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) die Leistungen zur Bedienung des Güterverkehrszentrums Rheine (GVZ) abbestellt. Damit ist das Umschlagzentrum bis auf Weiteres ohne Bahnanbindung. Angeschlossen war das GVZ bislang an den täglichen Railion-Containerzug Dörpen – Ludwigshafen. Zuletzt wurden arbeitstäglich nur noch zwei Waggons abgefertigt. Letzter Nutzer der Bahnanbindung war die Spedition Lohmöller GmbH & Co. KG aus Rheine. Der zweite regelmäßige Kunde, die Breukers Logistik-Gruppe aus Schüttorf hatte im August 2006 Insolvenz anmelden müssen, wonach der Containerumschlag von dieser Seite zum Erliegen kam. Darüber hinaus hatte eine Firma aus Mannheim ihren Unternehmenssitz von dort verlegt, was zur Folge hatte, dass im Rahmen der Rückleistung des Containerzuges von Ludwigshafen nach Dörpen keine Container mehr für das GVZ Rheine akquiriert werden konnten.

Die Bedienung des GVZ erfolgte durch die RVM. Jeweils morgens wurden die Waggons im GVZ zugestellt, abends erfolgte die Abholung der beladenen Wagen zum Bahnhof Rheine, wo die RVM-Lok die Waggons dem Railion-Containerzug nach Ludwigshafen beistellte. Betroffen von der Einstellung der Verkehre vom GVZ Rheine ist auch die Bentheimer Eisenbahn. Im Rahmen des werktäglichen Zementzuges aus Richtung Bad Bentheim nach Münster beförderte die BE auch mehrere Containerwagen aus Coevorden nach Rheine. Dort wurden die Wagen abgehängt und ebenfalls von der RVM-Lok dem Railion-Containerzug beigestellt, während die BE-Lok mit ihrem Zementzug weiter Richtung Münster fahren konnte. Nunmehr muss die BE in Rheine die Ankunft des Railion-Zuges aus Dörpen abwarten und die Beistellung der Containerwagen selbst vornehmen.

Die Zukunft des GVZ Rheine ist derzeit noch offen. Die Entwicklungsgesellschaft bemüht sich um neue Kunden, die das KVL-Angebot nutzen möchten. Mit einer Gesamtstilllegung der Anlage ist nicht zu rechnen, da bei einem Rückbau auch Fördergelder zurückzuzahlen wären. Zudem wird der Portalkran im GVZ noch gelegentlich für das Umfrachten von Lkw zu Lkw genutzt. (msch)


Das GVZ Rheine wird gleisseitig seit Dezember 2006 nicht mehr bedient. Am Abend des 20.05.2005 konnte Lok 68 der RLG immerhin noch 
vier KLV-Wagen im GVZ abholen. Zuletzt wurden lediglich zwei Waggons arbeitstäglich abgefertigt. Foto: Eisenbahnclub Nordwestmünsterland

 Ahaus-Alstätter Eisenbahn GmbH (AAE) 


Nach knapp 104 Jahren endete mit Wirkung vom 31.03.2007 der Betrieb auf der Bahnstrecke Ahaus – Alstätte der Ahaus-Alstätter Eisenbahn GmbH (AAE). Mittlerweile hat die AAE mit dem Rückbau der Infrastruktur begonnen: Nachdem bereits im Sommer sämtliche Pfeiftafeln, Andreaskreuze und Trapeztafeln an der Strecke entfernt sowie die Schrankenanlage westlich des Bahnhofsgebäudes in Richtung Enschede ausgebaut.wurden, begann Mitte August im Bahnhof Alstätte der Gleisrückbau. Bis Ende Oktober 2007 soll die gesamte gut 9 Kilometer lange Strecke komplett zurückgebaut sein. Die Weiche zum DB-Netz im Bahnhof Ahaus wurde am 15.09.2007 ausgebaut.

Unterdessen hat der Rat der Stadt Ahaus am 12.09.2007 den Ankauf der gesamten Trasse zwischen Ahaus und der Einfahrt in den ehemaligen Bahnhof Alstätte beschlossen. Die Flächen im eigentlichen Bahnhofsbereich verbleiben bei der AAE, die am Bahnhof Alstätte weiterhin ein Zentrallager für Ersatzteile in der früheren Lokhalle unterhält. Wie die von der Stadt Ahaus erworbenen Bahnflächen – insgesamt rund 135.000 m²  - zukünftig genutzt werden, ist noch offen. Möglich ist eine städtebauliche oder landwirtschaftliche Neunutzung, aber auch die Ausweisung als ökologische Ausgleichsflächen. (msch)27.09.07  


 Rückbau in Alstätte dokumentiert von Andre Gerick am 18.08.07

Am 24. März 2007 wurde die AAE-Strecke Ahaus-Alstätte letztmalig befahren. 360 608 der Bocholter Eisenbahngesellschaft
ist hier mit der Überführung der Museumswagen der Euregio-Eisenbahn in Wessum zu sehen.

Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn GmbH (ABE)  


Mit Wirkung vom 30.06.2005 hat Railion Deutschland der ABE die Bedienung ihrer Strecke von Bersenbrück nach Ankum gekündigt. Bislang wurde die nur gut 5 km lange Strecke bei Bedarf montags, mittwochs und donnerstags durch Railion bedient. Das Verkehrsaufkommen im Bereich der ABE bezieht sich fast ausschließlich auf den Tarif- und Streckenendpunkt Ankum und lag zuletzt bei rund 300 Wagen im Jahr. Am zweiten ABE-Tarifpunkt, Ahausen, werden nur selten Einzelwagen, beispielsweise nach Altkleidersammlungen, abgefertigt.

Von der Kündigung nicht betroffen ist die Abfertigung von Ganzzügen, so etwa die gelegentlichen Holz-Ganzzüge von Ankum nach Stendal.

Die ABE selbst verfügt über keine eigenen Triebfahrzeuge und ist somit bei der Betriebsdurchführung auf Dritte angewiesen. (msch)  

 

Auf Beschluss des Kreistages hat der Landkreis Osnabrück im Oktober 2005 seine über die  Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Landkreis Osnabrück (BEVOS) und die Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück GmbH gehaltenen Gesellschafteranteile an der Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn GmbH (ABE) in Höhe von 36.813 Euro (= 25 %) veräußert. Die Anteile wurden übernommen von der Samtgemeinde Bersenbrück (20 %) und der Gemeinde Ankum (5 %). Aktuelle Gesellschafter der ABE sind nunmehr die Gemeinde Ankum (35 %), die Städte Bramsche (15 %), Fürstenau (10 %), Bersenbrück (10 %) und Quakenbrück (10 %) sowie die Samtgemeinde Bersenbrück (20 %). Das Verkehrsunternehmen, das neben der Strecke Bersenbrück – Ankum auch regionale Busverkehre betreibt, verbleibt somit vollständig im Besitz der öffentlichen Hand. (msch) 01.10.06

Bentheimer Eisenbahn AG (BE) 



Aktuelle Güterzug-Fahrzeiten der Gesellschaft finden Sie hier.

Bocholter Eisenbahngesellschaft (BEG)


Mit Wirkung vom 01. Mai 2007 hat die BEG zusätzlich die Bedienung auf dem Gleisnetz des Emmericher Hafens übernommen. Nachdem wegen der dort gehandhabten Gefahrgutwagen die BEG die Wagen für die Hafenbahn ohnehin schon länger bis in den Containerhafen brachte, wurde nunmehr die Gesamtbedienung übernommen. Damit entfällt eine weitere Schnittstelle und die BEG bestreitet nun den Rangierverkehr für Güterwagen im gesamten Bereich Emmerich allein.  

Ebenfalls neu ist die Bedienung des Bahnhofs Bocholt. Dabei werden die im Einzelwagenverkehr für Bocholt bestimmten Wagen über Emmerich gelenkt. Von hier aus bedient die BEG seit dem 03. Mai 2007 zweimal wöchentlich den Bahnhof Bocholt in Eigenverantwortung. Hauptsächlich werden zunächst Stahlwaren für die am Bocholter Bahnhof ansässige Firma Elsinghorst Stahl und Technik GmbH befördert. Die Firma Elsinghorst hatte nach acht Jahren Anfang Februar 2007 erstmals wieder einen aus neun mit Stahlträgern beladenen Waggons bestehenden Zug durch die BEG zugestellt bekommen. Nunmehr soll der Verkehr auf der Schiene regelmäßig durchgeführt werden. Derzeit entlädt die Firma die Stahlträger mit einem Autokran „über den Zaun“. Langfristig soll ein Portalkran für den Warenumschlag errichtet werden. Darüber hinaus plant Elsinghorst den Bau eines Logistik- und Bearbeitungszentrum für Stahlträger und Profile. Hierfür ist allerdings die Materialversorgung über einen Gleisanschluss aufgrund der Materialdimensionen (Träger bis 800 mm Steghöhe und 26,5 m Länge) unabdingbar.

Die Fahrzeiten der Bedienung Bocholt:

59580  di + do Emmerich 15.36 – 15.53 Empel-Rees 16.02 – 16.35 Wesel 17.23 – 17.36 Hamminkeln 17.46 – 18.03 Bocholt

59582  di + do Bocholt 18.53 – 19.08 Hamminkeln 19.14 – 19.25 Wesel 19.40 – 20.04 Empel-Rees 20.12 – 20.26 Emmerich

(beg/msch) 08.05.07  

 Die Fahrzeiten der CB Emmerich – Arnhem; jeweils Mo-Fr:

CB 46659               Emmerich 6.57 - 7.11 Zevenaar 8.24 - 8.38 Arnhem Gbf

CB 46660               Arnhem 9.30 - 10.01 Emmerich, anschließend Ortsbedienung

 Erfolgreich entwickelt sich auch das von der BEG zum 1.10.05 als Bahnagentur übernommene Reisezentrum im Bahnhof Bocholt. Durch die Einstellung einer weiteren Vollzeitkraft konnten die Öffnungszeiten kundenfreundlich ausgedehnt werden; zu bestimmten Zeiten stehen den Kunden jetzt zwei Beratungsplätze zur Verfügung. Die BEG plant hier die Ausweitung des Touristiksektors. (msch)01.06.06


Foto: BEG

Borkumer Kleinbahn und Dampfschifffahrt GmbH (BKuD)

 
aktuell keine Meldungen
Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich – Emden mbH (EAE)


Die Vorbereitungen zur Reaktivierung der Strecke Abelitz – Aurich durch die Eisenbahninfrastrukturgesellschaft Aurich – Emden mbH (EAE) werden jetzt zügig vorangetrieben: Ende März wurden die Arbeiten zur technischen Sicherung der Bahnübergänge ausgeschrieben. In der ersten Aprilwoche erfolgte die Vergabe des Auftrags zur Sanierung der Gleisinfrastruktur an eine Bietergemeinschaft aus den Firmen Helmus GmbH & Co. (Aurich), Wiebe GmbH & Co. KG (Achim), Spitzke AG (Leer), Matthäi GmbH & Co. KG (Westerstede) und Stefen GmbH & Co. KG (Oldenburg). Der Auftrag zur Lieferung der Oberbaumaterialien (Gleise und Schwellen) wurde an eine Bietergemeinschaft aus den Firmen ThyssenKrupp GfT Gleistechnik GmbH (Bremen) und Schreck-Mieves GmbH (Longuich) vergeben. Komplett neu gebaut werden müssen vier Brücken (Ringkanal, Abelitzschloot und zweimal Sandhorster Ehe), die künftig für eine Last von 22,5 Tonnen ausgelegt sein sollen. Eine entsprechende Ausschreibung wurde ebenfalls Anfang April vorbereitet. Nach Abschluss der Vegetationsarbeiten an der Strecke wurde Mitte April mit dem Rückbau der alten Gleise abschnittsweise von Abelitz aus begonnen. Die Arbeiten sollen bis Mai abgeschlossen sein, so dass dann unverzüglich mit dem Verlegen der neuen Gleise begonnen werden kann.

Ab März 2008 soll der Güterverkehr auf der Strecke, hauptsächlich für die Firma Enercon GmbH in Aurich, aufgenommen werden. Seitens der EAE wird derzeit geprüft, wie der Verkehr betrieblich sinnvoll und wirtschaftlich darstellbar auf der künftig als Anschlussbahn betriebenen Strecke abgewickelt werden kann. Da die Strecke nur für eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ausgelegt sein wird, ist neben durchgehenden Bedienung durch ein Eisenbahnverkehrsunternehmen auch ein eigener Betrieb mittels Kleinlok oder Zweiwegefahrzeug auf der Anschlussbahn mit Übergabe der Wagen in Abelitz denkbar. 

Unterdessen hat die Stadt Aurich am Wagenweg ein Gebäude angemietet, in dem sich künftig der Sitz der EAE befinden wird. Gesellschafter der Infrastrukturgesellschaft sind neben der Stadt Aurich (25,6 %) der Landkreis Aurich und die Stadt Emden (je 12,8 %) sowie die Firmen Enercon GmbH (40,8 %) und Kerker GmbH (8,0 %). (msch)      08.05.07  

VT 03 der VLO während der Abnahmefahrt bei Georgsheil.

Am Sonntagabend 16.03.08 erreicht der Tw Georgsheil, hier eine Aufnahme
östlich des ehemaligen Bahnhofs Georgsheil.

Östlich von Georgsheil passier der Tw am Montagmorgen auf der Fahrt
nach Aurich ein landwirtschaftliches Gehöft.

bei Moordorf

Kurz vor Aurich passiert der Tw die Weiche nach Tannenhausen.

Georgsmarienhütte Eisenbahn und Transport GmbH (GET)


 aktuell keine Meldungen

Inselbahn Langeoog - Eigenbetrieb der Inselgemeinde Langeoog (IBL)  


Auf der Nordseeinsel gibt es derzeit Überlegungen zur teilweisen Neustrukturierung des Stückgutverkehrs auf der Insel. Die Inselbahn erwägt mittelfristig die Anschaffung von zwei Lkw-Anhängern, um den Umschlag von Stückgütern über diese Transportmöglichkeit zu testen. Die Anhänger würden vom Festland mittels Frachtschiff auf die Insel transportiert und vom Hafen mittels Elektrokarren direkt zum Empfänger gefahren. Der personal- und zeitaufwändige Umschlag auf die Inselbahn am Hafen und von der Inselbahn am Bahnhof könnte entfallen. Eine vollständige Verlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Straße ist allerdings auch langfristig nicht vorgesehen. Insbesondere für die Verfrachtung von Massengütern bleibt die Inselbahn unverzichtbar. So wird auch die Umschlaganlage am Inselbahnhof weiterhin bestehen bleiben.

Nach wie vor bei der Firma Fahrzeugwerke Miraustraße GmbH in Berlin befindet sich der am 23.06.2005 zur Aufarbeitung dorthin überführte historische Personenwagen Nr. 7 (Waggonfabrik Weyer Düsseldorf, 1959 ex Steinhuder-Meer-Bahn). Welche Funktion der historische vierachsige Personenwagen mit offener Plattform nach seiner Rückkehr auf Langeoog haben wird und wann diese erfolgt ist noch unklar. (msch) 08.05.07

NordWestBahn GmbH  NWB 


  
aktuell keine Meldungen

PEG  Prignitzer Eisenbahngesellschaft mbH 


siehe Sonderseite

Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM)


Im Zuge des Straßenausbaus der Landesstraße L 599 (Westerkappelner Straße/Mettinger Straße) im Bereich der Grenze der Gemeinden Mettingen und Westerkappeln wird die Strecke der Tecklenburger Nordbahn zwischen dem Brookweg (Gemeinde Mettingen) und dem Langenbrücker Hof (Gemeinde Westerkappeln) auf einer Länge von rd. 1400 Metern komplett neu trassiert und künftig durchgehend nördlich der in diesem Bereich ebenfalls neu zu bauenden Landesstraße verlaufen. Die entsprechenden Bauarbeiten zur Errichtung der neuen Trasse sollen bis Jahresende abgeschlossen sein; ab Anfang 2008 soll die Alttrasse zurückgebaut werden. (msch) 08.05.07

Im Jahr 2006 konnten im Schienengüterverkehr auf den RVM-Strecken Osnabrück-Eversburg – Rheine-Stadtberg (46,64 km) und Rheine – Spelle (11,07 km) insgesamt 470.462 Tonnen Güter (davon 118.218 to im Eigenverkehr und 352.244 to im Kooperationsverkehr) transportiert werden. Die entspricht einem Zuwachs von 58,7 % gegenüber dem Vorjahr (2005: 296.534 to). Die Anzahl der beförderten Waggons belief sich auf 9.863 (2005: 6.099). Die durchschnittliche Beförderungsweite betrug 89,32 km (2005: 76,79 km).

Der Transport von Betonfertigteilen von der Firma Rekers in Spelle zu Baustellen im gesamten Bundesgebiet erfolgte im Jahr 2006 weiterhin mit steigender Tendenz. Bedient wurden Baustellen in Rotterdam, Köln, Stuttgart, Koblenz, Nievenheim und Dillingen (Saar). Die RVM beförderte die Mengen durchgehend als eigene Verkehre über Strecken der DB Netz AG bis zu Umschlagstellen in der Nähe der Baustellen. Weitere wesentliche Transportgüter waren die Kies- und Sandtransporte als Rohmaterial zur Herstellung der Betonteile für die Firma Rekers sowie die Beförderung von Autoteilen und sonstigen Gütern. Diese Mehrmengen konnten die rückläufigen Transporte bei den Militärgütern mehr als ausgleichen.

Die Beförderungsmengen 2006 aufgeteilt nach Gutarten: Kies/Sand 343.427 to, Kraftfahrzeuge 1.442 to, Militärgüter 328 to, Betonteile 118.218 to, sonstige Güter 7.047 to. (msch) 09.08.07

Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH (RLG)

 
aktuell keine Meldungen

Rhenus Keolis GmbH & Co KG

 
Am 5. April 2006 haben die Zweckverbände SPNV Münsterland (ZVM), Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph), Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und Ruhr-Lippe (ZRL) beschlossen, den Betrieb des Hellweg-Netzes der eurobahn Rhenus Keolis GmbH & Co KG zu erteilen. Das Interesse an der europaweiten Ausschreibung des Hellweg-Netzes war groß. Insgesamt haben sechs interessierte Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Angebot abgegeben.

Nach der Vergabeentscheidung hatten zunächst innerhalb der Einspruchsfrist drei unterlegene Bieter die Möglichkeit genutzt, bei der Vergabekammer der Bezirksregierung in Arnsberg einen Nachprüfungsantrag zu stellen und die geplante Vergabe rechtlich überprüfen zu lassen. Nachdem die Vergabekammer keine Bedenken gegen die Vergabe feststellen konnte, wurde der Auftrag am 20.06.2006 offiziell an die Rhenus Keolis GmbH & Co KG erteilt und entsprechend am 30.06.2006 im EU-Amtsblatt veröffentlicht.

 Das Hellweg-Netz umfasst folgende Linien:

o          RB 50 Dortmund – Münster

o          RB 59 Dortmund – Unna – Soest

o          RB 69 Münster – Hamm – Bielefeld

o          RB 89 Münster – Hamm – Paderborn (– Warburg)

Der neue Betreiber wird im Dezember 2008 den Betrieb mit 25 4-teiligen elektrischen Triebwagen vom Typ FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) aufnehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde Mitte Oktober 2006 zwischen dem Fahrzeughersteller, der Stadler Pankow GmbH, der Angel Trains Europa GmbH und Rhenus Keolis GmbH & Co KG geschlossen. Die Fahrzeuge werden ab Mitte 2008 ausgeliefert. Das Auftragsvolumen umfasst mehr als 100 Mio. Euro. Der vierteilige FLIRT, ausgelegt für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, verfügt über insgesamt 217 Sitzplätze (davon 16 in der 1. Klasse) sowie 184 Stehplätze.

Der Verkehrsvertrag für den Betrieb des Hellweg-Netzes ist auf die Dauer von 10 Jahren ausgelegt und umfasst jährliche Verkehrsleistungen in Höhe von insgesamt 5,6 Mio. Zugkilometern.  (msch/srp)22.10.06

TWE Teutoburger Wald-Eisenbahn AG


aktuell keine Meldungen

VLO  Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück GmbH 

aktuell keine Meldungen
WestfalenBahn GmbH  (WB)  

aktuell keine Meldungen

 Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE)


Die im Zuge des vierspurigen Straßenausbaus des Albersloher Weges in Münster errichtete neue Eisenbahnbrücke wurde am 22.04.2007 an das Streckennetz angeschlossen; die alte Eisenbahnbrücke gleichzeitig abgebunden. Am 03.05.2007 führte die WLE mit einem aus Lok 72 und fünf Fa-Wagen bestehenden 530 Tonnen schweren Zug die Belastungsprobe erfolgreich durch. Die neue Eisenbahnbrücke hat mit 72 Metern eine deutlich größere Spannweite als die alte Brücke mit einer Spannweite von lediglich 22 Metern. Mit den Abbrucharbeiten der alten Eisenbahnbrücke wurde Anfang Mai begonnen. Am 12./13. Mai wurde die Brücke aus den Widerlagern gehoben und anschließend vor Ort zerlegt. (msch)08.05.07

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Am 06.03.07 erhielt die WLE eine neue Diesellokomotive vom Typ ER 20 (2006/21282) des Herstellers Siemens. Die Lok ist unter der Nummer 22 in den Fahrzeugbestand eingestellt und kommt sowohl im Steinzugverkehr auf der WLE-Stammstrecke Warstein – Beckum/Ennigerloh als auch in Bauzug- und Sonderreisezugdiensten zum Einsatz. (msch)08.05.07

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Sonderseite zur Hafenbedienung in Münster

Sonderseite zur Loktaufe WLE 51


 msch = Michael Schumann, , CMS = Clemens Schröder,  kh= Klaus Heisler