DB - A k t u e l l

   =   14. Februar  2008



 Fahrkartenverkaufsstellen im Münsterland  

Immer wieder erreichen uns Anfragen, an welchen Bahnhöfen in der Region noch personenbedienter Fahrkartenverkauf erfolgt. Nachfolgend eine aktuelle Aufstellung:

Münster (Westf) Hbf - DB-Reisezentrum, Dülmen - DB-Reisezentrum, Haltern/Westf - DB-Reisezentrum, Greven - DB-Agentur, Emsdetten - DB-Agentur, Rheine - DB-Reisezentrum, Lengerich (Westf) - DB-Agentur, Telgte - DB-Agentur (Netzagentur durch Fahrdienstleiter), Rheda-Wiedenbrück - DB-Agentur, Havixbeck – DB-Agentur (Netzagentur durch Fahrdienstleiter), Billerbeck - DB-Agentur (Netzagentur durch Fahrdienstleiter),  Coesfeld (Westf) – DB-Reisezentrum, Lüdinghausen - DB-Agentur durch Prignitzer Eisenbahn, Gronau (Westf) - DB-Agentur (Prignitzer Eisenbahn GmbH), Steinfurt-Burgsteinfurt - DB-Agentur, Borken (Westf) - DB-Agentur, Bocholt - DB-Agentur (Bocholter Eisenbahn GmbH), Oelde - DB-Agentur

 

 Lokschuppen Münster (Westf) Hbf  


Infolge schwerer Stürme mit orkanartigen Böen in der zweiten Januarwoche wurde das Dach des ungenutzten Lokschuppens in Münster schwer beschädigt. Nachdem Teile des Dachs auf die angrenzende Hafenstraße fielen und die Räumarbeiten die verkehrtechnisch stark beanspruchte Straße über Stunden blockierten, erfolgte in den Folgetagen der gezielte
Abbruch des Dachs an dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude. Nachdem zunächst die Oberlichter ausgebaut wurden, folgte anschließend der Rückbau des Daches, so dass nunmehr Regen ungehindert in den Schuppen eindringen kann. (msch) 04.04.07
 

 Coesfeld


Bereits mit Wirkung vom 24.06.2005 wurde im Bahnhof Coesfeld (Westf) das Stellwerk „Cs“ aufgelassen. Nachdem zuvor bereits der Weichenwärter abgezogen wurde, war das Stellwerk zuletzt nur noch für die Sicherung des Bahnübergangs „Am Wasserturm“ besetzt. Die Stellwerke „Cmf“ und „Cn“ sind weiterhin besetzt. (msch)22.10.06

 

 DB Regio baut neue Werkstatt in Münster


Die DB Regio AG hat am 17. Februar 2006 nach mehrjährigem Planungsvorlauf in Münster mit dem Bau einer neuen Fahrzeugwerkstat begonnen. Die neue Werkstatt wird nach ihrer Fertigstellung ab Ende 2008 die bisherigen Einrichtungen von DB Regio in Osnabrück und Münster für die Instandhaltung von Reisezugwagen und Dieseltriebwagen ersetzen. Im Vorfeld der Planungen gab es Überlegungen, die neue Werkstatt am Standort Hamm (Westf) anzusiedeln. Der Standort Münster profitierte allerdings aufgrund seiner zentralen Lage im westfälischen Verkehrsgebiet sowie der  direkte Anbindung an die langlaufenden Regionalexpress-Linien RE 2 und RE 7.   

Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt beläuft sich auf von rd. 15 Mio. Euro; zusätzliche Kosten fallen für die Altlastensanierung und den Abriss der alten Werkstätten an. Das neue Werkstattgebäude erhält drei Hallengleise sowie ein viertes Gleis mit einem Instandhaltungspunkt für länger dauernde Arbeiten. Zwei der vier Gleise sind elektrifiziert. Die 148 Meter lange und 33 Meter breite Halle erlaubt die Aufnahme ganzer Wagenzüge; die Länge der überdachten Gleise beträgt rd. 350 Meter. Neben den Reisezugwagen und Elektrolokomotiven sollen in Münster auch Diesel- und Elektrotriebwagen, vornehmlich die Baureihen 425 und 643, gewartet werden. Rund 100 Beschäftigte werden künftig am neuen Werkstattstandort tätig sein. (dbp/msch) 17.02.06

 

 Schrankenposten 


Auf der Strecke Coesfeld – Dorsten (KBS 424) wurden die beiden Schrankenposten 20 bei Klein-Reken (mit Wirkung vom 10.07.2007) und 29 zwischen Coesfeld und Maria-Veen (mit Wirkung vom 03.08.2007) aufgelassen und durch moderne Sicherungsanlagen ersetzt. Die Schließung der Posten 22 und 23 an dieser Strecke wird vsl. erst im August 2008 erfolgen. Auf der Baumbergebahn Münster – Coesfeld (KBS 408) wird Posten 35 vsl. Ende Dezember 2007 aufgehoben. Das Gebäude des mit Wirkung vom 16.04.07 aufgelassenen Schrankenpostens 19 (ex Stellwerk Nordwalde „Ns“, KBS 407 Münster - Enschede) wurde am 12.07.07 abgerissen. (msch) 09.08.07


Am 17.8.2005 passiert eine 643er Einheit als RB von Coesfeld nach Münster Zentrum Nord den Schrankenposten 35 bei Coesfeld.

 

Münster: Anschluss Marienthal zurückgebaut


Über Jahre hin wurde er nicht mehr genutzt - jetzt kam das „Aus“: Ende November 2005 wurden die Gleise des bekannten Anschlusses Marienthal im Norden Münsters komplett zurückgebaut. Bis zuletzt lagen die Gleise noch auf einer Länge von knapp 2 Kilometern vom Abzweig in Höhe des heutigen Haltepunktes Münster Zentrum Nord (ehem. Bbf Nevinghoff) an der DB-Strecke Münster - Rheine bis zur Straße Meßkamp. Eigentümerin der Infrastruktur war in den letzten Jahren die RWE Systems AG. Zuvor befand sich der Anschluss im Besitz des Bundesvermögensamtes. RWE Systems hielt das Gleis für gelegentliche Transformatorentransporte zu einem Umspannwerk am Nienkamp vor. Das Umspannwerk war über ein weiteres etwa 350 Meter langes Gleis an den eigentlichen Anschluss Marienthal am Messkamp angebunden. Derartige Trafotransporte fanden jedoch in den letzten Jahren nicht mehr statt. Bis 1990 führte das Gleis noch vom Meßkamp noch rund 700 Meter weiter weiter über die Grevener Straße und den York-Ring zu einem Landmaschinenhandel an der Gasselstiege.

Errichtet wurde der Anschluss aus militärischen Gründen: Er diente als Anschlussgleis des VII. Armeekorps vom Artilleriedepot an der Gasselstiege bis zur Staatsbahn. Die Bauarbeiten begannen Anfang 1914, der Betrieb konnte schon im Sommer 1915 aufgenommen werden. Um 1950 fuhren für einen sehr kurzen Zeitraum Personensonderzüge von der Grevener Straße über das Anschlussgleis zum Betriebsbahnhof Nevinghoff und von dort weiter über den Hauptbahnhof zum Haltepunkt Preußenstadion zu Fußballspielen. (msch)29.12.05

 

KBS 375  Bad Bentheim - Osnabrück - Löhne (Westf)


aktuell keine Meldungen

KBS 385  Münster - Osnabrück


KBS 392  Osnabrück - Wilhelmshaven


aktuell keine Meldungen
 

KBS 393  Wilhelmshaven - Esens

aktuell keine Meldungen
KBS 394  Osnabrück -  Bremen


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KBS 395  Münster - Rheine - Norddeich Mole 

l Die Schrankenanlage am Bahnübergang Coermühle/Zum Rieselfeld in Münster wird seit der 43. Woche (Oktober 2007) durch einen Bahnübergangsposten bedient. Mit dieser Maßnahme will die Deutsche Bahn verhindern, dass es zu weiteren Unfällen an dieser Stelle kommt. In den vergangenen Monaten war es sehr häufig zu Zwischenfällen an diesem Bahnübergang gekommen. Stets war die Unachtsamkeit der Straßenverkehrsteilnehmer der Auslöser für diese Unfälle. Überhöhte Geschwindigkeit und das Befahren des Bahnübergangs trotz eingeschalteter Blinklichtanlage sind zwei Beispiele, die immer wieder zu gefährlichen Situationen an diesem  Überweg führen. Über den Bahnübergang Coermühle/Zum Rieselfeld ist das Entsorgungszentrum Münster erreichbar; entsprechend stark wird der Übergang auch von Lkw´s frequentiert. Durch den jetzt eingesetzten Bahnübergangsposten soll die Situation entspannt und den Straßenverkehrsteilnehmern mehr Zeit eingeräumt werden, den Bahnübergang rechtzeitig zu räumen. Aufgrund dieser Maßnahme verlängern sich allerdings die Schließzeiten der Schrankenanlage. Bei starkem Zugverkehr müssen die Straßenverkehrsteilnehmer mit Wartezeiten von 10 bis 15 Minuten rechnen.

Auf Dauer muss nach DB-Angaben jedoch eine technische Lösung für den Bahnübergang
Coermühle/Zum Rieselfeld gefunden werden, die insgesamt zu einer Verbesserung der Verkehrssituation und wieder zu kürzeren Schließzeiten führt. Daher ist die Terminierung eines Ortstermins vorgesehen, an dem der Straßenbaulastträger (Eigentümer der Straße), die Polizei und die DB Netz AG teilnehmen, um gemeinsam
nach Lösungen zu suchen. (dbp/msch)

 

l Die Umbauarbeiten im Bahnhof Emsdetten verlaufen planmäßig: Im Rahmen der Baumaßnahmen wird der Hausbahnsteig am Empfangsgebäude auf 76 cm angehoben. Dadurch wird ein barrierefreier Zugang zu den Zügen erreicht. Zusammen mit dem Neubau einer Personenunterführung werden zudem neue  Aufzüge installiert. Die Bahnsteige werden mit neuen Informations-Stelen ausgestattet. Zum Gesamtumfang der Maßnahme gehört auch der Neubau von zwei Bahnsteigdächern und der Eingangsüberdachung für die Unterführung nach den Entwürfen aus dem städtebaulichen Wettbewerb der Stadt Emsdetten.

Die Gesamtkosten in Höhe von etwa 5,28 Millionen Euro  werden durch das Land NRW, die Stadt Emsdetten und die Deutsche Bahn finanziert.

In einem ersten Bauabschnitt wurde zwischen März und Mitte Oktober der Hausbahnsteig neu gebaut und die Bahnsteigkante des neuen Außenbahnsteigs erneuert. Zudem erfolgte der Bau des ersten Teilstücks der neuen Unterführung. Für die Ausführung dieser Arbeiten mussten die Gleise 1 und 2 vorübergehend gesperrt werden. Der Zugverkehr wurde während dieser Bauphase in der Zeit vom 2. April bis 23. Oktober 2007 über Gleis 3 an einem Behelfsbahnsteig umgeleitet. Der Zugang zum Behelfsbahnsteig erfolgte dabei über die ehemalige Ladestraße an der Ostseite.

Seit dem 23.10.2007 verkehren die Züge wieder über Gleis 2, das wieder vom Empfangsgebäude aus erreichbar ist. In einem zweiten Bauabschnitt wird bis März 2008 der Außenbahnsteig am Gleis 2 neu gebaut sowie die Personenunterführung fertiggestellt. In dieser Zeit bleibt Gleis 1 weiterhin gesperrt, Gleis 3 wird ebenso sowie der dortige Behelfsbahnsteig für dauernd zurückgebaut. (msch)

l In Rheine gibt es konkrete Planungen zur Neunutzung des derzeit leer stehenden Empfangsgebäudes im Bahnhof Mesum. Das Gebäude wird nach Zuschaltung des Bahnhofs auf das ESTW Rheine betrieblich und verkehrlich durch die Bahn nicht mehr genutzt. Möglich erscheint eine künftige Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes durch den Löschzug Mesum der Feuerwehr Rheine. Im Gebäude könnte der Löschzug die Räumlichkeiten für Büros und Schulungsbereiche nutzen. Angebaut werden müssten die Fahrzeughallen mit Technikbereich, Umkleiden und Werkstatt. (msch)15.11.07


KBS 396  Emden Hbf – Emden-Außenhafen  
 
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KBS 397  Leer - Neuschanz (- Groningen)

 

09. Juli 2007: Triebwagen nach Groningen überquert soeben die Leda bei Leer.
 Foto: Clemens Schröder

KBS 400  Hamm - Bielefeld

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KBS 402  Osnabrück – Dissen-Bad Rothenfelde - Bielefeld

 siehe NE-aktuell
 KBS 406 Münster – Rheda-Wiedenbrück - Bielefeld 


Die Planungen für den Haltepunkt Müssingen zwischen dem bisherigen Haltepunkt Raestrup-Everswinkel und Warendorf schreiten voran. In einer öffentlichen Ausschreibung hat der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) die künftigen Ingenieure ermittelt. Den Zuschlag für den Bau des Haltepunkts Müssingen erhielt das Planungsbüro Emch + Berger GmbH, Hannover. Bis Ende November 2007 sollen Emch + Berger die geforderten Planungsleistungen erbringen, die für die Stellung der Förderanträge erforderlich sind.

Den Bau eines Bahnsteigs in Müssingen hatte die Verbandsversammlung des ZVM im Herbst 2006 genehmigt. Der ZVM hat die Durchführung der Planung übernommen. Die fachliche Betreuung obliegt der DB Netz AG, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Stadt Warendorf.

Mit Inbetriebnahme des Haltepunktes Müssingen wird der Haltepunkt Raestrup-Everswinkel aufgelassen. (msch/zvm)27.09.07
 

KBS 407 Münster - Enschede



Im
Bahnhof Münster-Häger (vormals Nienberge) hat die DB Station & Service AG im Sommer 2006 die Bahnsteighöhe des Hausbahnsteigs (Gleis 1) an das Normmaß von 76 cm angepasst. Die Arbeiten wurden im Rahmen der Modernisierungsoffensive des Landes für NRW durchgeführt. Der Mittelbahnsteig in Münster-Häger wurde nicht saniert, da Gleis 2 künftig planmäßig nicht mehr im Reisezugverkehr genutzt werden soll. (msch)22.10.06

Zum 22.01.2006 wurde das Stellwerk „Bw“ in Burgsteinfurt aufgelassen. Die Bedienung der Signale erfolgt seitdem durch das Fahrdienstleiterstellwerk „Bf“. (msch)15.02.06

Die Bezirksregierung Münster hat im Juli der Deutschen Bahn AG 784.000 Euro für den Umbau des Bahnhofes Steinfurt-Borghorst bewilligt. Die Umbaumaßnahmen umfassen die Anlage eines 160 Meter langen und 76 Zentimeter hohen Mittelbahnsteiges, die Aufstellung von Infotafeln und einer Notrufsäule sowie die Installation von Beleuchtungs- und Lautsprecheranlagen. Die Gesamtkosten des Umbaus werden von der Deutschen Bahn AG mit 985.000 Euro veranschlagt. (brms/msch)09.08.07

212 261 der NbE am 24.01.07 in Burgsteinfurt.

Burgsteinfurt: Blick Richtung Gronau mit ausfahrender RB 64


KBS 408 Münster - Coesfeld

 
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KBS 411 Münster - Dortmund 

 
Zur Verbesserung der Pünktlichkeit auf der Linie Münster – Dortmund haben der Zweckverband SPNV Münsterland, DB Netz und DB Regio NRW den Fahrplan der RB 50 optimiert. Seit Anfang August 2007 zwischen Ascheberg und Münster-Amelsbüren ein leicht veränderter Fahrplan im Regionalverkehr. Hintergrund für die nunmehr minimal früheren Abfahrtszeiten in Münster-Amelsbüren und Ascheberg (Westf) sind die erforderlichen Zugkreuzungen mit dem Fernverkehr auf der eingleisigen Strecke.

Verspätungen des Fernverkehrs an der IC-Kreuzung in Davensberg zogen in der Vergangenheit immer eine Verspätung der RB 50 nach sich. Das soll sich durch die Fahrplananpassung  mit erweiterter Vorfahrtsregelung ändern. Seit August muss die RB 50 – im Falle einer Fernverkehrsverspätung – ihre planmäßige Standzeit an den Bahnhöfen Münster-Amelsbüren und Ascheberg nicht mehr einhalten. Der Zug darf bis zum nächsten Bahnhof weiterfahren. Dort lässt er den verspäteten Fernverkehrszug passieren und kann so seinen eigenen Fahrplan besser einhalten. Dies gilt für sowohl für die Züge der RB 50 Richtung Münster, als auch Richtung Dortmund. Für die Fahrgäste Richtung Dortmund ergibt sich daraus eine vier Minuten frühere Abfahrtszeit in Ascheberg. Hier fährt die RB 50 seit dem 6. August 2007 jeweils zur Minute 49 ab. In der Gegenrichtung verschiebt sich die Abfahrtszeit in Münster-Amelsbüren ebenfalls um vier Minuten nach vorne, auf die Minute 15. An allen weiteren Bahnhöfen bleiben die Abfahrtszeiten unverändert. Auch die gesamte Fahrzeit zwischen Münster und Dortmund beträgt weiterhin 55 Minuten (nach Dormund) bzw. 51 Minuten (nach Münster). Von der Fahrplanänderung profitieren nach Schätzungen des ZVM rund 200 der 3.500 Fahrgäste im Münsterland.  

Durch eine Baustelle wegen Gleiserneuerungsarbeiten mit teilweise eingleisiger Streckenführung im Bereich zwischen Lünen und Dortmund ist ab dem 05.05.2008 mit Auswirkungen auf den Fahrplan der Linie RB 50 (Münster – Dortmund) zu rechnen. In der Zeit vom 27.06. – 07.08.2008 (Sommerferien NRW) wird die Strecke aufgrund der Sanierung der Kanalbrücke in Preußen komplett gesperrt und Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. (msch/zvm) 27.09.07

Seit dem Planwechsel werden die RB-Leistungen von Loks der Baureihe 110 (vorher 111) erbracht.14.02.08 kh

Am 28.12.07 schob eine 110 den RB nach Münster, hier bei Ascheberg. Foto:Klaus Heisler

KBS 412 Dortmund - (-Enschede/NL) 

 

Durch eine Baustelle wegen Gleiserneuerungsarbeiten mit teilweise eingleisiger Streckenführung im Bereich zwischen Lünen und Dortmund ist ab dem 05.05.2008 mit Auswirkungen auf den Fahrplan der Linie RB 51 (Enschede – Coesfeld – Dortmund) zu rechnen. In der Zeit vom 27.06. – 07.08.2008 (Sommerferien NRW) wird die Strecke aufgrund der Sanierung der Kanalbrücke in Preußen komplett gesperrt und Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. (msch/zvm) 27.09.07

 

Am 16.10.200 hat die Prignitzer Eisenbahn GmbH im neuen Bahnhofsgebäude in Lüdinghausen eine Fahrkartenverkaufsstelle eröffnet. Die offizielle Einweihung des PEG-TicketCenters erfolgte am 23.10.2007 in Anwesenheit von PEG-Geschäftsführer Dr. Ralf Böhme, ZVM-Geschäftsführer Michael Geuckler, Kreisdirektor Joachim L. Gilbeau und Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann statt. Genau sechs Monate vor der feierlichen Einweihung, am 23.04.2007, fand die Grundsteinlegung für das neue Bahnhofsgebäude, dessen Eigentümerin die Stadt Lüdinghausen ist, statt. Bereits seit längerer Zeit verhandeln die Stadt Lüdinghausen und PEG über die Einrichtung einer Fahrkartenverkaufsstelle. Mit dem Wegfall der Mobilitätszentrale „frag&fahr“ Ende 2004 stand für Bahnkunden in Lüdinghausen keine personenbediente Verkaufsstelle mehr zur Verfügung – ein für die ehemalige Kreisstadt unbefriedigender Zustand.

Die PEG hofft als Betreiberin der Agentur auf ausreichend hohe Umsätze, die perspektivisch einen eigenwirtschaftlichen Betrieb zulassen. Derzeit bezuschusst der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) das TicketCenter im Rahmen einer Anschubfinanzierung.

Geöffnet ist das PEG-TicketCenter Lüdinghausen montags bis freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr sowie Montag- und Mittwochnachmittag von 13 Uhr bis 16 Uhr und Dienstag- bzw. Freitagnachmittag von 13 Uhr bis 17 Uhr.

Nachbar im neuen Bahnhofsgebäude ist die Bäckerei Artmann aus Selm mit einer Verkaufsstelle, die neben Bachwaren und Getränken auch Zeitungen und Reisebedarf anbietet. 

Im Münsterland betreibt die PEG weitere TicketCenter an den Standorten Lünen (am ZOB neben dem Hauptbahnhof) und – seit dem 8.11.2005 - Gronau (Westf). Im Bahnhof Coesfeld wird ein Kundenbüro betrieben. (peg/msch)

 

Für den Umbau des Haltepunktes Legden hat die Bezirksregierung Münster im Juli 199.800 Euro bewilligt. Die Umbauarbeiten, die nach dem Willen der Gemeinde Legden noch in 2007 beginnen sollen, umfassen die Anlage von insgesamt 22 neuen Parkplätzen, zwei überdachten Anlagen für Fahrräder, sowie den Bau eines Geh- und Radweges zwischen Bahnhofsvorplatz und Bahnübergang. Außerdem wird der vorhandene Bahnsteig teilweise gepflastert. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Angaben der Gemeinde Legden auf 286.500 Euro. (brms/msch) 09.08.07

 

Die seit längerem geplante Auflassung des Wärterstellwerks „As“ im Bahnhof Ahaus wurde Ende Januar 2006 vollzogen. Nach der Trennung der Signale und der Weiche 3 vom Wärterstellwerk, dem Einbau eines elektronischen Weichenantriebs sowie der Verlegung des Streckenblocks zum Fahrdienstleiterstellwerk „Anf“ in den Nächten 26./27. und 28./29.01.06 erfolgt seit dem 29.01.06 die Bedienung aller Anlagen einschließlich des Bahnübergangs an der Südausfahrt durch das Stellwerk „Anf“.
Zum 18.10.2005 wurden die Schrankenposten 56 und 57 aufgehoben. Das Postengebäude 57 wurde am 04.11.2005 abgerissen. Posten 56 bleibt zunächst erhalten. Ebenfalls aufgelassen wurde Ende Oktober 2005 Posten 52 in Holtwick.

Mit Wirkung vom 12.08.06 konnte die Besetzung des Schrankenpostens 50 im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Holtwick aufgegeben werden, nachdem an diesem Tag der mittels Anruffernschranke gesicherte Feldweg-Übergang gesperrt wurde. Hier wird eine automatische Sicherungsanlage installiert, nach dessen Inbetriebnahme der Bahnübergang wieder geöffnet wird. Posten 50 war bis zuletzt täglich mit einer Dienstschicht von 8 Uhr bis 16 Uhr besetzt. (msch)01.10.06

                         

KBS 421 Wesel - Bocholt 

Mit Wirkung vom 10. März 2005, 5.00 Uhr, wurde der Bahnhof Dingden als Betriebsstelle außer Betrieb genommen und zum unbesetzten Haltepunkt umgewandelt. Der Bahnhof Dingden war bereits seit Jahren betrieblich durchgeschaltet und unbesetzt. Die einzige Kreuzungsmöglichkeit zwischen Bocholt und Wesel besteht jetzt im Bahnhof Hamminkeln. Auch dieser Bahnhof ist in der Regel betrieblich durchgeschaltet und unbesetzt. (msch) 05.07.05

KBS 423 Essen - Borken (Westf.) 

 
Zum Start der NordWestBahn im Emscher-Münsterland-Netz am 10. Dezember 2006 ist es auf der Linie RE14 zwischen Borken und Dorsten zu anfänglichen Kapazitätsproblemen im Berufsverkehr gekommen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) reagierten darauf gemeinsam mit der NordWestBahn mit der Bereitstellung eines weiteren Fahrzeuges, um die Mitnahme aller Fahrgäste zu gewährleisten.

Die erste Taktfahrt um 5.33 Uhr (ab Borken) war ab Montag nach Fahrplanwechsel an so stark nachgefragt, dass dieser Zug schon am Dienstag in Doppeltraktion eingesetzt wurde. Nur durch diese kurzfristige Maßnahme konnten alle Kunden befördert werden. Seit dem 11.12.2006 führten VRR-Mitarbeiter in der Hauptverkehrszeit umfangreiche Fahrgastzählungen und –beobachtungen auf der Strecke zwischen Borken und Essen durch. Die genannte, vom VRR und ZVM finanzierte Doppeltraktion hat sich über die vergangenen Wochen als richtig erwiesen und wird künftig planmäßig verkehren.

Zusätzlich wurde durch die Fahrgastzählungen deutlich, dass in der zusätzlich angebotenen Verstärkerfahrt (Dorsten ab 6.35 Uhr) noch Kapazitäten frei sind. Diese Fahrt dient auch der Entlastung der stärker in Anspruch genommenen Fahrten (Borken ab 5.33 und 6.33 Uhr). (zvm/msch)04.02.07

 Mit Wirkung vom 02.12.2006 wurde das Fahrdienstleiterstellwerk „Df“ im Bahnhof Deuten aufgehoben. Der Sitz des Fahrdienstleiters wurde zum gleichen Zeitpunkt auf das bisherige Wärterstellwerk „Dw“ umgelegt. (msch)04.02.07

 

 KBS 424 Coesfeld - Dorsten 


Die Kürzung der Regionalisierungsmittel darf nicht zur Einstellung des SPNV auf der Strecke Dorsten - Coesfeld führen. Dies forderten die Vertreter der Städte Coesfeld und Dorsten, der Gemeinde Reken und der Kreise Borken und Coesfeld am 20.04.2007 bei einem Treffen im Bahnhof Reken im Beisein des Rekener Landtagsabgeordneten Bernhard Schemmer, stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses des nordrhein-westfälischen Landtages. Der Weiterbetrieb der zwischen Dorsten und Coesfeld verkehrenden Linie RB 45 wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) im Zusammenhang mit den Mittelkürzungen in Frage gestellt.

Der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM), der gemeinsam mit dem VRR Auftraggeber der seit Dezember 2006 bei der NordWestBahn bestellten Leistungen auf der RB 45 ist, hat in seinem 2. Nahverkehrsplan die Sicherung des Streckennetzes und die Bedienung im Stundentakt als Ziel definiert und will an der RB 45 festhalten. Durch die in den vergangenen Jahren durchgeführten Ausschreibungen konnte die Wirtschaftlichkeit des Angebotes im Münsterland bereits gestärkt werden. Zwischen den beiden Aufgabenträgern VRR und ZVM müssen jetzt die Weichen für den Weiterbetrieb der RB 45 gestellt werden.

Die Teilnehmer betonten den verbindenden Charakter der Strecke zwischen dem nordwestlichen Ruhrgebiet und dem Westmünsterland und die Einbindung der RB 45 in den landesweiten Taktfahrplan mit Anschlüssen über Coesfeld und Dorsten hinaus nach Oberhausen, Essen, Münster und Enschede. Die Fahrgastentwicklung dieser Strecke sei in den letzten Jahren sehr positiv gewesen. Während 1995 vor der Regionalisierung des SPNV nur 400 Reisende täglich gezählt wurden und die Nachfrage durch die Einführung des Stundentaktes 1998 auf 800 Reisende erhöht werden konnte, liegt die Zahl heute bei über 1.000 Reisenden. „Die Verbesserung des Angebotes und der Qualität, zuletzt durch die Betriebsaufnahme der NordWestBahn, ist hier von den Fahrgästen honoriert worden", so Dr. Hermann Paßlick, zuständiger Dezernent beim Kreis Borken und stellvertretender ZVM-Verbandsvorsteher. Ein nächster Schritt könnte in der Zukunft durch ein Flügelzugkonzept mit Direktverbindungen nach Essen erreicht werden. Des Weiteren ist nach wie vor vorgesehen, den VRR-Tarif nach einer Reform dieses Tarifes bis Coesfeld auszuweiten.

Die Kreise, Städte und Gemeinden an der Strecke appellieren an die verantwortlichen Entscheidungsträger, die Schieneninfrastruktur in der Region, die in den letzen Jahren noch mit großem Aufwand modernisiert wurde, nicht ungenutzt zu lassen und dem Verfall preiszugeben und so die Chancen für die Zukunft zu verspielen. „Der VRR muss auch die Interessen seiner Randbereiche berücksichtigen und darf nicht nur die Interessen des Kernruhrgebiets vertreten", äußerte sich MdL Bernhard Schemmer. (msch/pkb)17.06.07


Die Vertreter der Region fordern die Sicherung des Zugangebots auf der Strecke Dorsten-Coesfeld, v.l.: die Herren Horstick, Schemmer, Gilbeau, Öhmann, Dr. Paßlick, Seier, Geuckler und Gläßner vor der NordWestBahn Foto: Kreis Borken


Die DB Netz AG hat mit Datum vom 16.04.2007 mit der Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik am Bahnübergang Mühlenstraße in Klein-Reken begonnen. Damit verbunden ist auch die Auflassung des dortigen Schrankenpostens 20 voraussichtlich im Monat Juni. Der Bahnübergang wird mit neuen Halbschranken sowie einer Lichtzeichenanlage ausgestattet. Darüber hinaus wird die Straße im Bereich des Überweges verbreitert. Außerdem wird die im Bereich des Bahnübergangs vorhandene Böschung durch eine Betonmauer abgefangen. (dbp/msch) 08.05.07

Das ehemalige Fahrdienstleiterstellwerk „Hdf“ in Hervest-Dorsten wird in der Zeit vom  23.04.2007 bis zum 25.05.2007 abgerissen. Das mit Wirkung vom 15.07.2005 aufgelassene Stellwerk wurde seitdem betrieblich von der DB nicht mehr benötigt und stand leer. Allerdings gab es auch Kaufinteressenten für das imposante Gebäude – die DB AG entschied sich aber für den Abriss. (msch) 01.05.07


Nach wie vor in Betrieb sind die Schrankenposten entlang dieser Strecke (vgl. Liste der Schrankenposten). Das ehemalige Fahrdienstleiterstellwerk in Reken ist ebenfalls noch vorhanden, steht aber leer. Im Bahnhof Maria-Veen wurde im Herbst 2002 Gleis 3 zurückgebaut, so dass das Einlegen von Sonderzügen an Werktagen nicht mehr möglich ist. Da Maria-Veen der letzte Kreuzungsbahnhof an der Strecke ist, finden hier die Plankreuzungen der Regelzüge statt. Formsignale existieren noch in Wulfen (Blockstelle mit Hp, Stellwerk „Wnf“) Lembeck (Blockstelle mit Hp, Stellwerk im EG) und Maria-Veen (Bahnhof). Das frühere Wärterstellwerk „Ws“ in Wulfen dient nur noch als Schrankenposten (Posten 14). Hervest-Dorsten wurde im Sommer 2005 zum unbesetzten Haltepunkt umgewandelt; das Fahrdienstleiterstellwerk „Hdf“ wurde zum 15.7.2005 aufgelassen.

Bereits zum 15. bzw. 31.12.2002 schlossen mit Maria-Veen und Lembeck die letzten beiden Fahrkartenausgaben an dieser Strecke. Das DB-Reisezentrum Coesfeld ist weiterhin geöffnet. (msch)10.09.05

 

 

 

KBS 425 Münster - Essen


aktuell liegen keine Meldungen vor

 

 

KBS 455  Münster - Hamm 

Am Wochenende 22./23. Sept. 2007 wurden in Mersch diverse  Weichen ausgewechselt.
Dabei kam es auch zu Schienenersatzverkehr in der Relation  Rinkerode - Hamm.
202 271 der BEG wartete im gesperrten Gleis auf den nächsten Einsatz. Aufnahme: Klaus Heisler




 msch = Michael Schumann,  CMS = Clemens Schröder,  kh= Klaus Heisler,