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argos bietet Raum für kontroverse Thesen über Chinas Machtstellung.
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Philipp, Philipp... Wer ist eigentlich der Macher dieses Weblogs?
Zur Person R.G.P.

Eine Einführung in die Wert- und Wert-Abspaltungstheorie an Hand ausgewählter Texte

29. June 2007

Einleitung

Der Vorwurf bürgerlicher Kritiker an die Adresse „der Marxisten”, sie würden alles durch die ökonomischen Verhältnisse erklären wollen, würden alle gesellschaftlichen Verhältnisse von den je gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen ableiten und verfielen so einem unhaltbaren Reduktionismus, mag auf die arbeiterbewegten bzw. sozialdemokratischen Parteien, Gewerkschaften, die „Linken” und die Traditionsmarxisten zutreffen. Auf die Verfechter und Vertreter einer radikalen Wert- und Wert-Abspaltungskritik trifft dies mit Sicherheit nicht zu, wobei der letzte Begriff schon als Beweis für die Unhaltbarkeit der „ linken etc. Kritik” dienen mag.
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Herausforderung China - Polemische Anmerkungen zu W. Hirns Ansichten über China und die Welt

9. November 2006

In zwölf Kapitelchen (plus Einleitung) versucht Wolfgang Hirn dem an China interessierten Leser seine Sicht der Dinge über China und die Welt darzulegen.

Ich werde nachfolgend Teile von W. Hirns Ausführungen in eckigen Klammern polemisch kommentieren, falls nötig.
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Xiù Cai? - Xiù Cai!

7. November 2006

Xiù Cai? - Xiù Cai!
Einblicke in die Welt der Chinesen für die Freunde des Ostasieninstituts der FH Ludwigshafen

Wer kennt sie nicht, die trocknen und ernsten akademischen Abhandlungen in den diversen Publikationen? Egal über welches Thema schwadroniert wird: dieser Stil, der sich im 19. Jahrhundert in der - nicht nur deutschen - Wissenschaftsgemeinde durchgesetzt und breit gemacht hat, ist bestimmend geworden. Wissenschaft hat ernst zu sein, sonst ist sie nicht seriös. Polemik und Ironie sind verpönt, denn der geplagte Leser soll fürs Leben lernen (oder die Karriere, falls es sie noch gibt) und eben nichts zu lachen haben (meist sind es die armen StudentInnen, ein etablierter Akademiker lässt lesen!).
Aber es geht auch anders. Sie glauben es nicht?
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Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin

11. October 2006

Wofür und weshalb leben wir überhaupt? Kann es ein gutes Leben für alle Menschen geben - ein Leben, das auf der Selbstentfaltung aller Menschen gegründet ist? Unter arbeitsgesellschaftlichen Bedingungen erleben wir die Aufsplitterung unseres Lebens in einen zumeist ziemlich unsinnigen Arbeits-, Funktions- bzw. Gehorsamkeitsdienst hier, einen oft nicht minder sinnlosen
Verbrauch sog. „Freizeit“ dort und schließlich eine Art Schattenreich mit vor allem Frauen zugeschriebenen bzw. zugewiesenen nicht-geldwerten Tätigkeiten und Gefühlsmomenten. Unsere Gesellschaft verlangt ihren arbeitsproduktiven
TeilnehmerInnen eine immer intensivere Arbeits- und Leistungshetze ab. Dies gilt für die sich stetig verringernde Zahl sog. „ArbeitsplatzbesitzerInnen“.
Gleichzeitig sorgt die „unsichtbare Hand“ des Marktes dafür, dass immer größere Menschenmassen „arbeitslos“ gemacht und unter die Kuratel staatlicher Armuts- und Zwangsdienstverwaltung gestellt werden …

„Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin“ macht die Verwerfungen und Verrücktheiten des arbeitsgesellschaftlichen Gesamtirrsinns zum Thema. Es wird Musik gespielt und geworben für eine emanzipatorische Transformation mit dem Ziel, dass alle Menschen eine von der Arbeit befreite Gesellschaftlichkeit leben können, die auf individueller Selbstentfaltung und kooperativer Selbstorganisation beruht.

Zur Oktobersendung von “Besser Leben” geht’s hier lang.

Von “Besser Leben” gibt’s auch eine Sendung über China mit RGP.

Kurze Anmerkungen zur neuen Qualität des Globalisierungsprozesses und warum China keine Weltwirtschaftsmacht werden kann

1. September 2006

In verschiedenen Abhandlungen über China wird das Land als allmählich heranwachsende ökonomische und politische Großmacht hochstilisiert, das zwar in bezug auf den Entwicklungsstand der Produktivkräfte her besehen erst noch den Übergang von einem Agrar- zu einem Industriestaat vollziehen muß (Peters 2005, S. 4). Aber insgesamt scheint nicht nur bei Peters, sondern auch bei anderen Autoren ausgemacht zu sein, daß die Volksrepublik die real existierenden Probleme meistern wird (so ähnlich Seitz 2000.).
Greifen wir nur eines von den unzähligen Problemen, mit denen das Land konfrontiert ist, heraus.
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Einige Zitate zum Begriff der “Arbeit” am “Tag der Arbeit”.

1. May 2006

Einige Zitate zum Begriff der “Arbeit” am “Tag der Arbeit”.

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass die Nationalsozialisten den 1. Mai im Jahr 1933 als gesetzlichen Feiertag einführten und zwar hieß er offiziell “Tag der nationalen Arbeit”.

Gerade in den Ländern, die den Prozeß der nachholenden ursprünglichen Akkumulation bzw. den der nachholenden Industrialisierung vollzogen, wurde der Begriff der Arbeit quasi geadelt, so u. a. in den “real existierenden sozialistischen Staaten”. Aber nicht nur dort, sondern auch in den industriellen Kernländern. Es ist bis heute so, dass “Arbeit” als ontologische Gegebenheit des Menschen angesehen wird, aber es ist ein historischer Begriff.
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Max Webers “Konfuzianismus-These” und die sogenannte “Neo-Konfuzianismus-These”

1. May 2006

Max Webers “Konfuzianismus-These” und die sogenannte “Neo-Konfuzianismus-These”

Einführung

In diesem Kapitel geht es nicht primär um die erneute Beweisführung, dass der Konfuzianismus im traditionellen China in Verbindung mit den geographischen, ökonomischen, politischen und sozialen Gegebenheiten die Entwicklung und die Durchsetzung des Kapitalismus (besser: des warenproduzierenden System) als herrschende Produktionsweise verhindert hat. Darüber besteht bei der überwiegenden Mehrheit der China-Experten meines Wissens kein Zweifel, mithin haben die Untersuchungen von Max Weber und die von ihm gezogenen Schlußfolgerungen bis heute Bestand.
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Das systemimmanente zwanghaft-logische Scheitern einer auf Warenproduktion basierenden Planwirtschaft

12. April 2006

Das systemimmanente zwanghaft-logische Scheitern einer auf Warenproduktion basierenden Planwirtschaft

Bei der Skizzierung des chinesischen Planwirtschaftssystems könnte bei manchem unbefangenen Beobachter der Eindruck entstanden sein, dass die chaotischen Zustände nach den Phasen der Dezentralisierung der Entscheidungsbefugnisse eben auf diese Dezentralisierung zurückzuführen sind. Denn immerhin durften die lokalen Planungseinheiten ohne große gesamtnationale ökonomische Rücksichtnahme ihren je spezifischen Bedürfnissen und Erfordernissen entsprechend den Industrialisierungsprozeß vorantreiben.
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Grundzüge der chinesischen Planwirtschaft

12. April 2006

Grundzüge der chinesischen Planwirtschaft

Einführung

Wie wir sahen, hat die konfuzianische Ethik als eine Determinante der sozio-ökonomischen Gegebenheiten (im weitesten Sinne des Wortes), in China die autochthone Entwicklung des Kapitalismus und die Entstehung eines rationalen, modernen Staates verhindert - und sie verhindert diese Entwicklung bis heute. Mit dem Ende des Kaiserreichs und dem damit einhergehenden Untergang des Mandarinats war zwar ein Hindernis, das den Übergang zum warenproduzierenden System blockierte, beseitigt, eben dieses Mandarinat. Aber es verblieben noch genügend Hürden, wie die Größe des Landes, die geographischen und die topographischen Verhältnisse, die enorme Bevölkerungsanzahl, die mangelhaft entwickelte Infrastruktur, die Kapitalknappheit, der halbkoloniale Status Chinas etc., die zusammen genommen eine systematische Entwicklung des Landes allein schon unter normalen, friedlichen Umständen erschwerte. Wie allgemein bekannt gab es von 1911/12 bis 1949 keine politische Macht, die in der Lage gewesen wäre, etwas an diesem Zustand zu ändern. Aus diesem Grund verzichte ich auf eine explizite Darstellung dieser Epoche der chinesischen Geschichte. Nachfolgend werde ich das chinesische Planwirtschaftssystem in seinen Grundzügen darstellen und gehe dann auf das systemimmanente zwanghaft-logische Scheitern einer auf Warenproduktion basierenden Planwirtschaft ein.
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VOM CHINA-GERICHT ZUR CHINA-SENDUNG

5. February 2006

Sendung (54 min):
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Teaser (3:30 min):
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Den Auftakt setzte eines jener süß-sauer zubereiteten Chinagerichte, das in Dr. Raimund Philipps Küche im Wok vor sich hinschmorte. Raimund hatte zu einem abendlichem Beisammensein geladen – in der Küche wurde gegart, im Arbeitszimmer debattiert, im Wohnzimmer lief eine Video-CD mit Clips des chinesischen Rock’n Rollers Cui Jian.
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