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Band 1:
Johann S. Ach, Matthias Kayß (Hrsg.) "Stell Dir vor, Du stirbst ..." Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten in der Diskussion
Wachsende medizinische Diagnose- und Therapiemöglichkeiten haben auch das Sterben zunehmend zu einem Lebensabschnitt werden lassen, der wichtige Entscheidungen notwendig macht. In einer Patientenverfügung legt ein Patient im voraus schriftlich fest, welche Therapie, Eingriffe oder lebenserhaltende Maßnahmen er in einer bestimmten Situation möchte oder für sich ablehnt, während er in einer Vorsorgevollmacht eine Person seines Vertrauens bestimmt, genau diese Entscheidungen für ihn zu treffen, wenn er selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Die Forderung, dem Patienten auch in dieser Extremsituation so die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes zu ermöglichen, wirft jedoch viele medizinische, juristische und ethische Fragen auf.
Der vorliegende Sammelband ist aus einer Veranstaltungsreihe zum Thema Patientenverfügung hervorgegangen, die im Februar und März 1998
in Münster stattgefunden hat und von ARGOS e.V. zusammen mit der Volkshochschule Münster, der Hospizbewegung Münster e.V. und dem Lebenshaus Hospizgründungsverein Münster e.V. organisiert und durchgeführt wurde. Neben den Vorträgen, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe gehalten wurden, sind einige ergänzende Beiträge sowie eine Sammlung verschiedener Patientenverfügungen in dieses Buch aufgenommen worden. Mit Beiträgen von Johann S. Ach, Reiner Fuellmich, Matthias Kayß, Erich Lange, Johannes Menke, Thomas Prien, Ulrich Schwantes und Werner Schweidtmann.

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 argos-Schriften, Band 1 Münster: LIT-Verlag 1998 ISBN 3-8258-3754-8 160 S., DM 24,80
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argos-Schriften: Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit von ARGOS e.V. liegt in der wissenschaftlichen Reflexion von allgemeinen sozialen, politischen, technologischen und ökologischen Entwicklungen. Ein vornehmliches Ziel der Bildungsarbeit besteht darin, die Diskussions- und Streitkultur innerhalb der Gesellschaft zu fördern sowie eine kritische Öffentlichkeit argumentativ zu stärken. Dabei bemüht sich ARGOS e.V. um eine Zusammenführung von Forschung und Bildung und um einen Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse und Erkenntnisse in die öffentliche und politische Diskussion. Die Reihe „argos-Schriften“ soll hierzu einen Beitrag leisten.
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Band 2:
Susanne Boshammer, Matthias Kayß (Hrsg.)
Halbe-Halbe? Zur Gerechtigkeit der Frauenquote
Seit ihrer Einführung sind Frauenquoten als Mittel zum Zweck effektiver Chancengleichheit nicht nur in der politischen Öffentlichkeit höchst umstritten. Auch in der Rechtswissenschaft und der praktischen Philosophie bilden sie bereits seit Jahren den Gegenstand kontroverser Debatten. Dabei ist vor allem strittig, dass im Fall von Quotierung die angestrebte Gleichberechtigung der Geschlechter mit Hilfe eines Verfahrens der Ungleichbehandlung rechtlich durchgesetzt werden soll. Hier scheint ein Widerspruch vorzuliegen, der den Hintergrund für eine ganze Reihe problematischer Fragestellungen bildet: Verstößt die Frauenquote gegen den Gleichheitsgrundsatz? Ist Quotierung gerecht? Bedeutet die bevorzugte Einstellung von Frauen eine Diskriminierung von Männern? Fördern Quoten die Chancengleichheit? Haben „Quotenfrauen“ ihre Jobs verdient? Sind Quoten mit dem Leistungsprinzip vereinbar?
Im politischen Alltagsgeschäft wie in der öffentlichen Auseinandersetzung werden Fragen dieser Art eher selten gestellt und, was schwerer wiegt, noch seltener qualifiziert beantwortet. Der vorliegende Band präsentiert die grundlegenden rechtstheoretischen und philosophischen Positionen pro und contra Frauenquoten, die von ausgewiesenen Expertinnen und Experten in knapper und verständlicher Form dargestellt werden. Allen, die es für notwendig erachten, dass politische Maßnahmen nicht nur durchsetzbar, sondern auch gerechtfertigt sind, bietet dieses Buch wichtige Einblicke in eine notwendige Diskussion.
Inhalt:
Susanne Boshammer / Matthias Kayß Einleitend: Frauenquoten und die Frage nach der Gerechtigkeit
Susanne Boshammer "Der einen Freud', des andern Leid" - Adam und Evas Streit um die Quote
Beate Rössler Quotierung als moralisches Problem
Bernd Gräfrath Umgekehrte Diskriminierung
Martina Herrmann Quotierung als Mittel gerechter Verteilung
Matthias Kayß / Johann S. Ach Quoten und Qualifikationen: Bevorzugung von Frauen und die Frage nach der Gerechtigkeit
Stefan Huster Frauenförderung zwischen individueller Gerechtigkeit und Gruppenparität. Zu einigen Grundfragen der Rechtfertigung von Quotenregelungen
Ulrike Compensis Frauenquoten (nicht nur) am Prüfstand des EU-Rechts
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Susanne Boshammer, Matthias Kayß (Hg.)
Halbe-Halbe? Zur Gerechtigkeit der Frauenqoute
Münster:LIT-Verlag 2000, 168 Seiten, DM 24,80 ISBN 3-8258-4491-9
Mit Beiträgen von Johann S. Ach, Susanne Boshammer, Ulrike Compensis, Bernd Gräfrath, Martina Herrmann, Stefan Huster, Matthias Kayß und Beate Rössler.
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Archiv
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Johann S. Ach, Mechthild Bedenbecker-Busch Matthias Kayß (Hrsg.) Grenzen des Lebens - Grenzen der Medizin
Ist moralisch erlaubt, was medizinisch machbar ist? Der rasante technologische Fortschritt in der Medizintechnik hat uns im Laufe der letzten Jahrzehnte eine Fülle neuer, aber auch zunehmend
problematischer Behandlungs- und Eingriffsmethoden beschert. Doch diese immensen technischen Möglichkeiten lassen die Frage immer dringlicher erscheinen: Dürfen wir alles, was wir können? Wie ist ein verantwortungsbewußter Umgang mit den Grenzbereichen menschlichen Lebens zu gewährleisten?
Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur unverzichtbaren öffentlichen Debatte über Möglichkeiten und Grenzen der Medizin. Es diskutiert
ethische Grundfragen in verschiedenen tentralen Bereichen. Zur Sprache kommen Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe, Organtransplantation, pränatale Diagnose und Gentechnologie.
Mit Beiträgen von Johann S. Ach, Dieter Birnbacher, Susanne Boshammer, Christina Hölzle, Matthias Kayß, Dorothee Kleinschmidt, Christa Runtenberg, Ludwig Siep, Urban Wiesing.

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 Edition Volkshochschule, Band 3 Münster: agenda-Verlag 1997 ISBN 3-89688-017-9 192 S., DM 29,80
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Edition Volkshochschule: Die Edition Volkshochschule wird herausgegeben von der Volkshochschule Münster. Die Publikationsreihe dokumentiert, analysiert und beschreibt neue Wege im Prozeß lebenslangen Lernens. Edition Volkshochschule ist ein Organ aus der Praxis für die Praxis der modernen Weiterbildung.
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