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argos Archiv
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Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Bereich Gesundheit und Umwelt der Volkshochschule Münster
Fortschritte in der medizinischen Technologie, Wertepluralismus und knapper werdende ökonomische Ressourcen sind die Bedingungen, unter denen die ethische Diskussion über die Grenzen der Medizin heute stattfindet. Viele Menschen befürchten, daß die Kommerzialisierung menschlichen Lebens, der "Supermarkt menschlicher Körperteile", auch bei uns Wirklichkeit werden könnte Nicht wenige haben den Eindruck, daß die Maßstäbe verloren gegangen sind, die Medizin nicht mehr für den Menschen da ist, sondern umgekehrt, der Mensch für die Medizin. Das gilt gerade auch an den Grenzen menschlichen Lebens, für den Umgang mit beginnendem, endendem oder beschädigten Leben.
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Grenzen des Lebens- Grenzen der Medizin
Siehe auch: | Das Buch zur Reihe |


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Die Organtransplantation gehört seit einigen Jahren auch in der Bundesrepublik Deutschland zu einem häufig und mit großem Erfolg durchgeführten medizinisch - therapeutischen Verfahren. Übertragen werden können heute neben der Niere und dem Herzen zum Beispiel auch Lebern, Bauchspeicheldrüsen und eine Vielzahl anderer Gewebe und Organe. Relativ neu und erst im experimentellen Stadium befindet sich die Transplantation von Organteilen. Transplantierte Patientinnen und Patienten müssen ihr Leben lang medikamentös behandelt werden, können aber heute in der Regel mit einer befriedigenden Lebensqualität nach dem Eingriff rechnen. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet die Übertragung eines Spendeorgans die einige Möglichkeit für ihr Überleben. In der Öffentlichkeit hat die Transplantationsmedizin gleichwohl eine Reihe von Irritationen und Befürchtungen ausgelöst: Viele Menschen befürchten, wie der Referent des Abends, der Münsteraner Philosoph Johann S. Ach, ausführte, daß der Todeszeitpunkt zum Zweck der Organentnahme manipuliert werden, Organe ungerecht verteilt und der menschliche Körper zu einer Art »Ersatzteillager« herabgewürdigt werden könnte. Neuen Stoff hat die Diskussion um die Organtransplantation durch den Streit um das geplante Transplantationsgesetz erhalten, für das dem Parlament inzwischen zwei sehr unterschiedliche Entwürfe vorliegen und das den Gesetzgeber schon seit geraumer Zeit beschäftigt. Johann S. Ach, der in Münster an einem Forschungsprojekt mitarbeitet, das sich mit den moralischen Problemen der Transplantationsmedizin beschäftigt, konzentrierte sich in seinem Vortrag unter dem Titel »"Dein sei meine ganze Niere"?« vor allem auf die Probleme der Übertragung von Leichenorganen, die heute noch den Standardfall in der Transplantationsmedizin bildet. Diese ist derzeit nur möglich, wenn beim Spender zuvor der Zustand des sogenannten Hirntodes festgestellt worden ist. Ach hält dieses Kriterium, wie er darlegte, für akzeptabel, plädierte aber gleichwohl für die Aufnahme einer Klausel in das neue Transplantationsgesetz, die all jenen, die den Organtod des Gehirns nicht für den Tod des Menschen halten, die Möglichkeit läßt, die Feststellung ihres Todes durch Hirntoddiagnostik abzulehnen. In der im aktuellen Gesetzgebungsverfahren besonders umstrittenen Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Entnahme von Organen vom Leichnam erlaubt sein solle, vertrat Ach die Auffassung, daß eine Organentnahme immer dann als gerechtfertigt gelten könne, wenn kein ausdrückliches Veto der Verstorbenen vorliegt und die Angehörigen über die geplante Explantation informiert wurden. Das entspricht der sog. Informations- im Unterschied zu den ebenfalls in der Diskussion befindlichen Zustimmungs- und Widerspruchsmodellen. In der Diskussion im Anschluß an den Vortrag wurden vor allem das Konzept des Hirntodes und das Probleme der gerechten Verteilung von Spendeorganen angesprochen. Dabei wurde vor allem deutlich, daß es sich bei den anstehenden Entscheidungen in der Transplantationsmedizin um moralische und politische Fragen handelt, für deren Lösung Mediziner/innen oder andere Experten nicht mehr Kompetenzen haben als jeder andere Bürger bzw. jede andere Bürgerin auch.
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Vortrag (28.11.1995): "Dein sei meine ganze Niere?" - Probleme der Organtransplantation
Johann S. Ach (Philosoph, Münster)
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Das in moralischer Hinsicht interessante Dilemma biomedizinischer Forschung am Menschen besteht darin, daß diese zwar einerseits durch das Interesse an einer Weiterentwicklung medizinischen Wissens und einer Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten gerechtfertigt scheint, andererseits experimentelle Eingriffe die Patientinnen bzw. Probandinnen Belastungen und Risiken aussetzen, die nicht unbedingt (klinische Versuche) oder überhaupt nicht (nicht-therapeutische Forschung) durch therapeutische Vorteile für diese ausgeglichen werden. Im Rahmen eines traditionellen, an der hippokratischen Tradition ausgerichteten, Verständnis ärztlicher Moral bzw. der ärztlichen Rolle ist dieser Konflikt zwischen der Fürsorgepflicht der Ärztin für ihre Patientin einerseits und dem Erkenntnisinteresse der Ärztin in ihrer Rolle als Forscherin, wie der Referent des Abends, Johann S. Ach, deutlich machte, nicht aufzulösen. Den im Titel seines Vortrages genannten Begriff der Menschenwürde hält er nicht für geeignet, um mit ihm moralisch zulässige von moralisch unzulässiger Forschung zu unterscheiden, weil sein Inhalt zu kontrovers und unbestimmt sei.. Ach plädierte statt dessen für eine an den Interessen der Betroffenen orientierte eigenständige Forschungsethik und wies vor allem auch auf das Problem der Kontrolle biomedizinischer Forschung an menschlichen Versuchssubjekten hin. Da es moralische Fragen seien, die von Ethik-Kommissionen entschieden werden müssen, und da es vor allem die Interessen der Schwächeren seien, die durch Ethik-Kommissionen geschützt werden sollen, also die Interessen der Versuchssubjekte, spricht aus seiner Sicht, wie er sagte, »nichts für geheime Expertenrunden, aber alles für demokratisch zusammengesetzte, nach transparenten Kriterien entscheidende und zur Öffentlichkeit verpflichtete Kontrollgremien«. Übersehen dürfe man nicht, daß eine Vielzahl klinischer Studien überwiegend aus marktstrategischen und weniger medizinisch-therapeutischen Gründen durchgeführt wird. In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um die Zulässigkeit der Forschung an menschlichen Embryonen. Deutlich wurde dabei, daß die Diskussion auch über so schwierige Themen wie die Regulierung biomedizinischer Forschung an Menschen nicht an medizinische oder andere Experten delegiert werden kann, sondern alle angeht.
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Vortrag (05.12.1995): Verstoßen Humanexperimente gegen die menschliche Würde?
Johann S. Ach (Philosoph, Münster)
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“Gibt es ein Recht auf den eigenen Tod?”, so lautete der Titel eines Vortrags des münsterschen Philosophen Johann S. Ach, der am Dienstag eine unerwartet große Zuhörerschar in die Räume der VHS in Münster gelockt hatte. Nicht zuletzt dieser große Zuspruch machte nach Ansicht der Veranstalter deutlich, wie lebensnah und notwendig die öffentliche Auseinandersetzung um die ethischen Probleme der medizinischen Praxis ist. Der Beginn wie das Ende des menschlichen Lebens, so Ach, werfen gerade vor dem Hintergrund der gewachsenen intensivmedizinischen Möglichkeiten die Frage nach der Möglichkeit und Erlaubtheit eines selbstbestimmten Todes und Sterbens auf. Der Referent, der sich bereits seit Jahren mit Themen der Medizin- und Bioethik auseinandersetzt, entwickelte im folgenden seine Position zu einem Recht auf den eigenen Tod anhand der Problembereiche “Selbsttötung” und “Euthanasie”. Nicht nur juristisch, sondern auch moralisch sei ein freiwilliger Akt der Selbsttötung unter bestimmten Bedingungen nicht zu beanstanden. Von zentraler Bedeutung sei dabei, daß die Entscheidung, seinem Leben ein Ende zu setzen eine autonome ist. Festzuhalten sei aber: “Ob eine Handlung oder eine Entscheidung rational oder autonom genannt werden kann oder nicht, hängt davon ab, auf welche Art und Weise sie zustande gekommen ist, nicht von ihrem Inhalt.” So müsse letztlich die autonome Entscheidung für den Tod als Bestandteil der eigenen Lebensführung respektiert werden. Schwieriger als beim Suizid sei das Autonomieprinzip nach Meinung des Philosophen bei dem sehr kontrovers diskutierten Problem der Euthanasie zu verwirklichen. Gerade in den umstittensten Fällen, in denen eine Person nicht oder nicht mehr in der Lage sei, die Entscheidung selbst zu treffen, käme es darauf an, die Situation aus der Binnenperspektive des Betroffenen zu beurteilen. Ach betonte, daß allein die Interessen der Patienten Maßstab dafür sein können und dürfen, ob eine Euthanasie-Handlung moralisch vertretbar ist oder nicht. Andere Erwägungen, wie z.B. ökonomische Zwänge, müssten hinter diesem Prinzip grundsätzlich zurückstehen. In der anschließenden Diskussion machte der Referent deutlich, daß Moral und Ethik in Anbetracht konkreter Konfliktsituationen lediglich eine “Kompaß”-Funktion erfüllen, aber keine detaillierten Verhaltens-“Rezepte” an die Hand geben kann.
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Vortrag (30.01.1996): Gibt es ein Recht auf den eigenen Tod?
Johann S. Ach (Philosoph, Münster)
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Eröffnet die vorgeburtliche Diagnose bessere Behandlungsmöglichkeiten für die Schwangere und ihr ungeborenes Kind oder führen die gewachsenen Möglichkeiten der pränatalen Diagnose dazu, daß Schwangere zunehmend unter ärztlichen und gesellschaftlichen Druck geraten, einen “vorgeburtlichen Check-up” an sich vornehmen zu lassen? Drohen damit die Gefahren einer schleichenden Etablierung einer “eugenischen Medizin” und eine Diskriminierung behinderter Menschen? Wie kann man die Eigenverantwortung der Schwangeren gegenüber dieser Entwicklung stärken? Wer ist überhaupt der Patient der pränatalen Diagnose: die Schwangere selbst oder das Ungeborene? Diese und weitere Fragen werden im Mittelpunkt der Diskussion über
“Möglichkeiten und Grenzen der pränatalen Diagnose” stehen, zu der die Volkshoschschule Münster gemeinsam mit dem Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische Philosophie und Bildung argos e.V. einlädt. Auf dem Podium werden der Pränataldiagnostiker Dr. Frank Louwen von der Universitäts-Frauenklinik, die Ärztin Dorothee Kleinschmidt von Pro Familia sowie der Philosoph Matthias Kayß vom argos-Institut Rede und Antwort stehen.
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Podiumsdiskussion (22.10.1996): Pränatale Diagnostik
Leitung: Mechthild Bedenbecker-Busch (VHS Münster)
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Den Traum von der Unsterblichkeit träumen die Menschen seit jeher in den unter-schiedlichsten religiösen, philosophischen und weltanschaulichen Formen. Einstwei-len geben die medizinisch-technischen Entwicklungen der letzten Jahre allerdings kaum begründete Hoffnung auf eine Realisierung dieser Utopie in näherer oder ferner Zukunft. Der Vortrag fragt danach, ob wir Unsterblichkeit oder zumindest ein sehr viel längeres Leben überhaupt wirklich wollen können und welche Konsequenzen sich aus dem Nachdenken über die Unsterblichkeit für den Umgang mit der Medizin heute und dem medizinisch-technologischen Fortschritt ergeben.
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Vortrag (05.11.1996): Die Grenzen der Medizin und der Traum von der Unsterblichkeit
Johann S. Ach (Philosoph, Münster)
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Unlängst haben Meldungen aus Großbritannien über die gesetzlich vorgeschriebene Vernichtung von menschlichen (Rest-)Embryonen im Zusammenhang mit der In-Vitro-Fertilisation (IVF) die Gemüter heftig erregt. Wie schon bei den Fragen der Abtreibung und der Gentechnologie erhebt sich auch hier wieder einmal die Frage nach dem moralischen Status des ungeborenen Lebens. Darf der medizinisch-technische Weg zur Fortpflanzung über Leichen gehen? Die Beantwortung der Frage nach dem Lebensrecht von Embryonen betrifft aber nicht nur die etablierte Praxis der IVF, sondern auch die Wissenschaft und ihre Methoden. Schon drängen Forscherinnen und Forscher darauf, sich menschliche Embryonen und Föten als Versuchsobjekte nutzbar zu machen. Doch darf menschliches Leben den übergeordneten Interessen der medizinischen Wissenschaft und Forschung „geopfert“ werden?
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Vortrag (15.04.1997): Leben für den Ausguß?
Prof. Dr. Dieter Birnbacher (Philosoph, Düsseldorf)
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Jede Familie und jede Schwangere steht vor der Geburt eines Kindes vor der Frage: „Wo soll entbunden werden?“. Der konventionellen Klinikgeburt mit dem ärztlichen Verspre-chen höchstmöglicher medizinischer Sicherheit für Frau und Kind stehen die Alternativen des Geburtshauses
und der Hausgeburt gegenüber, bei denen jenseits der Apparatemedizin die Bedürfnisse und Wünsche der Gebärenden im Vordergrund stehen. Im (Konkurrenz-) Kampf zwischen Ärzten und freiberuflichen Hebammen spielt der Begriff der „natürlichen Geburt“ eine besondere Rolle und wird zum Teil von beiden Seiten für sich in Anspruch genommen. Doch kann es überhaupt so etwas wie eine natürliche Geburt geben? Und wenn ja, ist die natürlichere auch die bessere Geburt? Neben der argumentativen Auseinanderset-zung zwischen ArztInnen und Hebammen sollen auch gründsätzliche Fragen über das nor-mative Verständnis von Natürlichkeit, Risikovermeidung und Selbstbestimmung der Schwangeren behandelt werden.
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Podiumsdiskussion (22.04.1997): Wie natürlich ist die natürliche Geburt? Raphaela Hoyer (freiberufl. Hebamme, Everswinkel), Dr. Frank Louwen (Universitäts-Frauenklinik, Münster), Matthias Kayß (Moderator, argos)
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Die Medizin hat ihre Unschuld verloren. Fast wöchentlich können wir Meldungen und Berichte in den Medien lesen, hören und sehen, die das traditionelle Vertrauensverhältnis in Ärztinnen und Ärzte erschüttern. Längst geht es nicht mehr nur darum, Krankheiten zu erkennen und zu heilen. Ein einziger Berufsstand maßt sich an, einsame Entscheidungen über Leben und Tod, über Behandlungsart, -ausmaß und -abbruch zu treffen. Aber weder wird Rechenschaft abgelegt über die Kriterien für solche zum Teil nicht-medizinischen Entscheidungen noch scheint es Möglichkeiten
für eine wirksame Einflußnahme von außen zu geben. Die Einrichtung sogenannter Ethikkomissionen soll für mehr moralische Sicherheit in der Medizin sorgen. Doch die Art der Zusammensetzung solcher Gremien läßt Zweifel über die Kompetenz und Wirksamkeit einer solchen Kontrolle aufkommen. KritikerInnen werfen ihnen vor, daß schon allein die zahlenmäßige Dominanz von MedizinerInnen innerhalb dieser Komissionen eine objektive ethische Bewertung im Einzelfall nicht gewährleistet.
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Vortrag (21.10.1997): Vertrauen ist schlecht. Ist Kontrolle besser?
Prof. Dr. Ludwig Siep, Münster
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In den letzten Monaten hatte Markt der Klonierungs-Neuigkeiten Hochkonjunktur. Den Möglichkeiten, einen Menschen mit dem identischen Erbgut eines bereits existierenden Menschen zu erschaffen, sind wir, wenn wir den WissenschaftlerInnen und Kommentatorinnen glauben dürfen, immer näher gerückt. Während die Forscherinnen in ihrer Begeisterung über die wissenschaftlichen Ergebnisse aber kaum zu bremsen sind, wächst in der Allgemeinheit die Besorgnis über die Folgen dieser Entwicklung in der Biotechnologie. Sind die Chancen der Klonierung, die von seiten ihrer Befürworter betont werden, wirklich so bedeutsam, oder überwiegen nicht die nahezu unüberschaubaren (weil beispiellosen) Risiken für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft? Wer entscheidet, wer, wann und warum geklont werden darf? Ist die Klonierung beim Menschen nicht ein unerlaubter Eingriff in die Schöpfung und ein Angriff auf die Heiligkeit des (menschlichen) Lebens? Alle diese Fragen werden von EthikerInnen sehr unterschiedlich beantwortet. Eine detaillierte Analyse der moralischen
Gründe für und gegen die Klonierung beim Menschen zeigt allerdings, daß die gefühlsmäßige Abneigung gegen diese neue technologische Option nicht immer mit tragfähigen Argumenten gestützt werden kann.
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Vortrag (11.11.1997): "Laßt uns einen Menschen klonieren!"
Christa Runtenberg, Münster, Johann S. Ach, Münster
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Die wenigsten Patientinnen und Patienten wissen um die Möglichkeit eines Patiententestaments. Hierbei können Richtlinien für Art, Ausmaß und Abbruch der medizinischen Behandlung gegeben werden für den Fall, daß eine Befragung nicht mehr möglich oder die eigene Entscheidungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Dieser letzte Wille ist jedoch weder rechtlich bindend für die ärztliche Entscheidung noch findet er in der Praxis in einem nennenswerten Ausmaß Berücksichtigung. Wie sinnvoll ist ein solches Patiententstament, wie sinnvoll kann es angesichts zum Teil unvorhersehbarer Entscheidungssituationen sein? Darf der Arzt / die Ärztin die zu treffenden Entscheidungen vom Willen des Patienten abhängig machen, der zwar betroffen, aber
medizinischer Laie ist. Oder muß dieser Wille notfalls sogar gegen „besseres" medizinisches Wissen oder die bestehenden moralischen Überzeugungen der Behandelnden bzw. Angehörigen durchgesetzt werden? Die Problematik um die Patiententestamente berührt auch grundsätzliche Fragen über die Möglichkeiten und Bedingungen autonomer Entscheidungen von PatientInnen im gesamten Bereich der Medizin.
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Vortrag (18.11.1997): Mein letzter Wille!
Erich Lange, Hospizinitiative Ahlen e.V., Johann S. Ach, Münster


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Daß Philosophie nicht immer eine trockene Angelegenheit sein muß, beweist diese Veranstaltungsreihe in der kleinen Weinstube JODUCUS im Kreuzviertel. In unregelmäßigen Abständen finden dort Vorträge und Diskussionsabende in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein und kleinen, aber köstlichen Gerichten aus eigener Küche statt. Thematisch ist die KNEIPENPHILOSOPHIE bewußt breit angelegt. So stehen hier auch nicht hochgeistige Themen im Mittelpunkt; den Hintergrund des Abends bildet aber stets eine durchaus ernstzunehmende philosophische Auseinandersetzung. Entsprechend der Zielsetzung von ARGOS e.V. sollen auch bei diesen Veranstaltungen wichtige und bedeutsame wissenschaftliche Fachdiskussionen den Weg aus den Seminarräumen und Hörsälen heraus finden.
Und außerdem soll es natürlich Spaß machen ....
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Kneipen- Philosophie 


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Sie sind mittlerweile in vielen Hosentaschen, auf jeden Fall aber in aller Munde: die Tamagotchis - kleine elektronische Haustiere, die gefüttert und auch sonst aufwendig gepflegt werden müssen damit sie nicht "sterben", d.h. auf menschliches Knopfdrücken nicht mehr reagieren. Wie kein anderes elektronisches Spielzeug erregen diese bunten Schlüsselsanhänger die Gemüter kritischer ZeitgenossInnen. Allerdings ist es gar nicht so leicht, gute Argumente für die Rechtfertigung der eigenen Empörung über diese batteriebetriebene moralische Zumutung zu finden. Vielleicht gibt es ja gar keine... Der Abend, der thematisch von Christa Runtenberg und Johann S. Ach aus Münster vorbereitet wurde, widmet sich diesem überaus brisanten wie kontroversen Thema. Dabei werden wir sicher immer wieder auf die entscheidende Frage zurückkommen: Besitzen Tamagotchis ein Recht auf Leben?
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22.01.1998: "ES PIEPT! Zum moralischen Status von "Tamagotchis"
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Wieder einmal gibt es für kritische ZeitgenossInnen einen Grund zum Kopfschütteln: Elf Oscars und Millionen von ZuschauerInnen - alles für eine banale Liebesgeschichte, bei der jeder und jede vorher weiß, wie tragisch sie enden wird. Wie kommt es, daß solch eine Katastrophe, so entsetzlich sie auch zu jener Zeit gewesen sein mag, die Gemüter nach wie vor derart bewegt? Und wieso kann Hollywood mit diesem scheinbar abgegriffenen Stoff immer noch einen gelungenen Film der Superlative produzieren? Was steckt wirklich hinter dem Mythos "Titanic"? Unser bewährtes "Tamagotchi-Team" des letzten Kneipen - Philosophie - Abends ist der Sache buchstäblich auf den Grund gegangen und wird das Geheimnis der versunkenenTitanic nun endgültig lüften ...
von und mit Christa Runtenberg und Johann S. Ach
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23.04.1998: LIEBE AUF DER TITANIC Philosophische Stimmen zum Untergang einer grenzüberschreitenden Liaison
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Spätestens seit dem Sieg von Guildo Horn und seinen Orthopädischen Strümpfen bei der Vorentscheidung zum Grand Prix d´Eurovision de la Chanson feiert der Schlager ein wahrhaft meisterliches Comeback. "Ich find Schlager toll!", so gibt der neue Stern am deutschen Schagerhimmel den Takt vor - und mit ihm feiern Tausende von aufrichtigen Fans die Wiederkehr der herrlichen Zeiten, als wir noch jung waren, Roy Black, Howard Carpendale, Michael Holm und all die anderen hören durften, als Wunder immer wieder geschahen und Tränen noch nicht logen. Doch statt Harmonie und Glück gibt es Streit um den Meister und seine Lieder: Ist Guildo überhaupt ein wahrer Künstler oder nur ein medienwirksamer Scharlatan? Ist er der Erneuerer des deutschen Schlagers oder dessen satirischer Abgesang? Sind seine Lieder echter Schlagerkult oder postmoderne Persiflage?
von und mit Christa Runtenberg und Johann S. Ach
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23.04.1998: "Der Meister piept." Über Guildo, Sternstunden der Zärtlichkeit, Himbeereis und die Postmoderne
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Wenn die Fuzzies mit ihren Moto Guzzys "die Sonne putzen fahren" (Lindenberg), dann hat das Fahren nicht allein seinen "Zweck in sich selbst" (Aristoteles), sondern eine eigentümliche Welt gilt es zu erobern. Die Welt rund um das Motorrad wird als ästhetisch schön erfahren, im Geschwindigkeitsrausch durchmessen und technisch-nüchtern zu beherrschen versucht. Nicht minder aber wird dem Götzendienst gefrönt und sich (geschlechtsspezifisch) eindeutig-uneindeutigen Sehnsüchten und Träumen hingegeben. Über solcherart Erstaunliches gemeinsam nachzudenken, sich zu ereifern wie ernsthaft und scherzhaft zu diskutieren, soll eine kurze Einführung in die Philosophie des Motor-radfahrens an diesem Abend veranlassen.
von und mit Bodo Kensmann
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09.06.1999: Fahren, Fahren, Fahren ... Über die Philosophie des Motoradfahrens
Siehe auch: | argos-Album |
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Das Erlebnis der romantischen Liebe und die Freiheit und Autonomie der eigenen Person sind zwei Lebensideale, die auf der Wunschliste der meisten Menschen unter den top ten auftauchen.
Zugleich machen viele die schmerzvolle Erfahrung, daß die Erfüllung des einen Wunsches nur um den Preis der Nicht-Erfüllung des anderen möglich zu sein scheint. Während wir
in der romantischen Liebe versinken, fürchten wir um unsere Autonomie - sobald wir uns autonom und frei fühlen, bedroht uns unromantische
Einsamkeit.
Daß dies keineswegs eine Folge persönlichen Scheiterns ist, sondern in der "Natur der Sache selbst" liegt, dies soll anhand einer Unvereinbarkeitsthese von romantischer Liebe und persönlicher Freiheit gezeigt werden, die es zu belegen und vor allem kontrovers zu diskutieren gilt
von und mit Susanne Boshammer
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26.08.1999: Sklaverei der romantischen Liebe Philosophische Betrachtungen zur Unvereinbarkeit zweier Lebensideale
Siehe auch: | argos-Album |
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Wer kennt es nicht: das wohlig-warme Weihnachtsgefühl? Aber wer traut sich schon, sich ihm ganz hinzugeben? Grund genug dieses Thema kneipenphilosophisch aufzuarbeiten - bei der etwas anderen Adventsfeier von argos!
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"Mache Dich auf - werde
Licht" Die etwas andere
Adventsfeier von ARGOS im JODUCUS
(Finkenstr. 17 / Ecke Studtstr.) am 4.
Advent, den 19.12.1999 ab 19.00 Uhr
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Film und
Philosophie
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der
Landesbildstelle Westfalen
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Oftmals sind Kinobesucher von den bewegten Bildern im
"Lichtspieltheater" fasziniert, ergriffen, überwältigt, gut
unterhalten oder gelangweilt, verärgert und bisweilen zum weiteren
Nachdenken und Diskutieren über das Gesehene motiviert. Wenn die filmisch
erzählten Geschichten, die Gestaltung der bewegten Bilder, der Einsatz von
Musik und Dialogen in Erstaunen versetzen und eigens thematisiert werden,
beginnt das Philosophieren über den Film... Das Philosophieren
über den Film kann bis zu einer ausgefeilten Erörterung der Frage
"Was macht den Kunstcharakter des Spielfilms aus?" weitergeführt werden.
Ebenfalls kann ein Spielfilm auch zu folgenden typisch philosophischen Fragen
Anlaß geben: "Was für Werte und Normen werden im Rahmen der
erzählten Geschichte thematisiert, propagiert oder kritisiert?" oder: "Was
für (utopische) Vorstellungen über den Geschichtsverlauf - besonders
im Science-Fiction-Film - werden mitgeliefert?" der
Einführungsveranstaltung werden die bewegten Schatten auf der
Höhlenwand in Platons Höhlengleichnis zum Anlaß genommen, einen
Horizont des Philosophierens über Spielfilme zu eröffnen. Anhand
geeigneter Filmausschnitte werden beispielhaft philosophische Fragen
aufgeworfen und erörtert. |
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Die Diskussion über den Unterschied von Film
und Theater hat von Anbeginn bei der Bestimmung der qualitativen Besonderheit
des Spielfilms eine bedeutende Rolle gespielt. In seinem Film "Die Reise des
Capitan Fracassa" setzt sich Ettore Scola in amüsanter und erhellender
Weise mit der Comme-dia dell'arte auseinander und erzählt dabei zugleich
sehr viel über den Film und seine Möglichkeiten, über die
Liebe, das Leben und unsere Rolle als Zuschauer wie als Mitspieler auf der
Bühne des Lebens. Im Anschluß an die Vorführung des Films
führt ein kurzes Referat mit Analyse einzelner Filmausschnitte in die
thematische Auseinandersetzung ein, die im folgenden in einer Diskussion
vertieft werden soll. Die Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit mit
dem Argos-Institut für gesellschaftswissenschaftliche Studien, praktische
Philosophie und Bildung e.V. durchgeführt. |
Verzeitlichung des Raumes -
Verräumlichung der Zeit: Ettore Scolas
filmische Auseinandersetzung mit dem Theater
10.12.99 18.00-22.00 Uhr
Landesbildstelle
Westfalen Warendorfer Straße 24 48145
Münster (Seminarraum)
Referent:
Dr. Bodo
Kensmann, Münster Philosophie- und
Sozialwissenschaftslehrer/Dozent für Philosophiedidaktik an der
Universität Münster |
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Film und
Philosophie: Zum 100. Geburtstag von Luis
Buñuel: Das Gespenst der Freiheit
Es ist
eine der Aufgaben des Künstlers, boshaft zu sein. Arno
Schmidt
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Die Reihe "Film
und Philosophie" geht weiter. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Luis
Buñuel wird es am Freitag, den 25. Februar 2000 ab 19.00 Uhr um seinen Film "Das
Gespenst der Freiheit" gehen. Vorgestellt wird das spannende Werk des
surrealistischen Filmemachers von Hans-Jürgen Pampus. Termin vormerken!
Ort: Landesbildstelle Westfalen, Warendorfer Str. 24 (Seminarraum).
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Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Bereich Gesundheit und Umwelt der Volkshochschule Münster, der Hospizbewegung Münster e.V. und dem Lebenshaus Münster e.V.
Zweidrittel der Menschen möchten unerwartet schnell, kurz und schmerzlos sterben. Die Realität ist: Mehr als Dreiviertel der Deutschen sterben laut Todesursachenstatistik an den Folgen einer chronischen Erkrankung, d.h. sie wissen um ihren möglichen Krankheitsvelauf und ihre mögliche Todesart. Zur Realität gehört aber auch, daß es immer wieder Situationen gibt, in denen Kranke oder Sterbende selbst gar nicht mehr in der Lage sind, über mögliche Eingriffe oder Therapien zu bestimmen. Andere Menschen, meist die nächsten Angehörigen oder ein amtlicher Betreuer, müssen dann in Absprache mit den behandelnden ärzten für den Patienten die anstehende Entscheidung treffen. Um sich als Patient vor solch einer Situation schützen zu können, ist in den vergangenen Jahren auch in Deutschland. die Forderung nach der Möglichkeit einer sog. Patientenverfügung oder einer Vorsorgevollmacht
immer lauter geworden. In einer Patientenverfügung legt ein Patient im voraus schriftlich fest, welche Therapie, Eingriffe oder lebenserhaltende Maßnahmen er in einer bestimmten Situation möchte oder für sich ablehnt, während er in einer Vororgevollmacht eine Person seines Vertrauens bestimmt, genau diese Entscheidungen für ihn zu treffen, wenn er selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Die Forderung, dem Patienten auch in dieser Extremsituation so sein Selbstbestimmungrecht zu ermöglichen, wirft jedoch viele medizinische, juristische und ethische Fragen auf.
Vortrag (10.02.1998) Das eigene Sterben erstreiten: Zur Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Dr.Dr. Werner Schweidtmann, Lippstadt
Vortrag (17.02.1998) Was wäre, wenn ... beatmet werden müßte? Patientenwille und ärztliches Handeln Dr. Ulrich Schwantes, Wuppertal
Vortrag (03.03.1998) Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung: Der Streit um Patientenverfügungen Johann S. Ach, Münster
Vortrag (10.03.1998) "... und wie sieht das alles rechtlich aus?" Juristische Aspekte der Patientenverfügung Dr. Reiner Füllmich, Göttingen
Seminar (20 / 21.03.1998) Erarbeiten einer eigenen Patientenverfügung
In diesem Wochenendseminar besteht die Möglichkeit, sich in einer kleinen Gruppe mit ganz persönlichen Fragen nach einer Patientenverfügung auseinanderzusetzen, unterschiedliche standardisierte Patientenverfügungen zu vergleichen und auch persönliche Kriterien für eine eigene Patientenverfügung zu erarbeiten. Eingeladen sind alle, die bereit sind, sich mit dem eigenen Sterben und den eigenen Wünschen und Vorstellungen
auseinanderzusetzen.
Leitung: Gudrun Ruse, Dr.med. Bernd Bauer (Hospizbewegung Münster e.V.)
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"Stell Dir vor, Du stirbst ..."
Siehe auch: | Das Buch zur Reihe |
Besuchen Sie die Dokumentation des interaktiven Diskussionsforums !
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Halbe-Halbe? Frauenquoten und die philosophische Frage nach der Gerechtigkeit
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Verstößt die Frauenquote gegen den Gleichheitsgrundsatz. Ist Quotierung gerecht? Bedeutet die bevorzugte Einstellung von Frauen eine Diskriminierung von Männern? Fördern Quoten die Chancengleichheit? Haben "Quotenfrauen" ihre Jobs verdient? Was meint der Satz von der Gleichheit der Geschlechter? Verstoßen Quoten gegen das Leistungsprinzip?
Ziel dieser Veranstaltung ist es, philosophische Pro- und Contra-Argumente zur Frage nach der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern am Beispiel der Frauenquote vorzustellen und zu diskutieren. Juristische Argumente werden die gemeinsame Diskussion abrunden.
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FORUM AM FREITAG 5. Februar 1999 16.00 - 21.30 Uhr Akademie Franz-Hitze-Haus Kardinal-von-Galen-Ring 50 48149 Münster
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Freitag, 5. Februar 1999
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16.00 Uhr
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Stehkaffee
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16.15 Uhr
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Begrüßung und Einführung
Frauen vorziehen - Warum? Ein philosophisches Plädoyer für die Frauenquote Dr. Martina Herrmann, Philosophin, Universität Bielefeld Diskussion im Plenum
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18.30 Uhr
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Abendessen
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19.15 Uhr
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Chancengleichheit - aber nicht durch Quotierung. Philosophische Argumente gegen die Frauenquote PD Dr. Bernd Gräfrath, Philosoph, Universität - Gesamthochschule Essen Quotierung am Prüfstand der Freiheit und Gleichheitsrechte Prof. Dr. Ulrike Compensis, Juristin, Fachhochschute Dortmund Gemeinsame Schlußdiskussion
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21.30 Uhr
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Ende der Veranstaltung
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Programm der Tagung
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Diese Veranstaltung wurde durchgeführt in Zusammenarbeit des argos-Institutes mit der Akademie Franz-Hitze-Haus.
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ETHIK zum ESSEN Ein Seminar zum Thema "Vegetarismus"
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Vegetarismus ist kein einfaches Thema, gerade weil sich viele Menschen bereits eine Meinung darüber gebildet haben: Für die einen sind Vegetarier weltferne Öko-Spinner, für die anderen sind Fleischesser verrohte Persönlichkeiten, denen letztlich auch ein Mord zuzutrauen ist. Essen ist nicht nur eine existentielle Notwendigkeit, sondern scheinbar auch eine so persönliche Angelegenheit, daß sich die geschiedenen Geister nicht selten unversöhnlich mit festen Bekenntnissen, aber ohne wirklich überzeugende Argumente gegenüberstehen. Grund genug, sich dem Thema auf möglichst angenehme Weise zu nähern: Aus dem Seminar zum Thema Vegetarismus machen wir ein gemütliches und leckeres gemeinsames vegetarisches Essen - mit geistiger Nahrung als Beilage.
Hier stehen nicht Bekenntnisse zur Diskussion, hier werden nicht Zeigefinger gehoben und vorwurfsvolle Blicke ausgetauscht. Es geht um die Argumente, die dafür und die dagegen sprechen, auf Fleisch und Tierprodukte beim Essen und im Alltag zu verzichten. Denn: Klar ist, daß nicht alles Spinnerei ist, aber auch, daß nicht alle Gründe wirklich gute Gründe sind. Was die Teilnehmer daraus machen und mit nach Hause nehmen, bleibt natürlich ihnen selbst überlassen. Ein leckeres Rezept gibt es allemal, und einen interessanten Abend hoffentlich auch ...
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am 19. März 1999 19.30 Uhr im Alten Backhaus Coerdestr. 36a 48147 Münster
Für "ETHIK zum ESSEN" konnten wir geballte münstersche Kompetenz zu diesem Thema gewinnen:
JOHANN S. ACH, Moralphilosoph und Autor vieler Texte zur Tierethik und zur angewandten Ethik allgemein, wird inhaltlich in das Thema Vegetarismus einführen und die moralischen Argumente präsentieren.
HUBERTUS PLIESTER, begnadetes Kochtalent, ausgesprochener Weinkenner und aktives Mitglied bei "Slow-Food" Münster, wird für die lukullischen Genüsse Sorge tragen und interessierten Teilnehmenden entsprechende Rezepte und Zubereitungstips geben.
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Nachdem das erste Vegetarismus-Seminar im März dieses Jahres auf so positive Resonanz getroffen war, ließ der Wunsch nach einer Widerholung dieses gleichsam informativen wie geselligen Abends nicht lange auf sich warten. Am 12. November 1999 ging dieser Wunsch nun endlich in Erfüllung, diesmal aber zusammen mit der Volkshochschule Münster
12. November 1999 19.00 bis 22.00 Uhr im Gesundheitshaus Gruppenraum Gasselstiege 13, Münster
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In Nordrhein-Westfalen wird im Rahmen eines Modellversuchs in einigen Schulen in der Sekundarstufe I ein neues Fach angeboten: Praktische Philosophie. Zur Zeit können Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 und 10 alternativ zum Religionsunterricht das Fach Praktische Philosophie wählen- langfristig geplant ist die Einführung dieses neuen Faches ab Jahrgangsstufe 5.
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Münster veranstaltete argos einen Informationsabend über das neue Schulfach. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an SchülerInnen als auch Eltern oder LehrerInnen, die von Johann S. Ach und Christa Runtenberg, Mitarbeiter des Philosophischen Seminars der Universität Münster und des argos-Instituts, über die Richtlinien, Ziele und Themen des neuen Schulfachs unterrichtet wurden. Mit Unterrichtsbeispielen und kleinen Anlässen zum Philosophieren wurde versucht, deutlich zu machen, was Praktische Philosophie sein kann und wie sie SchülerInnen der Sekundarstufe 1 nahezubringen ist. Das Ziel des Seminars bestand darin, die Informationen zu vermitteln, die nötig sind, um eine überlegte Entscheidung für und wider das Unterrichtsfach Praktische Philosophie treffen zu können.
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"Praktische Philosophie" in der Sekundarstufe 1
Informationsveranstaltung am 01.06.1999 zu einem neuen Unterrichtsfach
- in Kooperation mit der Volkshochschule Münster
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Zu Beginn der sechziger
Jahre, dreißig Jahre nach dem erstmaligen Erscheinen des berühmten
Buchklassikers "Schöne Neue Welt", äußerte sich sein Autor,
Aldous Huxley, äußerst besorgt über die große Dynamik der
Genforschung und das hohe Tempo sozialer und technologischer Entwicklungen.
Statt der ursprünglich sechshundert Jahre, die er seine bedrückende
Utopie einer genetisch durchprogrammierten Gesellschaft in die Zukunft verlegt
hatte, schien es ihm nun, "daß uns der Schrecken binnen eines einzigen
Jahrhunderts auf den Hals kommt". Heute, weitere gut dreißig Jahre
später, stehen wir nicht nur an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend,
sondern kurz vor der Verfügbarkeit genau desjenigen
wissenschaftlich-technischen Wissens, das die damals fiktive Grundlage von
Huxleys literarischer Vision bildete. Und nach wie vor sehr real erscheint auch
der Nutzen der Kenntnis eigener wie fremder genetischer Dispositionen, erst
recht verlockend die Möglichkeit genetischer Manipulationen.
Schließlich ist es ein kurzer und bislang noch weitgehend schrankenloser
Weg von der Entschlüsselung des menschlichen Genoms hin zur
Diskriminierung seines Trägers. Bringt uns die Jahrtausendwende
tatsächlich den Sprung in die "schöne neue Welt"? Wie werden wir mit
dem neuen Wissen, den neuen Möglichkeiten umgehen? Und vor allem: Wie
sollen wir es tun?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der
Veranstaltung der VHS Münster und des Forschungs- und Bildungsinstitutes
argos e.V., bei der namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen
relevanten Wissenschafts- und Praxisbereichen ihre Einschätzungen und
Positionen darlegen und zur Diskussion stellen werden.
Beteiligen Sie sich am
Diskussionforum! |
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"Schöne
neue Welt"
Eine Tagung mit Podiumsdiskussion zum Thema
"Gentechnik" - in Kooperation mit der
Volkshochschule
Münster
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04.02.2000 14.00-22.00
Uhr
Referierende:
Prof. Dr. Regine Kollek,
Hamburg Dr. Eva Schindele, Bremen Prof. Dr. Kurt Bayertz,
Münster
Teilnehmende an der Podiumsdisussion:
Prof.
Dr. Hermann Lübbert, Leverkusen Dr. Leonard
Hennen, Berlin Wolf-Michael Catenhusen, Berlin Dr. Ingrid
Schneider, Hamburg Prof. Dr. Eberhard
Göpel, Magdeburg
Moderation: Angelika Schmidt-Biesalski
Anmeldung bei der
VHS
Münster 6 UStd, 25 DM nur Podiumsdiskussion (ab 20.00 Uhr): 10
DM (Abendkasse)
Ort: VHS-Überwasser, Katthagen 7,
Vortragssaal |
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Jedes Elternpaar hat den Wunsch, gesunden
Kindern das Leben zu schenken. Durch verschiedene
Vorsorgeuntersuchungen und Beratungen versucht die Medizin, ihren Teil
dazu beizutragen. Insbesondere die Methoden der Genetik, der
pränatalen Diagnostik und der Präimplantationsdiägnostik bieten
große Chancen der Vorhersage bzw. Früherkennung von Krankheiten. Sie
eröffnen z.T. heute schon Chancen der pränatalen Therapie. Aber im Falle
einer sehr ungünstigen Diagnose stellt sich -scheinbar - um so dringender
die Frage nach einem Abbruch der Schwangerschaft.
Die
"Chance zum Wunschkind" führt also zu weitreichenden ethischen
Fragen, nicht nur im Hinblick auf das noch Ungeborene, sondern auch für
das Verständnis von Gesundheit und Krankheit insgesamt.
Die Tagung soll über wichtige Grundlagen dazu
informieren und exemplarisch aufzeigen, wie bei Schüler/innen ethisches
Urteilsvermögen gefördert werden kann.
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Mit der Gentechnik zum Wunschkind? Neuere
Forschungsergebnisse, ethische Fragen, Umsetzung im
Unterricht
Eine Studientagung in Kooperation mit der
Kath. Sozialen Akademie Franz-Hitze-Haus und dem Institut für
Lehrerfortbildung, Mühlheim
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04.- 05.04.2000 (Dienstag - Mittwoch)
Anmeldung/
Information: Franz-Hitze-Haus Tag.-nr.:
ST 619 Tag.-beitrag: 120,-- DM
Tel.: 0251 / 9818-416 (Maria
Conlan)
Anmeldung für
LehrerInnen:
Institut für
Lehrerfortbidung Postfach 100952 4509
Mühlheim
Kursnr.: B94 Tag.-beitrag:
25,-- DM (für LehrerInnen aus
NRW)
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Programm:
Dienstag, 4. April 2000
9.30Uhr
Anreise und Kaffee/Tee
10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
10.15 Uhr
Gen-Ethik im Fachunterricht:
Was kann die ethische Dimension leisten? Fallbeispiele und didaktischer
Problemaufriss Christa Runtenberg, Philosophiedidaktikerin, Münster
11.45 Uhr Grundlagen der Gentechnik Dr. Norbert Rauch, Biologe, lfL
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Gendiagnostik in der Humangenetik: Pränatal- und
Präimplantationsdiagnostik Aufgaben, Verfahren und
Beratung Dr. Dieter Meschede, Institut für Humangenetik der Universität
Münster
15.00 Uhr Kaffee und Kuchen
15.30 Uhr Wissen mit Folgen Ethische Probleme der
Gendiagnostik Dr. Johann S. Ach, Philosoph, Münster
16.30 Uhr Wie tragfähig sind die Ethiken? Fallbeispiele aus
der humangenetischen Beratung
18.30 Uhr Abendessen
19.30 Uhr bis 21.00 Uhr “Down Syndrom: Ich stehe
dazu!" Katja de Braganca, Biologin, Bonn Redaktion "Ohrenkuss - da rein, da raus" Magazin
von Menschen mit Down-Synrom
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Mittwoch, 5. April 2000
ab 8.00 Uhr Frühstücksbüffet
9.00 Uhr Argumentationsimien im Vergleich: Humangenetik - Philosophie- Betroffene
9.45 Uhr „Instrumente" zur Förderung des ethischen
Urteilsvermögens Argumentationstypen in der GentechnikDebatte und
ethische Analyse Christa
Runtenberg
10.30Uhr Kaffee
11.00 Uhr Vorstellung von zwei Unterrichtsmodulen Sichtung
und Bewertung in Arbeitsgruppen
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Diskussion der didaktischen Konzepte
der Module Präsentation weiterer
Unterrichtsentwürfe Christa Runtenberg
15.00 Uhr Abschlussdiskussion
15.30 Uhr Kaffee/Kuchen und Ende des
Seminars
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Kaum ein anderes politisches
Dokument hat in den zurückliegenden Jahren so nachhaltige und anhaltende
öffentliche Auseinandersetzungen provoziert wie die sogenannte
Bioethik-Konvention des Europarates. Für die einen schreibt sie
Mindeststandards für den Umgang mit menschlichen Leben in der Biomedizin
fest, für die anderen bedeutet sie, vor allem wegen der Regelungen zur
Embryonenforschung und zur Forschung an nicht-einwilligungsfähigen
Menschen, eine "Spaltung des Menschlichen" und ein Anschied vom Prinzip der
Menschenwürde.
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"Bioethik-Konvention": Abschied von der Menschenwürde
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der
Volkshochschule Münster
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04.04.2000 20.00-22.15
Uhr VHS-Überwasser, Vortragssaal
Referierende: Johann
S. Ach Christa Runtenberg
Anmeldung bei der VHS
Münster Kostenbeitrag: 5 DM
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30 Jahre ROSTA-Buchladen
"Am Ende des 20. Jahrhunderts ist für das Verständnis von Freiheit noch immer das Befreiungsparadigma grundlegend: Sich unentwegt nur zu befreien, sich gegen jede Form und
Festlegung zu sperren. Das dauerhafte Verweilen in der Vorbereitungsphase aber wird nie zu einer Realisierung von Freiheit führen. Die Befreiung,
nicht die Praxis der Freiheit, ist zu einer fest etablierten Lebensform geworden und stellt ein wesentliches Element des modernen Lebens dar, das
zuletzt in der postmodernen Entgrenzung kulminiert, während antimoderne Bestrebungen demgegenüber um so entschiedener auf starren Formen
beharren, die jeder Freiheit enge Grenzen setzen und sie schliesslich ersticken. So wie eine Freiheit, die nur in unablässiger Entgrenzung
besteht, sich erschöpft, ist jedoch eine Freiheit, die nur starre Formen kennt, nichtig."
(aus: Wilhelm Schmid: Philosophie der Lebenskunst. Eine Grundlegung, Frankfurt a.M. 1998)
Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt in Berlin. Er lehrt Philosophie als Privatdozent in Erfurt und als Gastdozent in Riga (Lettland) sowie Tiflis (Georgien). regelmäßig arbeitet er als "philosophischer Seelsorger" in einem Krankenhaus in der Schweiz. |
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"Philosophie der Lebenskunst" Lesung von Wilhelm Schmid
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem
ROSTA-Buchladen
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Donnerstag, 04.05.2000 20.00 Uhr VHS-Aegidiimarkt, Raum 208/209
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